Es war 22:15 Uhr an einem ganz normalen Dienstag, und ich hatte plötzlich ein heftiges Verlangen nach Vanillekipferl. Nicht irgendwelche, sondern genau diese zarten, buttrigen Halbmonde, die auf der Zunge zergehen. Das Problem? Ich hatte weder die Zeit noch die Geduld für stundenlanges Kühlen des Teigs. Und ehrlich gesagt, ich war im Schlafanzug und wollte nicht mehr in den Supermarkt.
Ich stand in meiner Küche, starrte in den Kühlschrank und dachte: „Es muss doch einen Weg geben.“ Die Butter war weich, das Mehl griffbereit – und dann hatte ich diesen Geistesblitz. Was wäre, wenn ich einfach auf die Kühlung verzichte und den Teig anders verarbeite? Ich hab’s einfach ausprobiert. Keine wissenschaftliche Methode, nur reine Verzweiflung und ein starkes Verlangen nach Gebäck.
Und wisst ihr was? Es hat funktioniert. Besser als erwartet. Die Kipferl wurden perfekt mürbe, der Vanillegeschmack war himmlisch, und mein Mann kam runter, weil es so gut roch. „Hast du etwa wieder nachts gebacken?“, fragte er mit einem Schmunzeln. Ja, habe ich. Und ich würde es sofort wieder tun. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn ein Rezept einfach klappen muss, weil die Lust so groß ist. Genau so sind diese Vanillekipferl ohne Kühlzeit entstanden. Ein Familienliebling, der in 30 Minuten auf dem Tisch steht. Kein Warten, keine Kompromisse.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Ich hab dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken, und jedes Mal bin ich wieder überrascht, wie gut es funktioniert. Es ist nicht nur schnell – es ist wirklich, wirklich lecker. Hier sind die Gründe, warum es bei uns zur Standard-Backroutine gehört:
- Blitzschnell zubereitet: Vom ersten Rühren bis zum fertigen Kipferl vergehen keine 30 Minuten. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Kinder plötzlich Plätzchen wollen.
- Einfache Zutaten: Mehl, Butter, Zucker, Vanille, Nüsse – das habt ihr garantiert zuhause. Keine ausgefallenen Sachen, die man extra kaufen muss.
- Keine Kühlzeit: Das ist der Game-Changer. Der Teig wird direkt verarbeitet, ohne stundenlanges Warten im Kühlschrank. Spart Zeit und Nerven.
- Familienfreundlich: Meine Kinder lieben sie, mein Mann auch. Sogar meine Schwiegermutter, die sonst sehr kritisch ist, hat nach dem Rezept gefragt.
- Budgetfreundlich: Die Zutaten kosten nicht viel, und die Kipferl lassen sich gut aufbewahren. Perfekt für Familien, die aufs Geld achten müssen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, wie der Teig verarbeitet wird. Statt ihn zu kühlen, wird er sofort geformt und gebacken. Das klingt einfach, erfordert aber ein gutes Gefühl für den Teig. Ich hab in den ersten Versuchen einiges gelernt – zum Beispiel, dass die Butter wirklich weich sein muss und die Nüsse fein gemahlen. Aber keine Sorge, ich verrate euch alle Tricks.
Diese Vanillekipferl sind nicht nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind die Rettung für alle, die wenig Zeit haben, aber trotzdem etwas Besonderes backen wollen. Sie schmecken nach Kindheit, nach Weihnachten, nach Geborgenheit – aber ohne den Stress. Genau das liebe ich daran.
Welche Zutaten ihr braucht
Für dieses Rezept braucht ihr wirklich nur ein paar Grundzutaten. Das Schöne daran: Ihr habt sie wahrscheinlich schon im Haus. Ich kaufe meine Nüsse immer in größeren Mengen, weil wir sie oft fürs Backen verwenden. Hier die genaue Liste:
Für den Teig:
- 250 g Mehl (Typ 405 oder 550, beides funktioniert gut)
- 200 g weiche Butter (am besten ungesalzen, damit ihr die Salzmenge selbst bestimmen könnt)
- 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse – ich nehme meist Mandeln, weil sie feiner sind)
- 80 g Puderzucker (plus extra zum Wälzen)
- 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemacht oder gekauft – beides okay)
- 1 Prise Salz (das hebt den Vanillegeschmack hervor)
Zum Bestäuben:

- ca. 50 g Puderzucker (zum Wälzen der warmen Kipferl)
- 1 Päckchen Vanillezucker (mit dem Puderzucker vermischt)
Tipp: Ich verwende für die Nüsse am liebsten Mandeln aus Spanien – sie sind aromatischer als viele andere. Aber ganz ehrlich, die aus dem Supermarkt tun es auch. Wichtig ist nur, dass die Nüsse sehr fein gemahlen sind. Grobe Stücke machen den Teig bröselig und die Kipferl fallen auseinander. Wenn ihr ganze Mandeln habt, mahlt sie einfach in der Küchenmaschine, aber vorsichtig – nicht zu lange, sonst wird es Mandelbutter. (Ja, das ist mir schon passiert. Nicht empfehlenswert.)
Substitutionen: Für eine glutenfreie Variante könnt ihr glutenfreies Mehl verwenden. Die Kipferl werden dann etwas bröseliger, schmecken aber trotzdem gut. Wer keine Nüsse mag oder eine Allergie hat, kann die Mandeln durch feine Haferflocken ersetzen – das gibt eine ganz andere Textur, aber auch lecker. Ich habe es einmal ausprobiert, als die Mandeln aus waren, und war überrascht, wie gut es funktioniert hat.
Mein persönlicher Tipp: Nehmt echte Vanille statt des Vanillezuckers, wenn ihr welche habt. Ein halbes Mark ausgekratzt macht einen Riesenunterschied. Aber Vanillezucker ist auch völlig in Ordnung – ich benutze ihn meistens, weil er praktischer ist.
Welche Ausstattung ihr braucht
Für dieses Rezept braucht ihr keine teure Spezialausrüstung. Ich backe seit Jahren mit denselben einfachen Utensilien. Hier ist, was ihr wirklich braucht:
- Eine große Rührschüssel (aus Glas oder Edelstahl, Plastik geht auch)
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine (für den Teig – geht aber auch von Hand, wenn ihr starke Arme habt)
- Ein Backblech (mit Backpapier ausgelegt)
- Ein scharfes Messer oder Teigschaber (zum Portionieren des Teigs)
- Ein Sieb (zum Bestäuben mit Puderzucker)
- Ein Kuchengitter (zum Abkühlen – geht auch ein Brett mit Küchenpapier)
Budget-Tipp: Ich hab mein erstes Backblech für 5 Euro im Discounter gekauft. Das reicht völlig. Auch das Handrührgerät muss nicht teuer sein – mein 20-Euro-Gerät hält seit Jahren. Wichtig ist nur, dass ihr alles griffbereit habt, bevor ihr anfangt. Dann läuft der Prozess wie von selbst.
Alternative: Wenn ihr keine Küchenmaschine habt, könnt ihr den Teig auch mit den Händen kneten. Die Butter muss dann wirklich sehr weich sein. Ich mach das manchmal, wenn ich meine Maschine nicht rausholen will – es ist fast meditativ. Aber ehrlich, die Maschine ist schneller.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt kommt der spannende Teil: das Backen. Ich hab die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit ihr genau wisst, was zu tun ist. Keine Rätsel, keine Geheimnisse – nur klare Anweisungen.
- Backofen vorheizen: Heizt den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit die Kipferl nicht kleben.
- Butter und Zucker schaumig rühren: Gebt die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine Schüssel. Rührt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Die Butter sollte wirklich weich sein – wenn sie noch kalt ist, wird der Teig zu fest.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel mischt ihr das Mehl, die gemahlenen Mandeln und die Prise Salz. Verrührt alles gut, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen.
- Teig kneten: Gebt die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung. Rührt alles auf niedriger Stufe, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten – sonst wird der Teig zäh. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Wenn er zu klebrig ist, gebt einen Esslöffel Mehl dazu. Wenn er zu bröselig ist, einen Esslöffel kalte Milch.
- Teig formen (ohne Kühlung!): Jetzt kommt der Trick: Nehmt den Teig direkt aus der Schüssel. Formt mit den Händen kleine Rollen von etwa 2 cm Durchmesser und 5 cm Länge. Die Rollen sollten gleichmäßig dick sein, damit sie gleichmäßig backen. Das geht am besten mit leicht bemehlten Händen.
- Kipferl formen: Biegt jede Rolle zu einem Halbmond. Drückt die Enden etwas spitzer, damit die typische Kipferlform entsteht. Legt die Kipferl mit etwas Abstand auf das Backblech – sie gehen nicht viel auf, aber ein bisschen Platz sollte sein.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen. Backt die Kipferl 10-12 Minuten auf der mittleren Schiene. Sie sollten leicht goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Achtung: Die Kipferl sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Sie werden erst beim Abkühlen fest.
- Puderzucker-Mischung vorbereiten: Während die Kipferl backen, mischt ihr den Puderzucker mit dem Vanillezucker in einer flachen Schale. Das Verhältnis ist etwa 3:1 (drei Teile Puderzucker, ein Teil Vanillezucker).
- Kipferl wälzen: Sobald die Kipferl aus dem Ofen kommen, lasst sie 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann wälzt ihr sie noch warm in der Puderzucker-Mischung. Das ist der wichtigste Schritt: Die Kipferl müssen warm sein, damit der Zucker haftet. Seid vorsichtig – sie sind noch zerbrechlich. Ich benutze zwei Gabeln, um sie zu wenden.
- Endgültig abkühlen lassen: Legt die bestäubten Kipferl auf ein Kuchengitter. Lasst sie vollständig auskühlen. Dann könnt ihr sie in einer Dose aufbewahren. Sie halten sich gut 1-2 Wochen – falls sie so lange überleben.
Mein persönlicher Fehler: Beim ersten Mal hab ich die Kipferl zu lange gebacken – sie waren hart wie Kekse. Beim zweiten Mal hab ich sie zu früh aus dem Ofen genommen, und sie sind zerfallen. Die perfekte Zeit ist wirklich zwischen 10 und 12 Minuten. Behaltet sie im Auge, jeder Ofen ist anders.
Tipps & Tricks für perfekte Vanillekipferl
Ich hab in den letzten Jahren einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure Kipferl jedes Mal gelingen:
- Die Butter muss weich sein: Das ist das A und O. Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig bröselig und lässt sich nicht formen. Nehmt sie mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. In der Mikrowelle auf niedriger Stufe geht auch, aber vorsichtig – sie soll schmelzen, nicht flüssig werden.
- Die Nüsse fein mahlen: Grobe Nussstücke sind der Feind der perfekten Kipferl. Sie machen den Teig brüchig und die Kipferl fallen auseinander. Ich mahle meine Mandeln immer zweimal durch die Nussmühle. Wenn ihr fertig gemahlene kauft, achtet auf die Qualität – manche sind zu grob.
- Nicht zu viel kneten: Der Teig sollte nur so lange geknetet werden, bis er zusammenhält. Zu viel Kneten macht ihn zäh. Ich rühre immer nur auf niedriger Stufe und höre auf, sobald sich alles verbunden hat.
- Gleichmäßige Größe: Alle Kipferl sollten etwa gleich groß sein, damit sie gleichmäßig backen. Ich wiege den Teig manchmal ab – 15 g pro Kipferl ist ideal. Aber mit etwas Übung habt ihr ein gutes Gefühl dafür.
- Warm wälzen, aber nicht zu heiß: Die Kipferl müssen warm sein, wenn ihr sie in Zucker wälzt, aber nicht heiß – sonst schmilzt der Zucker. 2-3 Minuten Abkühlen auf dem Blech sind perfekt.
- Doppelt bestäuben: Für den extra Vanille-Kick könnt ihr die Kipferl nach dem ersten Wälzen noch einmal leicht mit Puderzucker bestäuben. Das sieht auch hübsch aus.
Was ich gelernt habe: Beim ersten Mal hab ich die Kipferl auf dem Blech gelassen, bis sie ganz kalt waren. Der Zucker ist kaum haften geblieben. Seitdem wälze ich sie immer sofort nach dem kurzen Abkühlen. Das macht den Unterschied.
Variationen & Abwandlungen
Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Variationen:
- Schoko-Vanillekipferl: Fügt 2 Esslöffel Kakaopulver zum Teig hinzu. Die Kipferl bekommen eine schöne dunkle Farbe und schmecken leicht schokoladig. Ich mach das oft, wenn die Kinder Lust auf etwas Besonderes haben.
- Zitronen-Vanillekipferl: Gebt den Abrieb einer halben Bio-Zitrone zum Teig. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die besonders im Sommer gut passt. Ich hab das mal für einen Geburtstag gemacht – alle waren begeistert.
- Glutenfreie Variante: Ersetzt das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Die Kipferl werden etwas bröseliger, aber mit etwas mehr Butter werden sie geschmeidiger. Meine Freundin mit Zöliakie liebt diese Version.
- Vegane Variante: Tauscht die Butter durch pflanzliche Margarine aus. Achtet darauf, dass sie fest genug ist. Der Teig wird etwas weicher, aber mit etwas mehr Mehl lässt er sich gut formen. Ich hab es einmal ausprobiert – es hat funktioniert, aber der Geschmack ist anders.
- Nussfreie Variante: Ersetzt die Mandeln durch feine Haferflocken oder Kokosraspeln. Die Kokosvariante ist mein persönlicher Favorit – sie gibt den Kipfern eine tropische Note. Aber Achtung: Kokosraspeln sind süßer, also reduziert den Zucker etwas.
Meine Lieblingsvariation: Ich mische manchmal gemahlene Haselnüsse mit den Mandeln. Das Verhältnis 50:50 gibt einen nussigeren Geschmack. Einmal hab ich sogar Pistazien verwendet – die Kipferl wurden grünlich, aber der Geschmack war fantastisch. Nur teuer.
Servieren & Aufbewahren
Vanillekipferl schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Aber ehrlich, wer kann da widerstehen? Ich nasche immer ein paar, wenn sie noch lauwarm sind – der Zucker klebt dann noch nicht richtig, aber der Geschmack ist himmlisch.
Servier-Tipps:
- Serviert die Kipferl auf einer schönen Platte – sie sehen mit ihrem Puderzucker-Mantel einfach elegant aus.
- Dazu passt ein warmer Kakao für die Kinder oder ein Glühwein für die Erwachsenen. Im Sommer tut es auch ein Eiskaffee.
- Ich streue manchmal etwas Zimt über die Kipferl – das gibt eine weihnachtliche Note, auch wenn es nicht Weihnachten ist.
Aufbewahrung:
- Die Kipferl halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 1-2 Wochen. Legt sie zwischen Lagen Backpapier, damit sie nicht kleben.
- Sie können auch eingefroren werden. Legt sie in einen Gefrierbeutel und drückt die Luft raus. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Gitter legen.
- Reheating: Wenn die Kipferl nach ein paar Tagen etwas weich werden, legt sie für 3 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Sie werden wieder knusprig. Aber vorsichtig – nicht zu lange, sonst verbrennen sie.
Meine Erfahrung: Die Kipferl schmecken am dritten Tag am besten. Der Vanillegeschmack hat sich dann richtig entfaltet. Ich backe sie oft am Wochenende und genieße sie unter der Woche zum Kaffee. Perfekt für die Vorratsdose.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Jetzt mal ehrlich – Vanillekipferl sind kein Gesundheitsfood. Aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Kipferl):
| Nährwert | Pro Kipferl |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | 8 g |
| Kohlenhydrate | 10 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 0,5 g |
Gesundheitliche Vorteile:
- Mandeln sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden Fetten. Sie unterstützen die Herzgesundheit und liefern Energie.
- Butter enthält Vitamin A und D, die wichtig für die Knochen und das Immunsystem sind. In Maßen genossen, ist sie nicht so schlimm wie ihr Ruf.
- Vanille hat antioxidative Eigenschaften und kann beruhigend wirken. Der Duft allein hebt schon die Stimmung.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es die oben genannten Substitutionen.
Meine Meinung: Ich sehe Vanillekipferl als Genussmittel. Sie sind nicht für den täglichen Verzehr gedacht, sondern für besondere Momente. Ein oder zwei Kipferl zum Kaffee sind völlig in Ordnung. Genießt sie bewusst, dann schmecken sie gleich doppelt so gut.
Fazit – Warum ihr dieses Rezept sofort ausprobieren solltet
Ich könnte stundenlang über diese Vanillekipferl ohne Kühlzeit schwärmen. Sie sind der Beweis, dass man auch mit wenig Zeit und einfachen Zutaten etwas Wunderbares backen kann. Kein stundenlanges Warten, keine komplizierten Techniken – nur purer, butterweicher Vanillegeschmack.
Dieses Rezept hat mich in vielen stressigen Momenten gerettet. Wenn die Kinder plötzlich Besuch mitbringen, wenn ich spontan etwas für den Kaffeeklatsch brauche oder wenn ich einfach nur Lust auf etwas Süßes habe. Es ist mein Geheimtipp für alle, die denken, dass Vanillekipferl nur was für Weihnachten sind. Falsch! Sie passen immer.
Ich lade euch ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu eurem eigenen zu machen. Ändert die Nusssorte, probiert andere Aromen, backt sie mit euren Kindern. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht. Selbst wenn sie nicht perfekt geformt sind – sie schmecken trotzdem himmlisch.
Habt ihr das Rezept ausprobiert? Dann schreibt mir in den Kommentaren, wie es gelaufen ist! Welche Variation habt ihr gewählt? Oder habt ihr einen eigenen Trick entdeckt? Ich bin gespannt auf eure Geschichten. Teilt das Rezept auch gerne mit Freunden – je mehr Menschen diese einfachen Vanillekipferl entdecken, desto besser.
In diesem Sinne: Ran an den Ofen und viel Spaß beim Backen! Eure Küche wird es euch danken – versprochen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch mit normalem Zucker statt Puderzucker machen?
Ja, das geht. Aber der Teig wird nicht so fein und die Kipferl werden etwas körniger. Puderzucker löst sich besser auf und gibt eine glattere Textur. Ich empfehle Puderzucker, aber in Notfällen tut es auch normaler Zucker.
Warum zerfallen meine Kipferl beim Backen?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Butter zu kalt, die Nüsse zu grob gemahlen, oder der Teig wurde zu wenig geknetet. Achtet darauf, dass alle Zutaten Raumtemperatur haben und die Nüsse wirklich fein sind. Auch zu langes Backen kann sie brüchig machen.
Kann ich die Kipferl auch ohne Nüsse backen?
Ja, ersetzt die Mandeln einfach durch feine Haferflocken oder Kokosraspeln. Die Textur wird anders, aber der Geschmack ist auch lecker. Ich hab es schon mehrmals gemacht, wenn ich keine Nüsse im Haus hatte.
Wie lange halten sich die Vanillekipferl?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 2 Wochen. Im Gefrierfach sogar bis zu 3 Monate. Wichtig: Nach dem Auftauen nochmal kurz im Ofen erwärmen, dann werden sie wieder knusprig.
Kann ich den Teig auch vorbereiten und später backen?
Ja, der Teig lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und lagert ihn bis zu 2 Tage. Dann müsst ihr ihn aber vor dem Formen etwas antauen lassen. Das ist praktisch, wenn ihr die Kipferl für einen bestimmten Anlass backen wollt.
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Vanillekipferl ohne Kühlzeit – Bestes Rezept in 30 Minuten
Diese zarten, buttrigen Vanillekipferl werden ohne Kühlzeit zubereitet und sind in nur 30 Minuten fertig. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn wenig Zeit bleibt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Typ 405 oder 550)
- 200 g weiche Butter (ungesalzen)
- 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
- 80 g Puderzucker (plus extra zum Wälzen)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- ca. 50 g Puderzucker (zum Wälzen)
- 1 Päckchen Vanillezucker (zum Wälzen)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Weiche Butter, Puderzucker und Vanillezucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist.
- In einer separaten Schüssel Mehl, gemahlene Mandeln und Salz vermischen.
- Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten.
- Den Teig direkt aus der Schüssel nehmen. Mit leicht bemehlten Händen kleine Rollen von etwa 2 cm Durchmesser und 5 cm Länge formen.
- Jede Rolle zu einem Halbmond biegen und die Enden etwas spitzer drücken. Die Kipferl mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
- Die Kipferl auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Sie sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen.
- Während des Backens Puderzucker und Vanillezucker in einer flachen Schale mischen (Verhältnis etwa 3:1).
- Die Kipferl nach dem Backen 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann noch warm in der Puderzucker-Mischung wälzen.
- Die bestäubten Kipferl auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen. In einer Dose aufbewahren.
Notes
Die Butter muss wirklich weich sein. Die Nüsse sehr fein mahlen. Die Kipferl nach dem Backen 2-3 Minuten abkühlen lassen, dann noch warm in der Puderzucker-Mischung wälzen. Nicht zu lange backen, sonst werden sie hart.
Nutrition
- Serving Size: 1 Kipferl
- Calories: 120
- Sugar: 5
- Sodium: 50
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.5
- Protein: 2
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