Ich war letzten Oktober auf dem Flohmarkt in der Nachbarstadt, auf der Suche nach einer alten Kuchenform, als der Standbesitzer – ein älterer Herr mit grauem Bart und einer Brille, die ständig von seiner Nase rutschte – anfing, mir von einem Dessert zu erzählen, das er jedes Jahr für seine Enkelkinder zu Halloween macht. Ich hatte nur nach dem Preis für eine verbeulte Springform gefragt, und plötzlich stand ich da mit einem handgeschriebenen Rezept auf einem Kassenzettel, auf dem in krakeliger Schrift „Gruselbecher“ stand. Der Mann, nennen wir ihn Herrn Gruber, war Buchhalter von Beruf, und sein Gesicht leuchtete auf, als er mir erklärte, wie man Schokopudding, zerbröselte Kekse und diese kleinen weißen Schokoladen-Grabsteine schichtet. Er meinte, die Kinder liebten es, weil es aussieht wie ein kleiner Friedhof, den man einfach aufessen kann. Ich war skeptisch, ehrlich gesagt, aber ich mochte seine Begeisterung und kaufte die Springform für zwei Euro dazu.
Zu Hause habe ich das Rezept dann ausprobiert, und – ich sag’s Ihnen – es war ein voller Erfolg. Die Friedhofs-Dirt-Cups sind genau das Richtige, wenn man für eine Halloween-Party etwas Brauchbares braucht, das schnell geht und trotzdem Eindruck schindet. Sie bestehen aus einer cremigen Schokoladenschicht, einer krümeligen „Erde“ aus Oreo-Keksen und ein paar gruseligen Deko-Elementen, die man im Supermarkt oder online findet. Das Beste daran? Man kann sie schon am Vortag zubereiten, was einem als Gastgeber eine Menge Stress erspart. Letztes Jahr habe ich sie meiner Schwester gezeigt, die eigentlich keine Süßspeisen mag, und sie hat drei Becher auf einmal gegessen. Na gut, vielleicht lag es auch an der Grusel-Atmosphäre mit Kerzenlicht und Spinnennetzen.
Seitdem sind diese Dirt-Cups mein Geheimtipp für jede Halloween-Feier. Ich habe die Mengen angepasst, damit es für eine größere Runde reicht, und ein paar Tricks gelernt, wie die „Erde“ schön krümelig bleibt. Vielleicht kennen Sie das ja auch: Man sucht nach einem Dessert, das einfach aussieht, aber trotzdem alle begeistert, und dann findet man es genau da, wo man es nicht erwartet hat – auf einem Flohmarkt, von einem Buchhalter. Genau diese Überraschung macht das Rezept für mich aus. Und jetzt gebe ich es an Sie weiter, damit auch Sie bei Ihrer nächsten Halloween-Party der Star sind.
Warum Sie diese Friedhofs-Dirt-Cups lieben werden
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male gemacht – für Kindergeburtstage, Gruselabende und einfach so, weil wir Lust auf etwas Schokoladiges hatten. Es hat sich als echter Publikumsliebling erwiesen, und das aus mehreren Gründen:
- Schnell & einfach: Sie brauchen keine Backkünste. Alles wird geschichtet oder verrührt, und in 20 Minuten sind die Becher fertig. Perfekt für den Stress vor der Party.
- Einfache Zutaten: Die meisten Dinge haben Sie wahrscheinlich zu Hause – Schokoladenpudding, Kekse, Butter und etwas Sahne. Keine exotischen Gewürze oder schwer findbaren Produkte.
- Perfekt für Halloween: Die Optik ist einfach genial. Jeder denkt sofort an einen kleinen Friedhof, und das passt thematisch einfach perfekt. Sie können die Deko sogar anpassen, je nachdem, wie gruselig Sie es mögen.
- Crowd-Pleaser: Kinder lieben es, weil es süß und schokoladig ist, und Erwachsene lieben es, weil es nostalgisch schmeckt und einfach Spaß macht. Bei uns gab es noch nie Reste.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus cremigem Pudding, knusprigen Keksen und der süßen Sahne ist einfach himmlisch. Ehrlich, ich könnte mich allein an der Keks-„Erde“ satt essen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ich habe viel herumprobiert, bis die Konsistenz perfekt war. Viele Rezepte verwenden zu viel Butter für die Kekserde, sodass sie matschig wird. Meine Version bleibt krümelig und trocken, genau wie echte Erde – nur viel leckerer. Außerdem verwende ich einen selbstgemachten Pudding, der nicht zu süß ist, damit die Deko nicht untergeht. Es ist die perfekte Balance zwischen Grusel und Genuss.
Und mal ehrlich: Wenn Sie Gäste beeindrucken wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, sind diese Becher die Rettung. Sie sehen aus wie ein aufwendiges Kunstwerk, sind aber in Wirklichkeit kinderleicht. Ich habe sie schon auf drei Halloween-Partys serviert, und jedes Mal wurde ich nach dem Rezept gefragt. Das ist für mich der beste Beweis, dass sie einfach funktionieren.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diese Friedhofs-Dirt-Cups verwenden Sie einfache, aber gut aufeinander abgestimmte Zutaten. Die Basis ist ein cremiger Schokoladenpudding, der durch die Keks-„Erde“ und die Deko-Elemente ergänzt wird. Hier ist die vollständige Liste:
Für den Schokoladenpudding (selbstgemacht oder aus der Tüte)
- 500 ml Milch (3,5 % Fett, für eine besonders cremige Konsistenz)
- 1 Päckchen Schokoladenpudding-Pulver (z. B. von Dr. Oetker, das funktioniert am besten)
- 2 EL Zucker (optional, wenn Sie es süßer mögen)
- 100 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao, fein gehackt – das gibt dem Pudding eine extra Schokoladennote)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab und lässt die Süße besser zur Geltung kommen)
Für die Keks-„Erde“

- 250 g Oreo-Kekse (oder andere schwarze Kekse mit weißer Creme – die Farbe ist wichtig für den Gruseleffekt)
- 50 g Butter (geschmolzen, aber nicht heiß)
- 2 EL Kakaopulver (ungesüßt, für eine dunklere Farbe)
Für die Deko und das Topping
- 200 ml Schlagsahne (kalt)
- 1 Päckchen Sahnesteif (damit die Sahne stabil bleibt)
- 1 EL Puderzucker (zum Süßen der Sahne)
- Grüne Lebensmittelfarbe (optional, für das „Gras“ auf dem Friedhof)
- Gummibärchen-Würmer (für den Ekelfaktor – die Kinder lieben sie)
- Schokoladen-Grabsteine (selbstgemacht oder gekauft – ich nehme oft weiße Schokoladen-Täfelchen, die ich mit einem Zahnstocher beschrifte)
- Kleine Kürbisse oder Spinnen aus Marzipan (für die Herbst-Optik)
Substitutions-Tipps
Falls Sie eine vegane Variante möchten, können Sie die Milch durch Hafermilch ersetzen, die Sahne durch Kokossahne (gut gekühlt) und die Butter durch vegane Margarine. Der Pudding funktioniert auch mit Sojamilch, wird dann aber etwas weniger fest. Für eine glutenfreie Version gibt es mittlerweile glutenfreie Oreo-Kekse, die genauso gut schmecken. Ich habe beides schon ausprobiert, und es hat immer geklappt – nur die Konsistenz der Sahne wird etwas anders, also schlagen Sie sie nicht zu fest.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchen Sie keine Spezialgeräte, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit:
- 6 bis 8 kleine Gläser oder Becher (Durchsichtig ist am besten, damit man die Schichten sieht – ich verwende Einmachgläser oder Whisky-Gläser)
- Einen Topf für den Pudding (am besten mit dickem Boden, damit nichts anbrennt)
- Einen Schneebesen (oder einen Handmixer für die Sahne)
- Einen Gefrierbeutel und ein Nudelholz (zum Zerkleinern der Kekse – geht schneller als mit der Küchenmaschine und macht weniger Abwasch)
- Eine kleine Schüssel zum Mischen der Kekserde
- Einen Spritzbeutel (optional, für die Sahne – ich verwende oft einen einfachen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke)
Mein Tipp: Wenn Sie keine durchsichtigen Gläser haben, nehmen Sie einfache Dessertschalen. Der Effekt ist nicht ganz so spektakulär, aber geschmacklich genauso gut. Und falls Sie keinen Spritzbeutel besitzen, können Sie die Sahne auch einfach mit einem Löffel auf die Becher setzen – das sieht rustikaler aus, aber auch irgendwie charmant.
Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgen Sie diesen Schritten, und Ihre Gäste werden staunen:
- Pudding kochen (ca. 10 Minuten): Verrühren Sie das Puddingpulver mit 4 EL der Milch und dem Zucker in einer Tasse, bis keine Klümpchen mehr da sind. Die restliche Milch in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Dann die Puddingmischung einrühren und unter ständigem Rühren aufkochen. Sobald der Pudding dick wird, den Topf vom Herd nehmen und die gehackte Zartbitterschokolade sowie die Prise Salz einrühren. Solange rühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Dann den Pudding in eine Schüssel umfüllen, mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf der Oberfläche, damit sich keine Haut bildet) und abkühlen lassen. Das dauert etwa 30 Minuten, aber Sie können ihn auch schon am Vortag zubereiten.
- Kekserde herstellen (ca. 5 Minuten): Während der Pudding abkühlt, kümmern Sie sich um die „Erde“. Geben Sie die Oreo-Kekse in einen Gefrierbeutel und zerkleinern Sie sie mit einem Nudelholz zu feinen Krümeln. Ein paar größere Stücke sind okay – sie sehen dann aus wie Steine auf dem Friedhof. In einer Schüssel die geschmolzene Butter und das Kakaopulver zu den Kekskrümeln geben und gut vermischen. Die Masse sollte feucht sein, aber nicht nass. Wenn sie zu trocken ist, geben Sie noch einen Esslöffel geschmolzene Butter dazu.
- Sahne schlagen (ca. 5 Minuten): Die kalte Sahne mit dem Sahnesteif und dem Puderzucker steif schlagen. Wenn Sie grüne Lebensmittelfarbe verwenden möchten, geben Sie ein paar Tropfen dazu, bis die Sahne eine blasse Grünfärbung hat – das sieht später aus wie Gras. Aber Vorsicht: Nicht zu viel Farbe, sonst schmeckt man sie.
- Schichten (ca. 10 Minuten): Nehmen Sie Ihre Gläser und beginnen Sie mit einer Schicht Kekserde (ca. 2 EL pro Glas). Drücken Sie sie leicht an, damit sie fest wird. Dann eine Schicht Pudding (ca. 3 EL) daraufgeben. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die Gläser fast voll sind. Die oberste Schicht sollte Pudding sein, damit die Sahne darauf nicht einsinkt.
- Sahne und Deko (ca. 10 Minuten): Die Sahne in einen Spritzbeutel füllen und auf die Pudding-Schicht spritzen. Ich mache oft kleine Tuffs, die aussehen wie kleine Hügel. Dann die Deko verteilen: Gummibärchen-Würmer, die aus der Sahne schauen, die Schokoladen-Grabsteine (einfach in die Sahne stecken) und ein paar kleine Kürbisse oder Spinnen. Wer mag, kann auch etwas Kekserde über die Sahne streuen, damit es aussieht, als wäre der Friedhof verwildert.
- Kühlen (mindestens 2 Stunden): Die fertigen Becher für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit alles fest wird. Sie können sie auch über Nacht stehen lassen – das macht sie sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen.
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn Sie die Becher zu früh dekorieren, können die Gummibärchen-Würmer ihre Farbe verlieren und die Sahne wird fleckig. Also am besten erst kurz vor dem Servieren die Deko draufgeben. Und noch etwas: Die Kekserde sollte nicht zu feucht sein, sonst wird sie matschig. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie die Butter etwas abkühlen, bevor Sie sie mit den Keksen mischen.
Tipps und Tricks für perfekte Dirt-Cups
Ich habe bei diesem Rezept einiges ausprobiert und auch ein paar Fehler gemacht. Damit Ihnen das nicht passiert, hier meine besten Tipps:
- Die richtige Konsistenz des Puddings: Wenn der Pudding zu dünn ist, wird er die Kekserde durchweichen. Kochen Sie ihn deshalb etwas länger, bis er wirklich dick ist. Ein Trick: Geben Sie einen Teelöffel Speisestärke extra in die Puddingmischung, dann wird er fester.
- Kekse nicht zu fein mahlen: Ich habe einmal die Kekse in der Küchenmaschine zu Pulver verarbeitet, und die „Erde“ sah aus wie Sand – nicht gruselig, sondern langweilig. Lassen Sie ruhig ein paar Stücke drin, das sieht natürlicher aus.
- Nicht zu viel Sahne verwenden: Die Sahne ist lecker, aber sie kann die Schichten überdecken. Ein dünner Tuff reicht völlig aus, um die Deko zu halten. Wenn Sie zu viel Sahne nehmen, wird es zu süß und die Optik leidet.
- Vorbereitung ist alles: Als Gastgeber wissen Sie, dass der Stress vor der Party groß ist. Bereiten Sie die Becher am Vortag zu, aber lassen Sie die Deko bis kurz vor dem Servieren weg. Dann müssen Sie nur noch die Gummibärchen und Grabsteine draufsetzen, und der Rest ist erledigt.
- Variationen für Erwachsene: Wenn die Party nur für Erwachsene ist, können Sie einen Schuss Rum oder Kaffeelikör in den Pudding geben. Das gibt dem Ganzen eine erwachsene Note und schmeckt fantastisch. Aber Vorsicht: Dann sind die Becher nichts für Kinder.
Ich selbst hatte einmal das Problem, dass die Sahne nach dem Schlagen zu weich war und die Gummibärchen-Würmer einfach umgekippt sind. Seitdem verwende ich immer Sahnesteif und schlage die Sahne wirklich steif – sie sollte Spitzen bilden, wenn Sie den Schneebesen hochziehen. Und falls die Sahne doch zu weich ist, können Sie sie mit etwas Quark oder Mascarpone stabilisieren.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept lässt sich wunderbar anpassen, je nachdem, was Sie im Haus haben oder welchen Geschmack Sie bevorzugen. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
- Veganer Friedhof: Ersetzen Sie die Milch durch Mandelmilch, die Sahne durch gekühlte Kokoscreme und die Butter durch vegane Margarine. Die Kekse sind ohnehin meist vegan, aber achten Sie auf das Etikett. Ich habe diese Version für eine Freundin gemacht, die vegan lebt, und sie war begeistert – der Kokosgeschmack passt überraschend gut zur Schokolade.
- Kürbis-Dirt-Cups: Für eine herbstliche Note können Sie eine Schicht Kürbispüree (gewürzt mit Zimt und Muskat) zwischen Pudding und Kekserde einbauen. Das gibt den Bechern eine warme, würzige Note, die perfekt zu Halloween passt. Einfach 200 g Kürbispüree mit 1 TL Zimt und 1 Prise Muskat verrühren und als mittlere Schicht einfügen.
- Schicht für Schokoladenfans: Wenn Sie wie ich Schokolade lieben, können Sie den Pudding durch eine Schokoladenmousse ersetzen. Dazu 200 g Zartbitterschokolade schmelzen, mit 3 Eiern und 200 ml Sahne zu einer Mousse verarbeiten und dann schichten. Das ist etwas aufwendiger, aber der Geschmack ist unglaublich.
- Glutenfreie Variante: Wie schon erwähnt, gibt es glutenfreie Kekse, die genauso aussehen wie Oreos. Achten Sie darauf, dass auch der Pudding glutenfrei ist – die meisten Marken sind es, aber ein Blick auf die Verpackung schadet nicht.
- Weniger süß: Für alle, die es nicht so süß mögen, können Sie den Zucker im Pudding weglassen und dunklere Schokolade verwenden. Die Kekserde ist durch die Butter und die Creme der Oreos bereits süß genug. Ich mache das oft für mich selbst, weil mir der Zuckerschock sonst zu heftig ist.
Ich habe einmal eine Version mit weißen Schokoladen-Grabsteinen und roten Gummibärchen-Würmern gemacht, die wie Blutwürmer aussahen. Das war ein bisschen eklig, aber die Kinder haben es geliebt. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen gefällt – das Schöne an diesem Rezept ist, dass es kaum falsch zu machen ist.
Servieren und Aufbewahren
Die Friedhofs-Dirt-Cups schmecken am besten gut gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank. Die Kekse bleiben dann schön knusprig, und der Pudding ist fest und cremig. Servieren Sie sie auf einem Tablett mit ein paar künstlichen Spinnennetzen oder Kerzen, um die Grusel-Atmosphäre zu unterstreichen. Ich stelle sie oft zusammen mit anderen Halloween-Snacks wie Kürbissuppe oder Hexenfingern (Salzstangen mit Mandeln) auf den Tisch.
Was die Aufbewahrung angeht: Die Becher halten sich im Kühlschrank bis zu drei Tage, aber die Deko sollte erst kurz vor dem Servieren draufkommen. Wenn Sie die Gummibärchen-Würmer zu früh in die Sahne stecken, werden sie weich und verlieren ihre Farbe. Die Kekserde bleibt erstaunlich lange knusprig, solange sie nicht mit der Sahne in Kontakt kommt. Falls Sie Reste haben, decken Sie die Becher mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie in den Kühlschrank. Am nächsten Tag schmecken sie immer noch gut, aber die Kekse sind dann etwas weicher – was manche Leute sogar bevorzugen.
Einfrieren würde ich die Becher nicht empfehlen, weil der Pudding beim Auftauen wässrig wird und die Sahne zusammenfällt. Aber ehrlich gesagt, bei mir gab es noch nie Reste, die eingefroren werden mussten. Wenn Sie die Menge reduzieren wollen, halbieren Sie einfach die Zutaten – das funktioniert problemlos.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht lügen – diese Dirt-Cups sind ein echtes Kalorienbomben. Aber hey, es ist Halloween, da darf man auch mal sündigen. Hier die ungefähren Nährwerte pro Becher (bei 8 Bechern):
| Nährwert | Menge pro Becher |
|---|---|
| Kalorien | ca. 350 kcal |
| Fett | 22 g |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| Eiweiß | 5 g |
Die Zartbitterschokolade im Pudding enthält Antioxidantien, die gut für das Herz sind, und die Milch liefert Kalzium für starke Knochen. Die Kekse sind natürlich nicht gerade ein Superfood, aber sie machen glücklich – und das ist doch auch etwas wert. Wenn Sie die vegane Variante wählen, sparen Sie tierische Fette, und die Kokoscreme enthält gesunde mittelkettige Fettsäuren. Aber ehrlich: Dieses Rezept ist nicht für die tägliche Ernährung gedacht, sondern für eine besondere Feier. Genießen Sie es einfach ohne schlechtes Gewissen.
Fazit
Diese Friedhofs-Dirt-Cups sind der perfekte Partyhit für Halloween. Sie sehen gruselig aus, schmecken himmlisch und sind so einfach zuzubereiten, dass Sie sich ganz auf Ihre Gäste konzentrieren können. Ob für eine Kinderparty, einen Gruselabend mit Freunden oder einfach, weil Sie Lust auf etwas Schokoladiges haben – dieses Rezept wird Sie nicht enttäuschen. Ich liebe es, weil es jedes Mal aufs Neue für Begeisterung sorgt und weil es so viel Raum für Kreativität lässt. Sie können die Deko variieren, die Aromen anpassen und das Rezept ganz nach Ihrem Geschmack gestalten.
Probieren Sie es aus und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen gefallen hat! Schreiben Sie einen Kommentar unter diesem Beitrag, teilen Sie Ihre eigenen Variationen oder markieren Sie mich auf Instagram mit Ihren Fotos. Ich bin schon gespannt, wie Ihre Gruselbecher aussehen. Und denken Sie daran: Beim nächsten Flohmarkt lohnt es sich immer, mit den Standbesitzern zu reden – man weiß nie, welche Schätze sie verstecken. Viel Spaß beim Nachmachen und eine schaurig-schöne Halloween-Party!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Dirt-Cups auch mit fertigem Pudding aus dem Kühlregal machen?
Ja, das geht. Aber der selbstgemachte Pudding schmeckt einfach besser und wird fester. Wenn Sie Zeit sparen wollen, nehmen Sie fertigen Pudding, aber lassen Sie ihn vor dem Schichten gut abtropfen, sonst wird die Kekserde matschig.
Wie bekomme ich die Kekserde besonders krümelig?
Am besten zerkleinern Sie die Kekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz. Die Küchenmaschine macht sie oft zu fein. Und achten Sie darauf, die Butter nicht zu heiß zu verwenden – sie sollte nur geschmolzen sein, nicht kochend.
Kann ich die Becher auch ohne Sahne machen?
Klar, Sie können die Sahne weglassen oder durch eine Schicht geschmolzene weiße Schokolade ersetzen. Dann wird es weniger süß, aber die Optik leidet etwas. Ich persönlich mag die Sahne, weil sie den Bechern eine leichte, luftige Note gibt.
Wie bewahre ich die Dirt-Cups am besten auf?
Im Kühlschrank, abgedeckt mit Frischhaltefolie. Die Deko sollten Sie erst kurz vor dem Servieren draufgeben. So halten sie sich bis zu drei Tage, aber am besten schmecken sie am ersten oder zweiten Tag.
Kann ich die Dirt-Cups auch einfrieren?
Ich würde es nicht empfehlen. Der Pudding wird beim Auftauen wässrig und die Sahne fällt in sich zusammen. Bereiten Sie die Becher lieber frisch zu oder bewahren Sie sie im Kühlschrank auf.
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Beste Halloween Dirt Cups: Gruselig leckere Friedhofs-Desserts
Diese gruseligen Friedhofs-Dirt-Cups sind der perfekte Partyhit für Halloween. Sie bestehen aus einer cremigen Schokoladenschicht, einer krümeligen „Erde“ aus Oreo-Keksen und gruseligen Deko-Elementen – schnell zubereitet und unwiderstehlich lecker.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 30 Minuten (plus 2 Stunden Kühlzeit)
- Yield: 8 Becher 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 500 ml Milch (3,5 % Fett)
- 1 Päckchen Schokoladenpudding-Pulver (z. B. Dr. Oetker)
- 2 EL Zucker (optional)
- 100 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao, fein gehackt)
- 1 Prise Salz
- 250 g Oreo-Kekse (oder andere schwarze Kekse mit weißer Creme)
- 50 g Butter (geschmolzen)
- 2 EL Kakaopulver (ungesüßt)
- 200 ml Schlagsahne (kalt)
- 1 Päckchen Sahnesteif
- 1 EL Puderzucker
- Grüne Lebensmittelfarbe (optional)
- Gummibärchen-Würmer (für die Deko)
- Schokoladen-Grabsteine (selbstgemacht oder gekauft)
- Kleine Kürbisse oder Spinnen aus Marzipan (optional)
Instructions
- Pudding kochen: Verrühren Sie das Puddingpulver mit 4 EL der Milch und dem Zucker in einer Tasse, bis keine Klümpchen mehr da sind. Die restliche Milch in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Dann die Puddingmischung einrühren und unter ständigem Rühren aufkochen. Sobald der Pudding dick wird, den Topf vom Herd nehmen und die gehackte Zartbitterschokolade sowie die Prise Salz einrühren. Solange rühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist. Dann den Pudding in eine Schüssel umfül…
- Kekserde herstellen: Während der Pudding abkühlt, geben Sie die Oreo-Kekse in einen Gefrierbeutel und zerkleinern Sie sie mit einem Nudelholz zu feinen Krümeln. Ein paar größere Stücke sind okay. In einer Schüssel die geschmolzene Butter und das Kakaopulver zu den Kekskrümeln geben und gut vermischen. Die Masse sollte feucht sein, aber nicht nass.
- Sahne schlagen: Die kalte Sahne mit dem Sahnesteif und dem Puderzucker steif schlagen. Wenn Sie grüne Lebensmittelfarbe verwenden möchten, geben Sie ein paar Tropfen dazu, bis die Sahne eine blasse Grünfärbung hat.
- Schichten: Nehmen Sie Ihre Gläser und beginnen Sie mit einer Schicht Kekserde (ca. 2 EL pro Glas). Drücken Sie sie leicht an. Dann eine Schicht Pudding (ca. 3 EL) daraufgeben. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die Gläser fast voll sind. Die oberste Schicht sollte Pudding sein.
- Sahne und Deko: Die Sahne in einen Spritzbeutel füllen und auf die Pudding-Schicht spritzen. Dann die Deko verteilen: Gummibärchen-Würmer, die aus der Sahne schauen, die Schokoladen-Grabsteine (einfach in die Sahne stecken) und ein paar kleine Kürbisse oder Spinnen. Wer mag, kann auch etwas Kekserde über die Sahne streuen.
- Kühlen: Die fertigen Becher für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit alles fest wird. Sie können sie auch über Nacht stehen lassen.
Notes
Die Deko erst kurz vor dem Servieren auf die Becher geben, damit die Gummibärchen-Würmer nicht ihre Farbe verlieren. Die Kekserde sollte nicht zu feucht sein – die Butter etwas abkühlen lassen, bevor Sie sie mit den Keksen mischen. Für eine erwachsene Variante können Sie einen Schuss Rum oder Kaffeelikör in den Pudding geben.
Nutrition
- Serving Size: 1 Becher
- Calories: 350
- Sugar: 25
- Sodium: 200
- Fat: 22
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 2
- Protein: 5
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