Meine Nachbarin Frau Schmidt machte nie große Worte um ihr Essen. Ich war an einem Dienstagabend kurz bei ihr vorbeigeschlittert, um den Schlüssel für den Gemeinschaftsgarten abzuholen, als mich dieser Duft in ihrer Küche traf – eine warme, goldene Wolke aus Kokos und Gewürzen. Sie stand am Herd und rührte in einem Topf, völlig entspannt, als wäre das das Normalste der Welt. „Oh, das ist nur mein Linsen-Kokos-Curry“, sagte sie achselzuckend, während sie mir eine Schüssel hinhielt. „Das isst man, wenn einem kalt ist.“
Ich nahm einen Löffel – und ehrlich, ich war von den Socken. Die Süßkartoffel war butterweich, die Linsen hatten genau die richtige Bissfestigkeit, und die Kokosmilch machte alles so samtig, dass ich fast vergaß, wieder zu atmen. Frau Schmidt zuckte nur mit den Schultern: „Das Rezept hab ich mir selbst zusammengeschustert.“ Sie hatte keine Ahnung, dass sie mir damit eine Art kulinarische Offenbarung beschert hatte. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn dich ein Gericht so umhaut, dass du noch Tage später daran denken musst.
Seitdem habe ich dieses Cremige Linsen-Kokos-Curry mit Süßkartoffel bestimmt zwanzigmal nachgekocht. Ich hab ein bisschen herumexperimentiert, die Gewürze angepasst und die perfekte Balance gefunden. Und jetzt gebe ich es an dich weiter – nicht als großes Geheimnis, sondern einfach als das, was es ist: eine Schüssel Wärme für Tage, an denen die Seele etwas Gutes braucht. Es ist dieses Rezept, das dich von innen heraus wärmt und das Gefühl gibt, dass alles wieder gut wird.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Linsen-Kokos-Curry ist nicht einfach nur ein weiteres Curry – es ist mein absoluter Favorit, wenn ich etwas Brauche, das mich umarmt, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ich hab es so oft getestet, dass ich die Zutaten im Schlaf aufzählen könnte. Und ich sag dir, es funktioniert einfach jedes Mal.
- Blitzschnell zubereitet: In unter 40 Minuten hast du ein wärmendes Abendessen auf dem Tisch, das schmeckt, als hätte es stundenlang geköchelt. Perfekt für diese Abende, an denen du keine Energie mehr für komplizierte Rezepte hast.
- Alltagszutaten, die du kennst: Keine ausgefallenen Supermarkt-Expeditionen. Rote Linsen, Kokosmilch, Süßkartoffeln und ein paar Gewürze – das hast du wahrscheinlich schon im Schrank. Ich schwöre auf die Kokosmilch von [Marke], weil sie so schön cremig ist.
- Der ultimative Seelenwärmer: Wenn draußen der Regen gegen die Fenster prasselt oder du einfach einen Tag hattest, der dich ausgelaugt hat – dieses Curry ist wie eine Decke für den Magen. Es ist genau das, was der Körper braucht.
- Ein Hit für die ganze Familie: Ich hab es schon bei Freunden gekocht, bei denen die Kinder normalerweise mäkelig sind – und sie haben sich nachgeholt. Die Süße der Süßkartoffel und die Sanftheit der Kokosmilch machen es auch für empfindliche Gaumen zugänglich.
- So vielseitig und anpassbar: Du kannst es mit Spinat aufpeppen, schärfer machen oder mit Kichererbsen statt Linsen kochen. Es verzeiht fast alles und bleibt trotzdem unglaublich lecker.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Art, wie die Süßkartoffel karamellisiert, während sie in der Kokosmilch köchelt. Das gibt dem Ganzen eine natürliche Süße, die perfekt mit den erdigen Linsen und den warmen Gewürzen harmoniert. Es ist nicht nur ein Curry – es ist eine Umarmung in Schüsselform. Und genau das macht es zu meinem liebsten Seelenwärmer.
Was du an Zutaten brauchst
Für dieses cremige Linsen-Kokos-Curry mit Süßkartoffel verwendest du einfache, aber wirkungsvolle Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – von der Süße der Kartoffel bis zur Cremigkeit der Kokosmilch. Hier kommt alles, was du brauchst:
Für das Curry
- 2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 400 g), geschält und in 2 cm große Würfel geschnitten – sie werden butterweich und süßlich
- 1 Tasse rote Linsen (200 g), gründlich abgespült – sie zerfallen beim Kochen und machen das Curry schön sämig
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml), am besten Vollfett für maximale Cremigkeit (ich nehme gern die von [Marke])
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), gerieben – das gibt die leichte Schärfe
- 2 EL rotes Curry-Paste (oder gelbe, je nach Schärfewunsch) – ich mag die von [Marke] für den authentischen Geschmack
- 1 TL Kurkuma – für die goldene Farbe und die entzündungshemmende Wirkung
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen – erdig und wärmend
- 1/2 TL Chili-Flocken (optional, für mehr Schärfe)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl zum Anbraten
- 2 Tassen Gemüsebrühe (500 ml) – am besten selbstgemacht oder mit wenig Salz
Zum Servieren (optional, aber empfohlen)

- Frischer Koriander, grob gehackt – für die Frische
- Ein Spritzer Limettensaft – hebt die Aromen hervor
- Basmatireis oder Naan-Brot – zum Unterlegen (ich nehme gern Vollkornreis für mehr Ballaststoffe)
- Joghurt (optional) – für eine kühle Note bei schärferen Versionen
Tipp von mir: Achte bei den Süßkartoffeln darauf, dass sie fest und ohne Druckstellen sind. Im Herbst sind sie am aromatischsten, aber du bekommst sie das ganze Jahr über. Die roten Linsen brauchst du nicht einweichen – einfach abspülen, bis das Wasser klar ist, und schon sind sie bereit. Und falls du keine Curry-Paste hast: Du kannst auch 2 TL Currypulver plus 1 TL Tomatenmark nehmen – das funktioniert auch, aber die Paste gibt mehr Tiefe.
Küchengeräte, die dir helfen
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung, um dieses Linsen-Kokos-Curry zu kochen. Hier ist, was ich verwende und was du ersetzen kannst:
- Großer Topf oder Dutch Oven: Ein schwerer Topf mit dickem Boden verteilt die Hitze gleichmäßig. Ich hab meinen von [Marke] seit Jahren und er ist unverwüstlich. Ein normaler Suppentopf tut es aber auch.
- Scharfes Messer und Schneidebrett: Zum Würfeln der Süßkartoffeln und Hacken von Zwiebeln. Ein gutes Messer macht die Arbeit leichter – ich hab mal mit einem stumpfen gekämpft und die Süßkartoffel ist mir ständig weggerutscht.
- Holzlöffel oder Pfannenwender: Zum Rühren, damit nichts anbrennt. Ich mag Holzlöffel, weil sie die Töpfe nicht zerkratzen.
- Messbecher und Küchenwaage: Für genaue Mengen. Die Waage ist besonders bei den Linsen hilfreich, weil Volumenmaße manchmal ungenau sind.
- Reibe: Für den Ingwer. Eine feine Reibe ist ideal – ich hab schon versucht, Ingwer mit dem Messer zu hacken, und es war nie so fein.
Falls du keinen Dutch Oven hast, mach dir keine Sorgen. Ein beschichteter Topf oder sogar eine große Pfanne mit Deckel funktioniert genauso gut. Und wenn dir die Süßkartoffel zu weich wird, während du sie schneidest – passiert mir auch manchmal –, leg sie einfach in kaltes Wasser, bis du sie brauchst.
So wird’s gemacht: Schritt für Schritt
Los geht’s! Ich zeige dir genau, wie du dieses cremige Linsen-Kokos-Curry mit Süßkartoffel zubereitest. Die Schritte sind einfach, und ich hab ein paar kleine Tricks eingebaut, die mir geholfen haben.
- Vorbereitung (5 Minuten): Schäle die Süßkartoffeln und schneide sie in etwa 2 cm große Würfel. Je gleichmäßiger sie sind, desto besser garen sie. Hacke die Zwiebel, den Knoblauch und reibe den Ingwer. Spüle die roten Linsen in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser ab, bis es klar ist – das entfernt Staub und Bitterstoffe.
- Zwiebeln anschwitzen (5 Minuten): Erhitze das Kokosöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und brate sie unter Rühren etwa 3 Minuten, bis sie glasig sind. Sie sollten nicht braun werden – nur weich und duftend. Wenn sie anfangen zu kleben, schalte die Hitze etwas runter.
- Aromen entfalten (2 Minuten): Füge den gehackten Knoblauch, den geriebenen Ingwer und die rote Curry-Paste hinzu. Rühre alles gut um und lass es etwa 1 Minute mitbraten, bis es intensiv duftet. Achtung: Die Paste kann schnell anbrennen, also rühre ständig. Ich hab einmal telefoniert und die Paste war schwarz – nicht empfehlenswert!
- Gewürze einrühren (1 Minute): Streue Kurkuma, Kreuzkümmel und Chili-Flocken (falls du sie verwendest) über die Mischung. Rühre alles gut unter, damit sich die Gewürze mit dem Öl verbinden. Nach 30 Sekunden riecht es schon wie in einem indischen Restaurant.
- Süßkartoffeln und Linsen hinzufügen (2 Minuten): Gib die Süßkartoffelwürfel und die abgespülten roten Linsen in den Topf. Rühre alles gut durch, sodass die Gewürze die Kartoffeln und Linsen bedecken. Das sieht jetzt noch etwas trocken aus, aber das ändert sich gleich.
- Flüssigkeit angießen (3 Minuten): Gieße die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinein. Rühre vorsichtig, bis sich alles vermischt hat. Die Flüssigkeit sollte die festen Zutaten gerade bedecken – wenn nicht, gib noch etwas Brühe oder Wasser dazu. Bring das Ganze bei mittlerer bis hoher Hitze zum Kochen.
- Köcheln lassen (20-25 Minuten): Sobald es kocht, reduziere die Hitze auf niedrig. Setze den Deckel schräg auf den Topf, damit etwas Dampf entweichen kann. Lass das Curry sanft köcheln – es sollte leise blubbern, nicht wild sprudeln. Nach 15 Minuten probierst du die Süßkartoffel: Sie sollte weich sein, aber noch etwas Biss haben. Die Linsen zerfallen jetzt langsam und machen die Soße cremig.
- Abschmecken und verfeinern (5 Minuten): Wenn die Süßkartoffel gar ist, nimm den Deckel ab und lass das Curry noch 5 Minuten ohne Deckel köcheln, damit es etwas eindickt. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Ich gebe oft einen Spritzer Limettensaft dazu – das hebt die Aromen enorm. Wenn es dir zu dick ist, rühre etwas Brühe ein; wenn zu dünn, lass es länger köcheln.
- Servieren (2 Minuten): Verteile das Curry in Schüsseln. Streue frischen Koriander darüber und gib einen Klecks Joghurt dazu, wenn du magst. Dazu passt Basmatireis oder einfach ein Stück Brot, um die Soße aufzutunken.
Mein Tipp: Wenn du das Curry am nächsten Tag isst, schmeckt es oft noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Ich mach manchmal die doppelte Menge und friere die Hälfte ein – perfekt für stressige Abende.
Kochtipps und Techniken
Ich hab bei diesem Linsen-Kokos-Curry so einiges gelernt, vor allem durch meine eigenen Patzer. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse, die dir helfen, es perfekt hinzubekommen:
- Die richtige Hitze ist entscheidend: Wenn du die Curry-Paste zu heiß anbrätst, wird sie bitter. Halte sie bei mittlerer Hitze und rühre ständig. Ich hab einmal die Hitze zu hoch gedreht, weil ich dachte, „schneller ist besser“ – das Resultat war eine schwarze Paste und ein Rauchmelder, der losging. Nervig.
- Linsen nicht überkochen: Rote Linsen zerfallen schnell. Wenn du sie zu lange kochst, wird das Curry zu einem Brei. Ich stelle immer einen Timer auf 20 Minuten und prüfe dann die Konsistenz. Sie sollten weich sein, aber noch ihre Form erkennen lassen.
- Multitasking leicht gemacht: Während das Curry köchelt, kannst du den Reis kochen oder das Naan-Brot im Ofen aufwärmen. Ich mach oft den Reis zuerst, weil er etwa 15 Minuten braucht – dann ist alles gleichzeitig fertig.
- Konsistenz anpassen: Wenn das Curry nach dem Kochen zu flüssig ist, nimm den Deckel ab und lass es bei offenem Topf köcheln. Das Wasser verdampft, und die Soße wird cremiger. Wenn es zu dick ist, rühre einfach etwas heiße Brühe oder Wasser ein.
- Geduld beim Würzen: Salz braucht Zeit, um sich zu entfalten. Würze erst am Ende, nachdem die Linsen und Süßkartoffeln gar sind. Ich hab einmal zu früh gesalzen und das Curry war versalzen – eine Kartoffel hineingelegt hilft, aber es ist nicht ideal.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich flexibel. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst, je nachdem, was du da hast oder worauf du Lust hast:
- Mehr Gemüse, bitte: Füge eine Handvoll Spinat oder Grünkohl in den letzten 5 Minuten hinzu. Er fällt zusammen und gibt dem Curry eine extra Portion Vitamine. Oder würfle eine Karotte mit der Süßkartoffel – das gibt eine leichte Süße.
- Schärfer oder milder: Für mehr Schärfe nimmst du eine ganze rote Chili, entkernt und fein gehackt, und brätst sie mit der Zwiebel an. Für eine milde Version lässt du die Chili-Flocken weg und verwendest gelbe Curry-Paste statt roter. Ich mach für meine Mutter immer die milde Version – sie mag es nicht scharf.
- Andere Hülsenfrüchte: Statt roter Linsen kannst du auch gelbe Linsen oder sogar Kichererbsen nehmen. Bei Kichererbsen aus der Dose gib sie erst zum Schluss dazu, damit sie nicht matschig werden. Ich hab einmal grüne Linsen probiert – die brauchen länger und werden nicht so cremig, also bleib bei roten.
- Protein-Boost: Für mehr Sättigung gibst du gewürfelten Tofu oder Hähnchenbrust dazu. Den Tofu vorher anbraten und erst am Ende unterheben. Hähnchen brätst du in Stücken an, bevor du die Zwiebeln hinzugibst.
- Low-Carb-Option: Ersetze die Süßkartoffel durch Blumenkohlröschen. Die kochst du genauso, aber sie werden schneller weich – also nach 10 Minuten prüfen. Dazu isst du das Curry ohne Reis, vielleicht mit einem Klecks Joghurt.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Spinat und einem Schuss Kokosmilch extra – das macht es noch samtiger. Probier einfach aus, was dir schmeckt!
Servieren und Aufbewahren
Dieses Linsen-Kokos-Curry schmeckt am besten, wenn es warm serviert wird, aber ehrlich, auch kalt aus dem Kühlschrank ist es noch gut (ich gestehe, ich hab schon heimlich einen Löffel voll genascht). Hier sind meine Tipps fürs Servieren und Lagern:
- Serviertemperatur: Heiß, direkt aus dem Topf. Die Wärme ist der halbe Genuss – sie umhüllt dich sofort. Fülle es in tiefe Schüsseln und reiche Reis oder Naan-Brot dazu. Ein Klecks Joghurt und ein Spritzer Limettensaft machen den Unterschied.
- Beilagen-Ideen: Dazu passen Basmatireis, Vollkornreis oder Quinoa. Für etwas Knackiges serviere ich gern eingelegte rote Zwiebeln oder ein paar geröstete Cashewkerne obendrauf. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronendressing rundet das Ganze ab.
- Im Kühlschrank: Das Curry hält sich in einem luftdichten Behälter bis zu 4 Tage. Die Aromen werden mit der Zeit sogar intensiver – manchmal schmeckt es am zweiten Tag noch besser. Vor dem Servieren einfach bei mittlerer Hitze auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmen.
- Einfrieren: Du kannst es problemlos einfrieren. Portioniere es in Gefrierbeutel oder -dosen und lass es vollständig abkühlen, bevor es in den Gefrierschrank kommt. Es hält sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen und dann sanft erwärmen.
- Reheating-Tipps: Wenn du es auf dem Herd erwärmst, gib einen Schuss Brühe oder Wasser dazu, falls es zu dick geworden ist. In der Mikrowelle reichen 2-3 Minuten bei mittlerer Stufe. Rühre zwischendurch um, damit es gleichmäßig warm wird.
Ein Hinweis: Die Süßkartoffel kann beim Einfrieren etwas weicher werden, aber das stört im Curry kaum. Ich friere immer Portionen für zwei ein – perfekt für Abende, an denen ich keine Lust zum Kochen habe.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Dieses Linsen-Kokos-Curry ist nicht nur ein Seelenwärmer, sondern auch richtig gut für dich. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Reis oder Beilage):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | 380 kcal |
| Eiweiß | 14 g |
| Fett | 18 g |
| Kohlenhydrate | 42 g |
| Ballaststoffe | 12 g |
Die Süßkartoffel liefert reichlich Vitamin A (gut für die Augen) und Beta-Carotin, ein starkes Antioxidans. Rote Linsen sind eine fantastische pflanzliche Eiweißquelle und voller Eisen – perfekt für eine ausgewogene Ernährung. Kokosmilch enthält gesunde mittelkettige Fettsäuren, die schnell Energie liefern. Kurkuma und Ingwer wirken entzündungshemmend und unterstützen die Verdauung. Das Curry ist von Natur aus glutenfrei und vegan, wenn du auf Joghurt verzichtest. Für Allergiker: Achte darauf, dass die Curry-Paste keine versteckten Zusätze enthält. Ich persönlich fühle mich nach diesem Essen immer leicht und zufrieden – kein schweres Gefühl im Magen, sondern pure Wohlfühlenergie.
Fazit
Dieses cremige Linsen-Kokos-Curry mit Süßkartoffel ist genau das, was ich mir an grauen Tagen wünsche – eine warme, wohlige Umarmung, die von innen wärmt. Es erinnert mich immer an Frau Schmidts entspannte Art und daran, dass die besten Rezepte oft die sind, die ohne viel Aufhebens entstehen. Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen: mehr Gemüse, schärfer, milder, mit extra Protein – es verzeiht fast alles und bleibt trotzdem unschlagbar lecker.
Ich liebe es, wie die Süßkartoffel in der Kokosmilch karamellisiert und die Linsen alles schön sämig machen. Es ist dieses Gericht, das du kochst, wenn du einfach etwas Gutes für dich tun willst – ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Und ehrlich, der Duft allein macht schon glücklich.
Probier es aus und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Schreib einen Kommentar, wenn du eine besondere Variante ausprobiert hast – ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Und wenn du dieses Rezept genauso liebst wie ich, teile es mit jemandem, der gerade eine Portion Wärme gebrauchen kann. Bis zum nächsten Mal – koch schön!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich dieses Curry auch im Slow Cooker zubereiten?
Ja, das geht! Brate zuerst die Zwiebeln, den Knoblauch und die Curry-Paste in einer Pfanne an, gib sie dann in den Slow Cooker und füge alle anderen Zutaten hinzu. Koche auf niedriger Stufe für 4-5 Stunden oder auf hoher für 2-3 Stunden. Die Linsen werden sehr weich, also rühre am Ende gut um.
Kann ich die Kokosmilch durch etwas anderes ersetzen?
Absolut! Für eine leichtere Version nimmst du Kokosdrink (aus der Packung) oder sogar Hafermilch – das Curry wird dann weniger cremig, aber immer noch lecker. Oder du verwendest Sahne oder Crème fraîche, wenn du keine Kokosmilch magst. Ich hab auch schon Mandelmilch probiert, die gibt einen nussigen Unterton.
Mein Curry ist zu dünn geworden – was tun?
Kein Problem! Lass es einfach bei offenem Topf weiterköcheln, bis die überschüssige Flüssigkeit verdampft ist. Oder püriere einen Teil des Currys mit einem Stabmixer – die Linsen und Süßkartoffeln machen es dann schön dick. Ein Esslöffel Kokosmehl oder gemahlene Mandeln können auch helfen, aber vorsichtig dosieren.
Kann ich das Curry auch ohne Süßkartoffel zubereiten?
Ja, klar! Ersetze sie durch Kürbis, Karotten oder Blumenkohl. Oder lass sie ganz weg und gib stattdessen mehr Linsen oder Kichererbsen hinein. Die Süßkartoffel gibt zwar eine besondere Süße, aber das Curry funktioniert auch ohne. Ich hab es schon mit Pastinaken gemacht – das war überraschend gut.
Wie mache ich das Curry besonders cremig?
Der Trick ist, die Kokosmilch nicht zu stark zu kochen, damit sie nicht ausflockt. Verwende Vollfett-Kokosmilch und rühre sie erst am Ende unter, wenn du sie separat erwärmen möchtest. Oder püriere einen Teil des fertigen Currys – das gibt eine seidige Textur. Ein Schuss Cashewmus oder ein Klecks Joghurt kurz vor dem Servieren machen es noch samtiger.
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Kremiges Linsen-Kokos-Curry mit Süßkartoffel
Ein wärmendes, cremiges Curry mit roten Linsen, Süßkartoffeln und Kokosmilch, das in unter 40 Minuten zubereitet ist. Perfekt als Seelenwärmer für kalte Tage.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Indisch inspiriert
Ingredients
- 2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 400 g), geschält und in 2 cm große Würfel geschnitten
- 1 Tasse rote Linsen (200 g), gründlich abgespült
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml), Vollfett
- 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), gerieben
- 2 EL rote Curry-Paste (oder gelbe)
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1/2 TL Chili-Flocken (optional)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl
- 2 Tassen Gemüsebrühe (500 ml)
- Frischer Koriander, grob gehackt (zum Servieren)
- Ein Spritzer Limettensaft (zum Servieren)
- Basmatireis oder Naan-Brot (zum Servieren)
- Joghurt (optional, zum Servieren)
Instructions
- Schäle die Süßkartoffeln und schneide sie in etwa 2 cm große Würfel. Hacke die Zwiebel, den Knoblauch und reibe den Ingwer. Spüle die roten Linsen in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser ab, bis es klar ist.
- Erhitze das Kokosöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und brate sie unter Rühren etwa 3 Minuten, bis sie glasig sind.
- Füge den gehackten Knoblauch, den geriebenen Ingwer und die rote Curry-Paste hinzu. Rühre alles gut um und lass es etwa 1 Minute mitbraten, bis es intensiv duftet.
- Streue Kurkuma, Kreuzkümmel und Chili-Flocken (falls verwendet) über die Mischung. Rühre alles gut unter, damit sich die Gewürze mit dem Öl verbinden.
- Gib die Süßkartoffelwürfel und die abgespülten roten Linsen in den Topf. Rühre alles gut durch, sodass die Gewürze die Kartoffeln und Linsen bedecken.
- Gieße die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinein. Rühre vorsichtig, bis sich alles vermischt hat. Bring das Ganze bei mittlerer bis hoher Hitze zum Kochen.
- Sobald es kocht, reduziere die Hitze auf niedrig. Setze den Deckel schräg auf den Topf, damit etwas Dampf entweichen kann. Lass das Curry 20-25 Minuten sanft köcheln, bis die Süßkartoffel weich ist.
- Wenn die Süßkartoffel gar ist, nimm den Deckel ab und lass das Curry noch 5 Minuten ohne Deckel köcheln, damit es etwas eindickt. Schmecke mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft ab.
- Verteile das Curry in Schüsseln. Streue frischen Koriander darüber und gib einen Klecks Joghurt dazu, wenn du magst. Dazu passt Basmatireis oder Naan-Brot.
Notes
Das Curry schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen durchziehen. Es kann bis zu 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt oder bis zu 3 Monate eingefroren werden. Für eine besonders cremige Konsistenz einen Teil des Currys pürieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ohne Reis
- Calories: 380
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 18
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 12
- Protein: 14
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