Eigentlich sollte das ein ganz anderes Abendessen werden. Ich hatte mir fest vorgenommen, eine dieser fancy Kürbissuppen mit Kokosmilch und Ingwer zu kochen – ihr wisst schon, so eine, die auf Instagram immer so ästhetisch aussieht. Aber dann kam der Dienstag dazwischen. Der Kürbis lag schon auf der Arbeitsplatte, der Couscous war abgemessen, und ich merkte, dass ich weder Kokosmilch noch Ingwer im Haus hatte. Klassiker.
Ich stand da, die Hände voller Kürbiskerne, und dachte: „Na super. Jetzt hast du einen Hokkaido-Kürbis, ein halbes Paket Feta und eine Granatapfel, der schon seit drei Tagen traurig in der Obstschale liegt.” Der Plan war gescheitert, bevor er richtig angefangen hatte. Vielleicht kennt ihr das ja – dieser Moment, in dem man kurz davor ist, einfach die Pizzeria anzurufen, aber irgendetwas einen zurückhält. Bei mir war es der Stolz, ehrlich gesagt. Und der Hunger.
Also habe ich improvisiert. Couscous rein, Feta drauf, Granatapfelkerne als letzte Rettung. Ich habe den Kürbis in den Ofen geschoben und mich schon auf ein mittelmäßiges Experiment eingestellt. Was dann aus dem Ofen kam, war alles andere als mittelmäßig. Der Duft allein – süßlich, leicht nussig, mit dieser warmen Feta-Note – zog durch die ganze Wohnung. Mein Nachbar hat tatsächlich angeklopft und gefragt, was da so gut riecht. Ich meine, das passiert mir sonst nie.
Seit diesem Dienstag mache ich den gefüllten Hokkaido-Kürbis ständig. Nicht, weil ich keine neuen Rezepte ausprobieren würde, sondern weil dieses Gericht einfach funktioniert. Es ist dieses wohlige Gefühl, wenn man den ersten Bissen nimmt und denkt: „Okay, das war ein glücklicher Unfall.” Und genau dieses Gefühl möchte ich mit euch teilen.
Warum ihr diesen gefüllten Hokkaido-Kürbis lieben werdet
Dieses Rezept ist kein weiteres Standard-Kürbisgericht, das nach zwei Tagen vergessen ist. Es ist das Gericht, nach dem eure Familie fragen wird. „Mama, wann machst du wieder diesen Kürbis mit dem Feta?” – das habe ich mir nicht ausgedacht, das hat meine Tochter wirklich gesagt. Und ich schwöre, sie ist nicht leicht zu beeindrucken, wenn es um Gemüse geht.
Was diesen gefüllten Hokkaido-Kürbis so besonders macht, ist die Kombination aus herzhaften und süßen Aromen. Der Kürbis selbst wird im Ofen wunderbar weich und karamellisiert leicht. Die Füllung aus Couscous, Feta und Granatapfel ist eine kleine Geschmacksexplosion – cremig, salzig, frisch und knackig. Es ist wie eine Umarmung auf dem Teller, ehrlich.
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde habt ihr ein komplettes Abendessen auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, keine komplizierten Schritte.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles bekommt ihr im normalen Supermarkt – oder habt es vielleicht sogar schon zu Hause.
- Perfekt für kühle Abende: Dieses Gericht ist wie gemacht für regnerische Herbsttage, wenn man sich einfach nur einkuscheln möchte.
- Immer ein Erfolg: Ob für die Familie, Freunde oder als besonderes Abendessen zu zweit – jeder liebt diesen Kürbis.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus warmem Feta, süßlichem Kürbis und frischen Granatapfelkernen ist einfach unschlagbar.
Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt zehnmal gemacht, und jedes Mal denke ich: „Mann, das ist einfach perfekt.” Es ist kein fancy Restaurantgericht, sondern ehrliches, wohliges Comfort Food. Und das Beste: Ihr könnt es ganz leicht anpassen, je nachdem, was der Kühlschrank hergibt.
Welche Zutaten ihr braucht
Die Liste ist kurz und überschaubar. Genau so mag ich das an einem stressigen Wochentag. Kein stundenlanges Suchen nach Zutaten, sondern einfach loslegen. Hier kommt, was ihr für den gefüllten Hokkaido-Kürbis braucht:
Für den Kürbis und die Füllung
- 2 mittelgroße Hokkaido-Kürbisse (je ca. 500-600 g) – Achtet darauf, dass sie fest und unbeschädigt sind. Die Schale könnt ihr übrigens mitessen, das ist das Tolle am Hokkaido!
- 150 g Couscous (ich nehme am liebsten den mittleren, nicht den zu feinen)
- 200 g Feta-Käse (am besten in Salzlake, der ist schön cremig)
- 1 Granatapfel (frisch oder die Kerne aus dem Glas – beides funktioniert)
- 1 kleine Zwiebel (rot oder gelb, ganz egal)
- 2 Knoblauchzehen (frisch gepresst oder fein gehackt)
- 3 EL Olivenöl (ein gutes, fruchtiges Öl macht den Unterschied)
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen – gibt dem Ganzen eine warme, orientalische Note)
- 1/2 TL Zimt (ja, Zimt! Klingt ungewöhnlich, aber probiert es aus)
- Salz und Pfeffer (nach Geschmack)
- Eine Handvoll frische Petersilie oder Minze (optional, aber sehr empfehlenswert)
Für das Dressing (optional, aber lecker)

- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst, bitte nicht aus der Flasche)
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- Eine Prise Salz
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn ihr den Granatapfel frisch aufschneidet, macht das am besten in einer großen Schüssel mit Wasser. So spritzt der Saft nicht überall hin und die Kerne lösen sich leichter. Ich hab das beim ersten Mal in der Küche gemacht und sah aus wie ein Schlachtfeld – lernt aus meinen Fehlern!
Für den Feta empfehle ich übrigens die Marke von meinem griechischen Laden um die Ecke. Der ist einfach cremiger und nicht so trocken wie manche Supermarkt-Fetas. Aber natürlich geht auch der aus dem Discounter – ich will hier nicht snobistisch klingen. Hauptsache, er schmeckt euch.
Welche Küchengeräte ihr benötigt
Ihr braucht nichts Besonderes für dieses Rezept. Keine teuren Küchenmaschinen oder speziellen Formen. Das meiste habt ihr bestimmt schon in der Schublade:
- Ein scharfes Messer (zum Halbieren der Kürbisse – das kann etwas Kraft erfordern)
- Ein Backblech (oder eine große Auflaufform)
- Backpapier (spart euch das Einfetten und die Sauerei hinterher)
- Einen kleinen Topf (für den Couscous)
- Eine Schüssel (zum Mischen der Füllung)
- Einen Esslöffel (zum Aushöhlen der Kürbisse – ein Eisportionierer geht auch)
- Eine kleine Schüssel (für das Dressing, falls ihr es macht)
Wer keinen Couscous mag oder glutenfrei essen muss, kann auch Quinoa oder sogar Reis nehmen. Ich hab letztens Bulgur ausprobiert, das war auch richtig gut. Einfach die Garzeiten anpassen und loslegen.
So bereitet ihr den gefüllten Hokkaido-Kürbis zu
Okay, jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich verspreche euch, dass ihr das hinkriegt, auch wenn ihr sonst eher Nudeln mit Pesto macht. Versprochen!
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 180°C). Das ist die perfekte Temperatur, damit der Kürbis schön weich wird, ohne zu verbrennen.
- Die Kürbisse vorbereiten: Wascht die Hokkaido-Kürbisse gründlich, denn die Schale kommt mit in den Ofen. Halbiert sie dann der Länge nach mit einem scharfen Messer. Seid vorsichtig, die Dinger können echt widerspenstig sein! Ich hab mich beim ersten Mal fast geschnitten. Holt die Kerne und die Fasern mit einem Löffel raus – aber nicht zu gründlich, ein bisschen Fruchtfleisch darf dranbleiben.
- Die Kürbisse würzen: Legt die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach oben auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Beträufelt sie mit 2 EL Olivenöl und würzt sie mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zimt. Das gibt ihnen schon mal eine schöne Basis. Ab in den Ofen damit für 15 Minuten.
- Den Couscous zubereiten: Während die Kürbisse vorbacken, kümmert ihr euch um den Couscous. Bringt 200 ml Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen. Gebt den Couscous in eine Schüssel, gießt das kochende Wasser drüber und lasst ihn zugedeckt 5-7 Minuten quellen. Dann lockert ihr ihn mit einer Gabel auf – das ist wichtig, sonst wird er matschig.
- Die Füllung vorbereiten: Schneidet die Zwiebel in feine Würfel und hackt den Knoblauch. Erhitzt 1 EL Olivenöl in einer kleinen Pfanne und dünstet die Zwiebel und den Knoblauch glasig an. Das dauert etwa 3 Minuten. Mischt das Ganze dann unter den Couscous. Bröselt den Feta grob darüber – nicht zu klein, ihr wollt ja später noch Stücke drin haben.
- Den Granatapfel vorbereiten: Jetzt wird’s bunt! Halbiert den Granatapfel und klopft die Kerne mit einem Holzlöffel aus der Schale. Macht das über einer Schüssel, sonst habt ihr überall rote Flecken. Ich empfehle eine alte Küchenschürze – meine weiße Bluse kann ein Lied davon singen.
- Die Füllung mischen: Gebt die Hälfte der Granatapfelkerne zum Couscous-Feta-Gemisch. Fügt den Kreuzkümmel, etwas Salz und Pfeffer hinzu. Mischt alles vorsichtig, damit der Feta nicht komplett zerfällt. Schmeckt ab – ihr könnt ruhig noch mal nachwürzen.
- Die Kürbisse füllen: Holt die Kürbisse aus dem Ofen (sie sind jetzt etwas weicher). Verteilt die Füllung gleichmäßig auf die vier Hälften. Drückt sie leicht an, aber stopft sie nicht zu fest – der Couscous soll locker bleiben. Backt alles weitere 20-25 Minuten, bis der Kürbis schön weich ist und der Feta goldbraun wird.
- Das Dressing zubereiten: In der Zwischenzeit könnt ihr das Dressing anrühren. Vermischt Olivenöl, Zitronensaft, Honig und eine Prise Salz in einer kleinen Schüssel. Das gibt dem Ganzen noch mal eine frische Note.
- Anrichten und servieren: Nehmt die Kürbisse aus dem Ofen. Träufelt das Dressing drüber und streut die restlichen Granatapfelkerne sowie die gehackte Petersilie oder Minze darüber. Fertig!
Ein kleiner Tipp: Wenn ihr die Kürbisse vor dem Füllen mit einer Gabel einstechen wollt, könnt ihr das machen. Das hilft, dass sie schneller weich werden. Aber ehrlich gesagt, ich hab das noch nie gemacht und es hat immer geklappt.
Kochtipps und Techniken für den perfekten Kürbis
Ich hab inzwischen ein paar Tricks auf Lager, die ich gerne mit euch teile. Denn mal ehrlich, nicht jeder Kürbis ist gleich, und nicht jeder Ofen backt gleich. Hier sind meine Erfahrungen:
- Die richtige Kürbisgröße: Sucht euch Kürbisse, die ungefähr gleich groß sind. Sonst ist der eine schon durch, während der andere noch hart ist. Ich kauf immer zwei, die nebeneinander im Regal liegen – die sind meist ähnlich schwer.
- Nicht zu viel Flüssigkeit: Der Couscous saugt sich beim Backen noch mal voll. Wenn ihr die Füllung zu feucht macht, wird der Kürbis matschig. Lieber etwas trockener lassen, das gibt eine bessere Konsistenz.
- Die Kerne nicht wegwerfen: Aus den Kürbiskernen könnt ihr geröstete Snacks machen. Einfach waschen, mit Salz und Paprika würzen und bei 180°C 10 Minuten rösten. Das ist mein geheimes Herbst-Ritual.
- Der Feta-Trick: Wenn ihr den Feta erst 5 Minuten vor Ende der Backzeit auf den Kürbis gebt, bleibt er schön cremig und läuft nicht aus. Ich mach das manchmal, wenn ich Bock auf besonders viel Käsegeschmack habe.
- Resteverwertung: Sollte mal was übrig bleiben (was selten vorkommt), könnt ihr die Füllung am nächsten Tag in einer Pfanne anbraten und als Beilage zu Salat essen. Schmeckt fast besser als frisch!
Ein Fehler, der mir mal passiert ist: Ich hab den Kürbis zu lange vorgebacken, und dann ist er beim Füllen total auseinandergefallen. Also wirklich, 15 Minuten reichen völlig. Lieber kürzer als länger, das merkt ihr schon.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr es total anpassen könnt. Ich hab in den letzten Monaten ein paar Versionen ausprobiert, und hier sind meine Favoriten:
- Vegan: Lasst den Feta einfach weg und nehmt stattdessen geröstete Kichererbsen oder Räuchertofu. Dazu etwas Hefeflocken für den Käsegeschmack – das ist echt lecker!
- Mit Fleisch: Wer es herzhafter mag, kann 200 g Hackfleisch (Rind oder Lamm) anbraten und unter den Couscous mischen. Das macht das Gericht sättigender und perfekt für Männer, die meinen, ohne Fleisch nicht satt zu werden.
- Andere Körner: Statt Couscous könnt ihr auch Quinoa, Bulgur, Hirse oder sogar Reis nehmen. Jedes Korn gibt eine andere Textur. Quinoa wird etwas nussiger, Bulgur hat mehr Biss.
- Süße Variante: Für alle Naschkatzen: Ersetzt den Feta durch Ziegenkäse und gebt gehackte Walnüsse und Rosinen in die Füllung. Das ist fast wie ein Dessert – aber herzhaft.
- Schärfe: Wenn ihr es gerne scharf mögt, gebt eine gehackte Chilischote oder etwas Harissa in die Füllung. Das gibt dem Ganzen eine richtig schöne Schärfe, die perfekt mit der Süße des Kürbisses harmoniert.
Ich hab letztens eine Version mit getrockneten Aprikosen und Pinienkernen gemacht – die war der absolute Hammer. Die Süße der Aprikosen passt perfekt zum Kürbis. Probiert es einfach aus, ihr werdet sehen, wie vielseitig dieses Gericht ist.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Jetzt, wo der Kürbis fertig ist, stellt sich die Frage: Wie serviert man das Ganze am besten? Und was macht man mit den Resten? Hier meine Erfahrungen:
Servieren: Der gefüllte Hokkaido-Kürbis schmeckt am besten warm, direkt aus dem Ofen. Ich serviere ihn gerne auf einem großen Teller mit einem Klecks Joghurt oder einem Schuss Balsamico-Creme. Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Zitronendressing – das bringt eine schöne Frische in das Gericht.
Als Getränk empfehle ich einen trockenen Rotwein oder einen Apfelpunsch. Für die Kinder reicht Apfelschorle. Wir essen das gerne an Sonntagabenden, wenn wir es uns gemütlich machen und einen Film anschauen.
Aufbewahren: Wenn doch mal was übrig bleibt (was mich immer freut, weil es am nächsten Tag noch besser schmeckt), könnt ihr die Kürbishälften abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich problemlos 2-3 Tage.
Einfrieren: Ihr könnt die gefüllten Kürbisse auch einfrieren. Wickelt sie dafür einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann bei 180°C 15 Minuten aufbacken.
Reheizen: Der beste Weg, den Kürbis wieder aufzuwärmen, ist im Ofen. Bei 160°C etwa 10-15 Minuten. Die Mikrowelle geht auch, aber dann wird der Kürbis etwas matschig. Ich persönlich nehme immer den Ofen – der Aufwand lohnt sich.
Ein Tipp von mir: Die Aromen entwickeln sich über Nacht richtig schön. Am nächsten Tag schmeckt der Kürbis oft noch intensiver. Also keine Sorge, wenn ihr zu viel gemacht habt – das ist eher ein Gewinn!
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich bin ja kein Ernährungsberater, aber ich weiß, dass dieses Gericht richtig gut für uns ist. Hier mal eine grobe Übersicht, was in einer Portion (ein halber Kürbis mit Füllung) steckt:
- Kalorien: ca. 380-420 kcal (je nach Feta-Menge)
- Protein: ca. 18 g (danke, Feta und Couscous!)
- Fett: ca. 18 g (hauptsächlich aus Olivenöl und Feta)
- Kohlenhydrate: ca. 40 g (davon 8 g Zucker)
- Ballaststoffe: ca. 10 g (der Kürbis und der Couscous machen satt)
Der Hokkaido-Kürbis ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Vitamin A, das gut für die Augen ist, und Vitamin C, das unser Immunsystem stärkt. Gerade im Herbst und Winter ist das Gold wert. Die Granatapfelkerne sind voller Antioxidantien – die helfen gegen freie Radikale und halten uns jung. Zumindest fühl ich mich nach dem Essen immer ein bisschen frischer.
Für alle, die auf ihre Kohlenhydrate achten: Der Couscous hat einen mittleren glykämischen Index, macht also lange satt, ohne den Blutzucker in die Höhe zu treiben. Wer glutenfrei isst, nimmt einfach Quinoa oder Buchweizen – die sind von Natur aus glutenfrei und genauso lecker.
Ich persönlich finde, dass dieses Gericht perfekt in eine ausgewogene Ernährung passt. Es ist kein Diätgericht, aber es ist auch kein Junkfood. Es ist einfach ehrliches, gesundes Comfort Food, das Körper und Seele guttut. Und das ist doch das Wichtigste, oder?
Fazit: Warum ihr diesen Kürbis unbedingt probieren solltet
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber dieser gefüllte Hokkaido-Kürbis ist einfach etwas Besonderes. Er ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch noch einfach zuzubereiten und voller gesunder Zutaten. Es ist das perfekte Gericht für einen gemütlichen Herbstabend, wenn man sich einfach mal etwas Gutes tun möchte.
Was ich an diesem Rezept so liebe, ist seine Wandlungsfähigkeit. Ihr könnt es immer wieder neu erfinden, je nachdem, was der Kühlschrank hergibt oder worauf ihr Lust habt. Mal mit Feta, mal mit Ziegenkäse, mal mit Hackfleisch – es wird nie langweilig. Und jedes Mal, wenn ich es mache, denke ich an diesen verregneten Dienstag zurück, an dem aus einem missglückten Plan mein Lieblingsgericht wurde.
Also, traut euch! Probiert es aus, passt es an euren Geschmack an und macht es zu eurem eigenen. Ich bin mir sicher, dass ihr es genauso lieben werdet wie ich. Und wenn ihr es gemacht habt, schreibt mir unbedingt in die Kommentare, wie es gelungen ist. Ich freue mich riesig über eure Erfahrungen, eure Variationen und eure Fragen. Teilen ist ausdrücklich erwünscht – markiert mich gerne auf Instagram, wenn ihr euren Kürbis zeigt!
In diesem Sinne: Ran an den Kürbis, und lasst es euch schmecken. Ihr habt das verdient.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Kürbissorten verwenden?
Ja, absolut! Butternut-Kürbis oder Muskatkürbis funktionieren auch gut. Achtet nur darauf, dass ihr sie schält, wenn die Schale zu hart ist. Hokkaido ist einfach am unkompliziertesten, weil man die Schale mitessen kann.
Muss ich den Couscous vorkochen?
Ja, das ist wichtig. Roher Couscous würde im Ofen nicht gar werden. Kocht ihn wie auf der Packung angegeben – meist reicht es, kochendes Wasser drüber zu gießen und ziehen zu lassen.
Kann ich das Gericht auch ohne Ofen zubereiten?
Klar! Kocht den Kürbis in Scheiben geschnitten in einer Pfanne mit etwas Wasser und Butter, bis er weich ist. Die Füllung bereitet ihr wie beschrieben zu und gebt sie dann auf den Kürbis. Funktioniert auch auf dem Herd.
Wie bekomme ich den Granatapfel sauber und ohne Spritzer auf?
Mein bester Tipp: Halbiert den Granatapfel und klopft mit einem Holzlöffel auf die Schale, während ihr ihn über einer Schüssel haltet. Oder macht es in einer Schüssel mit Wasser – die Kerne sinken nach unten, die Haut schwimmt oben.
Kann ich die Füllung auch vegetarisch oder vegan machen?
Ja, beides ist möglich. Für die vegetarische Version lasst ihr einfach den Feta weg oder nehmt veganen Käse. Für die vegane Version nehmt ihr Räuchertofu oder geröstete Kichererbsen statt Feta. Beides schmeckt hervorragend!
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Wohliger gefüllter Hokkaido-Kürbis – Einfaches Herbstrezept mit Couscous
Ein wohliger gefüllter Hokkaido-Kürbis mit Couscous, Feta und Granatapfel – perfekt für kühle Herbstabende. Dieses einfache Rezept ist in unter einer Stunde zubereitet und voller gesunder Zutaten.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Total Time: 55 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Orientalisch
Ingredients
- 2 mittelgroße Hokkaido-Kürbisse (je ca. 500–600 g)
- 150 g Couscous
- 200 g Feta-Käse
- 1 Granatapfel
- 1 kleine Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- 1/2 TL Zimt
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Eine Handvoll frische Petersilie oder Minze (optional)
- Für das Dressing: 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft, 1 TL Honig oder Ahornsirup, eine Prise Salz
Instructions
- Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 180°C) vorheizen.
- Die Kürbisse gründlich waschen, der Länge nach halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen.
- Die Kürbishälften mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 2 EL Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zimt würzen. 15 Minuten vorbacken.
- Währenddessen 200 ml Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen bringen, über den Couscous gießen und zugedeckt 5-7 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern.
- Die Zwiebel fein würfeln, den Knoblauch hacken. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und beides glasig dünsten (ca. 3 Minuten). Unter den Couscous mischen.
- Den Feta grob zerbröseln und unter die Couscous-Mischung heben.
- Den Granatapfel halbieren und die Kerne mit einem Holzlöffel aus der Schale klopfen. Die Hälfte der Kerne zur Füllung geben.
- Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer zur Füllung geben und vorsichtig mischen.
- Die Kürbisse aus dem Ofen nehmen, die Füllung gleichmäßig auf die vier Hälften verteilen und leicht andrücken.
- Weitere 20-25 Minuten backen, bis der Kürbis weich und der Feta goldbraun ist.
- In der Zwischenzeit das Dressing aus Olivenöl, Zitronensaft, Honig und Salz anrühren.
- Die Kürbisse aus dem Ofen nehmen, mit dem Dressing beträufeln und mit den restlichen Granatapfelkernen sowie gehackter Petersilie oder Minze bestreuen. Servieren.
Notes
Die Kürbisse sollten etwa gleich groß sein, damit sie gleichmäßig garen. Den Feta erst 5 Minuten vor Ende der Backzeit auf den Kürbis geben, damit er cremig bleibt. Reste schmecken am nächsten Tag noch intensiver und können im Ofen bei 160°C 10-15 Minuten aufgewärmt werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 halber Kürbis mit
- Calories: 400
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 18
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 10
- Protein: 18
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