Die Halloween-Party war in weniger als drei Stunden und ich hatte es komplett vergessen. Total. Ich stand in der Küche, starrte in den Kühlschrank und spürte, wie die Panik langsam hochkroch. Meine Nachbarin bringt jedes Jahr diese aufwendigen, gruseligen Cupcakes mit, die aussehen wie echte Augen. Eine andere Freundin backt immer einen Kuchen in Form eines Spinnennetzes. Und ich? Ich hatte eine Packung Blätterteig, ein Stück Brie und ein Glas Cranberry-Chutney, das seit Weihnachten im Schrank stand. Nicht gerade die Zutaten für einen glamourösen Partyteller, oder?
Ich meine, ich hätte ja einfach eine Tüte Chips mitnehmen können. Aber irgendwie wollte ich nicht schon wieder als die dastehen, die nichts beisteuert. Also begann ich, den Blätterteig auszurollen und den Brie in Streifen zu schneiden, ohne wirklich einen Plan zu haben. Ehrlich gesagt, ich hatte nicht mal eine konkrete Vorstellung, was dabei rauskommen sollte. Ich wickelte einfach die Teigstreifen um den Käse, so wie man es eben tut, wenn man improvisiert – und dann fiel mir auf, dass es aussah wie eine Mumie. Ein bisschen gruselig, ein bisschen putzig, und mit dem roten Chutney als „Blut“ sah es sogar richtig halloweenlike aus.
Ich schob das Blech in den Ofen, betete ein bisschen und wartete. Als ich die fertigen Brie-Mumien aus dem Ofen holte, waren sie goldbraun, der Käse war schön geschmolzen, und der Duft – unglaublich. Ich legte sie auf einen Teller, tupfte mit dem Chutney ein paar „Augen“ auf die Teigköpfe und fuhr zur Party. Und rate mal, was als erstes weg war? Nicht die aufwendigen Cupcakes. Nicht der Spinnennetz-Kuchen. Meine schnellen Brie-Mumien. Die Leute standen Schlange, wollten das Rezept wissen, und ich musste zugeben, dass ich es mir einfach ausgedacht hatte. Seitdem mache ich sie jedes Jahr – sie sind einfach zu gut, um sie nur einmal zu servieren. Vielleicht kennst du das ja, wenn man unter Druck das Beste aus sich rausholt? Genau so ist dieses Rezept entstanden.
Warum du diese Brie-Mumien lieben wirst
Diese schnellen Brie-Mumien im Blätterteig sind nicht nur ein Hingucker auf jeder Halloween-Party, sondern auch ein echter Geheimtipp für alle, die wenig Zeit, aber großen Eindruck hinterlassen wollen. Ich habe dieses Rezept in unzähligen Varianten getestet – mit verschiedenen Käsesorten, mit und ohne Chutney, sogar mit Blätterteig aus dem Bioladen. Und glaub mir, diese Version hier ist die beste. Sie vereint alles, was man sich von einem schnellen Fingerfood wünscht.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du ein beeindruckendes Gericht auf dem Tisch. Perfekt für Last-Minute-Einladungen oder wenn die Kinder plötzlich Besuch anmelden.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nur vier Hauptzutaten – Blätterteig, Brie, Cranberry-Chutney und ein Ei. Keine exotischen Gewürze oder speziellen Einkäufe nötig.
- Perfekt für Halloween: Die Mumien-Optik kommt garantiert gut an, egal ob bei Erwachsenen oder Kindern. Und das Beste: Sie sehen gruselig aus, schmecken aber himmlisch.
- Publieksliebling: Ich habe diese Brie-Mumien schon auf Geburtstagen, Bürofeiern und sogar beim Grillen serviert – jedes Mal waren sie ratzfatz weg. Selbst Leute, die normalerweise keinen Brie mögen, haben sich die Finger danach geleckt.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus knusprigem Blätterteig, cremigem Brie und süß-saurem Cranberry-Chutney ist einfach perfekt. Der Käse wird im Ofen schön weich, der Teig wird goldbraun, und das Chutney gibt eine fruchtige Note, die alles abrundet.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen süß und herzhaft, kombiniert mit einer Optik, die sofort ins Auge fällt. Ich habe schon viele „Mumien“-Rezepte gesehen, aber die meisten sind entweder zu aufwendig oder schmecken nicht so gut, wie sie aussehen. Diese hier sind anders – sie sind genauso lecker wie gruselig. Und das Beste: Du kannst sie im Voraus vorbereiten und einfach in den Ofen schieben, wenn die Gäste kommen. Stressfrei und trotzdem beeindruckend – genau das, was man an einem hektischen Abend braucht.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses Rezept brauchst du nur eine Handvoll Zutaten, die meisten davon hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit deine Brie-Mumien perfekt werden.
- 1 Packung Blätterteig (ca. 275 g): Am besten nimmst du einen fertig ausgerollten Blätterteig aus dem Kühlregal. Ich persönlich mag den von Blätterteig Meister am liebsten, weil er schön gleichmäßig ist und sich leicht verarbeiten lässt. Wenn du Zeit hast, kannst du natürlich auch selbstgemachten Blätterteig verwenden – aber ehrlich, für ein schnelles Fingerfood reicht der aus dem Supermarkt völlig aus. Achte darauf, dass der Teig gut gekühlt ist, dann lässt er sich leichter schneiden.
- 1 runder Brie (ca. 200 g): Wähle einen Brie, der nicht zu reif ist, sonst läuft er im Ofen auseinander. Ich nehme gerne einen mittelalten Brie, der noch schön fest ist, aber beim Backen trotzdem schön schmilzt. Die Rinde sollte dünn und weiß sein – je nach Marke kann der Geschmack variieren. Ein Tipp: Lass den Brie vor dem Verarbeiten kurz Zimmertemperatur annehmen, dann lässt er sich besser schneiden.
- 4 EL Cranberry-Chutney (ca. 80 g): Hier kannst du ruhig ein gutes Glas aus dem Feinkostladen nehmen oder, wenn du Lust hast, selbstgemachtes Chutney verwenden. Ich schwöre auf das Chutney von Maille, weil es schön fruchtig ist und eine leichte Säure hat, die perfekt mit dem cremigen Brie harmoniert. Wenn du kein Cranberry-Chutney findest, kannst du auch Preiselbeer-Chutney oder sogar eine gute Marmelade nehmen – aber das Chutney gibt einfach die beste Note.
- 1 Ei (zum Bestreichen): Das Eigelb sorgt für die schöne goldbraune Farbe. Wenn du vegane Variante machen willst, nimm einfach etwas Pflanzenmilch oder geschmolzene Butter.
- Optional: Schwarze Sesamsamen oder Mohn (für die Augen): Für den gruseligen Look kannst du kleine Punkte aus Chutney oder eben Samen auf die Mumien setzen. Ich finde, schwarzer Sesam sieht am besten aus – wie kleine, böse Augen.
Ein kleiner Tipp zur Auswahl des Bries: Wenn du einen sehr milden Brie nimmst, wird der Geschmack etwas zurückhaltender. Für ein intensiveres Aroma kannst du zu einem gereiften Brie greifen – aber dann musst du aufpassen, dass er nicht zu sehr zerläuft. Ich habe schon mal einen zu weichen Brie erwischt, und das Ergebnis war eher eine Käsepfütze als eine Mumie. Also, lieber etwas festeren Brie wählen!
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du nicht viel – die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was du bereitlegen solltest:
- Backblech mit Backpapier: Ein normales Blech reicht völlig. Das Backpapier verhindert, dass der Käse festklebt, falls er doch mal ausläuft.
- Scharfes Messer oder Pizzaroller: Zum Schneiden des Blätterteigs in Streifen. Ein Pizzaroller ist super, weil er saubere Kanten hinterlässt, aber ein normales Messer tut es auch.
- Backpinsel: Zum Bestreichen mit dem verquirlten Ei. Wenn du keinen hast, kannst du auch einen Teelöffel benutzen – aber der Pinsel ist einfacher.
- Kleine Schüssel: Zum Verquirlen des Eis.
- Optional: Spritzbeutel oder kleiner Löffel: Falls du das Chutney dekorativ auf die Mumien tupfen möchtest.
Ich benutze für dieses Rezept am liebsten mein altes Backblech von Ikea – es ist nichts Besonderes, aber es funktioniert seit Jahren perfekt. Ein Tipp: Wenn du oft Blätterteig verarbeitest, lohnt sich ein Pizzaroller. Den habe ich mal für zehn Euro im Supermarkt gekauft, und er macht die Arbeit wirklich leichter. Aber keine Sorge, wenn du keinen hast – ein scharfes Messer tut es auch.
Zubereitungsschritte

Jetzt wird es spannend! Folge diesen Schritten, und in weniger als 30 Minuten hast du perfekte Brie-Mumien auf dem Tisch. Ich zeige dir genau, worauf du achten musst – und verrate dir ein paar Tricks, die ich durch Ausprobieren gelernt habe.
- Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vor. Das ist wichtig, damit der Blätterteig schön knusprig wird und der Käse nicht zu schnell schmilzt. Lege ein Backblech mit Backpapier aus – das erspart dir später das lästige Schrubben.
- Blätterteig vorbereiten: Rolle den Blätterteig aus, falls er nicht schon ausgerollt ist. Schneide ihn der Länge nach in etwa 1,5 cm breite Streifen. Ich mache das immer mit einem Pizzaroller – das geht schnell und die Streifen werden gleichmäßig. Wenn du ein Messer nimmst, drücke nicht zu fest, sonst ziehst du den Teig in die Länge.
- Brie schneiden: Schneide den Brie in etwa 2 cm dicke Scheiben. Ich bekomme aus einem runden Brie meistens 6 bis 8 Scheiben. Die Rinde lässt du dran – sie sorgt dafür, dass der Käse seine Form behält. Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn der Brie zu weich ist, lege ihn für 10 Minuten ins Gefrierfach. Dann lässt er sich viel sauberer schneiden.
- Mumien wickeln: Lege je eine Brie-Scheibe auf ein Ende eines Teigstreifens. Wickle den Teig dann locker um den Käse – lass dabei oben ein kleines Stück frei, das später das Gesicht der Mumie wird. Die Enden des Teigs drückst du leicht an, damit sie nicht aufgehen. Mach dir keine Sorgen, wenn es nicht perfekt aussieht – das macht den Grusel-Look doch erst aus!
- Mit Ei bestreichen: Verquirle das Ei in einer kleinen Schüssel und bestreiche die Mumien damit. Das gibt ihnen später die schöne goldbraune Farbe. Sei großzügig, aber nicht zu nass – sonst wird der Teig matschig.
- Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Mumien für 12 bis 15 Minuten. Sie sind fertig, wenn der Blätterteig goldbraun und knusprig ist und der Käse anfängt, leicht auszulaufen. Pass auf, dass du sie nicht zu lange drin lässt – sonst wird der Käse zu flüssig und läuft komplett aus. Ich checke sie immer nach 12 Minuten und gebe bei Bedarf noch ein bis zwei Minuten dazu.
- Dekorieren: Lass die Mumien kurz abkühlen – etwa 2 bis 3 Minuten. Dann tupfst du mit einem kleinen Löffel oder einem Zahnstocher zwei kleine Punkte Cranberry-Chutney auf den freien Teig, wo die Augen sein sollen. Wenn du schwarzen Sesam hast, kannst du die Punkte damit bestreuen – das sieht noch gruseliger aus. Fertig!
Ein wichtiger Hinweis: Die Mumien schmecken am besten, wenn sie noch warm sind – dann ist der Käse schön cremig und der Teig knusprig. Wenn du sie vorbereitest, backe sie erst kurz vor dem Servieren auf. Du kannst sie aber auch roh vorbereiten und dann im Kühlschrank lagern – einfach vor dem Backen nochmal mit Ei bestreichen.
Tipps & Tricks für perfekte Brie-Mumien
Ich habe bei diesem Rezept so einige Male gelernt, was man besser nicht macht. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Mumien garantiert gelingen:
- Nicht zu viel Teig verwenden: Ich habe am Anfang immer zu breite Streifen geschnitten, weil ich dachte, das hält besser. Aber dann war der Teiganteil zu hoch und der Käse kam kaum zur Geltung. 1,5 cm Breite ist perfekt – so umhüllt der Teig den Brie, ohne ihn zu erschlagen.
- Den Käse nicht zu stark erhitzen: Wenn der Ofen zu heiß ist oder die Mumien zu lange backen, läuft der Brie aus wie geschmolzene Lava. Das sieht dann nicht mehr aus wie eine Mumie, sondern wie eine Käsepfütze. Halte dich an die 200 °C und die 12–15 Minuten, und alles wird gut.
- Das Chutney clever einsetzen: Ich habe mal versucht, das Chutney vor dem Backen auf den Käse zu geben – keine gute Idee. Es wurde zu flüssig und ist überall ausgelaufen. Tupfe das Chutney lieber nach dem Backen auf die Augen. So bleibt es schön dick und sieht aus wie kleine, böse Pupillen.
- Multitasking ist dein Freund: Während die ersten Mumien backen, kannst du schon die nächsten vorbereiten. So hast du in kürzester Zeit eine ganze Ladung fertig. Ich mache immer zwei Bleche gleichzeitig – eines auf der oberen, eines auf der unteren Schiene – und tausche sie nach der Hälfte der Zeit.
- Die richtige Konsistenz: Wenn du die Mumien aus dem Ofen holst, sind sie noch weich. Lass sie unbedingt 2–3 Minuten abkühlen, dann werden sie fester und lassen sich besser anfassen. Ich habe mich schon mal verbrannt, weil ich zu ungeduldig war – also, lern aus meinem Fehler!
Einmal habe ich vergessen, den Blätterteig vor dem Schneiden kurz anzufeuchten – das Ergebnis war eine trockene, bröselige Angelegenheit. Seitdem achte ich darauf, den Teig nicht zu lange offen liegen zu lassen. Und noch ein Tipp: Wenn der Teig beim Wickeln reißt, drückst du die Stelle einfach mit den Fingern zusammen. Das sieht man später nicht mehr, versprochen.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist super flexibel – du kannst es nach Herzenslust anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich funktionieren:
- Vegetarische Variante: Du kannst den Brie durch einen milden Ziegenkäse ersetzen. Der schmeckt etwas kräftiger und gibt den Mumien eine besondere Note. Einfach genauso verarbeiten wie den Brie – aber Achtung, Ziegenkäse wird schneller weich, also reduziere die Backzeit um ein bis zwei Minuten.
- Glutenfreie Option: Es gibt mittlerweile richtig guten glutenfreien Blätterteig im Supermarkt. Ich habe den von Schär ausprobiert, und er funktioniert einwandfrei. Der Teig ist etwas brüchiger, also arbeite vorsichtig. Aber das Ergebnis ist genauso knusprig und lecker.
- Schärfere Variante: Wenn du es etwas pikanter magst, mische unter das Cranberry-Chutney einen halben Teelöffel Chiliflocken. Das gibt eine schöne Schärfe, die super mit dem cremigen Käse harmoniert. Ich habe das mal für eine Party gemacht, und die Gäste waren begeistert.
- Andere Füllungen: Statt Cranberry-Chutney kannst du auch Feigenmarmelade oder eingelegte Paprika verwenden. Die süß-saure Note bleibt erhalten, aber der Geschmack variiert. Ich mag besonders die Kombination mit Feigenmarmelade – sie ist etwas herber und passt perfekt zum Brie.
- Luftfritteusen-Variante: Falls du eine Heißluftfritteuse hast, kannst du die Mumien auch darin zubereiten. Stelle sie auf 180 °C und backe sie für 8 bis 10 Minuten. Sie werden genauso knusprig, aber etwas schneller fertig. Einfach ausprobieren!
Ich habe auch schon mal versucht, die Mumien mit einem Hauch Honig zu beträufeln, nachdem sie aus dem Ofen kamen. Das war ein Experiment, das sich gelohnt hat – die Süße des Honigs passt wunderbar zum herzhaften Käse. Aber sei vorsichtig: Nicht zu viel, sonst wird es klebrig.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die Brie-Mumien schmecken am besten, wenn sie noch warm aus dem Ofen kommen. Aber auch bei Zimmertemperatur sind sie ein Genuss – perfekt für ein Buffet oder eine Party, bei der die Gäste kommen und gehen. Hier ein paar Tipps, wie du sie servieren und aufbewahren kannst:
- Serviertemperatur: Am besten direkt nach dem Backen servieren, wenn der Käse noch schön cremig ist. Wenn sie abgekühlt sind, wird der Käse fester, aber der Geschmack bleibt. Ich serviere sie oft auf einem großen Holzbrett, zusammen mit ein paar Weintrauben und Nüssen – das sieht nicht nur schön aus, sondern ergänzt auch den Geschmack.
- Dazu passen: Ein frischer Salat mit Rucola und Walnüssen ist eine tolle Beilage. Oder du reichst sie mit einem Dip – zum Beispiel einem Joghurt-Dip mit Kräutern oder einem süßen Chutney. Getränkemäßig empfehle ich einen trockenen Weißwein oder, für die Kinder, einen Apfelsaft mit etwas Sprudel.
- Aufbewahrung: Übrig gebliebene Mumien kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich dort etwa 2 bis 3 Tage. Aber ehrlich gesagt: Bei uns sind sie noch nie länger als einen Tag geblieben, weil sie einfach zu gut sind.
- Einfrieren: Du kannst die rohen Mumien auch einfrieren. Lege sie dazu auf ein Backblech und friere sie für eine Stunde ein. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel. Wenn du sie backen willst, holst du sie direkt aus dem Gefrierfach und gibst sie in den Ofen – die Backzeit verlängert sich dann um etwa 5 Minuten. Das ist perfekt, wenn du Gäste erwartest und keine Zeit hast, alles frisch zu machen.
- Reheating: Wenn du die Mumien wieder aufwärmen willst, gib sie für 5 Minuten bei 180 °C in den Ofen. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen, weil der Teig dann weich wird. Im Ofen werden sie wieder schön knusprig.
Ein kleiner Tipp: Die Mumien schmecken auch am nächsten Tag noch gut – aber dann eher als Snack für zwischendurch. Der Blätterteig wird etwas weicher, aber der Geschmack ist immer noch fantastisch. Ich habe schon mal welche zum Picknick mitgenommen, und sie waren ein Hit.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Auch wenn es sich um ein Fingerfood handelt, das man nicht unbedingt mit Gesundheit verbindet – hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 8 Mumien):
| Nährwert | Pro Portion (ca. 2 Mumien) |
|---|---|
| Kalorien | 280 kcal |
| Fett | 18 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 8 g |
| Kohlenhydrate | 20 g |
| davon Zucker | 6 g |
| Eiweiß | 10 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Der Brie liefert eine ordentliche Portion Kalzium und Eiweiß, was gut für Knochen und Muskeln ist. Das Cranberry-Chutney enthält Antioxidantien aus den Beeren, die das Immunsystem unterstützen können. Natürlich ist dieses Rezept nicht kalorienarm – aber für ein besonderes Event ist es eine wunderbare Leckerei, die man ohne schlechtes Gewissen genießen kann. Wenn du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, sind zwei Mumien pro Person genau richtig als Snack.
Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Der Brie ist relativ laktosearm, da er ein gereifter Käse ist. Die meisten Menschen mit leichter Laktoseintoleranz vertragen ihn gut. Wenn du unsicher bist, probiere eine kleine Menge aus. Und für Glutenempfindliche gibt es ja die glutenfreie Variante mit speziellem Blätterteig.
Fazit
Diese schnellen Brie-Mumien im Blätterteig mit Cranberry-Chutney sind der Beweis, dass man auch unter Zeitdruck etwas Großartiges zaubern kann. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen fantastisch aus und schmecken so gut, dass sie garantiert der Star auf jeder Party sind. Ich liebe dieses Rezept, weil es so vielseitig ist – du kannst es anpassen, variieren und immer wieder neu entdecken. Und das Beste: Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten, nur ein bisschen Kreativität und Lust auf gutes Essen.
Probiere es aus und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, wie man die Mumien noch gruseliger machen kann? Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag – ich freue mich immer über neue Ideen und Erfahrungen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden oder auf Pinterest. Denn gutes Essen soll man teilen, oder?
Also, ran an den Blätterteig und viel Spaß beim Mumienwickeln! Du wirst sehen, es ist einfacher, als du denkst, und das Ergebnis wird dich und deine Gäste begeistern. Versprochen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Brie-Mumien auch ohne Chutney machen?
Ja, absolut! Das Chutney gibt zwar eine schöne süß-saure Note, aber du kannst es auch weglassen oder durch eine andere Marmelade ersetzen. Die Mumien schmecken auch pur mit etwas Salz und Pfeffer.
Wie verhindere ich, dass der Käse ausläuft?
Achte darauf, dass der Brie nicht zu weich ist, bevor du ihn verarbeitest. Wickle den Teig fest genug, aber nicht zu eng – der Käse braucht etwas Platz zum Schmelzen. Und backe die Mumien nicht länger als 15 Minuten, sonst wird der Käse zu flüssig.
Kann ich die Mumien im Voraus zubereiten?
Ja, du kannst sie roh vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Bestreiche sie erst kurz vor dem Backen mit Ei. So sind sie für bis zu 24 Stunden haltbar. Oder du backst sie fertig und wärmst sie später im Ofen wieder auf.
Welcher Blätterteig ist am besten geeignet?
Ich empfehle einen fertig ausgerollten Blätterteig aus dem Kühlregal. Marken wie Blätterteig Meister oder Hengstenberg funktionieren gut. Achte darauf, dass der Teig gut gekühlt ist, dann lässt er sich leichter schneiden und verarbeiten.
Kann ich die Brie-Mumien auch für Kinder machen?
Unbedingt! Kinder lieben den gruseligen Look und den milden Geschmack des Bries. Du kannst das Chutney durch eine süße Marmelade ersetzen, falls die Kleinen das Säuerliche nicht mögen. Ein tolles Rezept für Halloween-Partys mit Kindern!
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Schnelle Brie-Mumien im Blätterteig: Bestes Halloween Fingerfood mit Cranberry
Diese schnellen Brie-Mumien im Blätterteig sind nicht nur ein Hingucker auf jeder Halloween-Party, sondern auch ein echter Geheimtipp für alle, die wenig Zeit, aber großen Eindruck hinterlassen wollen. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen fantastisch aus und schmecken so gut, dass sie garantiert der Star auf jeder Party sind.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 8 Portionen 1x
- Category: Vorspeise / Fingerfood
- Cuisine: International
Ingredients
- 1 Packung Blätterteig (ca. 275 g / 9.7 oz)
- 1 runder Brie (ca. 200 g / 7 oz)
- 4 EL Cranberry-Chutney (ca. 80 g / 2.8 oz)
- 1 Ei (zum Bestreichen)
- Optional: Schwarze Sesamsamen oder Mohn (für die Augen)
Instructions
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Blätterteig ausrollen und der Länge nach in etwa 1,5 cm breite Streifen schneiden.
- Brie in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden (ca. 6-8 Scheiben). Die Rinde dran lassen.
- Je eine Brie-Scheibe auf ein Ende eines Teigstreifens legen. Den Teig locker um den Käse wickeln, oben ein kleines Stück frei lassen (das Gesicht der Mumie). Die Enden leicht andrücken.
- Ei verquirlen und die Mumien damit bestreichen.
- Mumien auf das vorbereitete Backblech legen und im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen, bis der Blätterteig goldbraun und knusprig ist.
- Mumien kurz abkühlen lassen (2-3 Minuten). Mit einem kleinen Löffel oder Zahnstocher zwei kleine Punkte Cranberry-Chutney auf den freien Teig tupfen (Augen). Optional mit schwarzen Sesamsamen bestreuen.
- Am besten warm servieren.
Notes
Die Mumien schmecken am besten warm. Sie können roh vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden (bis zu 24 Stunden). Vor dem Backen nochmal mit Ei bestreichen. Für eine glutenfreie Variante glutenfreien Blätterteig verwenden. Für eine schärfere Variante Chiliflocken ins Chutney mischen.
Nutrition
- Serving Size: 2 Mumien
- Calories: 280
- Sugar: 6
- Sodium: 0.4
- Fat: 18
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 20
- Fiber: 1
- Protein: 10
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