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Michelle Bell

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Knusprige Nuss-Busserl: Einfaches Rezept für perfekte Herbstplätzchen

Ready In 30 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Easy

Meine Nachbarin Frau Berger hat gar nicht versucht, mich zu beeindrucken. Ich war nur kurz vorbeigekommen, um mir ihre Heckenschere auszuleihen, und dann hat mich dieser Duft erwischt – noch bevor ich überhaupt ihre Küche betreten hatte. Es roch nach gerösteten Haselnüssen, nach Vanille und nach etwas, das ich nicht sofort zuordnen konnte. Irgendwie warm und ein bisschen karamellig.

„Ach, die Dinger“, sagte sie nur, als ich fragend in Richtung Ofen deutete. „Die mach ich immer, wenn das Eiweiß vom letzten Kuchen übrig bleibt. Sind sowieso in zehn Minuten fertig.“ Zehn Minuten! Sie stand da in ihrer abgewetzten Schürze, winkte mit einem Teigschaber ab und redete von übrig gebliebenem Eiweiß, als wäre das das Normalste der Welt. Dabei war ich völlig hingerissen von diesen kleinen, goldbraunen Häufchen auf ihrem Backblech.

Ich hab dann so getan, als würde ich die Heckenschere interessiert begutachten, während ich aus den Augenwinkeln versuchte, ihr Rezept zu ergattern. Aber Frau Berger ist nicht der Typ für Geheimnisse. Sie hat mir einfach das Rezept auf einen schmuddeligen Zettel gekritzelt – zwischen Einkaufsliste und Telefonnummer vom Klempner. „Die Nüsse müssen schön knackig sein“, war ihr einziger Rat. Und wissen Sie was? Sie hatte recht.

Seitdem backe ich diese knusprigen Nuss-Busserl jedes Jahr im Herbst. Sie sind einfach zu perfekt für die kühle Jahreszeit, wenn man Lust auf etwas hat, das nach gemütlichen Abenden und einer Tasse Tee schmeckt. Vielleicht haben Sie ja auch schon mal nach einem Plätzchenrezept gesucht, das ohne viel Schnickschnack auskommt und trotzdem alle umhaut? Dann sind Sie hier genau richtig. Ehrlich, diese kleinen Dinger sind der Beweis, dass die einfachsten Rezepte oft die besten sind.

Warum Sie diese Nuss-Busserl lieben werden

Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt zwanzig Mal gebacken, und jedes Mal bin ich wieder überrascht, wie einfach es geht. Diese Plätzchen sind nicht nur unglaublich lecker, sie sind auch noch perfekt für alle, die auf ihre Eiweißzufuhr achten wollen – ohne dabei auf Genuss zu verzichten.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten sind sie fertig. Keine stundenlange Kühlzeit, kein komplizierter Teig. Perfekt für spontane Backaktionen an einem verregneten Herbstnachmittag.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen nur ein paar Grundzutaten, die Sie wahrscheinlich sowieso im Haus haben. Keine exotischen Gewürze oder teure Spezialprodukte.
  • Perfekt für den Herbst: Mit ihrem nussigen Aroma und der knusprigen Textur passen sie einfach ideal in die goldene Jahreszeit. Ob zum Kaffee am Nachmittag oder als kleines Mitbringsel für Freunde.
  • Garantiert ein Highlight: Jeder, der sie probiert hat, wollte das Rezept haben. Selbst meine Schwester, die sonst eher auf Schokolade steht, war sofort begeistert.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus knusprigen Nüssen und luftig-leichtem Baiser ist einfach himmlisch. Der Biss ist perfekt – außen knusprig, innen zart und mürbe.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Süße und Nussigkeit. Ich habe unzählige Versionen von Eiweiß-Plätzchen ausprobiert, aber diese hier sind einfach die besten. Der Trick liegt darin, die Nüsse vorher kurz zu rösten – das bringt ein ganz anderes Aroma hervor. Und ehrlich, dieses Rezept ist nicht nur gut, es ist die Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließen muss. Es ist der Herbst auf einem Blech – ein bisschen rustikal, ein bisschen elegant und einfach wunderbar wohltuend.

Was Sie für die Zutaten brauchen

Für diese knusprigen Nuss-Busserl brauchen Sie nur wenige, aber feine Zutaten. Die meisten davon haben Sie sicherlich schon in Ihrer Vorratskammer. Das Schöne ist, dass jede Zutat eine wichtige Rolle spielt und zusammen ein harmonisches Geschmackserlebnis schafft.

Für den Teig:

  • 3 Eiweiß (Größe M) – am besten Zimmertemperatur, dann lassen sie sich besser steif schlagen. Übrigens: Wenn Sie das nächste Mal ein Rezept machen, das nur Eigelb braucht, frieren Sie das Eiweiß einfach ein. So haben Sie immer welches parat für spontane Backideen!
  • 150 g feiner Zucker – ich verwende am liebsten feinen Backzucker, da er sich besser auflöst. Aber ganz normaler Haushaltszucker geht auch. Wichtig ist, dass der Zucker wirklich fein ist, sonst werden die Busserl nicht so schön glatt.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – oder das Mark einer halben Vanilleschote. Der Vanillegeschmack rundet das Nussaroma perfekt ab. Ich persönlich nehme am liebsten selbstgemachten Vanillezucker, der gibt einfach noch mal mehr Aroma.
  • 1 Prise Salz – klingt vielleicht komisch in süßem Gebäck, aber das Salz hebt den Geschmack der Nüsse hervor und balanciert die Süße aus. Glaubt mir, das macht den Unterschied!
  • 200 g gemahlene Haselnüsse – Sie können auch Mandeln oder Walnüsse nehmen, aber Haselnüsse geben diesen typisch herbstlichen Geschmack. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht zu alt sind, sonst schmecken sie schnell ranzig. Ich röste sie vor dem Mahlen kurz in der Pfanne an – das intensiviert das Aroma enorm.

Optional zum Verzieren:

Knusprige Nuss-Busserl preparation steps

  • 50 g ganze Haselnüsse – zum Dekorieren. Einfach eine Nuss in die Mitte jedes Busserls drücken, bevor sie in den Ofen kommen. Sieht hübsch aus und schmeckt auch noch gut.
  • Puderzucker – zum Bestäuben nach dem Backen. Das gibt einen schönen winterlichen Look.
  • Zartbitterkuvertüre – wer mag, kann die Busserl auch nach dem Backen zur Hälfte in Schokolade tauchen. Ein Traum!

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn Sie die Nüsse selbst mahlen, achten Sie darauf, dass Sie sie nicht zu fein mahlen. Ein bisschen Stückchen geben später eine schönere Textur. Ich mahle sie immer in einer alten Kaffeemühle, die ich nur für Nüsse verwende. Das klappt perfekt!

Falls Sie eine glutenfreie Variante brauchen – dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, solange Sie darauf achten, dass Ihr Vanillezucker und die Nüsse nicht mit glutenhaltigen Produkten in Kontakt gekommen sind. Perfekt also für alle mit Glutenunverträglichkeit!

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Die gute Nachricht: Für diese Nuss-Busserl brauchen Sie keine ausgefallene Küchenausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Eine große Rührschüssel – am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln können manchmal Fettfilm haben, der das Eiweiß am Aufschlagen hindert.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Eiweiß von Hand steif zu schlagen ist echt anstrengend. Gönnen Sie sich die elektrische Hilfe! Ich hab mir mal beim ersten Versuch einen ordentlichen Muskelkater geholt – nie wieder.
  • Ein Backblech – am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf die beschichteten Backpapiere, da klebt gar nichts fest.
  • Ein Spritzbeutel mit Sterntülle – oder Sie formen die Busserl einfach mit zwei Teelöffeln. Der Spritzbeutel gibt aber ein schöneres Ergebnis. Ich hab mir damals einen günstigen aus dem Discounter geholt, der tut es auch.
  • Eine kleine Pfanne – zum Rösten der Nüsse, falls Sie sie vorher anrösten möchten. Einfach ohne Fett bei mittlerer Hitze, bis sie duften.

Falls Sie keinen Spritzbeutel haben, machen Sie sich keinen Stress. Ich hab die Busserl schon oft einfach mit zwei Löffeln geformt. Sie sehen dann etwas rustikaler aus, aber der Geschmack bleibt derselbe. Versprochen!

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

So, jetzt wird’s praktisch. Ich zeige Ihnen genau, wie Sie diese knusprigen Nuss-Busserl hinbekommen. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Versprochen!

  1. Backofen vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vor. Ein Tipp: Wenn Sie einen Heißluftofen haben, nehmen Sie besser 130 Grad, sonst werden die Busserl zu dunkel. Das hab ich auf die harte Tour gelernt, als meine ersten Busserl aussahen wie kleine Kohleklumpen.
  2. Nüsse vorbereiten: Geben Sie die gemahlenen Haselnüsse in eine Pfanne ohne Fett und rösten Sie sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für etwa 3-4 Minuten. Sie duften herrlich, wenn sie fertig sind. Achtung: Sie verbrennen schnell, also lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt! Lassen Sie sie dann etwas abkühlen.
  3. Eiweiß steif schlagen: Geben Sie das Eiweiß mit der Prise Salz in eine fettfreie Rührschüssel. Schlagen Sie es mit dem Handrührgerät zunächst auf niedriger, dann auf höchster Stufe steif. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Das Eiweiß ist steif, wenn Sie die Schüssel umdrehen können, ohne dass etwas herausfällt. Das ist der Moment, in dem ich immer kurz innehalte und denke: „Okay, jetzt wird’s ernst.“
  4. Zucker einrieseln lassen: Während das Rührgerät läuft, lassen Sie den Zucker und den Vanillezucker langsam einrieseln. Schlagen Sie alles noch etwa 2 Minuten weiter, bis die Masse glänzt und schnittfest ist. Sie sollten eine dicke, cremige Baisermasse haben. Wenn Sie die Rührbesen hochheben, sollte die Spitze stehen bleiben.
  5. Nüsse unterheben: Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Heben Sie die abgekühlten, gemahlenen Haselnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Eiweißmasse. Nicht rühren, sondern falten! Stellen Sie sich vor, Sie würden eine leichte Decke über die Masse legen. Sonst wird die ganze Luft wieder rausgedrückt und die Busserl werden nicht schön locker. Es ist okay, wenn noch ein paar weiße Schlieren zu sehen sind – das gibt später eine schöne Marmorierung.
  6. Busserl formen: Füllen Sie die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle. Spritzen Sie kleine Häufchen mit etwa 3 cm Durchmesser auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Lassen Sie genug Abstand, denn die Busserl gehen noch ein bisschen auf. Wenn Sie keine Spritztülle haben, setzen Sie mit zwei Teelöffeln kleine Nocken ab. Drücken Sie in jedes Busserl vorsichtig eine ganze Haselnuss, falls Sie welche verwenden.
  7. Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie die Busserl für 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und sich eine leichte Kruste gebildet hat. Die Unterseite sollte ebenfalls goldgelb sein. Achtung: Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Behalten Sie sie im Auge! Ich mache immer die Probe: Ein Busserl vorsichtig anheben – wenn es sich leicht vom Papier löst, ist es fertig.
  8. Auskühlen lassen: Lassen Sie die Busserl auf dem Blech vollständig auskühlen. Sie werden erst nach dem Abkühlen richtig knusprig. Also keine Ungeduld! Das ist der schwerste Teil des ganzen Rezepts, ehrlich. Ich hab mich schon oft verbrannt, weil ich zu früh probieren wollte.
  9. Verzieren (optional): Wenn die Busserl kalt sind, können Sie sie nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder zur Hälfte in geschmolzene Schokolade tauchen. Lassen Sie die Schokolade dann fest werden. Ich mag sie am liebsten pur – der reine Nussgeschmack ist einfach zu gut.

Und das war’s schon! In weniger als 30 Minuten haben Sie wunderbare, knusprige Nuss-Busserl, die nach Herbst schmecken. Ich garantiere Ihnen, dass sie im Handumdrehen verputzt sind.

Backtipps & Tricks für perfekte Nuss-Busserl

Nachdem ich dieses Rezept nun wirklich oft gebacken habe, hab ich ein paar Tricks auf Lager, die Ihnen das Leben leichter machen. Vertrauen Sie mir, die meisten hab ich durch eigene Fehler gelernt.

Der größte Fehler, den Sie machen können? Das Eiweiß nicht steif genug schlagen. Ich weiß, es ist verlockend, schnell zu machen, aber nehmen Sie sich die Zeit. Wenn das Eiweiß noch flüssig ist, werden die Busserl flach und matschig. Ein guter Test: Wenn Sie die Schüssel über den Kopf halten – natürlich nur, wenn Sie sich trauen – und nichts passiert, ist es perfekt. Aber Vorsicht, das hab ich schon mal im Eifer des Gefechts vergessen und hatte dann eine klebrige Überraschung auf dem Boden.

Ein weiterer Klassiker: Die Nüsse zu grob mahlen. Ich hab mal welche mit einer alten Moulinette zerkleinert, und die Stücke waren so groß, dass die Busserl auseinandergefallen sind. Also: lieber etwas feiner mahlen, aber nicht zu fein. Eine Mischung aus fein und ein paar kleinen Stückchen ist ideal.

Timing ist alles: Planen Sie etwa 10 Minuten für die Vorbereitung und 15 Minuten Backzeit ein. Ich bereite immer alles vor, bevor ich anfange – das nennt man „Mise en Place“. Das klingt vielleicht profimäßig, aber es erspart wirklich viel Stress. Wenn alles bereitsteht, geht das Backen wie von selbst.

Multitasking-Tipp: Während die Busserl im Ofen sind, können Sie schon das nächste Blech vorbereiten. Aber passen Sie auf, dass Sie nicht zu viele gleichzeitig machen. Die Masse sollte nicht zu lange stehen, sonst wird sie flüssig. Ich bereite immer nur ein Blech vor, schiebe es in den Ofen und mache dann das nächste. Das klappt am besten.

Was tun, wenn die Busserl zu dunkel werden? Dann war der Ofen zu heiß oder die Backzeit zu lang. Jeder Ofen ist anders, also passen Sie die Temperatur und Zeit einfach an. Mein alter Ofen hat zum Beispiel immer 10 Grad mehr gebraucht als angegeben. Ein Ofenthermometer kann hier Wunder wirken.

Mein persönlicher Fail: Ich hab mal vergessen, das Backpapier zu benutzen. Die Busserl klebten so fest auf dem Blech, dass ich sie nur mit einem Spachtel runterbekam – und dann waren sie alle kaputt. Seitdem schwöre ich auf Backpapier. Einfach und effektiv.

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass Sie es ganz leicht an Ihren Geschmack anpassen können. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich fantastisch sind.

Schoko-Nuss-Busserl: Heben Sie unter die fertige Masse 50 g gehackte Zartbitterschokolade. Die Schokolade schmilzt beim Backen leicht und gibt wunderbare Schokostücke. Ein Traum für alle Schokoholics! Ich hab das mal für eine Geburtstagsfeier gemacht und die waren innerhalb von Minuten weg.

Gewürz-Variante: Geben Sie einen Teelöffel Zimt und eine Prise Nelkenpulver zu den Nüssen. Das gibt den Busserl eine wunderbar weihnachtliche Note. Perfekt für die Adventszeit! Ich liebe diese Variante im Dezember, wenn es draußen kalt ist und drinnen der Duft von Zimt und Nüssen liegt.

Vegane Version: Ersetzen Sie das Eiweiß durch Aquafaba – das ist das Kochwasser von Kichererbsen. Schlagen Sie 3 Esslöffel Aquafaba mit einer Prise Salz steif und verwenden Sie es wie Eiweiß. Es funktioniert wirklich! Ich war selbst skeptisch, aber das Ergebnis ist überraschend gut. Die Busserl werden etwas weicher, aber genauso lecker.

Andere Nusssorten: Statt Haselnüssen können Sie auch Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse verwenden. Jede Nusssorte gibt einen anderen Geschmack. Mandeln sind etwas milder, Walnüsse haben eine leichte Bitternote. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen am besten schmeckt. Ich mische manchmal verschiedene Nüsse – das gibt ein besonders aromatisches Ergebnis.

Zitronen-Variante: Reiben Sie die Schale einer halben Bio-Zitrone ab und geben Sie sie zusammen mit den Nüssen unter die Masse. Die frische Note passt überraschend gut zu den Nüssen. Das ist meine Geheimwaffe, wenn ich etwas Besonderes für Gäste machen will.

Servieren & Aufbewahren

Diese Nuss-Busserl schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Dann sind sie außen herrlich knusprig und innen zart. Ich serviere sie gerne auf einer schönen Platte oder in einer Keksdose – sie sehen einfach hübsch aus mit ihrer goldbraunen Farbe.

Dazu passen: Ein Glas Milch, eine Tasse Kaffee oder ein fruchtiger Tee. Im Herbst liebe ich einen warmen Apfelpunsch dazu. Die Kombination aus nussigen Plätzchen und einem warmen Getränk ist einfach perfekt für gemütliche Nachmittage. Sie können die Busserl auch als Topping für Desserts verwenden – einfach zerbröseln und über Eis oder Pudding streuen.

Aufbewahren: Bewahren Sie die Busserl in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie etwa 1-2 Wochen knusprig. Allerdings – seien wir ehrlich – bei mir sind sie meistens schon nach zwei Tagen weg. Wenn Sie sie länger aufbewahren wollen, können Sie sie auch einfrieren. Legen Sie sie dazu in einen Gefrierbeutel und drücken Sie die Luft heraus. Eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf einem Teller legen – nach etwa 30 Minuten sind sie wieder knusprig.

Reheating-Tipp: Falls die Busserl nach ein paar Tagen etwas weich geworden sein sollten, legen Sie sie für 3-4 Minuten bei 100 Grad in den Ofen. Das macht sie wieder schön knusprig. Aber passen Sie auf, dass sie nicht verbrennen! Ich hab das schon mal vergessen und dann nach 10 Minuten kleine schwarze Kohlen aus dem Ofen geholt.

Mein persönlicher Tipp: Die Busserl schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil sich die Aromen etwas setzen. Also keine Sorge, wenn Sie nicht alles am ersten Tag schaffen – sie werden nicht schlecht. Aber ehrlich, wer schafft es, sie so lange aufzuheben?

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Diese Nuss-Busserl sind nicht nur unglaublich lecker, sondern haben auch einige gesundheitliche Vorteile. Natürlich sind sie immer noch Gebäck, aber im Vergleich zu vielen anderen Plätzchen sind sie eine gute Wahl.

Ungefähre Nährwerte pro Stück (bei 30 Stück):

  • Kalorien: ca. 60 kcal
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Fett: ca. 4 g
  • Kohlenhydrate: ca. 5 g

Warum sie gut für Sie sind: Haselnüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Sie unterstützen die Herzgesundheit und können entzündungshemmend wirken. Das Eiweiß macht die Busserl zu einer proteinreichen Alternative zu normalen Plätzchen – perfekt für alle, die auf ihre Ernährung achten. Und weil sie relativ wenig Zucker enthalten, sind sie auch für Menschen geeignet, die ihren Zuckerkonsum reduzieren wollen.

Allergene: Dieses Rezept enthält Nüsse und Ei. Es ist von Natur aus glutenfrei, aber achten Sie darauf, dass Ihre Zutaten nicht mit Gluten in Kontakt gekommen sind, wenn Sie eine Zöliakie haben. Für Menschen mit Nussallergie ist dieses Rezept leider nicht geeignet – aber Sie könnten die Nüsse durch Kokosraspeln ersetzen. Das hab ich mal ausprobiert, und es hat auch gut geschmeckt!

Meine persönliche Einstellung: Ich bin kein Fan von radikalen Diäten. Aber ich finde es gut, wenn man sich bewusst ist, was man isst. Diese Busserl sind für mich der perfekte Kompromiss: Sie schmecken wie ein Genuss, aber sie sind nicht so schwer wie manch andere Plätzchen. Und weil sie so schnell gemacht sind, kann man sie auch mal zwischendurch backen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Fazit: Warum Sie diese Nuss-Busserl unbedingt backen sollten

Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen, dass diese knusprigen Nuss-Busserl genau das Richtige für den Herbst sind. Sie sind einfach, schnell und unglaublich lecker. Und das Beste: Sie brauchen keine besonderen Backkünste, um sie hinzubekommen. Wenn ich es geschafft habe, schaffen Sie es auch – und ich hab am Anfang wirklich viel falsch gemacht.

Was ich an diesem Rezept so liebe, ist seine Unkompliziertheit. Es macht keinen Stress, es braucht keine stundenlange Vorbereitung und es hinterlässt trotzdem diesen wunderbaren Duft in der Wohnung, der nach Geborgenheit und Gemütlichkeit riecht. Für mich sind diese Busserl der Herbst auf einem Blech – und jedes Mal, wenn ich sie backe, denke ich an Frau Berger und ihre lässige Art, die einfach das Beste aus übrig gebliebenem Eiweiß gemacht hat.

Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept nach Ihrem Geschmack an – ob mit Schokolade, Zimt oder einer anderen Nusssorte. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Und wenn Sie eine besonders gelungene Variante entdecken, schreiben Sie es mir in die Kommentare. Ich bin immer gespannt auf neue Ideen!

Teilen Sie das Rezept auch gerne mit Freunden und Familie – denn gutes Gebäck sollte man nicht für sich behalten. Und wenn Sie Fragen haben oder etwas nicht klappt, fragen Sie einfach. Ich helfe gern weiter.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Backen und genießen Sie jeden einzelnen Bissen dieser wunderbaren Herbstplätzchen. Sie haben es sich verdient!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Ja, absolut! Mandeln, Walnüsse, Pekannüsse oder sogar eine Mischung aus verschiedenen Nüssen funktionieren hervorragend. Jede Sorte gibt den Busserl ein etwas anderes Aroma. Passen Sie nur die Menge an, da verschiedene Nüsse unterschiedlich viel Feuchtigkeit enthalten.

Warum werden meine Busserl nicht knusprig?

Das kann mehrere Gründe haben: Entweder war das Eiweiß nicht steif genug geschlagen, die Nüsse waren zu grob gemahlen oder die Backzeit war zu kurz. Achten Sie darauf, dass die Busserl goldbraun sind und sich leicht vom Backpapier lösen. Lassen Sie sie außerdem vollständig auf dem Blech auskühlen – erst dann werden sie richtig knusprig.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Sie können den Zucker auf etwa 100 g reduzieren, aber bedenken Sie, dass der Zucker nicht nur für die Süße, sondern auch für die Stabilität der Baisermasse wichtig ist. Wenn Sie zu wenig Zucker verwenden, werden die Busserl möglicherweise nicht so schön locker und können zusammenfallen.

Wie lange halten sich die Nuss-Busserl?

In einer luftdichten Dose aufbewahrt, bleiben sie etwa 1-2 Wochen knusprig. Sie können sie auch einfrieren – dann halten sie sich bis zu 3 Monate. Einfach bei Zimmertemperatur auftauen und bei Bedarf kurz im Ofen aufbacken.

Kann ich die Busserl auch ohne Spritzbeutel machen?

Unbedingt! Einfach zwei Teelöffel verwenden: Mit einem Löffel etwas Masse abstechen und mit dem zweiten Löffel auf das Backpapier setzen. Die Busserl sehen dann etwas rustikaler aus, schmecken aber genauso gut. Ich mach das oft, wenn ich keine Lust habe, den Spritzbeutel zu säubern.

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Knusprige Nuss-Busserl recipe

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Knusprige Nuss-Busserl: Einfaches Rezept für perfekte Herbstplätzchen

Diese knusprigen Nuss-Busserl sind schnell und einfach zubereitet, perfekt für den Herbst. Mit wenigen Zutaten entstehen unwiderstehlich leckere Plätzchen, die außen knusprig und innen zart sind.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 3 Eiweiß (Größe M), Zimmertemperatur
  • 150 g feiner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 50 g ganze Haselnüsse (optional, zum Dekorieren)
  • Puderzucker (optional, zum Bestäuben)
  • Zartbitterkuvertüre (optional, zum Tauchen)

Instructions

  1. Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze (130 °C Umluft) vorheizen.
  2. Gemahlene Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 3-4 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen.
  3. Eiweiß mit der Prise Salz in einer fettfreien Rührschüssel mit dem Handrührgerät zunächst auf niedriger, dann auf höchster Stufe steif schlagen (ca. 3-4 Minuten).
  4. Zucker und Vanillezucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und schnittfest ist (ca. 2 Minuten).
  5. Abgekühlte gemahlene Haselnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Eiweißmasse heben (falten, nicht rühren).
  6. Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Häufchen (ca. 3 cm Durchmesser) mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Alternativ mit zwei Teelöffeln Nocken abstechen. Optional in jedes Busserl eine ganze Haselnuss drücken.
  7. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und sich eine leichte Kruste gebildet hat.
  8. Busserl auf dem Blech vollständig auskühlen lassen – erst dann werden sie richtig knusprig.
  9. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder zur Hälfte in geschmolzene Schokolade tauchen und fest werden lassen.

Notes

Die Nüsse vor dem Mahlen kurz rösten für intensiveres Aroma. Eiweiß muss sehr steif sein, sonst werden die Busserl flach. Busserl erst nach vollständigem Abkühlen vom Blech lösen. In luftdichter Dose 1-2 Wochen haltbar, einfrieren bis zu 3 Monate möglich.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 60
  • Sugar: 4
  • Sodium: 10
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 0.5
  • Carbohydrates: 5
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Nuss-Busserl, Haselnussplätzchen, Herbstplätzchen, Eiweißreste, einfaches Rezept, glutenfrei, knusprig

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