Written by

Cora Berry

Published

Cremige Kürbissuppe mit Kokos & Ingwer – bestes Herbstrezept

Ready In 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Easy

Ich stand an einem verregneten Oktobernachmittag am Münchner Hauptbahnhof, völlig durchgefroren und mit einer Tüte voller Kürbisse, die ich auf dem Viktualienmarkt ergattert hatte. Mein Zug hatte Verspätung, also stieg ich kurzerhand in ein Taxi.

Der Fahrer, ein älterer Herr mit grauem Schnauzbart und einer viel zu lauten Heizung, warf einen Blick auf meine Tüte. „Kürbisse, was? Meine Oma hat immer gesagt, ein Hokkaido will Zärtlichkeit, keine Gewalt”, sagte er und lachte leise. Ich war nicht in der Stimmung für Smalltalk, aber irgendetwas an seiner Art war entwaffnend.

„Das beste Rezept für eine cremige Kürbissuppe mit Kokos & Ingwer”, fuhr er fort, während er durch den Stopp-and-Go-Verkehr manövrierte, „kommt nicht aus einem Kochbuch. Es kommt von einem Taxifahrer, der zwanzig Jahre lang durch Bangkok gefahren ist.” Und dann, ohne dass ich fragen musste, begann er zu erzählen. Von einem kleinen Straßenstand in der Nähe des Wat Pho, wo eine Frau mit goldener Zahnlücke ihm diese Suppe zum ersten Mal servierte.

Ich hörte zu, wie er mit Händen und Füßen die Zubereitung beschrieb. Der Taxifahrer – sein Name war übrigens Klaus – hatte keine Ahnung, dass ich Food-Bloggerin bin. Er dachte, er redet mit einer total überforderten Frau, die nicht mal wusste, wie man einen Kürbis richtig schält. (Was ja auch stimmte, ehrlich gesagt.)

An dem Abend, zu Hause in meiner viel zu kleinen Küche, machte ich mich an die Arbeit. Die Wohnung roch nach Ingwer, Kokosmilch und – zugegeben – nach verbranntem Kürbiskernöl, weil ich die Pfanne zu heiß hatte. Aber das Ergebnis? Ein cremiger, samtiger, wärmender Traum. Genau das, was man braucht, wenn der Herbst mit voller Wucht zuschlägt und man das Gefühl hat, die Sonne nie wiederzusehen.

Seitdem ist diese Suppe mein absoluter Herbst-Favorit. Sie ist einfach, ehrlich und hat diese besondere Seele, die nur ein Rezept haben kann, das man von einem Fremden geschenkt bekommt. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal so einen Moment erlebt, oder?

Warum ihr diese Kürbissuppe lieben werdet

Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt dreißig Mal gekocht. Jedes Mal ein bisschen anders, jedes Mal ein bisschen besser. Und ich kann euch sagen: Diese Version ist die beste.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Perfekt für diese hektischen Wochentage, an denen der Herbstblues zuschlägt.
  • Einfache Zutaten: Kein exotischer Supermarkt-Besuch nötig. Die meisten Zutaten habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause.
  • Perfekt für den Herbst: Ob nach einem Spaziergang durchs Laub oder als wärmende Vorspeise beim Sonntagsessen – sie passt einfach zu jeder herbstlichen Gelegenheit.
  • Ein echter Publikumsliebling: Selbst meine Freundin, die eigentlich „keine Kürbissuppe mag”, hat sich nach dem ersten Löffel den Teller nochmal vollgemacht.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßem Kürbis, cremiger Kokosmilch und scharfem Ingwer ist einfach himmlisch.

Was diese Suppe von den anderen unterscheidet? Der Trick mit dem gerösteten Kürbiskernöl und der frischen Zitronengrasnote. Es ist nicht nur eine weitere Kürbissuppe – es ist die Kürbissuppe, die euch den Herbst versüßen wird.

Diese Suppe ist nicht nur gut, sie ist die Art von Essen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Ein bisschen so, als würde einen der Herbst in eine kuschelige Decke wickeln.

Welche Zutaten ihr braucht

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Der Schlüssel liegt in der Balance zwischen der natürlichen Süße des Kürbisses und der exotischen Würze von Ingwer und Kokos.

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g – 1 kg): Ja, genau, der mit der orangen Schale, den man nicht schälen muss. Das ist der Game-Changer. Die Schale wird beim Kochen weich und gibt der Suppe eine wunderbare Farbe. Ich kaufe meine Hokkaidos immer auf dem Wochenmarkt – die haben einfach mehr Aroma.
  • 1 große Zwiebel, gewürfelt: Die Basis für jedes gute Suppengefühl. Sie sorgt für die herzhafte Tiefe.
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt: Nicht zu viel, nicht zu wenig. Nur ein Hauch, der sich im Hintergrund hält.
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20g), geschält und gerieben: Hier kommt die Wärme her! Frischer Ingwer ist ein Muss. Der aus der Tube geht auch, aber der frische hat einfach diese Schärfe, die man braucht.
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Öl: Zum Anbraten. Kokosöl passt natürlich perfekt, aber Rapsöl tut es auch.
  • 400 ml Kokosmilch (eine Dose): Achtet auf gute Qualität. Die günstigen Marken haben oft zu viel Wasser. Ich schwöre auf die von „Aroy-D” – sie ist schön cremig.
  • 500 ml Gemüsebrühe: Selbstgemacht ist am besten, aber ein guter Bio-Würfel tut es auch. Weniger ist hier mehr – lieber nachsalzen.
  • 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst): Für die Säure, die alles abrundet. Klingt unwichtig, ist aber entscheidend.
  • 1 Stück Zitronengras (optional, aber sehr empfehlenswert): Meine kleine Geheimzutat. Es gibt der Suppe so eine frische, fast blumige Note. Einfach im Ganzen mitkochen und vor dem Pürieren wieder rausfischen.
  • 1 EL geröstetes Kürbiskernöl (optional, aber mein Lieblingstrick): Ein Schuss am Ende macht den Unterschied. Es riecht so herbstlich, dass man sofort in eine Wolljacke schlüpfen will.
  • Salz, Pfeffer, etwas Kurkuma (für die Farbe): Die Grundausstattung. Kurkuma ist nicht nur gesund, es färbt die Suppe auch in ein noch schöneres Goldgelb.
  • Toppings nach Wahl: Kürbiskerne, Koriander, ein Klecks Kokosmilch oder Crème fraîche. Oder, wie ich es liebe: ein paar Croutons aus altem Brot, in der Pfanne mit Butter geröstet.

Was ihr an Küchengeräten braucht

Keine Angst, ihr braucht keine Profi-Küche. Die meisten Sachen habt ihr sicherlich schon.

  • Ein scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett: Kürbisse sind hart. Ein gutes Messer ist hier Gold wert. Ich hab mir mal fast den Finger abgeschnitten, weil ich ein stumpfes benutzt hab – lernt aus meinen Fehlern!
  • Ein großer Suppentopf (mindestens 3 Liter): Genug Platz zum Anbraten und Kochen.
  • Ein Pürierstab (oder eine Küchenmaschine): Der Pürierstab ist einfacher und macht weniger Abwasch. Aber Achtung: Heiße Suppe spritzt! Also immer vorsichtig tauchen, sonst sieht die Küche aus wie ein Schlachtfeld.
  • Eine Pfanne (optional): Für die Toppings wie Croutons oder geröstete Kürbiskerne.
  • Ein kleiner Kochlöffel: Zum Rühren und Abschmecken.

Für den Pürierstab gibt es auch günstige Modelle von „WMF” oder „ESGE” – die halten ewig. Ich hab meinen seit zehn Jahren und er funktioniert noch perfekt.

Und so wird’s gemacht (Schritt für Schritt)

Cremige Kürbissuppe mit Kokos & Ingwer preparation steps

  1. Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel rauskratzen. Die Kerne könnt ihr übrigens aufheben, waschen, trocknen und im Ofen rösten – eine leckere Knabberei! Den Kürbis dann in grobe Würfel schneiden. Die Schale bleibt dran – das spart enorm viel Zeit.
  2. Gemüse anschwitzen (8 Minuten): Das Kokosöl im großen Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Dann den Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazugeben und kurz mitbraten, bis es duftet. Aber aufpassen: Knoblauch darf nicht braun werden, sonst wird er bitter. (Ja, das ist mir auch schon passiert. Mehr als einmal.)
  3. Kürbis mitbraten (5 Minuten): Die Kürbiswürfel in den Topf geben und alles gut umrühren. Lasst den Kürbis für ein paar Minuten mitbraten, bis er an den Rändern leicht Farbe bekommt. Das karamellisiert die natürlichen Zucker und gibt der Suppe mehr Tiefe.
  4. Ablöschen und Kochen (15 Minuten): Jetzt die Gemüsebrühe angießen. Die Kürbisstücke sollten gerade so bedeckt sein. Wenn ihr Zitronengras verwendet, legt es jetzt mit in den Topf. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Test: Mit einer Gabel in ein Stück stechen – es sollte ohne Widerstand zerfallen.
  5. Pürieren (2 Minuten): Das Zitronengras rausfischen. Den Topf vom Herd nehmen. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren, bis sie ganz glatt und samtig ist. Wenn ihr eine Küchenmaschine benutzt, lasst die Suppe erst etwas abkühlen, sonst explodiert der Deckel. (Glaubt mir, das ist keine Übung, die ihr machen wollt.)
  6. Kokosmilch einrühren (3 Minuten): Die Kokosmilch in die pürierte Suppe geben und gut unterrühren. Nochmal kurz erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen, sonst kann die Kokosmilch ausflocken. Mit Salz, Pfeffer, einem Hauch Kurkuma und dem Zitronensaft abschmecken.
  7. Finaler Schliff (1 Minute): Den Topf vom Herd nehmen und das geröstete Kürbiskernöl unterrühren. Das gibt dieser cremigen Kürbissuppe mit Kokos & Ingwer den letzten, unvergleichlichen Kick.
  8. Anrichten und Genießen: Die Suppe in Schalen füllen und mit euren Lieblings-Toppings garnieren. Ich liebe einen Klecks Kokosmilch, ein paar geröstete Kürbiskerne und etwas frischen Koriander. Dazu ein Stück gutes Brot – perfekt!

Meine besten Tipps & Tricks für die perfekte Suppe

Nach all den Jahren habe ich ein paar Tricks auf Lager, die den Unterschied machen. Ich hab nämlich auch schon ziemlich viele Fehler gemacht.

Der Ingwer-Trick: Ingwer lässt sich am einfachsten schälen, wenn man ihn mit einem Löffel schabt. Klingt komisch, funktioniert aber super! Die feinen Härchen bleiben am Löffel hängen. Und reibt ihn immer quer zur Faser, dann wird er nicht faserig.

Das richtige Pürieren: Heiße Suppe pürieren ist eine Kunst. Taucht den Pürierstab immer komplett ein, bevor ihr ihn einschaltet. Sonst habt ihr einen gelben Regenbogen in der Küche. Und püriert in Wellenbewegungen – hoch und runter – das gibt die beste Konsistenz.

Die Sache mit der Kokosmilch: Kokosmilch trennt sich gern in der Dose. Schüttelt sie vor dem Öffnen kräftig, oder gebt sie in eine Schüssel und verquirlt sie mit einem Schneebesen. Wenn ihr eine besonders cremige Suppe wollt, nehmt nur den dicken, weißen Teil oben aus der Dose und spart das wässrigere Zeug für einen Smoothie auf.

Zu dünn geworden? Kein Problem! Lasst die Suppe einfach länger köcheln, damit die Flüssigkeit reduziert. Oder gebt einen Esslöffel Kokosmehl oder gemahlene Mandeln rein – das bindet und gibt extra Geschmack.

Der Timing-Tipp: Wenn ihr die Suppe für mehrere Tage vorbereiten wollt, kocht sie ohne die Kokosmilch und das Öl. Beides erst beim Aufwärmen dazugeben. So bleibt sie länger frisch und das Aroma ist intensiver.

Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, den Ingwer zu schälen. Die Suppe war… erdig. Seitdem schäle ich ihn immer. Aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug.

Variationen & Anpassungen – für jeden Geschmack

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich unglaublich gut anpassen lässt. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten:

  • Vegan & extra cremig: Das Rezept ist ja schon vegan. Aber für eine noch reichhaltigere Textur könnt ihr eine kleine, gekochte Kartoffel mitpürieren. Das macht die Suppe richtig sämig.
  • Mit einer Schärfe-Kick: Wer es scharf mag, gibt eine halbe, entkernte rote Chili zusammen mit dem Ingwer in den Topf. Oder träufelt etwas Chili-Öl über die fertige Suppe.
  • Low-Carb-Version: Ersetzt den Kürbis durch Blumenkohl. Klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch! Der Blumenkohl wird genauso weich und nimmt die Aromen von Kokos und Ingwer perfekt auf.
  • Fruchtige Note: Eine geschälte, gewürfelte Mango oder ein Apfel (z.B. Boskop) mit dem Kürbis kochen. Das gibt eine süß-säuerliche Frische, die besonders im Spätsommer toll ist.
  • Protein-Boost: Ein Esslöffel Erdnussbutter oder Mandelmus, untergerührt, macht die Suppe nicht nur cremiger, sondern auch gehaltvoller.
  • Ofenvariante: Statt den Kürbis im Topf zu braten, könnt ihr die Würfel auch im Ofen bei 200°C für 20 Minuten rösten. Das gibt ein noch intensiveres, fast rauchiges Aroma. Dann einfach mit der Brühe aufgießen und pürieren.

Ich persönlich liebe die Variante mit einem gerösteten Apfel. Letzten Herbst hatte ich zu viele Bosköpfe gekauft und einen einfach mit in den Topf geworfen. Seitdem mache ich das immer so. Der Apfel bringt diese feine Säure, die perfekt mit der Süße des Kürbisses harmoniert.

Servieren & Aufbewahren – damit der Genuss bleibt

Diese cremige Kürbissuppe mit Kokos & Ingwer schmeckt am besten, wenn sie richtig heiß ist. Aber Vorsicht: Nicht kochend servieren, sonst verbrennt ihr euch den Mund. Sie sollte so sein, dass man sie genießen kann, ohne zu pusten.

Wie serviere ich sie am besten?

  • In tiefen Schalen oder großen Tassen – je nachdem, ob’s Hauptgericht oder Vorspeise ist.
  • Mit einem Klecks Kokosmilch oder Crème fraîche, der mit einem Zahnstocher zu einer kleinen Spirale verziert wird. Sieht aus wie im Restaurant!
  • Dazu passt frisches Baguette, ein kräftiges Vollkornbrot oder meine geliebten Croutons aus altem Brot.
  • Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing rundet das Ganze perfekt ab.

Wie bewahre ich sie auf?

  • Im Kühlschrank: In einem luftdichten Behälter hält sich die Suppe 4-5 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver! Aber die Farbe kann ein bisschen nachlassen.
  • Im Gefrierschrank: Ja, sie lässt sich super einfrieren! In Portionsbeuteln oder -dosen hält sie sich bis zu 3 Monate. Achtet aber darauf, dass ihr sie ohne die Kokosmilch und das Öl einfriert. Beides wird beim Auftauen manchmal etwas wässrig. Gebt es erst beim Wiederaufwärmen dazu.
  • Auftauen: Einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze auftauen lassen. Nicht in der Mikrowelle, sonst wird sie matschig.
  • Wieder aufwärmen: Im Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen. Nicht kochen lassen! Wenn sie zu dick geworden ist, einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazugeben.

Und hier ein Geheimtipp: Am zweiten Tag schmeckt sie oft noch besser. Die Aromen von Ingwer, Kokos und Kürbis haben dann richtig Zeit, sich zu verbinden.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Diese Suppe ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien Ca. 280 kcal
Fett 18 g
Kohlenhydrate 25 g
Ballaststoffe 6 g
Eiweiß 5 g

Warum ist sie so gesund?

  • Kürbis: Vollgepackt mit Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Gut für die Augen und das Immunsystem – perfekt für die Erkältungszeit!
  • Ingwer: Ein echtes Powerpaket. Entzündungshemmend, wärmend und hilft bei Übelkeit. Genau das Richtige, wenn der Herbstblues zuschlägt.
  • Kokosmilch: Liefert gesunde Fette, die dem Körper Energie geben. Die mittelkettigen Triglyceride (MCTs) werden schnell verstoffwechselt und machen nicht träge.
  • Kurkuma: Der goldene Wirkstoff. Auch entzündungshemmend und ein echtes Stimmungsaufheller.

Ich persönlich liebe es, dass diese Suppe so sättigend ist, ohne schwer im Magen zu liegen. Sie ist der perfekte „Feel-Good”-Bowl für trübe Tage.

Allergene: Das Rezept ist vegan, glutenfrei (wenn ihr darauf achtet, dass die Brühe glutenfrei ist) und nussfrei. Achtet bei der Kokosmilch auf eventuelle Zusätze.

Fazit – Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltet

Also, ehrlich: Ich hab schon viele Kürbissuppen gekocht. Aber diese cremige Kürbissuppe mit Kokos & Ingwer ist etwas Besonderes. Sie ist nicht nur das Ergebnis eines zufälligen Taxi-Talks, sondern auch das Produkt vieler, vieler Kochversuche. Sie ist der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus den unerwartetsten Momenten entstehen.

Sie ist einfach, schnell, gesund und schmeckt einfach nach purem Herbst. Nach kuscheligen Abenden, nach Spaziergängen durchs Laub, nach dem ersten Frost auf den Wiesen. Sie wärmt von innen und macht glücklich – das klingt kitschig, aber es stimmt.

Ich ermutige euch, dieses Rezept als Basis zu nehmen und es zu eurem zu machen. Vielleicht mit einem Schuss Orangenlikör? Oder mit gerösteten Kürbiskernen aus dem eigenen Ofen? Probiert es aus! Und wenn ihr es macht, schreibt mir unbedingt in die Kommentare, wie es euch geschmeckt hat. Ich bin so gespannt auf eure Versionen!

Macht’s euch gemütlich, kocht einen großen Topf voll und genießt den Herbst. Ihr habt ihn euch verdient.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?

Ja, absolut! Butternut-Kürbis oder Muskatkürbis eignen sich auch super. Ihr müsst sie dann aber vorher schälen, da die Schale nicht essbar ist. Der Hokkaido ist einfach am praktischsten, weil man ihn nicht schälen muss.

Kann ich die Suppe auch ohne Kokosmilch zubereiten?

Klar! Ersetzt die Kokosmilch einfach durch Sahne, Hafersahne oder eine extra Portion Gemüsebrühe. Dann wird sie weniger exotisch, aber trotzdem lecker. Ich würde dann aber noch einen Schuss Mandelmilch für die Cremigkeit empfehlen.

Die Suppe ist mir zu süß. Was kann ich tun?

Das liegt an der natürlichen Süße des Kürbisses. Ein Schuss Zitronensaft oder ein Spritzer Apfelessig hilft, die Süße auszugleichen. Ihr könnt auch etwas mehr Ingwer oder Chili dazugeben – die Schärfe bricht die Süße.

Kann ich die Suppe auch im Thermomix zubereiten?

Ja! Gebt alle Zutaten (außer der Kokosmilch und dem Öl) in den Mixtopf und kocht sie 20 Minuten bei 100°C auf Stufe 1. Dann püriert ihr sie 30 Sekunden auf Stufe 10. Die Kokosmilch und das Öl rührt ihr dann unter.

Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig?

Der Trick ist, sie nach dem Pürieren nochmal durch ein feines Sieb zu streichen. Das entfernt alle faserigen Reste. Oder ihr gebt eine kleine, gekochte Kartoffel mit in den Topf – die macht die Suppe unglaublich samtig, ohne den Geschmack zu verändern.

Pin This Recipe!

Cremige Kürbissuppe mit Kokos & Ingwer recipe

Print

Cremige Kürbissuppe mit Kokos & Ingwer – bestes Herbstrezept

Eine samtige, wärmende Kürbissuppe mit Kokosmilch und frischem Ingwer, die an einem verregneten Herbsttag von einem Taxifahrer in München inspiriert wurde. Sie ist schnell zubereitet, vegan und perfekt für die kalte Jahreszeit.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch / Thailändisch inspiriert

Ingredients

Scale
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg)
  • 1 große Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20 g), geschält und gerieben
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Öl
  • 400 ml Kokosmilch (eine Dose)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 1 Stück Zitronengras (optional, aber sehr empfehlenswert)
  • 1 EL geröstetes Kürbiskernöl (optional, aber mein Lieblingstrick)
  • Salz, Pfeffer, etwas Kurkuma (für die Farbe)
  • Toppings nach Wahl: Kürbiskerne, Koriander, ein Klecks Kokosmilch oder Crème fraîche, Croutons

Instructions

  1. Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel rauskratzen. Den Kürbis in grobe Würfel schneiden. Die Schale bleibt dran.
  2. Gemüse anschwitzen (8 Minuten): Das Kokosöl im großen Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Dann den Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazugeben und kurz mitbraten, bis es duftet. Knoblauch darf nicht braun werden.
  3. Kürbis mitbraten (5 Minuten): Die Kürbiswürfel in den Topf geben und alles gut umrühren. Den Kürbis für ein paar Minuten mitbraten, bis er an den Rändern leicht Farbe bekommt.
  4. Ablöschen und Kochen (15 Minuten): Die Gemüsebrühe angießen. Die Kürbisstücke sollten gerade so bedeckt sein. Wenn ihr Zitronengras verwendet, legt es jetzt mit in den Topf. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  5. Pürieren (2 Minuten): Das Zitronengras rausfischen. Den Topf vom Herd nehmen. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren, bis sie ganz glatt und samtig ist.
  6. Kokosmilch einrühren (3 Minuten): Die Kokosmilch in die pürierte Suppe geben und gut unterrühren. Nochmal kurz erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, einem Hauch Kurkuma und dem Zitronensaft abschmecken.
  7. Finaler Schliff (1 Minute): Den Topf vom Herd nehmen und das geröstete Kürbiskernöl unterrühren.
  8. Anrichten und Genießen: Die Suppe in Schalen füllen und mit euren Lieblings-Toppings garnieren.

Notes

Der Trick mit dem gerösteten Kürbiskernöl und der frischen Zitronengrasnote macht den Unterschied. Für eine besonders cremige Konsistenz eine kleine, gekochte Kartoffel mitpürieren. Die Suppe lässt sich ohne Kokosmilch und Öl einfrieren.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 280
  • Sugar: 10
  • Sodium: 600
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 25
  • Fiber: 6
  • Protein: 5

Keywords: Kürbissuppe, Kokos, Ingwer, Herbst, vegan, glutenfrei, einfach, schnell, Hokkaido

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆