Ich stand an einem regnerischen Oktobernachmittag in der Schlange bei unserem örtlichen Schreibwarenladen, als plötzlich der Postbote hinter mir anfing, von Keksen zu sprechen. Nicht irgendwelchen Keksen, wohlgemerkt – er beschrieb mit leuchtenden Augen, wie er jedes Jahr zu Halloween gruselige Hexenfinger-Kekse für die Kinder in seiner Straße backt. Ich drehte mich um und starrte ihn an. Der Typ, der mir täglich die Rechnungen brachte, war ein heimlicher Backkünstler? Er zog ein zerknittertes, mit Mehlflecken übersätes Rezept aus seiner Jackentasche – es sah aus, als hätte es schon bessere Tage gesehen. „Das Geheimnis sind die Mandeln”, sagte er grinsend, „und dass man keine Angst davor hat, richtig eklig zu formen.” Ich musste lachen. Da stand ich also, mit einem Paket Briefmarken in der Hand, und bekam die beste Halloween-Rezeptidee meines Lebens von einem Mann, der sonst nur Werbung und Kataloge vorbeibringt.
Ehrlich gesagt, ich hatte noch nie zuvor Hexenfinger-Kekse gebacken. Ich meine, ich hatte sie auf Pinterest gesehen, diese langen, knubbeligen Kekse mit den Mandel-Nägeln. Aber sie sahen immer so aufwendig aus. Zu perfekt. Der Postbote – Herr Meier, wie ich später erfuhr – versicherte mir, dass sie genau das Gegenteil sind. „Je schiefer, desto gruseliger”, war sein Motto. Also beschloss ich, es selbst auszuprobieren. Und wissen Sie was? Er hatte vollkommen recht. Diese Kekse sind nicht nur einfach zu machen, sondern machen auch einen Heidenspaß. Meine Küche sah aus wie ein Schlachtfeld – überall Mehl, zerbröselte Mandeln und eine seltsam zufriedene Stimmung. Das Rezept ist seitdem ein fester Bestandteil unserer Halloween-Tradition. Vielleicht haben Sie ja auch schon mal darüber nachgedacht, aber sich nicht getraut? Dann lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie unkomplamziert und unterhaltsam diese gruseligen Hexenfinger-Kekse für Halloween einfach backen wirklich sind.
Warum Sie diese gruseligen Hexenfinger-Kekse lieben werden
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male getestet – manchmal mit meiner Nichte, die jedes Jahr strenger in ihrer Kritik wird, und manchmal für die Halloween-Party der Nachbarschaft. Und jedes Mal sind sie der absolute Renner. Hier ist, warum diese Kekse so besonders sind:
- Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und die Kekse sind nach nur 12-15 Minuten im Ofen fertig. Perfekt für last-minute Halloween-Vorbereitungen oder wenn die Kinder plötzlich Lust auf Backen bekommen.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine ausgefallenen Backzutaten. Butter, Zucker, Mehl, ein Ei und Mandeln – das haben die meisten von uns sowieso im Haus. Keine teuren Spezialartikel nötig.
- Perfekt für Halloween: Ob für die Gruselparty, als Mitbringsel für die Schule oder einfach nur, um die Nachbarskinder zu erschrecken – diese Kekse sind der Star jeder Halloween-Feier.
- Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben den Ekelfaktor, Erwachsene den buttrigen Geschmack. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand diese Kekse nicht mochte – okay, vielleicht mal, weil sie zu gruselig aussahen.
- Unwiderstehlich lecker: Unter der gruseligen Fassade verbirgt sich ein wunderbar mürber, buttriger Keks mit dem knackigen Biss der Mandel-Nägel. Der Geschmack ist richtig klassisch und macht einfach glücklich.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus absoluter Einfachheit und dem Wow-Effekt. Viele Rezepte für Hexenfinger-Kekse verwenden Marzipan oder Lebensmittelfarbe für die Nägel. Meine Version setzt auf natürliche Mandeln und einen Hauch von roter Marmelade für den blutigen Effekt. Das schmeckt nicht nur besser, sondern sieht auch authentischer aus. Und der Teig ist so geschmeidig, dass selbst Anfänger perfekte, gruselige Finger formen können. Es ist das Rezept, bei dem ich nach dem ersten Bissen jedes Mal die Augen schließe – nicht vor Grusel, sondern vor Genuss.
Welche Zutaten Sie für die Hexenfinger-Kekse brauchen
Dieses Rezept kommt mit überschaubaren, aber wirkungsvollen Zutaten aus. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, um den perfekten, gruseligen Keks zu kreieren. Lassen Sie mich die wichtigsten Zutaten für Sie aufschlüsseln.
Für den Keksteig
- 250 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich Zimmertemperatur haben, nicht aus dem Kühlschrank. Weiche Butter lässt sich besser mit dem Zucker cremig schlagen und sorgt für einen mürben, zarten Keks. Ich nehme am liebsten die deutsche Marke „Weihenstephan” oder „Meggle” – die haben einen schönen, milden Geschmack. (Tipp: Wenn die Butter zu hart ist, einfach in 10-Sekunden-Intervallen in der Mikrowelle erwärmen, aber aufpassen, dass sie nicht schmilzt!)
- 150 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und mürber als normaler Haushaltszucker. Er löst sich besser auf und hinterlässt keine Körnchen im Gebäck. Wer keinen Puderzucker hat, kann auch feinen Backzucker verwenden, aber der Keks wird dann etwas weniger zart.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Achten Sie darauf, dass es ebenfalls Zimmertemperatur hat, damit es sich gut mit der Butter verbindet. Ein kaltes Ei kann den Teig klumpig machen. (Ausnahme: Wenn Sie vegane Variante möchten, probieren Sie es mit einem Leinsamen-Ei – 1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser – aber der Teig wird dann etwas brüchiger.)
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für das unverwechselbare, warme Aroma. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser – einfach eine ausgekratzte Vanilleschote in ein Glas mit Zucker geben und ein paar Wochen ziehen lassen.
- 300 g Mehl (Type 405): Das klassische Keksmehl. Es sorgt für die richtige Konsistenz – nicht zu klebrig, nicht zu trocken. Ich habe auch schon Dinkelmehl (Type 630) ausprobiert, das gibt einen leicht nussigen Geschmack, aber die Kekse werden etwas fester. Für eine glutenfreie Version nehmen Sie eine glutenfreie Mehlmischung, die für Kekse geeignet ist.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, ist aber essentiell. Das Salz hebt den Buttergeschmack hervor und balanciert die Süße aus. Unterschätzen Sie diese kleine Prise nicht!
Für die Dekoration

- ca. 50-60 ganze, geschälte Mandeln: Das sind die Fingernägel. Wichtig: Nehmen Sie geschälte Mandeln, also die ohne braune Haut. Die sehen viel echter aus. Ich kaufe sie immer in der Backabteilung. (Ein Tipp von mir: Wenn Sie nur Mandeln mit Haut haben, können Sie diese kurz mit kochendem Wasser überbrühen und dann die Haut abziehen – aber das ist natürlich zusätzliche Arbeit.)
- Rote Marmelade oder Konfitüre (z.B. Erdbeere oder Himbeere): Für den blutigen Effekt an den „Nagelbetten”. Ein kleines Glas reicht völlig. Wer mag, kann auch rote Lebensmittelfarbe mit etwas Wasser mischen, aber ich finde, Marmelade schmeckt besser und sieht natürlicher aus. Achten Sie darauf, dass sie keine großen Fruchtstücke enthält.
- Optional: Kakaopulver oder Puderzucker: Zum Bestäuben der fertigen Kekse. Kakaopulver sieht aus wie Erde, unter der die Finger hervorkommen – perfekt für den Gruselfaktor! Puderzucker hingegen gibt einen frostigen, gespenstischen Look.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Profi-Ausstattung, um diese gruseligen Hexenfinger-Kekse zu backen. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:
- Eine große Rührschüssel und ein Handrührgerät (oder eine Küchenmaschine mit Rührhaken). Ein Schneebesen tut es notfalls auch, aber dann brauchen Sie mehr Geduld und Muskelkraft.
- Ein Backblech mit Backpapier ausgelegt. Ich empfehle, mehrere Bleche vorzubereiten, da die Kekse etwas Platz brauchen.
- Ein scharfes Messer oder eine Teigkarte zum Einschneiden der Fingerknöchel. Ein stumpfes Messer reißt den Teig eher, als dass es schneidet.
- Eine kleine Schüssel für die Marmelade und ein Pinsel oder ein Zahnstocher zum Auftragen.
- Ein Teigschaber – der ist Gold wert, um den Teig aus der Schüssel zu bekommen und die Finger zu formen.
- Ein Kuchenrost zum Abkühlen der Kekse. Ohne Rost werden die Kekse auf dem Blech von unten feucht.
Ein kleiner Geheimtipp von mir: Wenn Sie keine Mandeln zur Hand haben, können Sie auch ganze Cashewkerne nehmen – die sind etwas größer und sehen aus wie richtig dicke, krumme Hexennägel!
Zubereitung der gruseligen Hexenfinger-Kekse – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht. Nehmen Sie sich Zeit und haben Sie Spaß am Formen – je unregelmäßiger, desto gruseliger. Versprochen!
- Den Ofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (oder 155°C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Butter und Zucker cremig schlagen: Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und luftig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. (Ein persönlicher Fehler von mir: Ich habe einmal die Butter nicht weich genug gemacht und dann ewig gerührt – das Ergebnis war ein klumpiger Teig. Also: Butter wirklich rechtzeitig rausnehmen!)
- Das Ei unterrühren: Schlagen Sie das Ei kurz auf und geben Sie es zur Butter-Zucker-Creme. Rühren Sie es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse sieht jetzt vielleicht etwas aus wie eine dickflüssige Mayonnaise – das ist genau richtig.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl mit der Prise Salz vermischen. Geben Sie die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühren Sie zunächst auf niedriger Stufe, dann mit den Händen oder einem Teigschaber zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte weich und geschmeidig sein, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu. Wenn er bröselt, einen Esslöffel kalte Milch.
- Den Teig kühlen (optional, aber empfohlen): Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und die Finger lassen sich leichter formen. In Eile? Ein 15-minütiges Kaltstellen im Tiefkühlfach tut es auch. (Ich habe es schon oft ohne Kühlen gemacht – es geht auch, aber die Finger werden dann etwas weicher und können beim Backen mehr auseinanderlaufen.)
- Die Finger formen: Nehmen Sie etwa einen Esslöffel Teig (ca. 20-25 g) und rollen Sie ihn mit den Händen zu einer etwa 8-10 cm langen Rolle. Die Form sollte nicht perfekt sein – machen Sie sie an den Enden etwas dünner und in der Mitte dicker, wie ein echter Finger. Drücken Sie mit dem Fingerkuppe leicht auf ein Ende, um eine flachere Stelle für den Nagel zu schaffen. (Das ist der Teil, bei dem meine Nichte immer kichert, weil es sich so komisch anfühlt!)
- Die Fingerknöchel einritzen: Legen Sie die geformten Finger auf das vorbereitete Backblech. Mit einem scharfen Messer oder einer Teigkarte ritzen Sie vorsichtig 2-3 Querlinien in den Teig, um die Fingerknöchel zu imitieren. Drücken Sie nicht zu tief – etwa 3-4 mm reichen völlig. Sonst brechen die Kekse später an diesen Stellen.
- Die Mandel-Nägel anbringen: Drücken Sie nun jeweils eine ganze, geschälte Mandel leicht in die flachere Stelle am Ende des Fingers. Die Mandel sollte etwa zur Hälfte im Teig verschwinden. Achten Sie darauf, dass das spitze Ende der Mandel nach außen zeigt – das sieht am echtesten aus.
- Backen: Schieben Sie die Bleche nacheinander in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Hexenfinger für 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun werden. Die Finger sehen nach dem Backen noch etwas weich aus – das ist in Ordnung. Sie härten beim Abkühlen nach. (Wichtig: Nicht zu lange backen, sonst werden sie zu hart und bröselig!)
- Abkühlen lassen: Lassen Sie die Kekse für etwa 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen.
- Das Blut hinzufügen: Erst wenn die Kekse vollständig kalt sind, kommt der gruselige Teil. Geben Sie einen Klecks rote Marmelade in eine kleine Schüssel und rühren Sie sie glatt. Tauchen Sie einen Zahnstocher oder einen kleinen Pinsel in die Marmelade und tupfen Sie einen kleinen „Blutstropfen” genau dort, wo die Mandel auf den Keks trifft. Lassen Sie ein bisschen Marmelade herunterlaufen – das sieht aus wie frisch abgebissen! (Ich habe einmal zu viel Marmelade genommen und die Kekse sahen aus wie eine Blutbad – aber die Kinder fanden es großartig!)
- Optional: Bestäuben: Wenn Sie möchten, bestäuben Sie die fertigen Kekse leicht mit Kakaopulver oder Puderzucker. Kakaopulver gibt den „Dreckeffekt”, als ob die Finger gerade aus der Erde gezogen wurden.
Backtipps & Techniken für perfekte Hexenfinger
Nachdem ich dieses Rezept nun bestimmt ein Dutzend Mal gebacken habe, habe ich ein paar Tricks auf Lager, die Ihnen das Leben leichter machen und die Kekse noch gruseliger werden lassen.
Der Teig darf nicht zu warm sein. Das ist der häufigste Fehler, den ich gemacht habe. Wenn der Teig zu weich ist, verlieren die Finger beim Backen ihre Form und werden zu flachen, breiten Dingern. Kühlen Sie den Teig also unbedingt, besonders wenn Ihre Küche warm ist. Einmal habe ich an einem heißen Augusttag gebacken (ja, ich plane früh für Halloween!) und der Teig war nach 10 Minuten wieder butterweich. Seitdem kühle ich ihn in zwei Schichten – einmal vor dem Formen und dann die geformten Finger nochmal 10 Minuten auf dem Blech im Kühlschrank, bevor sie in den Ofen kommen.
Die richtige Mandel-Technik. Drücken Sie die Mandel nicht zu tief in den Teig, sonst verschwindet sie ganz und sieht nicht mehr wie ein Nagel aus. Sie sollte nur etwa zur Hälfte drin sein. Und achten Sie darauf, dass die Mandel wirklich fest sitzt. Ich hatte schon Kekse, bei denen die Mandel beim Backen einfach rausgefallen ist – das sieht dann aus wie ein Finger ohne Nagel, was zwar auch gruselig ist, aber nicht so wie geplant.
Timing ist alles. Backen Sie die Kekse nicht zu lange. Sie sind fertig, wenn die Unterseite goldbraun ist und die Oberseite noch blass aussieht. Wenn die Oberseite auch bräunt, sind sie zu trocken. Und denken Sie daran: Jeder Ofen ist anders. Mein alter Ofen hat 15 Minuten gebraucht, mein neuer nur 12. Behalten Sie die Kekse also im Auge!
Multitasking-Tipp: Während die erste Ladung im Ofen backt, forme ich schon die nächste. So geht es schneller und der Teig bleibt schön kühl. Und wenn die Kinder helfen, ist das Formen ohnehin die reinste Party – auch wenn dann manche Finger aussehen wie Würmer oder Klumpen. Aber das macht ja den Charme aus!
Variationen & Anpassungen für Ihre Hexenfinger
Das Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich im Laufe der Jahre getestet habe:
- Schoko-Hexenfinger: Ersetzen Sie 30 g Mehl durch 30 g Kakaopulver. Der Teig wird dunkel und die Finger sehen aus, als kämen sie aus einem Moor. Dazu passen weiße Mandeln oder sogar weiße Schokoladen-Drops als Nägel – der Kontrast ist genial!
- Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und das Ei durch ein Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit etwas Geduld beim Formen klappt es super. Die Mandeln bleiben natürlich gleich.
- Glutenfreie Hexenfinger: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder eine eigene Mischung aus Reismehl, Maisstärke und Guarkernmehl). Der Teig klebt anfangs mehr, also bemehlen Sie die Hände gut. Die Kekse werden etwas krümeliger, schmecken aber hervorragend.
- Gewürz-Variante: Geben Sie 1 TL Zimt und eine Prise gemahlene Nelken oder Muskatnuss in den Teig. Das gibt einen herbstlichen, weihnachtlichen Touch – perfekt für eine Halloween-Party im November oder einfach für alle, die Gewürze lieben.
- Blutige Nägel mit Lebensmittelfarbe: Wenn Sie keine Marmelade mögen, mischen Sie rote Lebensmittelfarbe (Gel, nicht flüssig) mit etwas Wasser und tragen Sie sie mit einem Pinsel auf. Das sieht noch intensiver und künstlicher aus – wie aus einem Horrorfilm. Aber Vorsicht: Die Farbe färbt stark ab!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die gruseligen Hexenfinger-Kekse sind ein echter Hingucker auf jeder Halloween-Tafel. Hier ist, wie ich sie am liebsten serviere und aufbewahre:
Servieren: Ich präsentiere die Kekse auf einer flachen, schwarzen Platte oder einem Holzbrett, das mit etwas Kakaopulver bestäubt ist – das sieht aus wie Erde. Dann lege ich die Finger so darauf, dass sie aus der „Erde” herauszuragen scheinen. Ein paar zerbrochene Kekse drumherum verstärken den Gruseleffekt. Dazu reiche ich oft einen kleinen Dip aus geschmolzener weißer Schokolade (sieht aus wie Gehirnmasse) oder einen fruchtigen Punsch. Die Kekse schmecken am besten bei Zimmertemperatur, also lassen Sie sie vor dem Servieren etwa 15 Minuten aus dem Kühlschrank stehen.
Aufbewahrung: Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose (z.B. einer Keksdose aus Metall) bei Zimmertemperatur etwa 5-7 Tage. Wichtig: Legen Sie sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie schnell weich und verlieren ihren Biss. Wenn Sie die Marmelade erst kurz vor dem Servieren auftragen, bleiben die Kekse länger knusprig. Ich bewahre die gebackenen, unverzierten Finger in der Dose auf und gebe die Marmelade erst am Tag des Servierens dazu.
Einfrieren: Sie können die ungebackenen, geformten Finger hervorragend einfrieren. Legen Sie sie dafür auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und frieren Sie sie für 2 Stunden vor. Dann geben Sie sie in einen Gefrierbeutel. So haben Sie immer einen Vorrat für spontane Grusel-Partys. Zum Backen einfach die gefrorenen Finger direkt in den Ofen geben und die Backzeit um 2-3 Minuten verlängern. Die gebackenen Kekse lassen sich auch einfrieren, aber dann werden sie nach dem Auftauen etwas weicher – immer noch lecker, aber weniger knusprig.
Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt schmecken die Kekse am ersten Tag am besten, wenn sie noch richtig knusprig sind. Aber am zweiten oder dritten Tag werden sie etwas weicher und mürber – das mögen manche sogar lieber. Probieren Sie es einfach aus!
Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte
Klar, Hexenfinger-Kekse sind kein Diätgericht, aber ein paar Informationen können nicht schaden. Die Angaben beziehen sich auf einen Keks (ca. 20 g Teig + 1 Mandel):
- Kalorien: ca. 110-120 kcal pro Keks
- Fett: ca. 7-8 g (davon gesättigte Fettsäuren: ca. 4 g)
- Kohlenhydrate: ca. 10-11 g (davon Zucker: ca. 5-6 g)
- Eiweiß: ca. 2 g
- Ballaststoffe: ca. 0,5 g
Die Mandeln sind tatsächlich der gesündeste Teil – sie liefern Vitamin E, ungesättigte Fettsäuren und Magnesium. Die Butter ist reich an Vitamin A, aber auch an gesättigten Fetten. Also: In Maßen genießen, nicht in Massen! Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Mandeln). Für eine allergenfreie Version schauen Sie bitte in die Variationsvorschläge oben. Ich persönlich sehe diese Kekse als saisonalen Genuss – einmal im Jahr darf geschlemmt werden, ohne schlechtes Gewissen!
Fazit: Warum Sie diese Hexenfinger-Kekse unbedingt backen sollten
Also, da haben Sie es – das Geheimnis des Postboten ist gelüftet! Diese gruseligen Hexenfinger-Kekse sind nicht nur ein absoluter Hingucker auf jeder Halloween-Party, sondern auch unglaublich einfach zuzubereiten. Sie brauchen keine ausgefallenen Backkünste, keine teuren Zutaten und keine stundenlange Arbeit. Mit ein bisschen Mehl, Butter, Zucker und Mandeln zaubern Sie im Handumdrehen eine gruselige Leckerei, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert.
Was ich an diesem Rezept so liebe, ist die Mischung aus Spaß und Genuss. Das Formen der Finger ist eine wunderbare Beschäftigung für einen verregneten Oktobernachmittag – am besten mit den Kindern zusammen. Und der Duft von frisch gebackenen Keksen, der sich dann in der Küche ausbreitet, ist einfach unschlagbar. Ich backe diese Kekse jetzt jedes Jahr, und sie werden nie langweilig. Jedes Mal probiere ich eine neue Variante aus, und jedes Mal sind sie der Star der Feier.
Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, Sie werden genauso süchtig danach werden wie ich. Und wenn Sie Ihre eigenen gruseligen Kreationen teilen, markieren Sie mich doch – ich würde sie mir wahnsinnig gern ansehen! Hinterlassen Sie unten einen Kommentar, wie Ihre Hexenfinger gelungen sind, oder ob Sie eine eigene Variante ausprobiert haben. Ich freue mich auf Ihre Geschichten! Und denken Sie daran: Je ekliger, desto besser!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig schon am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn über Nacht im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Formen etwa 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er wieder etwas weicher wird. Der Teig hält sich so 2-3 Tage.
Meine Kekse sind beim Backen auseinandergelaufen. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn der Teig zu warm ist. Kühlen Sie den Teig vor dem Formen und auch die geformten Finger für 10-15 Minuten im Kühlschrank, bevor sie in den Ofen kommen. Auch zu viel Butter im Verhältnis zum Mehl kann das Problem sein – achten Sie auf die genauen Mengenangaben.
Kann ich auch andere Nüsse für die Nägel verwenden?
Ja, auf jeden Fall! Ganze Cashewkerne, geschälte Haselnüsse oder sogar Paranüsse eignen sich gut. Cashewkerne sind etwas größer und sehen aus wie dicke, krumme Hexennägel. Für eine nussfreie Variante können Sie auch weiße Schokoladendrops oder kandierte Kirschen nehmen.
Die Marmelade läuft beim Servieren aus. Was kann ich tun?
Das ist ganz normal und sogar gewünscht – es sieht ja aus wie Blut! Aber wenn Sie es vermeiden möchten, können Sie die Marmelade vorher mit etwas Speisestärke eindicken. Oder Sie verwenden rote Lebensmittelfarbe in Gel-Form, die ist zäher und läuft nicht so schnell.
Kann ich die Kekse auch ohne Ei backen?
Ja, für eine vegane Version ersetzen Sie das Ei durch ein Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser) oder durch 2 EL Apfelmus. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber mit etwas Vorsicht beim Formen klappt es trotzdem. Die Backzeit bleibt gleich.
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