Die Frau am Gemüsestand auf dem Wochenmarkt beobachtete mich, wie ich etwas verloren vor dem Berg an frischem Spinat stand. Sie lächelte, als sie meine Verwirrung bemerkte. „Suchst du was Bestimmtes oder einfach nur das Grünste vom Grün?”, fragte sie mit einem Zwinkern. Ich gestand, dass ich eine Idee für ein Frühlingsfrühstück suchte, etwas, das man mitnehmen kann, das aber trotzdem nach diesem ersten warmen Sonnenstrahl-Gefühl schmeckt. Sie nickte, griff in ihre Kiste und legte mir eine Handvoll Blattspinat in den Korb. „Back sie mit Feta ein”, sagte sie, „dann hast du den Frühling auf dem Teller.” Kein Rezept, keine genauen Mengen – nur dieser eine Satz, der sich in meinem Kopf festsetzte.
Zurück in meiner Küche, die an diesem Morgen von der Frühlingssonne geflutet wurde, begann ich zu experimentieren. Der erste Versuch war, na ja, sagen wir mal interessant. Der Teig war zu flüssig, der Spinat matschte, und der Feta versank einfach auf dem Boden der Muffinform. Aber beim dritten Mal – und ich sag’s ehrlich, es war ein Sonntag, und ich hatte Zeit – hatte ich den Dreh raus. Diese herzhaften Frühstücksmuffins mit Feta und Spinat sind seitdem mein Frühlingsgeheimnis. Sie schmecken nach genau dem, was die Marktfrau meinte: nach einem Neuanfang, nach frischem Grün und nach diesem zufriedenen Gefühl, wenn man mit einer Tasse Kaffee in der Hand auf dem Balkon sitzt. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Bedürfnis, nach dem Winter wieder etwas Leichtes, Farbenfrohes zu essen. Genau dafür sind sie da.
Warum ihr diese herzhaften Frühstücksmuffins lieben werdet
Ich hab diese Muffins in den letzten Wochen so oft gebacken, dass ich das Rezept mittlerweile aus dem Effeff kenne. Und jedes Mal, wenn ich sie mit zur Arbeit nehme oder Freunden zum Brunch mitbringe, gibt es die gleiche Reaktion: „Wow, die sind ja richtig gut!” Das liegt nicht nur am Geschmack, sondern auch daran, dass sie einfach funktionieren.
- Schnell & unkompliziert: In unter 30 Minuten sind sie fertig gemischt und gebacken. Perfekt für den hektischen Morgen, an dem das Frühstück trotzdem nicht zu kurz kommen soll.
- Einfache Zutaten: Bis auf den frischen Spinat habt ihr wahrscheinlich alles andere schon im Haus. Keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle nötig.
- Perfekt für den Frühling: Ob beim Osterbrunch, für ein Picknick im Park oder als herzhafter Snack für unterwegs – diese Muffins sind echte Allrounder für die erste warme Jahreszeit.
- Garantiert ein Hit: Selbst mein Neffe, der sonst nur Nudeln isst, hat sich zwei Stücke geschnappt. Sie sind einfach unwiderstehlich.
- Unfassbar lecker: Die Kombination aus salzigem Feta, erdigem Spinat und fluffigem Teig ist einfach perfekt. Der eine Bissen, und ihr wisst, warum ich sie immer wieder backe.
Was diese Muffins von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Konsistenz. Ich habe lange getüftelt, bis der Teig genau richtig war – saftig, aber nicht schwer, fluffig, aber nicht trocken. Der Trick liegt in der richtigen Menge an Flüssigkeit und dem Vorbraten des Spinats. Kein Matsch, keine trockenen Krümel, sondern ein perfektes Geschmackserlebnis. Diese Muffins sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept – sie sind die beste Version, die ich aus unzähligen Versuchen entwickelt habe.
Und mal ehrlich: Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als am Sonntagmorgen aufzuwachen und zu wissen, dass das Frühstück schon fertig ist. Diese Muffins machen genau das möglich. Sie sind der kleine Luxus für den Alltag, der das Gefühl von Frühling direkt auf den Teller bringt.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese herzhaften Frühstücksmuffins mit Feta und Spinat verwendet ihr einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Kombination ist simpel, aber die Qualität macht den Unterschied. Ich habe die Zutaten für euch in Gruppen eingeteilt, damit ihr den Überblick behaltet.
Für den Teig
- 200 g Dinkelmehl (Type 630) – Ich verwende am liebsten Dinkelmehl, weil es einen nussigen Geschmack hat und bekömmlicher ist. Weizenmehl Type 405 funktioniert aber genauso gut.
- 2 TL Backpulver – Für die schöne Lockerheit. Achtet darauf, dass es frisch ist, sonst werden die Muffins flach.
- 1/2 TL Natron – Das Natron sorgt zusammen mit dem Joghurt für eine extra fluffige Textur. (Wer kein Natron hat, kann es auch weglassen.)
- 1/2 TL Salz – Am besten feines Meersalz. Es hebt den Geschmack von Feta und Spinat hervor.
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer – Frisch gemahlen, versteht sich. Er gibt eine leichte Schärfe.
- 3 Eier (Größe M) – Sie sollten Zimmertemperatur haben, damit der Teig schön geschmeidig wird.
- 100 ml Milch – Vollmilch oder fettarme Milch, beides geht. Für eine vegane Variante könnt ihr Hafermilch nehmen.
- 100 g Naturjoghurt (3,5% Fett) – Der Joghurt macht die Muffins saftig. Griechischer Joghurt geht auch, dann werden sie etwas fester.
- 60 ml Olivenöl – Ein gutes, mildes Olivenöl. Es gibt den Muffins eine schöne Saftigkeit und passt perfekt zum Spinat. (Ich empfehle „Bio-Olivenöl” von der Eigenmarke – das ist preiswert und gut.)
Für die Füllung

- 150 g frischer Blattspinat – Bitte nehmt frischen Spinat, kein TK-Produkt. Der frische Spinat hat mehr Biss und Geschmack. Im Frühling gibt es oft zarten Babyspinat, der ist ideal.
- 200 g Feta-Käse – Ich verwende am liebsten Feta aus Schafsmilch, weil er cremiger ist. Die griechische Variante in Salzlake ist perfekt. (Tipp: Den Feta vorher abtropfen lassen, sonst wird der Teig zu feucht.)
- 1 kleine Zwiebel – Eine rote oder gelbe Zwiebel, fein gewürfelt. Sie gibt dem Ganzen eine würzige Note.
- 1 Knoblauchzehe – Fein gehackt oder gepresst. Ein Muss für den Geschmack.
- 2 EL Pinienkerne (optional) – Sie geben einen schönen Crunch. Ich röste sie vorher kurz in der Pfanne an. (Achtung: Sie verbrennen schnell!)
- 1 EL getrocknete Kräuter (z.B. Oregano, Thymian) – Die Kräuter unterstreichen den mediterranen Charakter. Frische Kräuter gehen natürlich auch, aber getrocknete sind praktischer.
Substitutions-Hinweise
Für eine glutenfreie Variante ersetzt das Dinkelmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung. Der Teig wird dann etwas bröseliger, schmeckt aber immer noch großartig. Wer keinen Feta mag, kann auch Hirtenkäse oder Ziegenkäse nehmen – das gibt eine andere, aber auch leckere Note. Und wenn ihr keinen Spinat mögt, probiert es mit Rucola! Der wird etwas pfeffriger, aber das passt auch super.
Welche Ausrüstung ihr braucht
Keine Sorge, ihr braucht keine Profi-Küche für diese Muffins. Die meisten Sachen habt ihr bestimmt schon zu Hause. Ich backe sie immer in einer klassischen Muffinform aus Silikon, weil sich die Muffins daraus so leicht lösen. Aber eine Metallform mit Papierförmchen tut es genau so gut.
- Muffinblech (für 12 Muffins) oder zwei kleine Bleche für 6 Muffins
- Muffinförmchen aus Papier oder ein Silikon-Muffinblech
- Eine große Rührschüssel und eine kleine Schüssel
- Schneebesen oder Handrührgerät – Der Schneebesen reicht völlig, das Handrührgerät geht schneller
- Pfanne zum Andünsten des Spinats und der Zwiebeln
- Küchenwaage und Messbecher – Für genaue Mengen
- Messer und Schneidebrett
- Kühlgitter zum Abkühlen der Muffins (ein Kuchengitter tut es auch)
Wenn ihr kein Silikonblech habt, könnt ihr die Metallform auch einfetten und mit Mehl bestäuben. Das klappt auch, aber die Papierförmchen sind einfach praktischer und sehen hübscher aus. Ich hab mir mal ein günstiges Silikonblech für 10 Euro gekauft – das hat sich gelohnt, weil die Muffins nie kleben bleiben.
So werden die Muffins gemacht
Jetzt geht’s ans Eingemachte. Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ihr diese köstlichen Frühstücksmuffins zaubert. Keine Angst, es ist wirklich einfach – versprochen!
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Fettet euer Muffinblech ein oder legt es mit Papierförmchen aus. Das ist wichtig, sonst kleben die Muffins später fest.
- Den Spinat vorbereiten: Wascht den frischen Spinat gründlich und lasst ihn gut abtropfen. Er muss nicht ganz trocken sein, aber es sollte kein Wasser mehr tropfen. Dann hackt ihr ihn grob – nicht zu klein, ihr sollt später noch Stücke sehen können.
- Zwiebeln und Knoblauch andünsten: Erhitzt einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze. Gebt die fein gewürfelte Zwiebel hinzu und dünstet sie für 2-3 Minuten glasig an. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitdünsten. Achtung: Der Knoblauch darf nicht braun werden, sonst wird er bitter.
- Spinat zusammenfallen lassen: Gebt den gehackten Spinat in die Pfanne und lasst ihn bei mittlerer Hitze zusammenfallen. Das dauert nur 1-2 Minuten. Rührt dabei immer wieder um. Der Spinat verliert viel Flüssigkeit – das ist gewollt! Nehmt die Pfanne vom Herd und lasst den Spinat etwas abkühlen.
- Den Feta vorbereiten: Während der Spinat abkühlt, zerbröselt ihr den Feta mit den Fingern oder einer Gabel in eine kleine Schüssel. Er sollte nicht zu fein sein, ein paar größere Stücke sind erlaubt.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer großen Rührschüssel vermischt ihr das Dinkelmehl, Backpulver, Natron, Salz und Pfeffer. Rührt alles kurz mit einem Schneebesen durch, damit sich die Triebmittel gleichmäßig verteilen.
- Die feuchten Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel verquirlt ihr die Eier mit der Milch, dem Joghurt und dem Olivenöl. Rührt alles glatt – es muss nicht schaumig sein, nur gut vermischt.
- Alles zusammenfügen: Gebt die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten und rührt alles mit einem Schneebesen oder einem Holzlöffel gerade so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Wichtig: Nicht zu viel rühren! Der Teig darf ruhig ein paar Klümpchen haben. Wenn ihr zu lange rührt, werden die Muffins zäh.
- Die Füllung unterheben: Jetzt kommt der abgekühlte Spinat, der zerbröselte Feta und die getrockneten Kräuter dazu. Hebt alles vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Die Masse sollte jetzt dickflüssig sein und gut duften. Wenn ihr Pinienkerne verwendet, gebt sie jetzt auch dazu.
- Die Muffins befüllen: Verteilt den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden eures Muffinblechs. Ich verwende dafür zwei Esslöffel – einen zum Schöpfen, einen zum Abstreifen. Die Mulden sollten zu etwa 3/4 gefüllt sein. Ihr könnt die Oberfläche mit einem Löffel etwas glatt streichen, aber das ist nicht zwingend nötig.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backt die Muffins für 18-22 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und ein Zahnstocher, den ihr in die Mitte steckt, sauber herauskommt. Bei mir dauert es meistens genau 20 Minuten.
- Abkühlen lassen: Lasst die Muffins für 5 Minuten im Blech abkühlen, dann nehmt ihr sie vorsichtig heraus und legt sie auf ein Kühlgitter. So werden sie nicht matschig. Ganz abkühlen lassen – das ist die schwerste Stunde, ich weiß, aber warme Muffins zerfallen leichter.
Ein persönlicher Tipp von mir: Wenn ihr die Muffins am Abend vorher backt, schmecken sie am nächsten Morgen noch besser. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Und der Duft in der Küche am Morgen… einfach himmlisch!
Tipps und Tricks für perfekte Muffins
Ich hab bei meinen ersten Versuchen so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit euch die Muffins garantiert gelingen.
- Spinat immer vorher andünsten: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt! Roher Spinat gibt beim Backen zu viel Wasser ab, und die Muffins werden matschig. Durch das kurze Andünsten verdampft die Flüssigkeit, und der Spinat behält seine schöne grüne Farbe.
- Feta nicht zu fein bröseln: Ich mach den Fehler manchmal noch, wenn ich in Eile bin. Aber große Feta-Stücke schmelzen im Ofen zu cremigen Kernen, die einfach köstlich sind. Also: Finger weg von der feinen Reibe!
- Nicht zu viel rühren: Das ist die Grundregel für alle Muffins. Rührt nur so lange, bis die Zutaten gerade vermischt sind. Ein paar Mehlklümpchen sind okay – sie verschwinden beim Backen von selbst.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Meine Muffins sind nach 20 Minuten fertig, aber bei euch kann es 18 oder 22 Minuten dauern. Macht die Stäbchenprobe: Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie perfekt.
- Multitasking-Tipp: Während der Spinat abkühlt, könnt ihr schon die trockenen Zutaten abwiegen. So spart ihr Zeit und müsst nicht warten.
- Einmal habe ich vergessen, das Backpulver reinzutun: Das Ergebnis waren flache, harte Scheiben. Seitdem schreib ich mir die Reihenfolge auf. Also: Immer zuerst die trockenen Zutaten mischen, dann die feuchten – dann kann nichts schiefgehen.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr es unendlich variieren könnt. Ich hab schon so viele Versionen ausprobiert – hier sind meine liebsten.
- Mediterrane Variante: Statt Spinat nehmt ihr getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt, abgetropft und gehackt) und schwarze Oliven. Dazu noch etwas Thymian – das schmeckt wie Urlaub in der Toskana.
- Schärfere Version: Gebt eine halbe, fein gehackte Chilischote oder eine Prise Cayennepfeffer in den Teig. Das gibt einen schönen Kick am Morgen.
- Low-Carb-Variante: Ersetzt das Dinkelmehl durch Mandelmehl (ca. 150 g) und lasst das Natron weg. Die Muffins werden etwas kompakter, aber sie sind trotzdem lecker und kohlenhydratarm.
- Vegane Version: Für eine vegane Variante nehmt ihr statt Eiern „Leinsamen-Eier” (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei, 5 Minuten quellen lassen). Statt Joghurt verwendet ihr Sojajoghurt, und die Milch ersetzt ihr durch Hafermilch. Der Feta kann durch veganen Feta oder eingelegten Tofu ersetzt werden.
- Mit Schinken oder Speck: Für die Fleischliebhaber unter uns: Gebt 100 g gewürfelten, angebratenen Speck oder Schinkenwürfel in den Teig. Das macht die Muffins noch herzhafter.
- Meine persönliche Lieblingsvariation: Im Frühling, wenn der Bärlauch Saison hat, ersetze ich den Spinat zur Hälfte durch gehackten Bärlauch. Das gibt ein intensives, knoblauchartiges Aroma, das einfach perfekt ist.
Servieren und Aufbewahren
Diese Muffins schmecken am besten lauwarm, aber auch kalt sind sie ein Genuss. Hier ein paar Ideen, wie ihr sie servieren und aufbewahren könnt.
- Serviertemperatur: Ich mag sie am liebsten lauwarm, direkt aus dem Ofen. Dann ist der Feta noch schön cremig und der Spinat duftet. Aber auch auf dem Frühstückstisch bei Zimmertemperatur sind sie fantastisch.
- Dazu passt: Ein Klecks Crème fraîche oder ein Dip aus Joghurt und Kräutern. Oder einfach nur ein Spritzer Zitronensaft – das frische Aroma passt wunderbar. Dazu eine Tasse Kaffee oder ein Glas Milch – perfekt.
- Fürs Picknick: Wickelt die Muffins einzeln in Küchenpapier und packt sie in eine Dose. Sie sind robust genug, um auch einen Ausflug zu überstehen.
- Aufbewahren: Im Kühlschrank halten sich die Muffins in einer luftdichten Dose 3-4 Tage. Sie werden mit der Zeit etwas feuchter, aber das macht sie nicht schlechter.
- Einfrieren: Ihr könnt die Muffins auch einfrieren! Wickelt sie einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.
- Aufwärmen: Am besten schmecken sie aufgefrischt: Für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen oder für 30 Sekunden in die Mikrowelle. Dann sind sie wieder fast wie frisch gebacken.
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Die Muffins schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Ich backe sie manchmal am Samstagabend für den Sonntagsbrunch – das spart morgens Zeit und die Muffins sind perfekt.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ich bin ja kein Ernährungsberater, aber ich weiß, dass diese Muffins nicht nur lecker sind, sondern auch ein paar gesunde Überraschungen bieten. Hier die ungefähren Nährwerte pro Muffin (bei 12 Stück):
- Kalorien: ca. 180 kcal
- Eiweiß: 8 g
- Fett: 12 g
- Kohlenhydrate: 14 g
- Ballaststoffe: 2 g
Der Spinat ist ein echtes Kraftpaket: Er steckt voller Eisen, Vitamin K und Folsäure. Gerade im Frühling, wenn der Körper nach dem Winter wieder neue Energie braucht, ist Spinat ideal. Der Feta liefert Kalzium für starke Knochen, und das Olivenöl enthält gesunde ungesättigte Fettsäuren. Die Muffins sind außerdem von Natur aus laktosearm (durch den Feta) und können leicht glutenfrei zubereitet werden. Allergiker sollten aber aufpassen: Sie enthalten Eier, Milchprodukte und Gluten (außer ihr verwendet die Alternativen). Ich persönlich finde, dass sie eine tolle Möglichkeit sind, um mehr Grünzeug in den Alltag zu integrieren – ohne dass es sich nach „Gesundheitszwang” anfühlt.
Fazit: Warum ihr diese Muffins unbedingt ausprobieren solltet
Ich hoffe, ich konnte euch zeigen, dass diese herzhaften Frühstücksmuffins mit Feta und Spinat mehr sind als nur ein Rezept. Sie sind eine Einladung, den Frühling auf den Teller zu bringen – mit allen Sinnen. Der Duft von frischem Spinat und Knoblauch, die cremigen Feta-Stücke, der fluffige Teig… jedes Mal, wenn ich sie backe, denke ich an die Marktfrau und ihren einfachen, aber genialen Tipp.
Probiert sie aus und macht sie zu eurer eigenen Version. Vielleicht mit mehr Kräutern, mit Chili oder mit Speck – das Schöne an diesem Rezept ist, dass es euch Raum für Kreativität lässt. Ich bin mir sicher, dass sie auch bei euch zu einem festen Bestandteil des Frühlings werden. Lasst mich wissen, wie sie gelungen sind! Schreibt mir in den Kommentaren, ob ihr eine bestimmte Variante ausprobiert habt oder ob ihr noch einen Tipp habt, den ich vielleicht übersehen habe. Ich freu mich riesig auf eure Rückmeldungen und Inspirationen.
Also, ran an die Schüsseln und backt los! Der Frühling wartet schon.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich statt frischem Spinat auch TK-Spinat verwenden?
Ja, das geht. Lasst den TK-Spinat vorher auftauen und drückt die Flüssigkeit gut aus. Er ist aber oft matschiger als frischer Spinat, daher bevorzuge ich die frische Variante.
Wie bekomme ich die Muffins besonders fluffig?
Achtet darauf, dass die Eier und die Milch Zimmertemperatur haben. Und rührt den Teig nicht zu lange – das ist der wichtigste Tipp für fluffige Muffins.
Kann ich die Muffins auch ohne Ei backen?
Ja, für eine vegane Version könnt ihr Leinsamen-Eier verwenden (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Die Muffins werden dann etwas fester, schmecken aber trotzdem gut.
Wie lange sind die Muffins haltbar?
Im Kühlschrank halten sie sich 3-4 Tage in einer luftdichten Dose. Eingefroren sind sie sogar 2-3 Monate haltbar. Einfach vor dem Verzehr kurz aufwärmen.
Kann ich die Muffins auch in einer Mini-Muffinform backen?
Klar! Die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 12-15 Minuten. Behaltet sie im Auge, damit sie nicht verbrennen. Mini-Muffins sind perfekt für Partys oder als Snack für unterwegs.
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Die 15 besten herzhaften Frühstücksmuffins mit Feta und Spinat
Diese herzhaften Frühstücksmuffins mit Feta und Spinat sind saftig, fluffig und voller Frühlingsaromen. Perfekt für ein schnelles Frühstück, Brunch oder Picknick.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 12 Muffins 1x
- Category: Frühstück
- Cuisine: Mediterran
Ingredients
- 200 g Dinkelmehl (Type 630) (ca. 1 1/2 Tassen)
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1/2 TL Salz
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer
- 3 Eier (Größe M)
- 100 ml Milch (ca. 1/2 Tasse)
- 100 g Naturjoghurt (3,5% Fett) (ca. 1/2 Tasse)
- 60 ml Olivenöl (ca. 1/4 Tasse)
- 150 g frischer Blattspinat (ca. 5 Tassen)
- 200 g Feta-Käse (ca. 1 1/2 Tassen zerbröselt)
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Pinienkerne (optional)
- 1 EL getrocknete Kräuter (z.B. Oregano, Thymian)
Instructions
- Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Muffinblech einfetten oder mit Papierförmchen auslegen.
- Den frischen Spinat waschen, gut abtropfen lassen und grob hacken.
- Einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel darin 2-3 Minuten glasig dünsten. Den gehackten Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitdünsten.
- Den gehackten Spinat in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten zusammenfallen lassen. Dabei umrühren. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Spinat etwas abkühlen lassen.
- Den Feta mit den Fingern oder einer Gabel in eine kleine Schüssel zerbröseln.
- In einer großen Rührschüssel Dinkelmehl, Backpulver, Natron, Salz und Pfeffer mit einem Schneebesen vermischen.
- In einer zweiten Schüssel Eier, Milch, Joghurt und Olivenöl verquirlen.
- Die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Der Teig darf ein paar Klümpchen haben.
- Den abgekühlten Spinat, den zerbröselten Feta und die getrockneten Kräuter vorsichtig unter den Teig heben. Wenn verwendet, die Pinienkerne ebenfalls unterheben.
- Den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen, die Mulden zu etwa 3/4 füllen.
- Das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und die Muffins 18-22 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und ein Zahnstocher sauber herauskommt.
- Die Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kühlgitter legen und vollständig abkühlen lassen.
Notes
Die Muffins schmecken am zweiten Tag oft noch besser, da die Aromen durchziehen. Für eine glutenfreie Variante Dinkelmehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Für eine vegane Version Leinsamen-Eier, Sojajoghurt und Hafermilch verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Muffin
- Calories: 180
- Sugar: 2
- Sodium: 400
- Fat: 12
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 14
- Fiber: 2
- Protein: 8
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