Es gab da diesen kleinen, verrauchten Laden namens „Woks & Wunder“ in der Seitenstraße am alten Markt. Der Besitzer, ein älterer Herr mit einer ewigen Schürze, machte eine Hähnchen-Brokkoli-Pfanne, die so unwiderstehlich war, dass ich jede Woche zweimal dort stand. Als er dann von heute auf morgen schloss – ich hab’s nie ganz verstanden, irgendwas mit der Pacht – war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich. Ich habe drei Wochen lang versucht, diesen Geschmack zu reproduzieren. Nach etwa sechs Versuchen – einer war so salzig, dass wir ihn nicht mal runterbekamen – habe ich es endlich geknackt. Und wisst ihr was? Meine Version ist nicht nur genauso gut, sie ist schneller und günstiger. Genau das, was man als Familie mit knappem Budget und wenig Zeit braucht. Vielleicht kennt ihr das ja: Dieses eine Gericht, das alle glücklich macht, aber ihr habt einfach keine zwei Stunden Zeit zum Kochen.
Diese Hähnchen-Brokkoli-Pfanne ist ein echter Lebensretter. Sie vereint saftiges Hähnchen, knackigen Brokkoli und eine cremige Sauce, die einfach perfekt ist. Und das alles in nur 20 Minuten! Letzte Woche, als ich sie für meine Familie machte, hat mein Sohn (der normalerweise jedes grüne Gemüse meidet) nach einem zweiten Teller gefragt. Das ist der Moment, in dem man weiß: Dieses Rezept bleibt. Es ist nicht nur ein Gericht – es ist eine kleine, glückliche Lösung für den hektischen Alltag. Und genau deshalb mache ich es immer wieder.
Warum ihr diese Hähnchen-Brokkoli-Pfanne lieben werdet
- Schnell & einfach: In genau 20 Minuten steht das Abendessen auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen die Kinder schon wieder „Ich hab Hunger“ rufen, bevor der Topf überhaupt auf dem Herd steht.
- Günstige Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Saucen. Alles, was ihr braucht, habt ihr entweder schon im Haus oder bekommt es für kleines Geld im Supermarkt.
- Perfekt für die ganze Familie: Selbst wählerische Esser lieben diese Kombination. Die cremige Sauce macht den Brokkoli so lecker, dass sogar Gemüse-Muffel zugreifen.
- Restlos genießbar: Die Reste schmecken am nächsten Tag fast noch besser. Also perfekt zum Vorkochen oder fürs Büro-Mittagessen.
- Unwiderstehlich lecker: Diese Mischung aus zartem Hähnchen, bissfestem Brokkoli und einer Sauce, die nach mehr schreit – das ist echtes Seelenfutter.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick liegt in der Zubereitung. Ich brate das Hähnchen zuerst scharf an, damit es saftig bleibt, und gebe den Brokkoli erst ganz zum Schluss dazu. So bleibt er knackig und verliert nicht seine Nährstoffe. Und die Sauce? Die ist so cremig, ohne dass man einen Liter Sahne braucht – genau richtig für den Geldbeutel. Ehrlich, dieses Gericht ist nicht einfach nur „auch ganz gut“. Es ist das, was man isst, wenn man nach einem langen Tag einfach nur glücklich sein will. Und das Beste: Ihr könnt es in der Zeit zubereiten, die ihr sonst braucht, um zu überlegen, was ihr kochen sollt.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese Hähnchen-Brokkoli-Pfanne verwendet ihr einfache, aber hochwertige Zutaten. Sie sind alle leicht erhältlich und meistens habt ihr sie sogar schon zu Hause. Die Kombination macht den Unterschied – vertraut mir.
- Hähnchenbrustfilet (500 g): Am besten in mundgerechte Stücke geschnitten. Ich kaufe oft das Hähnchen im Angebot und friere es ein. Für dieses Rezept nehme ich es direkt aus dem Kühlschrank. (Tipp: Wenn ihr es in dünne Streifen schneidet, gart es noch schneller.)
- Brokkoli (300 g): Ein ganzer Kopf oder TK-Brokkoli – beides funktioniert. Frischer Brokkoli hat mehr Biss, aber TK ist super praktisch und genauso gesund. Ich persönlich nehme im Winter oft TK, weil er dann günstiger ist.
- Zwiebel (1 mittelgroße): Ich schwöre auf rote Zwiebeln, weil sie etwas milder sind. Aber eine normale gelbe Zwiebel tut es auch. Sie gibt der Sauce eine leichte Süße.
- Knoblauch (2 Zehen): Frisch gepresst, bitte! Der Knoblauch aus dem Glas ist okay, aber frischer hat einfach mehr Aroma. Ich presse ihn immer direkt in die Pfanne – das riecht schon himmlisch.
- Sojasauce (3 EL): Ich verwende helles Soja, weil es nicht so salzig ist. Für eine glutenfreie Version nehmt Tamari. (Markentipp: Kikkoman hat einen tollen Geschmack, aber die Eigenmarke von Rewe ist auch völlig in Ordnung.)
- Sahne (200 ml): Ich nehme Schlagsahne, weil sie schön dickflüssig ist. Aber ihr könnt auch Cremefine oder eine pflanzliche Alternative nehmen. (Für eine leichtere Version: Mit Milch und etwas Mehl andicken.)
- Hähnchenbrühe (100 ml): Am besten selbst gemacht, aber ein guter Würfel geht auch. Ich löse einen halben Brühwürfel in heißem Wasser auf – das spart Zeit.
- Öl (2 EL): Ich verwende Rapsöl, weil es einen hohen Rauchpunkt hat und neutral schmeckt. Olivenöl ist auch okay, aber es darf nicht zu heiß werden.
- Speisestärke (1 EL): Zum Andicken der Sauce. Einfach in etwas kaltem Wasser auflösen, dann gibt es keine Klümpchen. (Mein kleiner Trick: Ich mische die Stärke direkt mit der Brühe an.)
- Gewürze: Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker (für die Karamellisierung) und etwas Paprikapulver. Ich gebe auch gerne eine Messerspitze Cayennepfeffer dazu – das gibt einen leichten Kick, den die Kinder aber nicht merken.
Substitutions-Tipp: Wenn ihr keinen Brokkoli mögt, nehmt Blumenkohl oder grüne Bohnen. Für eine vegetarische Version lasst das Hähnchen weg und gebt Kichererbsen oder Tofu dazu. Die Garzeit bleibt fast gleich – einfach den Tofu scharf anbraten, bis er goldbraun ist.
Welche Küchengeräte ihr braucht
Keine Sorge, ihr braucht keine teure Profi-Ausstattung. Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon. Aber ich verrate euch, was mir die Arbeit erleichtert.
- Große Pfanne oder Wok (28-30 cm): Eine beschichtete Pfanne ist ideal, weil nichts anklebt. Ich habe mir vor Jahren einen gusseisernen Wok gekauft – den liebe ich, aber eine normale Pfanne tut es auch. Wichtig: Sie muss groß genug sein, damit alles Platz hat.
- Schneidebrett und scharfes Messer: Ein gutes Kochmesser ist Gold wert. Ich habe meins mal im Angebot für 15 Euro gekauft, und es schneidet immer noch perfekt. Haltet es regelmäßig nach – das macht den Unterschied.
- Knoblauchpresse: Ich hab früher Knoblauch immer gehackt, aber die Presse spart Zeit und Nerven. Und sie ist leichter zu reinigen als man denkt.
- Küchenwaage und Messbecher: Für die genauen Mengen. Aber ehrlich: Nach dem dritten Mal könnt ihr die Zutaten auch einfach nach Gefühl nehmen.
- Holzlöffel oder Pfannenwender: Zum Umrühren. Ich nehme einen Silikonspatel, weil er die Beschichtung schont.
Budget-Tipp: Eine gute beschichtete Pfanne bekommt ihr schon für 20-30 Euro. Die Marke „Tefal“ ist solide, aber ich hab auch schon gute Erfahrungen mit der Eigenmarke von Lidl gemacht. Ein Wok ist nicht nötig – eine tiefe Pfanne reicht völlig.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
So, jetzt wird gekocht! Ich verspreche euch, in 20 Minuten habt ihr ein fertiges Gericht auf dem Tisch. Die Zeit läuft – los geht’s!
- Vorbereiten (5 Minuten): Schneidet das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke (ca. 2-3 cm groß). Ich schneide immer quer zur Faser – so bleibt das Fleisch zart. Den Brokkoli wascht ihr und teilt ihn in kleine Röschen. Den Strunk schneidet ihr in dünne Scheiben – wegschmeißen wäre Verschwendung! Die Zwiebel würfelt ihr fein, den Knoblauch presst ihr. Stellt schon mal die Brühe an: Den halben Würfel in 100 ml heißem Wasser auflösen. (Tipp: Wenn ihr die Brühe mit der Stärke mischt, spart ihr später einen Schritt.)
- Hähnchen anbraten (5 Minuten): Erhitzt das Öl in der Pfanne bei hoher Hitze. Das Öl soll richtig heiß sein – ihr seht es an den kleinen Schlieren. Gebt die Hähnchenstücke hinein und bratet sie scharf an. Wichtig: Nicht zu viel in die Pfanne geben, sonst brät das Fleisch nur, statt zu garen. Wenn ihr eine große Pfanne habt, passt alles auf einmal rein. Ich brate das Hähnchen 3-4 Minuten, bis es goldbraun ist. Dann nehme ich es aus der Pfanne und stelle es beiseite. (Mein Fehler damals: Ich hab das Hähnchen zu lange drin gelassen – es wurde trocken. Lieber etwas zu früh rausnehmen, es gart in der Sauce nach.)
- Gemüse anbraten (3 Minuten): In derselben Pfanne (ohne sie zu säubern – die Röstaromen bleiben so erhalten) die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Das dauert etwa 2 Minuten. Dann den Knoblauch dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten – er darf nicht verbrennen, sonst wird er bitter. Jetzt die Brokkoliröschen und -scheiben dazugeben. Alles gut umrühren und 2-3 Minuten anbraten. Der Brokkoli soll noch Biss haben – also nicht zu weich kochen. (Ich weiß, manche mögen ihn weicher, aber ich finde, er verliert dann seinen Charme.)
- Sauce zubereiten (3 Minuten): Jetzt die Sojasauce, die Sahne und die vorbereitete Brühe (mit der Stärke, wenn ihr sie schon gemischt habt) in die Pfanne geben. Alles gut umrühren, bis die Sauce leicht köchelt. Wenn ihr die Stärke noch nicht in der Brühe hattet, löst sie jetzt in 2 EL kaltem Wasser auf und rührt sie ein. Die Sauce wird sofort dicker – das ist normal. Dann das Hähnchen wieder in die Pfanne geben. Alles bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce schön cremig ist.
- Abschmecken und servieren (2 Minuten): Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Paprikapulver würzen. Ich gebe auch immer eine kleine Prise Zucker dazu – das bringt die Aromen richtig zur Geltung. Schmeckt die Sauce ab: Sie sollte cremig, leicht salzig und vollmundig sein. Wenn sie zu dick ist, gebt einen Schuss Milch oder Wasser dazu. Ist sie zu dünn, lasst sie noch eine Minute ohne Deckel köcheln. Serviert die Hähnchen-Brokkoli-Pfanne sofort – am besten mit Reis, Nudeln oder einfach so.
Wichtige Warnung: Achtet darauf, dass das Hähnchen durchgegart ist. Es sollte innen nicht mehr rosa sein. Ein Fleischthermometer ist praktisch: 75°C Kerntemperatur sind perfekt. Aber mit geübtem Auge seht ihr es auch so: Das Fleisch ist fest und der Saft ist klar.
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – manchmal auf die harte Tour. Hier sind meine besten Tipps, damit es euch nicht so geht wie mir.
- Das Geheimnis der scharfen Hitze: Wenn ihr das Hähnchen anbratet, muss die Pfanne wirklich heiß sein. Sonst zieht das Fleisch Wasser und wird zäh. Ich mache immer den „Wassertropfen-Test“: Ein Tropfen Wasser auf der Pfanne tanzt, wenn sie heiß genug ist. Klingt verrückt, funktioniert aber.
- Nicht überladen: Gebt nicht zu viel auf einmal in die Pfanne. Wenn die Pfanne überfüllt ist, sinkt die Temperatur und das Fleisch dünstet statt zu braten. Ich brate das Hähnchen lieber in zwei Portionen, wenn die Pfanne klein ist. Das dauert zwar 2 Minuten länger, aber das Ergebnis ist es wert.
- Der Brokkoli-Trick: Ich gebe den Brokkoli immer erst ganz zum Schluss dazu. So bleibt er knackig und behält seine Vitamine. Wenn ihr ihn weicher mögt, blanchiert ihn kurz in kochendem Salzwasser, bevor ihr ihn in die Pfanne gebt. Aber ehrlich: Der Biss macht den Unterschied.
- Multitasking leicht gemacht: Während das Hähnchen brät, könnt ihr schon den Reis kochen oder die Nudeln aufsetzen. Ich stelle immer einen Topf Wasser auf, bevor ich anfange. Dann ist alles gleichzeitig fertig. (Mein persönlicher Rekord: Hähnchenpfanne und Reis in 18 Minuten – das war ein guter Tag.)
- Die Sauce retten: Wenn die Sauce zu dünn ist, nehmt einfach eine Tasse, gebt einen EL Mehl hinein, rührt mit etwas Sauce glatt und gebt es zurück in die Pfanne. Das klappt immer. Wenn sie zu dick ist, einfach einen Schuss Milch oder Brühe dazugeben.
Mein größter Fehler: Einmal habe ich den Knoblauch zu früh in die heiße Pfanne gegeben. Er wurde schwarz und die ganze Sauce schmeckte bitter. Seitdem gebe ich ihn immer erst, wenn die Zwiebeln schon glasig sind, und brate ihn nur kurz an. Lern aus meinen Fehlern, Leute!
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist wie ein Baukasten – ihr könnt es nach Lust und Laune verändern. Hier sind meine liebsten Varianten.
- Schärfer für Erwachsene: Ich gebe oft eine halbe Chilischote (fein gehackt) mit dem Knoblauch in die Pfanne. Oder einen Teelöffel Sriracha in die Sauce. Das gibt dem Ganzen einen ordentlichen Kick, den die Kinder aber nicht mögen – also besser separat würzen.
- Vegetarische Variante: Lasst das Hähnchen weg und nehmt stattdessen 200 g Kichererbsen (abgetropft) oder 150 g Tofu. Den Tofu brate ich scharf an, bis er goldbraun ist, und gebe ihn dann mit dem Brokkoli zurück. Funktioniert perfekt und ist genauso sättigend.
- Low-Carb-Version: Serviert die Pfanne ohne Reis oder Nudeln. Stattdessen könnt ihr sie auf einem Bett aus Zucchininudeln oder Blumenkohlreis anrichten. Das spart Kohlenhydrate, schmeckt aber immer noch himmlisch. Ich mache das oft, wenn ich mich leichter fühlen will.
- Mit anderem Gemüse: Im Sommer nehme ich oft Paprika, Zucchini oder Zuckerschoten statt Brokkoli. Einfach das Gemüse nach Saison wählen – das spart Geld und schmeckt besser. Im Herbst passen Kürbiswürfel wunderbar dazu.
- Cremiger ohne Sahne: Für eine leichtere Version nehme ich 100 ml Milch und 100 ml Brühe und dick mit etwas mehr Stärke an. Oder ich gebe einen Schuss Kokosmilch dazu – das gibt eine exotische Note. (Meine Schwester schwört auf Frischkäse statt Sahne – auch lecker!)
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die Hähnchen-Brokkoli-Pfanne schmeckt am besten frisch, aber sie ist auch ein fantastischer Reste-Esser. Hier meine Tipps fürs Servieren und Aufbewahren.
- Servieren: Ich serviere die Pfanne am liebsten mit Basmatireis oder Bandnudeln. Aber auch Kartoffelbrei oder ein knuspriges Baguette passen hervorragend. Streut etwas frische Petersilie oder Frühlingszwiebeln darüber – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch frisch.
- Temperatur: Die Pfanne sollte richtig heiß serviert werden. Ich stelle die Teller immer kurz in den Backofen bei 50°C, damit sie warm sind. Klingt übertrieben, aber es macht einen Riesenunterschied.
- Im Kühlschrank aufbewahren: Reste kommen in einen luftdichten Behälter und halten sich 2-3 Tage im Kühlschrank. Die Sauce wird beim Abkühlen etwas dicker – das ist normal. Einfach beim Aufwärmen einen Schuss Milch oder Brühe dazugeben.
- Einfrieren: Ja, das geht! Ich friere die Pfanne in Portionsbehältern ein (maximal 3 Monate). Wichtig: Lasst sie vor dem Einfrieren komplett abkühlen, sonst bilden sich Eiskristalle. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen.
- Aufwärmen: Am besten in der Pfanne bei mittlerer Hitze mit etwas Flüssigkeit. Mikrowelle geht auch, aber dann wird der Brokkoli oft matschig. Ich erwärme sie immer auf dem Herd – das dauert nur 5 Minuten und schmeckt wie frisch gemacht.
Mein Tipp: Die Pfanne schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen. Also kocht ruhig eine größere Portion und freut euch aufs Mittagessen am nächsten Tag!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Diese Hähnchen-Brokkoli-Pfanne ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Beilage).
- Kalorien: ca. 380 kcal pro Portion
- Eiweiß: ca. 35 g – perfekt für den Muskelaufbau und um satt zu bleiben
- Fett: ca. 22 g (davon 10 g gesättigt) – kommt von der Sahne, die ihr aber leicht ersetzen könnt
- Kohlenhydrate: ca. 8 g – hauptsächlich aus dem Brokkoli und der Zwiebel
- Ballaststoffe: ca. 4 g – der Brokkoli liefert ordentlich davon
Gesundheitliche Vorteile: Brokkoli ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Vitamin C, Vitamin K und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Hähnchen liefert hochwertiges Eiweiß, das lange satt macht und den Blutzuckerspiegel stabil hält. Die Kombination aus Gemüse und magerem Fleisch ist ideal für eine ausgewogene Ernährung. Und das Beste: Dieses Gericht ist von Natur aus glutenfrei (wenn ihr glutenfreie Sojasauce verwendet) und kann leicht laktosefrei gemacht werden.
Allergene: Enthält Milchprodukte (Sahne) und Soja (Sojasauce). Für eine laktosefreie Version nehmt laktosefreie Sahne oder Kokosmilch. Für eine sojafreie Version verwendet Kokos-Aminos.
Fazit
Diese Hähnchen-Brokkoli-Pfanne ist mehr als nur ein schnelles Abendessen. Sie ist der Beweis, dass guter Geschmack nicht teuer oder zeitaufwendig sein muss. Seit ich dieses Rezept das erste Mal gemacht habe – nachdem ich es endlich perfekt hatte – gehört es zu unseren absoluten Favoriten. Es rettet uns an hektischen Tagen, wenn die Zeit knapp ist, aber der Hunger groß. Und es macht glücklich, weil es einfach richtig gut schmeckt.
Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Ihr könnt es anpassen, wie ihr wollt – mehr Gemüse, weniger Sahne, schärfer oder milder. Probiert es aus und macht es zu eurem eigenen. Ich bin mir sicher, dass es auch bei euch zuhause schnell zum Lieblingsgericht wird. Also, ran an den Herd! Und wenn ihr es ausprobiert habt, schreibt mir in den Kommentaren, wie es gelaufen ist. Habt ihr etwas anders gemacht? Welche Beilage war euer Favorit? Ich bin total gespannt auf eure Ideen!
In diesem Sinne: Guten Appetit und bis zum nächsten Mal! Kochen soll Spaß machen – und das tut es mit diesem Rezept garantiert.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch TK-Brokkoli verwenden?
Ja, absolut! TK-Brokkoli ist eine super Alternative, besonders im Winter, wenn frischer Brokkoli teuer ist. Lasst ihn vor der Zubereitung kurz antauen oder gebt ihn direkt gefroren in die Pfanne. Dann verlängert sich die Garzeit um etwa 2-3 Minuten. Der Geschmack ist fast identisch, und die Nährstoffe bleiben erhalten.
Wie mache ich die Sauce dicker?
Wenn die Sauce zu dünn ist, mischt einfach 1 EL Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser und rührt sie ein. Lasst die Sauce dann kurz aufkochen – sie wird sofort cremiger. Alternativ könnt ihr auch einen EL Mehl in etwas kalter Milch anrühren und unterrühren. Aber Vorsicht: Das Mehl muss mindestens 2 Minuten mitkochen, sonst schmeckt es mehlig.
Kann ich das Hähnchen durch etwas anderes ersetzen?
Klar! Für eine vegetarische Variante nehmt Tofu (festen Tofu in Würfel schneiden und scharf anbraten) oder Kichererbsen. Auch Putenbrust oder Schweinefilet passen gut. Wenn ihr Fisch mögt, probiert es mit Garnelen – die sind in 3 Minuten gar. Einfach die Garzeit anpassen und schon habt ihr eine ganz neue Version.
Wie bleibt der Brokkoli schön knackig?
Das ist der wichtigste Tipp: Gebt den Brokkoli erst ganz zum Schluss in die Pfanne und bratet ihn nur 2-3 Minuten mit. Er soll noch Biss haben und nicht weich werden. Wenn ihr ihn vorher blanchieren wollt, taucht ihn nach dem Kochen sofort in Eiswasser, damit der Garprozess stoppt. So bleibt er schön grün und knackig.
Kann ich die Pfanne auch im Voraus zubereiten?
Ja, aber mit einem kleinen Trick: Bereitet alles bis auf den Brokkoli vor und kocht die Sauce. Den Brokkoli fügt ihr erst kurz vor dem Servieren hinzu, wenn ihr die Pfanne aufwärmt. So bleibt er knackig. Die fertige Pfanne hält sich 2-3 Tage im Kühlschrank und schmeckt aufgewärmt fast wie frisch gemacht. Einfach einen Schuss Milch oder Brühe dazugeben, wenn die Sauce zu dick geworden ist.
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20 Minuten Hähnchen-Brokkoli-Pfanne: Einfaches Familienrezept
Eine schnelle und günstige Hähnchen-Brokkoli-Pfanne mit cremiger Sauce, die in nur 20 Minuten auf dem Tisch steht. Perfekt für hektische Familientage.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Asiatisch inspiriert
Ingredients
- 500 g Hähnchenbrustfilet, in mundgerechte Stücke geschnitten
- 300 g Brokkoli, in Röschen geteilt (frisch oder TK)
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Zehen Knoblauch, gepresst
- 3 EL Sojasauce (hell)
- 200 ml Sahne (Schlagsahne)
- 100 ml Hähnchenbrühe (z. B. aus 1/2 Würfel)
- 2 EL Öl (Rapsöl oder neutrales Öl)
- 1 EL Speisestärke
- Salz, Pfeffer, Prise Zucker, Paprikapulver (optional: Cayennepfeffer)
Instructions
- Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden, Brokkoli waschen und in Röschen teilen, Zwiebel fein würfeln, Knoblauch pressen. Brühe anrühren (100 ml heißes Wasser + 1/2 Würfel).
- Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok bei hoher Hitze erhitzen. Hähnchenstücke scharf anbraten (3-4 Minuten), bis sie goldbraun sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
- In derselben Pfanne die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten (ca. 2 Minuten). Knoblauch dazugeben und 30 Sekunden mitbraten. Brokkoliröschen und -scheiben dazugeben und 2-3 Minuten anbraten.
- Sojasauce, Sahne und Brühe in die Pfanne geben. Gut umrühren und leicht köcheln lassen. Speisestärke in 2 EL kaltem Wasser auflösen und einrühren. Hähnchen zurück in die Pfanne geben und 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce cremig ist.
- Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Paprikapulver abschmecken. Sofort servieren, z. B. mit Reis, Nudeln oder Kartoffelbrei.
Notes
Hähnchen nicht zu lange braten, sonst wird es trocken. Brokkoli erst ganz zum Schluss dazugeben, damit er knackig bleibt. Die Sauce kann bei Bedarf mit etwas Milch oder Brühe verdünnt werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ohne Beil
- Calories: 380
- Sugar: 4
- Sodium: 800
- Fat: 22
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 8
- Fiber: 4
- Protein: 35
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