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Michelle Bell

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Gemütlicher Weckmann aus Hefeteig: Bestes Rezept mit Rosinenaugen

Ready In 2 Stunden 30 Minuten
Servings 6 Stück
Difficulty Mittel

Es gab früher, in einem kleinen, verwinkelten Café in der Altstadt von Trier, einen Weckmann, der war einfach perfekt. Die Bäckerin, eine ältere Dame mit immer mehligen Händen, formte ihre Männchen mit einer Geduld, die heute kaum noch jemand hat. Als das Café vor einigen Jahren schloss – die Bäckerin ging in den wohlverdienten Ruhestand – war ich untröstlich. Ich vermisste diesen Duft nach warmer Milch und Hefe, dieses leichte, fluffige Innere und die leicht knusprige Kruste. Nach etwa 17 Versuchen – und einigen, die aussahen wie missratene Gummibärchen – habe ich es endlich geknackt. Dieser Weckmann hier ist mein Liebesbrief an dieses kleine Café. Er schmeckt nach Kindheit, nach kuscheligen Abenden und nach genau diesem einen Bissen, der alles wieder gut macht. Und vielleicht, vielleicht hast du ja auch so einen Ort, den du ein bisschen zurückhaben willst.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieser Weckmann ist nicht einfach nur ein weiteres Hefeteig-Rezept. Er ist das Ergebnis akribischer Nachbautests und einer großen Portion Herzblut. Ich habe so lange getüftelt, bis der Teig genau die richtige Konsistenz hatte – weich, fluffig, aber stabil genug, um die Tonpfeife und die Rosinenaugen zu tragen, ohne auseinanderzufallen. Dieses Rezept ist von mir mehrfach getestet und für absolut anfängertauglich befunden worden.

  • Schnell & einfach: Der Teig geht in einer Stunde, und die Formung dauert nur 10 Minuten. Perfekt für ein spontantes Backprojekt am Nachmittag.
  • Einfache Zutaten: Mehl, Milch, Butter, Hefe und Zucker – das hast du garantiert zu Hause. Keine exotischen Zutaten, nur pure, ehrliche Backkunst.
  • Perfekt für den Martinstag oder gemütliche Herbsttage: Ob zum Laternelaufen, als süße Überraschung für die Kinder oder einfach, weil du dir was Gutes tun willst – dieser Weckmann passt immer.
  • Ein echter Publikumsliebling: Kinder lieben es, die Rosinenaugen zu platzieren und die Tonpfeife in den Teig zu stecken. Und Erwachsene? Die werden beim ersten Bissen in ihre eigene Kindheit zurückversetzt.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus fluffigem Hefeteig, der leicht süßlichen Note und dem buttrigen Aroma ist einfach unschlagbar. Das ist echtes Soulfood.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Knettechnik, die ich hier anwende. Statt den Teig nur unterzuheben, knete ich ihn richtig durch – das macht ihn luftig und elastisch zugleich. Und der Trick mit dem Eiweiß vor dem Backen? Der sorgt für diesen unwiderstehlichen Glanz und die leichte Knusprigkeit, die den Weckmann so besonders macht. Das ist nicht einfach nur ein Rezept – das ist eine kleine Zeitreise.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen gemütlichen Weckmann verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Der Teig ist ein klassischer Hefeteig, der durch die richtige Temperatur und Geduld perfekt wird. Hier ist, was du einkaufen musst:

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl Type 550 (oder Type 405 – ich bevorzuge Type 550 für etwas mehr Biss und bessere Struktur)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch (nicht heiß! Sonst stirbt die Hefe)
  • 80 g Zucker (feinster Backzucker oder ganz normaler Haushaltszucker)
  • 80 g weiche Butter (am besten ungesalzene Butter für den neutralen Geschmack)
  • 1 Ei (Größe M) (für den Teig – das zweite Ei kommt später für den Glanz)
  • 1 Prise Salz (das verstärkt den Geschmack und hemmt die Hefe nicht, wenn du es richtig dosierst)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder das Mark einer halben Vanilleschote für den extra Luxus-Faktor)

Für die Dekoration

Weckmann aus Hefeteig preparation steps

  • 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen – für den schönen, goldenen Glanz)
  • Rosinen (für die Augen – ich nehme am liebsten dunkle, große Rosinen, die schön saftig sind)
  • Mandeln oder Haselnüsse (optional für den Mund oder als Knopf – ich mag die Kombination aus Rosinen und Mandeln sehr)
  • 1 Tonpfeife (oder ein Stück Schokolade in Pfeifenform – die traditionelle Pfeife aus Ton bekommst du online oder im Bastelladen)

Mein Tipp zur Hefe: Ich schwöre auf frische Hefe vom Bäcker oder aus dem Kühlregal. Sie gibt dem Teig ein viel aromatischeres Aroma als Trockenhefe. Wenn du aber nur Trockenhefe da hast, kein Problem – nimm einfach zwei Päckchen und rühre sie direkt unter das Mehl. Die Milch sollte dann etwas wärmer sein (circa 40 Grad), damit die Hefe aktiviert wird.

Mögliche Ersatzstoffe

  • Laktosefrei: Verwende laktosefreie Milch und laktosefreie Butter. Der Teig wird genauso fluffig.
  • Vegan: Ersetze die Milch durch Hafermilch, die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser). Der Glanz kommt dann mit Pflanzenmilch.
  • Weniger süß: Reduziere den Zucker auf 60 g. Der Weckmann schmeckt dann weniger süß, aber immer noch lecker.

Welche Ausrüstung du brauchst

Du brauchst keine Profi-Ausstattung für diesen Weckmann. Ein paar Basics reichen völlig aus, und ich verrate dir auch, was du ersetzen kannst.

  • Große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte groß genug sein, damit der Teig beim Gehen nicht über den Rand quillt.
  • Küchenmaschine mit Knethaken: Mein absoluter Gamechanger. Früher habe ich alles per Hand geknetet – das geht auch, aber die Maschine macht den Teig viel geschmeidiger und spart dir 15 Minuten Arbeit. Meine alte Bosch reicht völlig aus.
  • Backblech mit Backpapier: Ein normales Blech aus dem Ofen reicht. Das Backpapier verhindert, dass der Weckmann anklebt.
  • Teigschaber: Unverzichtbar, um den Teig aus der Schüssel zu bekommen, ohne ihn zu sehr zu bearbeiten.
  • Küchenwaage: Bitte nicht nach Augenmaß arbeiten! Hefeteig ist empfindlich, was die Mengen angeht. Eine Waage kostet 10 Euro und rettet jedes Backprojekt.

Budget-Tipp: Wenn du keine Küchenmaschine hast, knete den Teig einfach 10 Minuten lang kräftig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche. Das ist sogar eine schöne Meditationsübung – und du spürst genau, wann der Teig perfekt ist. Er sollte glatt sein und sich wie ein Baby-Popo anfühlen – weich, aber nicht klebrig.

Zubereitung des gemütlichen Weckmanns

Jetzt wird’s praktisch! Keine Sorge, ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess. Der Teig ist einfach, aber ein paar kleine Tricks machen den Unterschied.

  1. Das Vorteig ansetzen (10 Minuten): Erwärme die Milch in einem kleinen Topf, bis sie lauwarm ist (Fingertest: Sie sollte sich angenehm warm anfühlen, aber nicht heiß sein). Bröckele die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib 1 TL Zucker und 2 EL der lauwarmen Milch dazu. Verrühre alles mit einer Gabel, bis die Hefe sich aufgelöst hat. Lass die Mischung 5-10 Minuten stehen – sie sollte schäumen und Blasen werfen. Das ist das Zeichen, dass deine Hefe lebt und aktiv ist.
  2. Den Hauptteig kneten (10-15 Minuten): Gib das Mehl in deine große Rührschüssel. Mach eine Mulde in die Mitte und gieße das Hefegemisch hinein. Füge den restlichen Zucker, den Vanillezucker, das Ei, die weiche Butter (in Stückchen) und die Prise Salz hinzu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Knete alles mit der Küchenmaschine (Knethaken) auf mittlerer Stufe für 8-10 Minuten. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen und geschmeidig sein. Wenn er noch klebt, gib einen Esslöffel Mehl dazu. Knete von Hand: Dann brauchst du 12-15 Minuten und ordentlich Muskelkraft – aber das Ergebnis ist die Mühe wert!
  3. Den Teig gehen lassen (60 Minuten): Forme den Teig zu einer Kugel und lege ihn zurück in die Schüssel. Decke die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch ab (kein Plastik – der Teig muss atmen können). Stelle die Schüssel an einen warmen, zugfreien Ort. Ich stelle sie gerne in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Backofen mit eingeschalteter Lampe (das gibt genau die richtige Wärme). Lass den Teig 60 Minuten gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Geduld, mein Freund – das ist der Schlüssel zu einem fluffigen Weckmann!
  4. Den Weckmann formen (10 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Knete den Teig noch einmal kurz durch, um die Luftblasen zu entfernen. Teile den Teig in 6 gleich große Stücke (jeweils etwa 150 g). Nimm ein Stück und forme es zu einer Rolle (ca. 20 cm lang). Das ist der Körper. Lege die Rolle auf das mit Backpapier belegte Blech. Jetzt formst du den Kopf: Nimm ein kleines Stück vom Teig (etwa 30 g) und rolle es zu einer Kugel. Setze die Kugel oben auf die Rolle – das ist der Kopf. Drücke sie leicht an. Jetzt die Arme: Rolle zwei kleine Teigstücke (je 15 g) zu dünnen Würstchen und lege sie seitlich an den Körper. Für die Beine: Zwei weitere kleine Würstchen (je 15 g) unten ansetzen. Ja, das klingt aufwändig, aber es geht schnell und macht Spaß! Drücke alles gut an, damit die Teile beim Backen nicht auseinanderfallen.
  5. Die Dekoration anbringen (5 Minuten): Jetzt kommt der schönste Teil! Drücke zwei Rosinen als Augen in den Kopf. Für den Mund kannst du eine halbe Mandel oder eine kleine Rosine verwenden – oder einfach eine Linie mit einem Messer einschneiden. Jetzt die Tonpfeife: Stecke sie vorsichtig unter den Kopf, als ob der Weckmann sie im Mund hätte. Drücke sie leicht in den Teig, damit sie hält. Wer keine Tonpfeife hat, kann auch ein Stück Schokolade nehmen – das schmilzt zwar beim Backen, sieht aber auch lustig aus.
  6. Das zweite Gehen (30 Minuten): Decke die geformten Weckmänner wieder mit dem Tuch ab und lass sie weitere 30 Minuten ruhen. Sie werden noch einmal etwas aufgehen. In der Zeit kannst du den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Das Bestreichen und Backen (15-20 Minuten): Verquirle das Eigelb mit der Milch. Bestreiche die Weckmänner vorsichtig mit der Mischung – aber nicht die Rosinen oder die Tonpfeife, sonst verbrennen sie. Backe die Weckmänner auf der mittleren Schiene für 15-20 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und herrlich duften. Wenn die Tonpfeife zu dunkel wird, decke sie nach 10 Minuten mit einem kleinen Stück Alufolie ab.
  8. Das Abkühlen (10 Minuten): Lass die Weckmänner auf einem Kuchengitter abkühlen. Sie sind am besten lauwarm – dann ist der Teig am fluffigsten und die Butter, die du später draufstreichst, schmilzt perfekt.

Backtipps & Techniken

Ich habe bei meinen 17 Versuchen einiges gelernt – und auch einiges falsch gemacht. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Weckmann perfekt wird.

  • Die Temperatur ist alles: Hefe ist ein Lebewesen. Wenn die Milch zu heiß ist, stirbt sie. Wenn sie zu kalt ist, arbeitet sie nicht. Lauwarm bedeutet genau Körpertemperatur – etwa 37 Grad. Wenn du kein Thermometer hast, mach den Handrückentest: Die Milch sollte sich warm, aber nicht heiß anfühlen.
  • Nicht zu viel Mehl: Ein häufiger Fehler ist, zu viel Mehl in den Teig zu geben, weil er klebt. Aber ein klebriger Teig ist genau richtig! Er wird beim Kneten geschmeidig. Wenn du zu viel Mehl nimmst, wird der Weckmann trocken und bröckelig. Vertraue dem Prozess.
  • Die Rosinen richtig platzieren: Drücke die Rosinen nicht zu tief in den Teig, sonst verschwinden sie beim Backen. Sie sollten nur leicht eingedrückt sein, damit sie sichtbar bleiben.
  • Der Glanz-Trick: Wenn du den Weckmann vor dem Backen mit Milch bestreichst (statt mit Ei), wird er matter, aber auch weicher. Mit Eigelb wird er goldglänzend und knuspriger. Ich mag die Ei-Variante lieber – sie sieht einfach schöner aus.
  • Mein größter Fail: Bei meinem dritten Versuch habe ich vergessen, den Teig gehen zu lassen. Ich war so ungeduldig! Das Ergebnis war ein flacher, harter Stein, der aussah wie ein eingelaufener Weckmann. Lern aus meinem Fehler: Die Gehzeit ist nicht verhandelbar. Sie ist der Schlüssel zur Fluffigkeit.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, wie du den Weckmann variieren kannst.

  • Schoko-Weckmann: Füge dem Teig 2 EL Kakaopulver und 50 g gehackte Schokolade hinzu. Die Rosinenaugen bleiben, aber die Tonpfeife? Vielleicht durch eine weiße Schokoladenpfeife ersetzen – das sieht cool aus!
  • Vollkorn-Weckmann: Ersetze 200 g des Weizenmehls durch Dinkelvollkornmehl. Der Teig wird etwas fester und nussiger im Geschmack. Gib dann 2 EL mehr Milch dazu, denn Vollkornmehl saugt mehr Flüssigkeit auf.
  • Gewürz-Weckmann: Für eine herbstliche Note gib 1 TL Zimt, ½ TL gemahlene Nelken und eine Prise Muskatnuss in den Teig. Das riecht beim Backen so unglaublich gut, dass die ganze Nachbarschaft anklopft.
  • Vegane Version: Wie oben beschrieben – Hafermilch, Margarine und Leinsamen-Ei. Der Teig wird etwas weniger fluffig, aber immer noch lecker. Bestreiche die Weckmänner vor dem Backen mit etwas Pflanzenmilch für den Glanz.
  • Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich habe einmal einen Weckmann mit getrockneten Cranberries statt Rosinen gemacht und die Tonpfeife durch einen Salzstangen-Mund ersetzt. Das war eine lustige, moderne Version, die bei meinen Kindern sehr gut ankam.

Servieren & Aufbewahren

Der Weckmann schmeckt am besten, wenn er noch lauwarm ist. Aber auch kalt ist er ein Genuss.

  • Serviertemperatur: Lauwarm oder bei Raumtemperatur. Wenn du ihn aufwärmen willst, leg ihn für 3-4 Minuten bei 150 Grad in den Ofen – dann wird er wieder fast wie frisch gebacken.
  • Dazu passt: Ein Klecks Butter, ein bisschen Marmelade oder – ganz traditionell – eine Tasse heißer Kakao oder Apfelpunsch. Für die Erwachsenen: ein Glühwein oder ein warmer Tee.
  • Aufbewahren: Die Weckmänner bleiben in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 2-3 Tage frisch. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das saugt überschüssige Feuchtigkeit auf und verhindert, dass sie matschig werden.
  • Einfrieren: Du kannst die gebackenen Weckmänner problemlos einfrieren. Wickel sie einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur liegen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen.
  • Mein Tipp für den nächsten Tag: Die Weckmänner schmecken am nächsten Morgen noch besser, finde ich. Der Geschmack hat sich gesetzt, und sie sind etwas fester, aber immer noch fluffig. Perfekt für ein gemütliches Frühstück am Wochenende.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Okay, ein Weckmann ist kein Gesundheitsfood – das wissen wir alle. Aber ein bisschen Wissen schadet nicht, oder?

  • Pro Portion (1 Weckmann): Ungefähr 380 Kalorien, 12 g Fett, 55 g Kohlenhydrate, 8 g Eiweiß. Die genauen Werte variieren je nach Größe und Dekoration.
  • Gesundheitliche Aspekte: Die Rosinen liefern Eisen und Ballaststoffe. Die Mandeln (falls du sie verwendest) sind reich an Vitamin E und gesunden Fetten. Der Hefeteig enthält B-Vitamine aus der Hefe – aber in geringen Mengen.
  • Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und eventuell Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es die oben genannten Alternativen.
  • Meine Perspektive: Ich sehe den Weckmann nicht als täglichen Snack, sondern als etwas Besonderes. Er ist Teil unserer Kultur, ein Stück Kindheitserinnerung. Und manchmal braucht die Seele einfach etwas Süßes und Gemütliches. Das ist auch gesund – für die Seele, meine ich.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Teig auch am Vorabend zubereiten?

Ja, absolut! Bereite den Teig zu und lass ihn abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen. Am nächsten Morgen formst du die Weckmänner direkt aus dem kalten Teig – dann lässt du sie nochmal 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen, bevor du sie backst. Das spart Zeit und der Teig entwickelt sogar noch mehr Geschmack.

Meine Rosinen fallen immer raus – was mache ich falsch?

Das kenne ich! Drücke die Rosinen nicht nur leicht an, sondern mach eine kleine Vertiefung mit deinem Finger in den Teig und setze die Rosine hinein. Drücke den Teig vorsichtig um die Rosine herum an. So hält sie besser. Und bestreiche die Rosinen nicht mit Eigelb – das macht sie rutschig.

Kann ich statt einer Tonpfeife auch etwas anderes nehmen?

Klar! Viele nehmen ein Stück Schokolade, einen Salzstangen-Mund oder eine Mandel. Wenn du die Tradition bewahren willst, gibt es Tonpfeifen im Bastelladen oder online. Aber ehrlich? Ein Weckmann ohne Pfeife ist auch ein Weckmann – Hauptsache, er schmeckt.

Warum ist mein Weckmann nach dem Backen so hart?

Das liegt meistens an zu wenig Flüssigkeit oder zu langer Backzeit. Achte darauf, dass der Teig schön weich ist und nicht zu trocken. Backe die Weckmänner nur 15-18 Minuten – sie sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Und lass sie nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Wie bekomme ich den Weckmann besonders fluffig?

Der Trick ist die richtige Knetzeit und die Gehzeit. Knete den Teig mindestens 8 Minuten (mit der Maschine) oder 12 Minuten (von Hand). Und lass ihn auf jeden Fall ausreichend gehen – das Volumen sollte sich verdoppeln. Ein warmer, zugfreier Ort ist Gold wert. Und verwende frische Hefe – sie macht den Unterschied.

Fazit

Dieser Weckmann aus Hefeteig ist mehr als nur ein Gebäck – er ist eine kleine Auszeit vom Alltag. Das Kneten des Teigs, das Formen der Männchen, das Setzen der Rosinenaugen – das alles hat etwas Meditatives, etwas Beruhigendes. Und wenn dann der Duft von frisch gebackenem Hefeteig durch die Küche zieht, weißt du: Alles wird gut. Ich liebe es, wie dieser Weckmann mich an das kleine Café in Trier erinnert, aber auch daran, dass ich es selbst in der Hand habe, solche Momente der Gemütlichkeit zu schaffen. Probier es aus – und mach dir selbst eine Freude. Und wenn du deinen Weckmann mit einer eigenen Note versiehst (vielleicht mit Zimt oder Schokolade?), dann erzähl mir davon! Schreib einen Kommentar unter den Beitrag oder teile ein Foto auf Pinterest. Ich bin gespannt, was du daraus machst.

Also, ran an den Teig! Deine Küche wartet auf diesen besonderen Duft. Und denk dran: Der beste Weckmann ist der, den du mit Liebe backst – und mit einer Tasse heißem Kakao genießt.

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Weckmann aus Hefeteig recipe

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Gemütlicher Weckmann aus Hefeteig: Bestes Rezept mit Rosinenaugen

Dieser fluffige Hefeteig-Weckmann mit Rosinenaugen und Tonpfeife ist ein Stück Kindheitserinnerung. Einfach zuzubereiten und perfekt für den Martinstag oder gemütliche Herbsttage.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 10 Minuten (inkl. Gehzeiten)
  • Yield: 6 Weckmänner 1x
  • Category: Gebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl Type 550 (oder Type 405)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 80 g Zucker
  • 80 g weiche Butter (ungesalzen)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder Mark einer halben Vanilleschote)
  • 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen)
  • Rosinen (für die Augen)
  • Mandeln oder Haselnüsse (optional für Mund oder Knöpfe)
  • 1 Tonpfeife (oder Schokoladenstück)

Instructions

  1. Vorteig ansetzen: Milch lauwarm erwärmen. Hefe mit 1 TL Zucker und 2 EL Milch verrühren, 5-10 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
  2. Hauptteig kneten: Mehl in Schüssel geben, Mulde formen. Hefemischung, restlichen Zucker, Vanillezucker, Ei, Butter und Salz zugeben. Mit Küchenmaschine (Knethaken) 8-10 Minuten kneten, bis Teig geschmeidig ist und sich von der Schüssel löst.
  3. Teig gehen lassen: Zu Kugel formen, in Schüssel legen, mit Tuch abdecken. An warmem Ort 60 Minuten gehen lassen, bis Volumen verdoppelt.
  4. Weckmann formen: Arbeitsfläche bemehlen. Teig kurz durchkneten, in 6 Stücke teilen (je ca. 150 g). Jedes Stück zu Rolle (20 cm) formen – Körper. Kleines Stück (30 g) als Kopf oben ansetzen. Arme und Beine aus kleinen Teigstücken (je 15 g) formen und ansetzen.
  5. Dekoration anbringen: Rosinen als Augen eindrücken. Mandel oder Rosine für Mund. Tonpfeife unter Kopf stecken.
  6. Zweites Gehen: Geformte Weckmänner mit Tuch abdecken, 30 Minuten ruhen lassen. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Bestreichen und Backen: Eigelb mit Milch verquirlen. Weckmänner bestreichen (nicht Rosinen oder Pfeife). Auf mittlerer Schiene 15-20 Minuten backen, bis goldbraun. Falls Pfeife zu dunkel wird, nach 10 Minuten mit Alufolie abdecken.
  8. Abkühlen: Auf Kuchengitter abkühlen lassen. Am besten lauwarm genießen.

Notes

Hefe nicht zu heiß werden lassen (max. 37°C). Teig nicht zu stark bemehlen – klebrig ist gut. Rosinen nur leicht eindrücken. Gehzeit ist entscheidend für Fluffigkeit. Weckmänner in luftdichter Dose 2-3 Tage haltbar; einfrieren möglich.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Weckmann
  • Calories: 380
  • Sugar: 18
  • Sodium: 150
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 55
  • Fiber: 2
  • Protein: 8

Keywords: Weckmann, Hefeteig, Martinstag, Rosinenaugen, Tonpfeife, Herbstgebäck, Kindergebäck

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