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Michelle Bell

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Knusprige Haselnussmakronen mit Schokotunke – einfaches glutenfreies Rezept

Ready In 30 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Einfach

Eines Dienstags im Spätherbst stand ich auf dem Wochenmarkt und versuchte, einer älteren Dame zu erklären, warum ich unbedingt Haselnüsse aus dieser Region brauchte. Sie hörte mir zu, schüttelte dann leicht den Kopf und sagte: „Die Nüsse sind gut, aber das Rezept ist wichtiger.” Ohne großes Aufheben kritzelte sie auf einen braunen Papiertütchenrand die Zutaten für ihre Makronen. Keine genauen Grammangaben, nur eine Handvoll Nüsse, zwei Fingerbreit Zucker – so ungefähr. Ich bedankte mich und dachte, das kriege ich nie hin. Drei Versuche später (der erste war eine staubtrockene Katastrophe, der zweite viel zu süß) hatte ich es raus. Ihre Makronen waren perfekt – außen knusprig, innen weich, mit diesem nussigen Aroma, das einen direkt in die Weihnachtszeit katapultiert. Ich habe ihr Rezept dann ein bisschen angepasst, vor allem die Zartbitter-Schokotunke war meine Idee. Und weil ich selbst auf Gluten verzichte, habe ich die Makronen natürlich glutenfrei gemacht. Ehrlich, das Ergebnis ist so gut, dass selbst meine Schwiegermutter, die normalerweise alles mit Mehl isst, nicht glauben will, dass hier kein Gramm Weizen drin steckt. Vielleicht kennst du das ja – wenn ein Rezept einfach nach mehr schmeckt, als es ist. Genau das sind diese Makronen für mich. Sie sind der Beweis, dass die besten Sachen oft aus den einfachsten Zutaten entstehen, und dass ein Gespräch auf dem Markt manchmal mehr wert ist als jedes Kochbuch.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Diese knusprigen Haselnussmakronen mit Zartbitter-Schokotunke sind nicht nur unglaublich lecker, sie sind auch ein Paradebeispiel dafür, dass glutenfreies Backen kein Verzicht sein muss. Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, bis die Konsistenz perfekt war – und ich bin keine professionelle Konditorin, sondern eine leidenschaftliche Hobbybäckerin, die einfach gutes Essen liebt.

  • Schnell & einfach: In weniger als 30 Minuten hast du ein Blech voller goldbrauner Makronen. Perfekt für spontanen Besuch oder wenn dich die Lust auf etwas Süßes überkommt.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Superfoods oder Spezialmehle. Haselnüsse, Eiweiß, Zucker und etwas Schokolade – das war’s schon. Die meisten hast du bestimmt zu Hause.
  • Perfekt für die Vorweihnachtszeit: Diese Makronen sind der absolute Klassiker auf jedem Plätzchenteller. Sie schmecken aber auch im Sommer zum Kaffee fantastisch.
  • Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie zu Geburtstagen, Weihnachtsfeiern und sogar zu einem Brunch mitgebracht. Jedes Mal waren sie innerhalb von Minuten weg. Kinder lieben sie, Erwachsene auch.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus knusprigen, nussigen Makronen und der leicht bitteren Zartbitterschokolade ist einfach himmlisch. Ein Bissen und du bist süchtig.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Knusprigkeit und Zartheit. Viele glutenfreie Makronen sind entweder zu trocken oder zu klebrig. Meine Version hat genau die richtige Textur – außen fest, innen leicht weich. Und die Schokotunke? Die ist nicht nur Deko, sie rundet den Geschmack perfekt ab. Dieses Rezept ist kein weiteres „auch ganz nett”, es ist das, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist Soulfood, das ohne Mehl auskommt und trotzdem (oder gerade deshalb?) nach purem Glück schmeckt.

Was du an Zutaten brauchst

Für dieses Rezept kommen nur wenige, aber feine Zutaten zum Einsatz. Ihre Qualität macht am Ende den großen Unterschied. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit deine Makronen perfekt gelingen.

  • 200 g gemahlene Haselnüsse: Die Basis unseres Gebäcks. Ich verwende am liebsten die von Seeberger, weil sie ein besonders intensives Aroma haben. Wichtig: Nimm fein gemahlene Nüsse, nicht grob gehackte. Das sorgt für die gleichmäßige, zarte Textur. Du kannst auch ganze Haselnüsse nehmen und sie selbst fein mahlen – achte nur darauf, dass du sie nicht zu lange mixst, sonst wird daraus Haselnussbutter. Ein kurzer Puls im Standmixer reicht völlig.
  • 200 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser im Eiweiß auf als normaler Zucker und sorgt für eine glattere Masse. Du kannst auch feinen Backzucker verwenden, aber Puderzucker ist ideal. Tipp: Siebe ihn vor der Verwendung kurz, um Klümpchen zu vermeiden.
  • 3 Eiweiß (Größe M): Sie geben den Makronen ihre Bindung und sorgen für die luftige, knusprige Struktur. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, dann lassen sie sich besser steif schlagen. Wenn du Eier trennst, achte darauf, dass kein Eigelb ins Eiweiß gelangt – sonst wird es nicht fest.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, ist aber der heimliche Star. Das Salz hebt den nussigen Geschmack hervor und balanciert die Süße aus. Ich nehme normales Meersalz, aber Fleur de Sel geht natürlich auch.
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional): Ein kleiner Luxus, der den Makronen eine feine, warme Note verleiht. Ich liebe Vanille zu Nüssen, aber du kannst sie auch weglassen, wenn du den puren Haselnussgeschmack bevorzugst. Achte darauf, echten Vanilleextrakt zu nehmen, nicht Vanillezucker mit Aroma.
  • 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao): Für die Schokotunke. Die Bitterkeit der Schokolade ist der perfekte Kontrast zur Süße der Makronen. Ich empfehle eine gute Marke wie Lindt Excellence 70 % oder Vivani. Verwende keine Vollmilchschokolade, sonst wird die Tunke zu süß und das Gleichgewicht ist weg.
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl: Ein kleiner Schuss Öl in der Schokolade sorgt dafür, dass die Tunke schön glänzt und geschmeidig bleibt. Kokosöl passt geschmacklich gut zu Haselnüssen, aber ein geschmacksneutrales Rapsöl tut es auch.
  • Haselnüsse zum Dekorieren (optional): Ein paar ganze oder grob gehackte Haselnüsse auf den Makronen sehen nicht nur hübsch aus, sie geben auch noch einen extra Crunch.

Substitutionstipp: Du kannst Haselnüsse auch durch Mandeln ersetzen – dann hast du klassische Makronen mit Schokolade. Für eine nussfreie Variante (selten, aber es gibt Allergien) könntest du gemahlene Sonnenblumenkerne probieren, das verändert aber den Geschmack und die Textur deutlich.

Welche Küchengeräte du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Profiausrüstung für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende und was sich bewährt hat.

  • Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel aus Edelstahl oder Glas ist ideal. Vermeide Plastikschüsseln, die können Fettreste haben, die das Eiweiß am Steifwerden hindern.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für das Eiweiß ist ein Handrührer Gold wert. Du kannst es auch von Hand mit einem Schneebesen schlagen, aber das ist eine echte Armmuskelübung und dauert länger. Meine Küchenmaschine von KitchenAid ist hier mein bester Freund.
  • Backblech mit Backpapier: Ein normales Backblech reicht völlig. Das Backpapier verhindert das Ankleben und macht die Reinigung zum Kinderspiel. Ich schwöre auf die beschichtete Variante, aber normales tut es auch.
  • Spritzbeutel oder zwei Teelöffel: Für die perfekte Form der Makronen ist ein Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle ideal. Hast du keinen? Kein Problem! Mit zwei Teelöffeln formst du kleine Häufchen – das sieht sogar noch rustikaler und selbstgemachter aus.
  • Kleiner Topf oder Wasserbad: Zum Schmelzen der Schokolade. Ein Wasserbad ist schonender, aber ich bin ehrlich: Ich mache es oft einfach im Topf bei ganz niedriger Hitze und rühre ständig um. Brennt bei mir nie an.
  • Kuchengitter: Zum Abkühlen der Makronen. Ohne Gitter kann die Unterseite feucht werden, weil die heiße Luft nicht zirkulieren kann. Ein Geschirrtuch als Ersatz funktioniert auch, aber ein Gitter ist besser.

Budget-Tipp: Ein Spritzbeutel kostet nicht viel (oft unter 5 Euro), aber ein stabiler Gefrierbeutel, bei dem du eine Ecke abschneidest, tut es im Notfall auch. Hält zwar nur eine Runde, aber für den Anfang reicht das völlig.

So bereitest du die Makronen zu

knusprige haselnussmakronen mit schokotunke preparation steps

Los geht’s! Keine Sorge, das ist einfacher, als du denkst. Folge einfach den Schritten, dann werden deine Makronen perfekt. Ich habe hier alle meine Tricks und Fail-safes eingebaut.

  1. Backofen vorheizen und vorbereiten: Heize den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, denn die Makronen kleben sonst fest.
  2. Eiweiß steif schlagen: Gib die 3 Eiweiß und die Prise Salz in eine fettfreie Rührschüssel. Schlage sie mit dem Handrührer auf höchster Stufe, bis sie schneefest sind. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Woran erkennst du, dass es reicht? Wenn du die Schüssel umdrehen könntest und nichts läuft raus – dann ist es perfekt. Achte darauf, dass wirklich kein Eigelb im Eiweiß ist. Ich hatte mal einen Tropfen erwischt und das Eiweiß wurde einfach nicht fest. Seitdem trenne ich die Eier ganz vorsichtig.
  3. Zucker unterheben: Siebe den Puderzucker über das steife Eiweiß. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Hebe den Zucker vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Nicht rühren! Du willst die Luftbläschen im Eiweiß erhalten. Ziehe den Schaber in einer sanften Bewegung von unten nach oben durch die Masse und drehe die Schüssel dabei. Es ist okay, wenn noch ein paar weiße Schlieren zu sehen sind. Die Masse sollte glänzend und geschmeidig sein, aber nicht flüssig.
  4. Haselnüsse einarbeiten: Gib die gemahlenen Haselnüsse und den Vanilleextrakt (falls du ihn verwendest) dazu. Auch hier: Vorsichtig unterheben, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht zu lange arbeiten, sonst wird die Masse zu fest. Der Teig sollte dick und formbar sein, aber noch eine leichte Konsistenz haben.
  5. Makronen formen: Fülle die Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle. Spritze kleine Häufchen (etwa 3-4 cm Durchmesser) mit etwas Abstand auf das Backblech. Sie laufen nicht viel auseinander, also reichen 2 cm Abstand. Kein Spritzbeutel? Nimm zwei Teelöffel: Einen zum Aufnehmen der Masse, den anderen zum Abstreifen auf das Blech. Die Form wird dann etwas unregelmäßiger, was ich persönlich sehr charmant finde. Drücke auf jede Makrone eine ganze Haselnuss oder etwas gehackte Nüsse, wenn du magst.
  6. Backen: Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Makronen für 12-15 Minuten. Sie sollten außen leicht goldbraun sein, aber innen noch weich. Ein Trick: Nimm sie raus, wenn die Unterseite goldgelb ist. Die Oberseite bleibt schön hell. Lass sie nicht zu lange drin, sonst werden sie hart und trocken. Mein erster Versuch war eine Lektion in Sachen „lieber früher rausnehmen”.
  7. Abkühlen lassen: Lass die Makronen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind noch sehr weich, also sei behutsam. Nach dem vollständigen Abkühlen werden sie fest und knusprig. Geduld, ich weiß, schwer.

Tipps und Techniken für perfekte Makronen

Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – durch Fehler, durch Experimente und durch glückliche Zufälle. Hier teile ich meine besten Erkenntnisse mit dir, damit deine Makronen gleich beim ersten Mal gelingen.

  • Der Feuchtigkeitsfaktor: Makronen lieben es, wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist. An regnerischen Tagen oder bei hoher Luftfeuchtigkeit können sie weicher werden. Backe sie an einem trockenen Tag, wenn es geht. Wenn nicht, lass sie nach dem Backen etwas länger im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür – das hilft.
  • Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte schwer vom Löffel fallen, aber nicht fließen. Wenn er zu fest ist (weil du zu viel gemischt hast), gib einen Spritzer Wasser dazu. Wenn er zu flüssig ist (weil das Eiweiß nicht fest genug war), kannst du leider nicht mehr viel retten. Dann lieber nochmal von vorne anfangen. Das ist mir einmal passiert – seitdem schlage ich das Eiweiß wirklich steif.
  • Nicht zu heiß backen: Jeder Ofen ist anders. Mein erster Ofen hat viel heißer gebacken als angezeigt. Investiere in ein Ofenthermometer, das kostet kaum etwas und verhindert verbrannte Makronen. Die 12-15 Minuten sind eine Richtlinie – beobachte deine Makronen einfach.
  • Multitasking beim Abkühlen: Während die Makronen abkühlen, kannst du die Schokolade schmelzen. So sparst du Zeit und die Makronen sind fertig, wenn die Tunke bereit ist. Effizienz ist alles.
  • Geduld beim Schokolieren: Tauche die abgekühlten Makronen nur zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade. Lass den Überschuss abtropfen, indem du die Makrone leicht schräg hältst. Lege sie dann auf Backpapier zurück, bis die Schokolade fest ist. Wenn du sie in den Kühlschrank stellst, wird sie schneller fest, aber sie könnte dann etwas matt aussehen. Bei Zimmertemperatur bleibt der schöne Glanz erhalten.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man einfach etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe und die wirklich gut funktionieren.

  • Zitronen-Makronen: Ersetze den Vanilleextrakt durch den Abrieb einer unbehandelten Zitrone. Die frische Säure und das Aroma passen überraschend gut zu den Haselnüssen. Die Schokotunke kannst du dann auch weglassen und die Makronen pur genießen – oder mit einer weißen Schokolade überziehen. Ein echter Sommerhit!
  • Schoko-Haselnuss-Makronen: Für alle Schokoholics: Mische 2 EL Kakaopulver (ungesüßt) unter die gemahlenen Haselnüsse, bevor du sie unter den Teig hebst. Dann hast du einen doppelten Schokoladengenuss. Die Tunke aus Zartbitterschokolade bleibt, aber du könntest auch eine dünne Schicht Nutella auf die fertigen Makronen streichen. Nicht ganz so edel, aber unglaublich lecker.
  • Vegane Variante: Ja, das geht! Ersetze das Eiweiß durch Aquafaba – das ist das Kichererbsenwasser aus der Dose. 3 EL Aquafaba ersetzen ein Eiweiß. Schlage es genauso steif wie Eiweiß (es dauert etwas länger, aber es funktioniert). Der Geschmack ist neutral, also perfekt. Ich war skeptisch, aber nach dem ersten erfolgreichen Versuch war ich begeistert. Verwende unbedingt ungesalzenes Aquafaba.
  • Gewürz-Makronen: Gib eine Prise Zimt, Kardamom oder Lebkuchengewürz in den Teig. Das macht die Makronen perfekt für die Weihnachtszeit. Ich habe letztes Jahr eine Charge mit Zimt und einer Prise Chili gemacht – der kleine Schärfekick war der absolute Renner auf der Party.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Die richtige Präsentation und Lagerung machen den Unterschied. Hier erfährst du, wie du deine Makronen am besten genießt und frisch hältst.

Servieren: Die Makronen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Nimm sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Lege sie auf eine schöne Platte oder in eine Keksdose. Ein paar frische Beeren oder Minzblätter dazu sehen wunderschön aus und sind ein toller Farbkontrast. Dazu passt ein Espresso, ein Glas kalte Milch oder ein edler Dessertwein. Für Kinder ist ein heißer Kakao natürlich die beste Wahl.

Aufbewahren: Bewahre die Makronen in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu einer Woche knusprig. Wichtig: Lege sie nicht zusammen mit anderen Keksen oder Gebäck, die Feuchtigkeit abgeben (wie weiche Kekse). Die Makronen ziehen die Feuchtigkeit sonst an und werden weich. Wenn sie doch mal weich geworden sind, kannst du sie für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen wieder aufbacken. Das funktioniert erstaunlich gut.

Einfrieren: Ja, das geht! Friere die fertigen, ungeschokoladeten Makronen ein. Lege sie dazu in einer Schicht auf ein Tablett und friere sie vor. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Gitter legen. Erst danach mit Schokolade überziehen. Die Schokotunke selbst einzufrieren ist nicht empfehlenswert, sie wird dann brüchig.

Flavour-Entwicklung: Interessant ist, dass die Makronen nach ein bis zwei Tagen noch aromatischer schmecken. Die Aromen der Haselnüsse und der Schokolade verbinden sich dann richtig. Wenn du also die Geduld hast: Backe sie einen Tag vor dem Servieren. Sie schmecken dann noch intensiver!

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Natürlich sind Makronen kein Diätgebäck, aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier ein Überblick über die ungefähren Nährwerte pro Makrone (bei 20 Stück) und warum sie nicht nur lecker, sondern auch ein bisschen wertvoll sind.

Ungefähre Nährwerte pro Makrone:

  • Kalorien: ca. 100 kcal
  • Fett: ca. 7 g (davon gesättigte Fettsäuren: 1,5 g)
  • Kohlenhydrate: ca. 9 g (davon Zucker: 8 g)
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Haselnüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, die gut für dein Herz sind. Sie enthalten außerdem Vitamin E (ein starkes Antioxidans), Magnesium und B-Vitamine. Eine Handvoll Nüsse am Tag wird von vielen Ernährungsexperten empfohlen.
  • Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil liefert Flavonoide, die entzündungshemmend wirken und die Durchblutung fördern können. Außerdem macht sie glücklich – und das ist doch auch ein gesundheitlicher Vorteil, oder?
  • Glutenfrei: Dieses Rezept kommt ganz ohne Gluten aus, was es ideal für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit macht. Auch für alle, die einfach mal auf Weizen verzichten wollen, ist es eine tolle Alternative.

Allergenhinweis: Enthält Haselnüsse und Schokolade (kann Spuren von Milch und Soja enthalten). Für eine nussfreie Variante siehe die Variationen oben. Das Rezept ist laktosefrei, wenn du eine laktosefreie Schokolade verwendest.

Die perfekte Gelegenheit für diese Makronen

Diese knusprigen Haselnussmakronen mit Zartbitter-Schokotunke sind vielseitiger, als du vielleicht denkst. Sie sind nicht nur ein Weihnachtsklassiker, sondern passen zu vielen Anlässen.

  • Kaffee und Kuchen: Ein Nachmittag mit Freunden wird mit diesen Makronen sofort gemütlicher. Sie sind der perfekte Begleiter zu einer Tasse Cappuccino oder einem Milchkaffee.
  • Geschenke aus der Küche: Verpacke die Makronen in einer hübschen Dose oder einem Glas mit Schleife. Selbstgemachte Geschenke kommen immer gut an und zeigen, dass du dir Gedanken gemacht hast. Ich verschenke sie gerne zu Weihnachten oder als Mitbringsel zum Geburtstag.
  • Buffet oder Party: Auf einem süßen Buffet sind sie ein echter Hingucker. Durch die Schokotunke sehen sie edel aus, schmecken aber nach genau dem, was man sich wünscht: nach Kindheitserinnerungen und Geborgenheit.
  • Einfach so: Manchmal hat man einfach Lust auf etwas Süßes, und dann sind diese Makronen die perfekte Lösung. Sie sind schnell gemacht, und der Duft von gerösteten Haselnüssen in der Wohnung ist einfach unschlagbar. Ehrlich, das allein ist es wert.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich statt Haselnüssen auch Mandeln verwenden?

Ja, absolut! Gemahlene Mandeln (oder Mandelmehl) funktionieren genauso gut. Du bekommst dann klassische Makronen, die etwas milder schmecken. Die Backzeit bleibt gleich. Probiere es aus – es ist eine tolle Abwechslung.

Warum werden meine Makronen nicht knusprig?

Das kann mehrere Gründe haben: Die Backzeit war zu kurz, die Luftfeuchtigkeit war zu hoch, oder der Teig war zu feucht. Achte darauf, dass du die Makronen ausreichend backst und sie nach dem Backen auf einem Gitter vollständig auskühlen lässt. Wenn sie trotzdem weich bleiben, kannst du sie nochmal für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen geben.

Kann ich die Makronen auch ohne Schokolade machen?

Klar! Die Makronen schmecken auch pur fantastisch. Du kannst sie mit Puderzucker bestäuben, in Kokosflocken wälzen oder mit einer dünnen Schicht Marmelade bestreichen. Die Schokotunke ist nur eine von vielen Optionen – aber zugegeben, eine sehr leckere.

Wie lange sind die Makronen haltbar?

In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur bleiben sie etwa 5-7 Tage knusprig. Im Kühlschrank halten sie sich sogar bis zu 2 Wochen, aber sie können dort etwas Feuchtigkeit ziehen. Am besten schmecken sie innerhalb der ersten 3 Tage. Einfrieren ist auch möglich (siehe oben).

Kann ich das Rezept auch mit braunem Zucker machen?

Ja, aber der Geschmack und die Textur ändern sich. Brauner Zucker gibt den Makronen eine leichte Karamellnote und macht sie etwas weicher. Wenn du es ausprobieren möchtest, ersetze den Puderzucker durch feinen braunen Zucker. Die Backzeit kann sich um 1-2 Minuten verlängern. Ich persönlich bleibe beim Puderzucker, weil er die klassische, knusprige Textur besser erhält.

Fazit

Diese knusprigen Haselnussmakronen mit Zartbitter-Schokotunke sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Reise in den Geschmack von gemütlichen Nachmittagen, von duftenden Weihnachtsmärkten und von dem Gefühl, etwas ganz Einfaches, aber Perfektes geschaffen zu haben. Sie zeigen, dass glutenfreies Backen nicht kompliziert sein muss und dass die besten Zutaten oft die sind, die man schon in der Vorratskammer hat. Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist und trotzdem jedes Mal aufs Neue begeistert. Es verbindet mich mit der freundlichen Dame auf dem Markt, mit meinen eigenen Experimenten in der Küche und mit all den glücklichen Gesichtern, die in diese Makronen beißen. Probiere es aus! Passe die Variante an deinen Geschmack an, ob mit Zitrone, Gewürzen oder ganz pur. Und wenn du sie gebacken hast, erzähl mir davon. Hinterlasse einen Kommentar, teile deine Version auf Pinterest oder schick mir eine Nachricht. Ich bin schon gespannt, wie sie dir gelungen sind. Und denk dran: Backen ist Liebe, die man essen kann. Also back los und genieße jeden Bissen!

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Knusprige Haselnussmakronen mit Schokotunke – einfaches glutenfreies Rezept

Diese knusprigen Haselnussmakronen mit Zartbitter-Schokotunke sind glutenfrei, schnell gemacht und ein echter Publikumsliebling. Perfekt für die Weihnachtszeit oder als süßes Mitbringsel.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 20 Makronen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g Puderzucker
  • 3 Eiweiß (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)
  • 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao)
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
  • Haselnüsse zum Dekorieren (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Eiweiß mit der Prise Salz in einer fettfreien Rührschüssel steif schlagen (ca. 3-4 Minuten), bis es schneefest ist.
  3. Puderzucker über das steife Eiweiß sieben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, bis die Masse glänzt und geschmeidig ist.
  4. Gemahlene Haselnüsse und Vanilleextrakt (falls verwendet) dazugeben und vorsichtig unterheben, bis alles gerade vermischt ist. Der Teig sollte dick und formbar sein.
  5. Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und kleine Häufchen (ca. 3-4 cm Durchmesser) mit etwas Abstand auf das Backblech spritzen. Alternativ mit zwei Teelöffeln formen. Nach Wunsch mit Haselnüssen dekorieren.
  6. Im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen, bis die Unterseite goldgelb ist. Die Makronen sollten außen leicht goldbraun, innen aber noch weich sein.
  7. Makronen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  8. Schokolade mit Kokosöl im Wasserbad oder bei niedriger Hitze im Topf schmelzen. Die abgekühlten Makronen zur Hälfte eintauchen, abtropfen lassen und auf Backpapier legen, bis die Schokolade fest ist.

Notes

Makronen an einem trockenen Tag backen, da hohe Luftfeuchtigkeit sie weich machen kann. Die Schokotunke kann durch Puderzucker oder Marmelade ersetzt werden. Für eine vegane Variante das Eiweiß durch Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Makrone
  • Calories: 100
  • Sugar: 8
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 1.5
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Haselnussmakronen, glutenfrei, Schokotunke, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept

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