Ich stand letzten Dienstag im Supermarkt vor der Kühltheke, als mich dieser Geruch von Reisessig und geröstetem Nori traf – und plötzlich war ich vierzehn, bei meiner Tante Monika in ihrer winzigen Küche in Hamburg-Eimsbüttel. Sie hatte diesen Sushi-Auflauf gemacht, den sie „Faule-Mädchen-Sushi” nannte, und ich fand es damals irgendwie peinlich, dass man Sushi einfach so in eine Auflaufform werfen konnte. Wir aßen es direkt aus der Form, mit diesen billigen Plastikstäbchen aus dem Asia-Laden, und sie erzählte mir, wie sie in den 80ern in Tokio als Austauschschülerin war und eine japanische Oma ihr gezeigt hatte, dass Sushi nicht immer perfekt gerollt sein muss. Ich hab das Rezept dann Jahre nicht mehr gemacht, ehrlich gesagt. Aber letzte Woche, als ich da so stand mit meinem übermüdeten Gesicht und dem Gedanken an die nächste Runde Nudeln mit Tomatensoße, da wusste ich: Das muss ich wieder machen. Für meine Kinder, die Sushi lieben, aber denen die Häppchen einfach nie reichen. Und wisst ihr was? Dieser Sushi-Bake ist nicht nur günstiger und einfacher – er schmeckt irgendwie noch besser als das Original. Vielleicht, weil er weniger nach Perfektion und mehr nach gemütlichem Abendessen schmeckt. Vielleicht, weil man sich beim Essen unterhalten kann, ohne Angst zu haben, dass ein Reisbällchen auseinanderfällt. Oder vielleicht, weil Tante Monikas Geist irgendwie immer noch in diesem Gericht steckt.
Warum ihr diesen Sushi-Bake lieben werdet
Dieses Rezept ist der absolute Gamechanger für alle, die Sushi lieben, aber keine Lust auf stundenlanges Rollen haben. Ich hab es mittlerweile bestimmt zwanzig Mal gemacht und jedes Mal wird es besser.
- Blitzschnell & einfach: In unter 45 Minuten steht das Abendessen auf dem Tisch. Kein Rollen, kein Kleben – einfach alles in die Form und ab in den Ofen.
- Günstige Zutaten: Keine teuren Sushi-Fischqualitäten nötig. Räucherlachs aus dem Kühlregal tut es absolut und schmeckt fantastisch. Das spart richtig Geld!
- Perfekt für Familien: Meine Kinder lieben es, weil sie sich ihre Portion selbst zusammenstellen können. Und ich liebe es, weil keine Nori-Blätter kleben bleiben.
- Restlos glücklich: Am nächsten Tag schmeckt es kalt aus dem Kühlschrank fast noch besser. Ideal für Meal-Prep oder das Mittagessen am nächsten Tag.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus cremigem Lachs, würziger Mayo und knusprigem Reis ist einfach himmlisch. Das ist Comfort Food auf japanische Art.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ich hab über die Jahre einen Trick gefunden, der den Reis perfekt macht – ich mische etwas Butter unter den fertigen Reis, bevor er in die Form kommt. Das klingt vielleicht unkonventionell, aber es verhindert, dass der Reis austrocknet, und gibt ihm eine wunderbar cremige Textur. Und statt der klassischen Sushi-Mayonnaise nehme ich eine Mischung aus japanischer Mayo und etwas Sriracha – das gibt genau die richtige Schärfe, ohne die Kinder zu überfordern.
Ehrlich, dieses Gericht ist mehr als nur ein Abendessen. Es ist das Gericht, das man macht, wenn man sich selbst was Gutes tun will, aber keine Lust auf stundenlange Küchenarbeit hat. Es ist das Gericht, das alle glücklich macht – vom Kleinkind bis zum sushi-begeisterten Teenager. Und es ist das Gericht, das beweist, dass Sushi nicht teuer oder kompliziert sein muss.
Was ihr an Zutaten braucht
Dieser Sushi-Bake lebt von einfachen, aber clever kombinierten Zutaten. Die meisten habt ihr wahrscheinlich schon im Haus – oder könnt sie günstig im Supermarkt bekommen.
Für den Reis
- 300 g Sushi-Reis (oder Rundkornreis – der klebt ähnlich gut)
- 400 ml Wasser
- 4 EL Reisessig (ich nehme den von Kikkoman, der ist mild und nicht zu sauer)
- 2 EL Zucker
- 1 TL Salz
- 1 EL Butter (optional, aber mein Geheimtipp für extra Cremigkeit)
Für den Belag

- 200 g Räucherlachs (in Streifen geschnitten – die günstige Eigenmarke tut es absolut!)
- 200 g Frischkäse (Raumtemperatur, damit er sich besser verteilen lässt)
- 4 EL japanische Mayo (Kewpie ist mein Favorit, aber normale Mayo geht auch)
- 1-2 EL Sriracha (je nach Schärfevorliebe – für Kinder nehme ich nur 1 EL)
- 2 Frühlingszwiebeln (in feine Ringe geschnitten)
- 1 Avocado (in dünne Scheiben – reif, aber noch fest)
- 1 EL Sesamöl (zum Beträufeln – das gibt das typische Sushi-Aroma)
- 2 EL gerösteter Sesam (zum Bestreuen)
Zum Servieren
- 4 Nori-Blätter (in Streifen gerissen – jeder kann sich sein eigenes Sushi-Päckchen bauen)
- Sojasoße (zum Dippen – ich mag die von Yamasa, die ist nicht zu salzig)
- Eingelegter Ingwer (optional, aber erfrischt den Gaumen)
- Wasabi (für die Mutigen – ich geb immer nur einen Klecks auf meinen Teller)
Ein paar Tipps von mir: Wenn ihr keinen Sushi-Reis findet, nehmt einfach normalen Milchreis. Der klebt ähnlich und schmeckt fast genauso gut. Beim Lachs könnt ihr auch Lachs aus der Dose nehmen (abgetropft und zerpflückt) – das ist noch günstiger und schmeckt überraschend lecker. Und falls ihr keine japanische Mayo bekommt, mischt einfach normale Mayo mit einem Spritzer Zitronensaft und einer Prise MSG – das kommt dem Original sehr nah.
Was ihr an Küchengeräten braucht
Für diesen Sushi-Bake braucht ihr keine spezielle Sushi-Ausrüstung. Das meiste habt ihr bestimmt schon zu Hause.
- Auflaufform (ca. 20×30 cm – eine rechteckige Form ist ideal, aber eine runde tut es auch)
- Topf mit Deckel (für den Reis – ein beschichteter Topf verhindert Anbrennen)
- Schneidebrett und scharfes Messer (zum Schneiden von Lachs, Avocado und Frühlingszwiebeln)
- Kleine Schüsseln (zum Anrühren der Sauce und zum Servieren der Toppings)
- Backofen (Ober-/Unterhitze bei 200°C oder Umluft bei 180°C)
- Holzlöffel oder Reisschaufel (zum Umrühren des Reises – Metall könnte den Topf zerkratzen)
Meine persönliche Erfahrung: Ich hab anfangs eine zu kleine Form genommen und der Reis ist übergequollen – eine Katastrophe! Nehmt lieber eine etwas größere Form, dann wird der Belag schön gleichmäßig. Und wenn ihr keinen Reiskocher habt, macht das nichts – ein einfacher Topf mit Deckel tut es genauso gut. Ich koche meinen Reis immer mit der Wasser-daumen-Methode: Wasser bis zum ersten Daumenglied über dem Reis – das klappt immer.
So wird der Sushi-Bake gemacht
Ich zeige euch jetzt Schritt für Schritt, wie ihr diesen einfachen Sushi-Bake zaubert. Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht!
- Reis kochen (20 Minuten): Den Sushi-Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser so lange abspülen, bis das Wasser klar wird. Das dauert etwa 2-3 Minuten und entfernt die überschüssige Stärke. Dann den Reis mit 400 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen, Deckel drauf und bei niedrigster Hitze 15 Minuten quellen lassen. Nach 15 Minuten den Herd ausmachen und den Reis noch 5 Minuten mit Deckel ruhen lassen. Nicht umrühren während des Kochens – das macht den Reis matschig!
- Reis würzen (5 Minuten): In einer kleinen Schüssel Reisessig, Zucker und Salz verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Den fertigen Reis in eine große Schüssel geben, die Essig-Mischung darübergießen und vorsichtig mit einem Holzlöffel unterheben. Jetzt kommt mein Geheimtipp: Die Butter in kleinen Flöckchen unter den Reis mischen. Das macht ihn schön cremig und verhindert, dass er austrocknet. Den Reis dann abkühlen lassen, während ihr den Belag vorbereitet.
- Backofen vorheizen: Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn ihr Umluft habt, reichen 180°C.
- Die cremige Lachs-Mayo zubereiten (5 Minuten): In einer Schüssel den Frischkäse mit der japanischen Mayo und dem Sriracha glatt rühren. Die Hälfte der Frühlingszwiebeln unterheben. Den Räucherlachs in feine Streifen schneiden oder zerpflücken – ich mach das immer mit den Fingern, das geht am schnellsten. Den Lachs vorsichtig unter die Frischkäsemischung heben. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Lachs zu Brei.
- Die Form befüllen (5 Minuten): Die Auflaufform leicht mit Sesamöl einfetten (das gibt extra Aroma). Den vorbereiteten Reis gleichmäßig in der Form verteilen und mit einem Löffel oder den Händen (angefeuchtet, damit nichts klebt) festdrücken. Der Reis sollte eine gleichmäßige, etwa 2 cm dicke Schicht bilden. Die Lachs-Frischkäse-Mischung gleichmäßig auf dem Reis verteilen und glatt streichen. Mit einem Löffel könnt ihr kleine Wellen oder Rillen in die Oberfläche ziehen – das sieht später schön aus und gibt mehr Kruste.
- Backen (15-20 Minuten): Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und 15-20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und leicht knusprig ist. Die Ränder sollten Blasen werfen und der Lachs duftet himmlisch. Achtung: Nicht zu lange backen, sonst wird der Reis trocken. Ich stell immer einen Timer auf 15 Minuten und schau dann nach.
- Garnieren und servieren (5 Minuten): Den Sushi-Bake aus dem Ofen nehmen und mit den restlichen Frühlingszwiebeln, dem gerösteten Sesam und den Avocadoscheiben belegen. Mit einem Spritzer Sesamöl beträufeln. Die Nori-Blätter in Streifen reißen und in einer kleinen Schüssel servieren. Jeder kann sich dann sein eigenes Sushi-Päckchen bauen: Ein Stück vom Bake auf ein Nori-Blatt legen, zusammenklappen und in Sojasoße dippen. Fertig!
Mein Tipp fürs perfekte Timing: Kocht den Reis, während der Ofen vorheizt. Dann bereitet den Belag zu, während der Reis abkühlt. So steht das Essen in genau 45 Minuten auf dem Tisch. Und wenn die Kinder schon am Tisch sitzen und ungeduldig sind, können sie beim Belegen helfen – das macht ihnen riesigen Spaß!
Meine besten Tipps & Tricks für den perfekten Sushi-Bake
Ich hab bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht wiederholen müsst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
- Der Reis darf nicht zu heiß sein: Wenn ihr die Lachs-Mayo auf heißen Reis gebt, wird der Frischkäse flüssig und die Textur leidet. Lasst den Reis mindestens 10 Minuten abkühlen, bevor ihr ihn in die Form gebt. Ich stell ihn kurz auf die Fensterbank oder in den Kühlschrank, wenn ich es eilig habe.
- Nicht zu viel Flüssigkeit im Belag: Wenn der Frischkäse zu weich ist oder die Mayo zu flüssig, wird der Belag wässrig. Ich nehm den Frischkäse immer rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit er Zimmertemperatur hat, aber nicht zu weich wird. Und die Mayo sollte dickflüssig sein – keine leichte oder fettarme Mayo, die ist zu wässrig.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Meine erste Version war total verbrannt, weil ich die Zeit nicht im Auge hatte. Kontrolliert nach 15 Minuten und entscheidet dann, ob es noch ein paar Minuten braucht. Die Oberfläche sollte goldbraun sein, aber nicht dunkelbraun.
- Multitasking ist alles: Während der Reis kocht, könnt ihr schon den Lachs schneiden, die Frühlingszwiebeln hacken und die Sauce anrühren. So spart ihr richtig Zeit und habt hinterher weniger Abwasch. Ich stell mir immer alle Zutaten bereit, bevor ich anfange – das nennt man „Mise en Place” und es macht das Kochen so viel entspannter.
- Die Konsistenz prüfen: Der fertige Sushi-Bake sollte sich leicht mit einem Löffel schneiden lassen, aber nicht auseinanderfallen. Wenn er zu weich ist, hat der Reis zu wenig gekocht. Wenn er zu fest ist, war zu viel Essig im Reis. Keine Panik – beides schmeckt trotzdem lecker!
Mein größter Fail: Einmal hab ich vergessen, den Reis zu waschen, und der Sushi-Bake war eine einzige klebrige Pampe. Die Kinder haben es trotzdem gegessen, aber ich hab mich geärgert. Seitdem spül ich den Reis immer dreimal durch – das ist der Schlüssel zu perfektem Sushi-Reis.
Variationen & Anpassungen – für jeden Geschmack was dabei
Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr es abwandeln könnt:
- Vegetarische Version: Statt Lachs nehmt ihr gebratene Pilze (Shiitake oder Champignons) oder marinierten Tofu. Ich hab mal eine Version mit gerösteten Süßkartoffeln gemacht – die war der absolute Hit! Die Süßkartoffeln einfach in kleine Würfel schneiden, mit etwas Sesamöl und Sojasoße marinieren und bei 200°C 20 Minuten rösten, bevor ihr sie auf den Reis gebt.
- Schärfer für Erwachsene: Für die Erwachsenen-Version mische ich unter die Mayo zusätzlich einen Teelöffel Gochujang (koreanische Chilipaste) oder etwas mehr Sriracha. Das gibt eine schöne, würzige Schärfe, die perfekt mit dem Lachs harmoniert. Für die Kinder nehme ich dann eine extra Portion ohne Schärfe.
- Mit Garnelen statt Lachs: Gebratene Garnelen sind eine tolle Alternative. Einfach 200 g Garnelen in etwas Sesamöl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und unter die Frischkäsemischung heben. Das schmeckt fast wie im Sushi-Restaurant!
- Low-Carb-Version: Ersetzt den Reis durch Blumenkohlreis. Den Blumenkohl einfach fein reiben, in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis er trocken ist, und dann mit dem Essig-Dressing würzen. Das funktioniert überraschend gut und schmeckt richtig lecker.
- Mit Mango für die Süße: Meine Kinder lieben es, wenn ich frische Mangostücke unter den Belag mische. Die Süße der Mango passt perfekt zum salzigen Lachs und der cremigen Mayo. Einfach eine reife Mango in kleine Würfel schneiden und unterheben.
Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich mach oft eine „Sushi-Bake-Bowl” für mich allein, wenn die Kinder schon satt sind. Statt in der Auflaufform schicht ich alles in eine Schüssel: Reis, Lachs-Mayo, Avocado, Gurke und ganz viel eingelegten Ingwer. Das ist mein kleines Mittagessen-Glück.
Servieren & Aufbewahren – damit der Genuss bleibt
Der Sushi-Bake schmeckt warm am besten, aber auch kalt ist er ein Gedicht. Hier meine Tipps fürs Servieren und Aufbewahren:
Servieren: Den Sushi-Bake direkt aus der Form servieren – das sieht gemütlich aus und spart Geschirr. Stellt die Nori-Streifen, Sojasoße, eingelegten Ingwer und Wasabi in kleinen Schälchen dazu. Jeder kann sich dann sein eigenes Sushi-Päckchen bauen. Ich mach das immer so: Ein Stück Bake auf ein Nori-Blatt legen, etwas Avocado und Ingwer drauf, zusammenklappen und in Sojasoße dippen. Himmlisch!
Dazu passen: Eine leichte Gurkensuppe oder eine Miso-Suppe sind perfekte Begleiter. Auch ein einfacher Gurkensalat mit Reisessig und Sesamöl harmoniert wunderbar. Und für die Kinder gibt’s oft noch eine kleine Schale Edamame dazu – die lieben sie.
Aufbewahren: Übrig gebliebenen Sushi-Bake könnt ihr im Kühlschrank 2-3 Tage aufbewahren. Deckt die Form mit Frischhaltefolie ab oder gebt die Reste in eine luftdichte Dose. Wichtig: Den Sushi-Bake nicht einfrieren – der Reis wird danach matschig und verliert seine Textur.
Wieder aufwärmen: Am besten schmeckt der Sushi-Bake kalt aus dem Kühlschrank – wie Sushi eben. Wenn ihr ihn warm essen wollt, gebt ihn für 5-10 Minuten bei 150°C in den Ofen. Die Mikrowelle ist nicht ideal, weil der Reis dann gummiartig wird. Aber in der Not geht’s – einfach kurz bei 600 Watt aufwärmen und sofort essen.
Mein Tipp für den nächsten Tag: Die Reste schmecken kalt fantastisch als Mittagssnack. Einfach ein paar Nori-Blätter dazu und fertig ist das Sushi-Picknick. Ich mach mir oft am Abend vorher eine extra Portion fürs Büro – das ist günstiger und leckerer als jedes gekaufte Sushi.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieser Sushi-Bake ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | 520 kcal |
| Eiweiß | 22 g |
| Fett | 28 g |
| Kohlenhydrate | 45 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
Gesundheitliche Vorteile: Der Lachs liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Die Avocado ist reich an gesunden Fetten und Vitaminen. Und der Reis gibt langanhaltende Energie – ideal für einen langen Familienabend. Wer auf seine Figur achtet, kann die Mayo durch fettarmen Joghurt ersetzen oder den Reis durch Blumenkohlreis austauschen.
Allergenhinweise: Dieses Rezept enthält Fisch, Milchprodukte (Frischkäse) und Gluten (Sojasoße). Für eine glutenfreie Version nehmt ihr Tamari statt Sojasoße. Und für eine laktosefreie Version gibt es laktosefreien Frischkäse – der funktioniert genauso gut.
Meine persönliche Meinung: Ich finde, dieser Sushi-Bake ist ein perfektes Beispiel dafür, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss. Die Kombination aus gesunden Fetten, Proteinen und komplexen Kohlenhydraten macht ihn zu einer ausgewogenen Mahlzeit, die satt und glücklich macht. Und das Beste: Die Kinder bekommen ganz nebenbei wertvolle Nährstoffe – ohne dass sie es merken!
Fazit – warum ihr diesen Sushi-Bake unbedingt probieren solltet
Dieser einfache Sushi-Bake mit Lachs ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, Sushi auf eine neue, entspannte Art zu erleben. Er beweist, dass man kein Sushi-Profi sein muss, um ein Gericht zu zaubern, das nach mehr schmeckt und alle glücklich macht. Die Kombination aus cremigem Lachs, würziger Mayo und knusprigem Reis ist einfach unwiderstehlich – und das Beste: Ihr könnt das Rezept ganz nach eurem Geschmack anpassen.
Ich liebe dieses Gericht, weil es mich an meine Tante Monika erinnert, aber auch weil es so unglaublich praktisch ist. Es ist das perfekte Abendessen für hektische Wochentage, für gemütliche Wochenenden oder fürs nächste Familienfest. Und es zeigt, dass Sushi nicht teuer oder kompliziert sein muss – manchmal ist die einfachste Version die beste.
Also, traut euch! Probiert es aus, spielt mit den Zutaten und macht es zu eurem eigenen Rezept. Ich bin gespannt, wie es euch schmeckt! Schreibt mir in die Kommentare, ob eure Familie es genauso liebt wie meine. Und wenn ihr eine besondere Variante ausprobiert habt, erzählt mir davon – ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen!
In diesem Sinne: Lasst es euch schmecken, genießt den Moment und denkt dran – gutes Essen muss nicht kompliziert sein. Es muss nur mit Liebe gemacht sein. Und das ist bei diesem Sushi-Bake garantiert der Fall.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Sushi-Bake auch mit anderen Fischsorten machen?
Ja, absolut! Statt Lachs könnt ihr auch geräucherte Forelle, Thunfisch aus der Dose (abgetropft) oder gebratene Garnelen verwenden. Achtet nur darauf, dass der Fisch nicht zu wässrig ist, sonst wird der Belag zu flüssig.
Kann ich den Reis auch im Reiskocher zubereiten?
Ja, das geht wunderbar! Kocht den Sushi-Reis nach Anleitung eures Reiskochers. Gebt dann die Essig-Mischung und die Butter unter den fertigen Reis, genau wie bei der Topf-Methode. Das spart Zeit und der Reis wird perfekt.
Wie mache ich den Sushi-Bake glutenfrei?
Einfach die Sojasoße durch Tamari oder Kokos-Aminos ersetzen. Achtet auch darauf, dass der Reisessig glutenfrei ist – die meisten Marken sind es, aber ein Blick aufs Etikett schadet nicht. Der Rest des Rezepts ist von Natur aus glutenfrei.
Kann ich den Sushi-Bake vorbereiten und später backen?
Ja, das funktioniert super! Bereitet alles vor, aber backt den Sushi-Bake erst kurz vor dem Servieren. Deckt die Form ab und stellt sie in den Kühlschrank. Wenn ihr ihn backt, verlängert die Backzeit um etwa 5 Minuten, weil die Zutaten kalt sind.
Warum wird mein Reis manchmal matschig?
Das passiert meist, wenn der Reis zu lange gekocht wurde oder zu viel Wasser hatte. Achtet auf das richtige Verhältnis von Reis zu Wasser (300 g Reis auf 400 ml Wasser) und kocht ihn nicht länger als 15 Minuten bei niedriger Hitze. Auch das Waschen des Reises ist wichtig – es entfernt überschüssige Stärke, die den Reis klebrig macht.
Pin This Recipe!

Einfacher Sushi-Bake mit Lachs – günstiges Familienrezept
Dieser Sushi-Bake ist die perfekte Lösung für alle, die Sushi lieben, aber keine Lust auf stundenlanges Rollen haben. In unter 45 Minuten steht ein cremiger, würziger Auflauf auf dem Tisch, der die ganze Familie glücklich macht.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Japanisch
Ingredients
- 300 g Sushi-Reis (oder Rundkornreis)
- 400 ml Wasser
- 4 EL Reisessig
- 2 EL Zucker
- 1 TL Salz
- 1 EL Butter (optional)
- 200 g Räucherlachs (in Streifen geschnitten)
- 200 g Frischkäse (Raumtemperatur)
- 4 EL japanische Mayo (z. B. Kewpie)
- 1–2 EL Sriracha (je nach Schärfevorliebe)
- 2 Frühlingszwiebeln (in feine Ringe geschnitten)
- 1 Avocado (in dünne Scheiben)
- 1 EL Sesamöl
- 2 EL gerösteter Sesam
- 4 Nori-Blätter (in Streifen gerissen)
- Sojasoße (zum Dippen)
- Eingelegter Ingwer (optional)
- Wasabi (optional)
Instructions
- Reis kochen (20 Minuten): Den Sushi-Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser so lange abspülen, bis das Wasser klar wird (ca. 2-3 Minuten). Dann den Reis mit 400 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen lassen, Deckel drauf und bei niedrigster Hitze 15 Minuten quellen lassen. Nach 15 Minuten den Herd ausmachen und den Reis noch 5 Minuten mit Deckel ruhen lassen. Nicht umrühren während des Kochens.
- Reis würzen (5 Minuten): In einer kleinen Schüssel Reisessig, Zucker und Salz verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Den fertigen Reis in eine große Schüssel geben, die Essig-Mischung darübergießen und vorsichtig mit einem Holzlöffel unterheben. Die Butter in kleinen Flöckchen unter den Reis mischen. Den Reis dann abkühlen lassen, während ihr den Belag vorbereitet.
- Backofen vorheizen: Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft: 180°C).
- Die cremige Lachs-Mayo zubereiten (5 Minuten): In einer Schüssel den Frischkäse mit der japanischen Mayo und dem Sriracha glatt rühren. Die Hälfte der Frühlingszwiebeln unterheben. Den Räucherlachs in feine Streifen schneiden oder zerpflücken und vorsichtig unter die Frischkäsemischung heben.
- Die Form befüllen (5 Minuten): Die Auflaufform leicht mit Sesamöl einfetten. Den vorbereiteten Reis gleichmäßig in der Form verteilen und mit einem Löffel oder den Händen (angefeuchtet) festdrücken (ca. 2 cm dicke Schicht). Die Lachs-Frischkäse-Mischung gleichmäßig auf dem Reis verteilen und glatt streichen.
- Backen (15-20 Minuten): Die Form in den vorgeheizten Ofen schieben und 15-20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und leicht knusprig ist. Nicht zu lange backen, sonst wird der Reis trocken.
- Garnieren und servieren (5 Minuten): Den Sushi-Bake aus dem Ofen nehmen und mit den restlichen Frühlingszwiebeln, dem gerösteten Sesam und den Avocadoscheiben belegen. Mit einem Spritzer Sesamöl beträufeln. Die Nori-Blätter in Streifen reißen und in einer kleinen Schüssel servieren. Jeder kann sich dann sein eigenes Sushi-Päckchen bauen: Ein Stück vom Bake auf ein Nori-Blatt legen, zusammenklappen und in Sojasoße dippen.
Notes
Der Reis darf nicht zu heiß sein, wenn die Lachs-Mayo darauf kommt, sonst wird der Frischkäse flüssig. Nicht zu viel Flüssigkeit im Belag verwenden. Die richtige Backzeit kontrollieren – jeder Ofen ist anders. Multitasking spart Zeit: Während der Reis kocht, können Lachs und Frühlingszwiebeln vorbereitet werden. Den Reis vor dem Kochen gründlich waschen, um überschüssige Stärke zu entfernen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 1/4 d
- Calories: 520
- Sugar: 6
- Sodium: 800
- Fat: 28
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 4
- Protein: 22
Keywords: Sushi-Bake, Lachs, Familienrezept, einfach, günstig, Auflauf, japanisch


