Eigentlich sollte es ein aufwendiger Schokoladenkuchen mit Kirschfüllung werden. Ich hatte mir extra am Samstagmorgen den Wecker gestellt, die Zutatenliste doppelt geprüft und sogar eine neue Springform gekauft. Aber dann kam alles anders. Meine Küche sah aus wie ein Schlachtfeld – Mehl auf der Arbeitsplatte, eine angebrannte Butter auf dem Herd und ich stand da mit einer angebrochenen Packung Nutella, einer Tüte Haselnüssen und einem Gefühl der totalen Niederlage. Der Kuchen war im Ofen eingefallen wie ein Soufflé an einem windigen Tag. Und wisst ihr was? Aus diesem Chaos, aus diesem völlig verkorksten Backmorgen, entstand etwas, das ich nie erwartet hätte: die besten Nutella-Haselnuss-Plätzchen, die ich je gegessen habe. Mit nur drei Zutaten, wohlgemerkt. Kein Mehl, kein Ei, keine Butter – nur Nutella, Haselnüsse und ein bisschen Zauber. Ich schwöre, ich wollte anfangs weinen. Stattdessen habe ich gelacht, als ich den ersten Bissen probierte. Manchmal, da schenkt uns das Leben die besten Dinge, wenn wir gerade damit beschäftigt sind, einen Plan B zu improvisieren. Und genau so ein Rezept ist das hier – ein glücklicher Zufall, der zur neuen Familienlegende wurde.
Vielleicht kennt ihr das ja auch: Ihr steht in der Küche, habt Gäste angekündigt und plötzlich geht alles schief. Die Sahne wird nicht steif, der Teig klebt wie Kaugummi oder der Ofen heizt ungleichmäßig. In solchen Momenten hilft nur eins: tief durchatmen und auf die einfachen Dinge vertrauen. Diese Plätzchen sind der Beweis, dass weniger manchmal wirklich mehr ist. Sie sind knusprig, nussig, schokoladig und schmelzen auf der Zunge – und das alles ohne großen Aufwand. Seit diesem verrückten Samstag backe ich sie bei jeder Gelegenheit. Sie sind mein kleiner Triumph über das Chaos, mein stilles Lächeln, wenn die Gäste nach dem dritten Plätzchen fragen. Und ganz ehrlich? Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass aus einem gescheiterten Kuchen ein so geniales Rezept entstanden ist. Das ist der Grund, warum ich es immer wieder mache – und warum ihr es unbedingt probieren solltet.
Warum ihr diese Nutella-Haselnuss-Plätzchen lieben werdet
Diese Plätzchen sind nicht nur einfach, sie sind eine echte Wunderwaffe für jede Gastgeberin und jeden Gastgeber. Stellt euch vor: Ihr habt spontan Gäste angemeldet, der Kühlschrank ist leer, aber ihr wollt trotzdem mit etwas Selbstgebackenem glänzen. Genau dafür sind diese Nutella-Haselnuss-Plätzchen gemacht. Sie retten jeden Abend, jede Kaffeetafel und jedes Mitbringsel – und das mit nur drei Zutaten, die ihr wahrscheinlich sowieso im Schrank habt.
- Unkompliziert und blitzschnell: In unter 30 Minuten sind sie fertig – vom Anrühren bis zum ersten Bissen. Perfekt für alle, die wenig Zeit, aber große Ansprüche haben.
- Nur drei Zutaten: Keine langen Einkaufslisten, keine exotischen Gewürze. Nutella, Haselnüsse und ein Ei – das war’s. Das ist Backen auf dem absoluten Minimum, mit maximalem Geschmack.
- Der absolute Publikumsliebling: Ich habe sie schon auf Geburtstagen, Weihnachtsfeiern und beim gemütlichen Kaffeeklatsch serviert. Jedes Mal sind sie im Handumdrehen weg. Kinder lieben sie, Erwachsene auch – und alle fragen nach dem Rezept.
- Knusprig, nussig, unwiderstehlich: Der Teig ist außen leicht knusprig, innen weich und schmilzt fast auf der Zunge. Die gerösteten Haselnüsse geben ein wunderbares Aroma, das perfekt mit der Schokolade harmoniert.
- Perfekt zum Vorbereiten: Ihr könnt den Teig problemlos einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern. Oder ihr backt die Plätzchen gleich und friert sie ein – sie schmecken aufgetaut fast wie frisch gebacken.
Was diese Plätzchen von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Kombination aus Einfachheit und Genuss. Viele Plätzchenrezepte brauchen eine lange Zutatenliste und viel Geduld. Dieses hier nicht. Es ist ehrlich, direkt und unkompliziert – genau wie ein guter Gastgeber sein sollte. Und das Beste: Sie sehen aus wie aufwendig gemacht, mit diesen glänzenden Schokoladenstückchen und den knackigen Nüssen. Eure Gäste werden denken, ihr hättet stundenlang in der Küche gestanden. Lasst sie rätseln – das Geheimnis bleibt unter uns.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese Nutella-Haselnuss-Plätzchen braucht ihr wirklich nur drei Dinge. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Aber es stimmt. Jede Zutat hat ihre wichtige Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein kleines Meisterwerk der Einfachheit.
- Nutella (200 g): Die Grundlage des Ganzen. Nutella bringt nicht nur den intensiven Schokoladengeschmack, sondern auch die nötige Süße und eine cremige Konsistenz. Achtet darauf, dass ihr eine frische, gut durchmischte Packung verwendet. Wenn die Nutella zu fest ist, kurz in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmen. Ich persönlich schwöre auf die Original-Nutella, aber auch günstigere Alternativen funktionieren – probiert einfach aus, was euch schmeckt.
- Haselnüsse (100 g, gemahlen): Sie geben den Plätzchen ihre typische nussige Note und eine leichte Knusprigkeit. Am besten nehmt ihr ganze, ungeschälte Haselnüsse und röstet sie kurz in der Pfanne an. Das bringt das Aroma richtig zur Geltung. Dann im Mixer oder mit der Küchenmaschine fein mahlen. Wer es eilig hat, kann fertig gemahlene Haselnüsse kaufen – aber selbst gemahlen schmecken sie einfach besser. Ich habe schon beide Varianten ausprobiert, und der Unterschied ist deutlich spürbar.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei ist der Kleber, der alles zusammenhält. Es sorgt dafür, dass der Teig nicht auseinanderfällt und die Plätzchen ihre Form behalten. Am besten nehmt ihr ein Ei in Zimmertemperatur, dann vermischt es sich leichter mit der Nutella. Wenn ihr das Ei direkt aus dem Kühlschrank nehmt, kann der Teig etwas klumpig werden – kein Drama, aber das Ergebnis wird gleichmäßiger.
Das war’s schon! Kein Mehl, keine Butter, kein Zucker – nur diese drei Zutaten. Ich weiß, es klingt absurd, aber glaubt mir: Das funktioniert. Die Nutella liefert die Süße und das Fett, die gemahlenen Haselnüsse ersetzen das Mehl und geben Struktur, und das Ei bindet alles zu einem geschmeidigen Teig. Es ist eine dieser magischen Kombinationen, die einfach perfekt aufgehen.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn ihr die Plätzchen besonders schokoladig mögt, könnt ihr noch ein paar Schokotropfen oder grob gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig mischen. Das ist dann zwar eine vierte Zutat, aber hey – Ausnahmen bestätigen die Regel. Oder ihr bestreut die fertigen Plätzchen vor dem Backen mit etwas Meersalz. Klingt ungewöhnlich, aber das Salz hebt den Schokoladengeschmack enorm und sorgt für einen köstlichen Kontrast. Probiert es einfach mal aus!
Welche Küchengeräte ihr benötigt
Für diese Plätzchen braucht ihr keine ausgefallene Küchenausstattung. Die meisten Dinge habt ihr sicherlich schon zu Hause. Hier ist, was ihr braucht:
- Eine Rührschüssel: Am besten eine mittelgroße Schüssel aus Glas oder Edelstahl. Sie sollte groß genug sein, um die Zutaten gut vermischen zu können.
- Ein Handrührgerät oder einen Schneebesen: Ein Handrührgerät macht die Arbeit leichter, vor allem wenn die Nutella etwas fester ist. Aber ein kräftiger Schneebesen tut es auch – dann müsst ihr nur etwas mehr Muskelkraft einsetzen. Ich habe schon beides ausprobiert, und beides funktioniert einwandfrei.
- Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier verhindert, dass die Plätzchen festkleben, und erleichtert die Reinigung. Wenn ihr kein Backpapier habt, könnt ihr das Blech auch einfetten – aber ich finde Backpapier einfach praktischer.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Cookie-Scooper: Damit formt ihr gleichmäßige Teigkugeln. Ein kleiner Eisportionierer (ca. 3 cm Durchmesser) ist ideal, aber ein normaler Teelöffel tut es auch. Die Plätzchen sollten alle ungefähr gleich groß sein, damit sie gleichmäßig backen.
- Ein Ofen: Selbstverständlich. Ein Backofen mit Ober- und Unterhitze ist am besten. Umluft funktioniert auch, aber dann solltet ihr die Temperatur etwas reduzieren und die Backzeit verkürzen, da die Plätzchen schneller bräunen.
Ein Tipp zur Anschaffung: Wenn ihr oft Plätzchen backt, lohnt sich die Investition in einen guten Cookie-Scooper. Die Dinger kosten nicht viel und sorgen für perfekt gleichmäßige Kugeln – das sieht nicht nur schöner aus, sondern sorgt auch für eine gleichmäßige Backzeit. Ich habe meinen vor Jahren bei einem Discounter gekauft und bereue es keine Sekunde.
Die Zubereitung: Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Die Zubereitung dieser Nutella-Haselnuss-Plätzchen ist so einfach, dass ihr es kaum glauben werdet. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet im Handumdrehen duftende, knusprige Plätzchen auf dem Tisch haben.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Das ist wichtig, damit die Plätzchen sofort in die richtige Temperatur kommen und gleichmäßig backen. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
- Die Haselnüsse vorbereiten: Wenn ihr ganze Haselnüsse verwendet, gebt sie in eine trockene Pfanne und röstet sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für etwa 3-4 Minuten. Sie sollten duften und leicht gebräunt sein. Achtung: Sie verbrennen schnell! Dann die Nüsse abkühlen lassen und im Mixer oder mit einem Nussmahlwerk fein mahlen. Wer fertig gemahlene Haselnüsse kauft, kann diesen Schritt überspringen. Ich mahle sie immer selbst – der Unterschied im Aroma ist enorm.
- Die Nutella erwärmen: Gebt die Nutella in eine mikrowellengeeignete Schüssel und erwärmt sie für etwa 15-20 Sekunden bei niedriger Stufe. Sie sollte weich, aber nicht heiß sein. Alternativ könnt ihr die Schüssel in ein warmes Wasserbad stellen. Das Erwärmen erleichtert das Vermischen mit dem Ei und den Nüssen ungemein. Wenn die Nutella zu kalt ist, wird der Teig klumpig und schwer zu verarbeiten.
- Alle Zutaten vermischen: Gebt die erwärmte Nutella, die gemahlenen Haselnüsse und das Ei in eine Rührschüssel. Vermischt alles mit einem Handrührgerät oder einem Schneebesen zu einem gleichmäßigen Teig. Der Teig wird anfangs etwas klebrig sein, das ist völlig normal. Rührt so lange, bis keine weißen Eireste mehr zu sehen sind und die Masse homogen ist. Das dauert etwa 1-2 Minuten.
- Den Teig ruhen lassen: Deckt die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stellt sie für 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist wichtig, damit der Teig etwas fester wird und sich besser formen lässt. Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr ihn auch nur 5 Minuten kühlen – aber dann wird das Formen etwas kniffliger. Ich lasse ihn immer eine halbe Stunde ruhen, das macht die Sache viel entspannter.
- Plätzchen formen: Nehmt den Teig aus dem Kühlschrank. Mit einem Teelöffel oder einem kleinen Cookie-Scooper portioniert ihr gleichmäßige Teigkugeln (ca. 2-3 cm Durchmesser). Rollt sie zwischen den Handflächen zu glatten Kugeln. Wenn der Teig zu klebrig ist, befeuchtet eure Hände leicht mit Wasser. Setzt die Kugeln mit etwas Abstand (ca. 3-4 cm) auf das vorbereitete Backblech. Sie laufen beim Backen etwas auseinander, also nicht zu eng setzen.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht gebräunt sein, in der Mitte aber noch weich wirken. Das ist wichtig – sie werden beim Abkühlen noch fester. Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie hart und trocken. Ich backe sie immer genau 11 Minuten, das ist bei meinem Ofen der perfekte Punkt.
- Abkühlen lassen: Nehmt das Blech aus dem Ofen und lasst die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen. Die Plätzchen sind direkt nach dem Backen noch sehr weich und zerbrechlich – also vorsichtig sein! Erst wenn sie vollständig abgekühlt sind, werden sie schön knusprig.
Und das war’s! In weniger als einer halben Stunde habt ihr eine Ladung köstlicher Nutella-Haselnuss-Plätzchen gezaubert. Ich liebe es, wie einfach das ist – und wie beeindruckend das Ergebnis aussieht. Perfekt für alle, die schnell etwas Selbstgemachtes brauchen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Tipps und Tricks für perfekte Plätzchen
Im Laufe der Zeit habe ich einige Fehler gemacht und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure Nutella-Haselnuss-Plätzchen jedes Mal perfekt gelingen:
- Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte geschmeidig sein, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, gebt einfach einen Esslöffel mehr gemahlene Haselnüsse dazu. Ist er zu trocken, einen Teelöffel Milch oder einen Spritzer Wasser. Ich hatte einmal eine Packung Nutella, die besonders fest war – da habe ich einen Schuss Sahne untergerührt, und es hat perfekt funktioniert.
- Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler. Die Plätzchen sehen nach 10-12 Minuten noch weich aus, aber das ist genau richtig. Sie backen auf dem heißen Blech nach und werden beim Abkühlen fest. Wenn ihr sie zu lange im Ofen lasst, werden sie hart und bröselig. Vertraut auf eure Augen – die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte noch blass.
- Gleichmäßige Größe: Verwendet einen Cookie-Scooper oder einen Teelöffel, um gleichmäßige Kugeln zu formen. Das sorgt nicht nur für ein schönes Aussehen, sondern auch dafür, dass alle Plätzchen gleichzeitig gar sind. Nichts ist ärgerlicher als ein Blech mit verbrannten und rohen Plätzchen.
- Abstand halten: Setzt die Teigkugeln mit genügend Abstand auf das Blech, da sie beim Backen auseinanderlaufen. Ich hatte einmal zu wenig Abstand gelassen, und die Plätzchen sind zu einer großen Schokoladenpfütze verschmolzen. War zwar lecker, sah aber nicht schön aus.
- Den Teig kühlen: Unterschätzt nicht die Ruhezeit im Kühlschrank. Sie macht den Teig fester und verhindert, dass die Plätzchen zu stark verlaufen. An heißen Sommertagen lasse ich den Teig sogar 30-40 Minuten kühlen. Das ist der entscheidende Schritt für eine schöne Form.
- Variation mit Schokoladenstückchen: Wenn ihr es noch schokoladiger mögt, gebt einfach eine Handvoll gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen unter den Teig. Das habe ich für eine Geburtstagsfeier gemacht, und die Plätzchen waren der Renner.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, das Ei unterzurühren, und die Plätzchen sind zu trockenen Krümeln zerfallen. Seitdem checke ich immer doppelt, ob alle Zutaten drin sind. Klingt banal, aber in der Hektik passiert so etwas schneller, als man denkt. Also: Ruhe bewahren, Schritt für Schritt vorgehen, und es wird klappen.
Variationen und Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind einige meiner Lieblingsvariationen, die ihr ganz einfach umsetzen könnt:
- Glutenfreie Variante: Da in diesem Rezept ohnehin kein Mehl verwendet wird, sind die Plätzchen von Natur aus glutenfrei – vorausgesetzt, ihr verwendet glutenfreie Haselnüsse (manche Marken können Spuren von Gluten enthalten). Perfekt für Gäste mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Ich habe sie schon mehrfach für Freunde mit Glutenunverträglichkeit gebacken, und sie waren begeistert.
- Veganer Genuss: Ersetzt das Ei einfach durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser (Lasst die Mischung 5 Minuten quellen, bis sie geliert ist). Oder verwendet einen Esslöffel Apfelmus. Die Konsistenz wird etwas anders, aber die Plätzchen schmecken trotzdem fantastisch. Ich habe die vegane Variante mit Apfelmus getestet – sie sind etwas weicher, aber genauso lecker.
- Weihnachtliche Note: Gebt einen Teelöffel Zimt oder Lebkuchengewürz unter den Teig. Das passt wunderbar zur Vorweihnachtszeit und macht die Plätzchen zu einem festlichen Highlight. Ich habe sie letztes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt verschenkt – die Nachfrage war riesig!
- Extra Crunch: Statt gemahlener Haselnüsse könnt ihr auch grob gehackte Haselnüsse verwenden. Das gibt den Plätzchen einen intensiveren Biss und sieht hübscher aus. Oder ihr mischt beide Varianten – fein gemahlen für den Teig, grob gehackt zum Bestreuen. Das ist mein persönlicher Favorit.
- Schoko-Nuss-Mix: Ersetzt die Hälfte der Haselnüsse durch gemahlene Mandeln oder Walnüsse. Das verändert das Aroma und sorgt für Abwechslung. Ich habe schon eine Version mit Mandeln und einer Prise Kardamom gemacht – absolut empfehlenswert!
- Für Schokoholics: Taucht die fertig gebackenen und abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade und lasst sie auf Backpapier trocknen. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern schmeckt auch himmlisch. Perfekt, wenn ihr richtig angeben wollt.
Probiert einfach aus, was euch schmeckt. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sehr fehlertolerant ist und sich leicht anpassen lässt. Ich habe schon die wildesten Kombinationen ausprobiert – und fast alles hat funktioniert. Also lasst eurer Kreativität freien Lauf!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese Nutella-Haselnuss-Plätzchen schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind – dann sind sie schön knusprig. Aber auch lauwarm sind sie ein Genuss, besonders mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Hier sind meine besten Tipps für Servieren und Aufbewahren:
- Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Die Plätzchen entfalten dann ihr volles Aroma. Wenn ihr sie direkt aus dem Kühlschrank serviert, sind sie etwas fester – auch lecker, aber anders.
- Präsentation: Stapelt die Plätzchen auf einer schönen Platte oder in einer Keksdose. Für besondere Anlässe könnt ihr sie mit Puderzucker bestäuben oder mit geschmolzener Schokolade beträufeln. Sie sehen dann aus wie aus der Konditorei – ohne den Aufwand.
- Was dazu passt: Ein Glas kalte Milch, ein Espresso oder ein Glas Rotwein (ja, wirklich! Die Kombination von Schokolade und Rotwein ist himmlisch). Oder serviert sie als Dessert mit einer Kugel Haselnusseis. Ich persönlich liebe sie mit einem starken Cappuccino – das ist mein Sonntagsglück.
- Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose halten sich die Plätzchen bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Allerdings werden sie nach ein paar Tagen etwas weicher – das ist aber auch lecker, dann schmecken sie fast wie weiche Schokoladenkekse. Wenn ihr sie lieber knusprig mögt, backt sie einfach kurz im Ofen auf (3 Minuten bei 150 °C).
- Einfrieren: Die Plätzchen lassen sich hervorragend einfrieren. Legt sie in einer Lage auf ein Tablett, friert sie für 2 Stunden vor, und packt sie dann in einen Gefrierbeutel. So kleben sie nicht zusammen. Haltbar: bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf einem Kuchengitter 30 Minuten ruhen lassen. Ich friere immer eine doppelte Portion ein – dann habe ich immer welche für spontanen Besuch.
- Flavour-Entwicklung: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil sich die Aromen von Nutella und Haselnüssen verbinden können. Also keine Sorge, wenn nicht alle am ersten Tag gegessen werden – sie werden nur besser.
Ein Tipp für Gastgeber: Bereitet den Teig am Vortag zu und lagert ihn im Kühlschrank. Dann müsst ihr am Tag der Feier nur noch Kugeln formen und backen. Die Plätzchen kommen dann warm auf den Tisch – das ist ein echter Wow-Effekt. Und ihr habt mehr Zeit für eure Gäste.
Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte
Ich will nicht lügen – diese Plätzchen sind kein Diätgebäck. Aber sie sind auch kein Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):
| Nährwert | Menge pro Plätzchen |
|---|---|
| Kalorien | ca. 100 kcal |
| Fett | ca. 7 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | ca. 2 g |
| Kohlenhydrate | ca. 8 g |
| davon Zucker | ca. 7 g |
| Eiweiß | ca. 2 g |
| Ballaststoffe | ca. 1 g |
Die Haselnüsse liefern übrigens wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Sie sind also nicht nur lecker, sondern auch noch gut fürs Herz. Die Nutella enthält zwar Zucker, aber auch Haselnüsse und Kakao – also immerhin ein paar Nährstoffe. In Maßen genossen, sind diese Plätzchen ein durchaus vertretbarer Genuss. Ich sehe sie als kleines Glück im Alltag, nicht als tägliches Muss. Und wenn ihr sie zu besonderen Anlässen serviert, sind sie einfach der perfekte Abschluss eines schönen Essens.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Ihr könnt den Zuckergehalt reduzieren, indem ihr eine zuckerreduzierte Nutella-Variante verwendet oder die Plätzchen mit dunkler Schokolade verfeinert. Oder ihr halbiert einfach die Portionsgröße – dann habt ihr mehr davon und es passt besser ins Kalorienbudget.
Fazit: Warum ihr diese Plätzchen sofort backen solltet
Diese Nutella-Haselnuss-Plätzchen sind mehr als nur ein einfaches Rezept. Sie sind ein Beweis dafür, dass die besten Dinge im Leben oft aus den einfachsten Zutaten entstehen. Sie sind mein persönlicher Rettungsanker für spontane Besuche, meine Geheimwaffe auf jeder Feier und mein kleiner Trost an grauen Regentagen. Mit nur drei Zutaten, die ihr wahrscheinlich sowieso im Haus habt, zaubert ihr im Handumdrehen ein Gebäck, das alle lieben werden. Kein Mehl, keine Butter, kein kompliziertes Equipment – nur pure, unkomplizierte Leckerei.
Ich lade euch ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu eurem eigenen zu machen. Vielleicht fügt ihr eine Prise Zimt hinzu, vielleicht taucht ihr sie in Schokolade oder bestreut sie mit Meersalz. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich perfekt an euren Geschmack anpassen lässt. Probiert es aus, experimentiert, und teilt eure Ergebnisse mit mir. Ich bin schon gespannt, welche Variationen ihr entdeckt!
Habt ihr schon einmal aus einem gescheiterten Rezept etwas Großartiges gezaubert? Oder habt ihr einen geheimen Tipp, der diese Plätzchen noch besser macht? Schreibt es mir in die Kommentare! Ich freue mich auf eure Geschichten und Ideen. Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es mit euren Freunden und eurer Familie – denn gutes Essen will geteilt werden. Also ran an den Ofen, und lasst es euch schmecken. Ihr werdet es nicht bereuen – versprochen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Haselnüsse durch andere Nüsse ersetzen?
Ja, absolut! Mandeln, Walnüsse oder Cashewkerne funktionieren ebenfalls. Der Geschmack verändert sich natürlich, aber es schmeckt immer lecker. Ich habe schon eine Version mit Mandeln gemacht – die war auch fantastisch.
Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?
Ja, das ist sogar empfehlenswert! Der Teig lässt sich gut abgedeckt im Kühlschrank für 1-2 Tage aufbewahren. Dann müsst ihr nur noch Kugeln formen und backen. Perfekt für stressige Tage.
Warum sind meine Plätzchen zu weich geworden?
Das kann zwei Gründe haben: Entweder sie waren zu kurz im Ofen, oder sie wurden nicht vollständig abgekühlt, bevor ihr sie in eine Dose gegeben habt. Die Plätzchen werden erst beim Abkühlen richtig fest. Also Geduld – lasst sie auf einem Kuchengitter auskühlen.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?
Ja, für eine vegane Variante ersetzt das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser (5 Minuten quellen lassen) oder durch einen Esslöffel Apfelmus. Die Plätzchen werden etwas weicher, aber genauso lecker.
Wie bewahre ich die Plätzchen am besten auf?
Am besten in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur. So halten sie sich etwa 5-7 Tage. Wenn sie nach ein paar Tagen weicher werden, einfach kurz im Ofen aufbacken – dann sind sie wieder knusprig.
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Kirschkuchen mit 3 Zutaten: Der einfache Klassiker
Eigentlich sollte es ein aufwendiger Schokoladenkuchen mit Kirschfüllung werden, aber aus dem Chaos entstanden die besten Nutella-Haselnuss-Plätzchen mit nur drei Zutaten. Ein glücklicher Zufall, der zur neuen Familienlegende wurde.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Nutella (ca. 7 oz)
- 100 g gemahlene Haselnüsse (ca. 3.5 oz)
- 1 Ei (Größe M)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Haselnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen und fein mahlen.
- Die Nutella in einer mikrowellengeeigneten Schüssel 15-20 Sekunden bei niedriger Stufe erwärmen, bis sie weich ist.
- Die erwärmte Nutella, die gemahlenen Haselnüsse und das Ei in einer Rührschüssel mit einem Handrührgerät oder Schneebesen zu einem gleichmäßigen Teig vermischen.
- Den Teig abgedeckt für 15-20 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit er fester wird.
- Mit einem Teelöffel oder Cookie-Scooper gleichmäßige Teigkugeln (ca. 2-3 cm Durchmesser) formen und mit Abstand (3-4 cm) auf das Backblech setzen.
- Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind, die Mitte aber noch weich wirkt.
- Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Der Teig sollte geschmeidig sein, aber nicht kleben. Bei zu klebrigem Teig einen Esslöffel mehr gemahlene Haselnüsse hinzufügen. Die Plätzchen nicht zu lange backen, sie werden beim Abkühlen fester. Für eine vegane Variante das Ei durch 1 EL Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser (5 Minuten quellen lassen) oder 1 EL Apfelmus ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 100
- Sugar: 7
- Sodium: 10
- Fat: 7
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 8
- Fiber: 1
- Protein: 2
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