Der Duft von Lebkuchen lag in der Luft, und ich stand in meiner winzigen Küche, die Hände voller Teig, und fragte mich, ob ich den Verstand verloren hatte. Der alljährliche Weihnachtsbasar im Dorf war in genau sechs Stunden, und ich hatte es völlig vergessen. Alle anderen würden mit aufwendigen, drei Stockwerke hohen Lebkuchenhäusern und selbst gezogenem Marzipan anrücken. Ich hatte eine Packung Mehl, etwas Honig, und eine Flasche Rum, die noch vom letzten Glühweinabend übrig war. Mein Plan war simpel: Lebkuchen vom Blech. Keine Ausstechförmchen, keine stundenlange Kühlzeit – einfach nur fluffiger, weicher Lebkuchen, der nach mehr schmeckt, als er aussieht. Und ehrlich? Am Ende war mein Blech das erste, das leer war. Die Leute standen Schlange, und ich stand da, mit meinem schäbigen Plastiktablett, und dachte mir nur: “Hätt ich bloß mehr gemacht.” Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn ein einfaches Rezept plötzlich zum Star wird. Genau das ist dieses Rezept für wohlig weiche Lebkuchen vom Blech mit Zartbitterglasur. Es ist mein geheimer Trumpf, wenn die Zeit knapp ist, aber der Magen nach Weihnachten schreit. Und ganz ehrlich – es schmeckt besser als jeder gekaufte Lebkuchen.
Warum du diese Lebkuchen lieben wirst
Diese Lebkuchen sind nicht nur gut – sie sind eine Umarmung in Form von Gebäck. Ich habe dieses Rezept so oft getestet, dass ich die Zutaten mittlerweile im Schlaf abwiege. Es ist das Ergebnis aus unzähligen Backstunden, einer Prise Frustration und einem großen Löffel Leidenschaft. Lass mich dir sagen, warum du es sofort ausprobieren solltest:
- Ruckzuck fertig: In unter 30 Minuten ist der Teig angerührt und auf dem Blech. Kein stundenlanges Kühlen, kein Ausstechen – perfekt für spontane Weihnachtsgäste oder wenn dich die Lust auf etwas Süßes überkommt.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles im Haus. Mehl, Honig, Eier, Gewürze – das wars. Keine exotischen Zutaten, für die du extra in die Stadt fahren musst.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob zum Kaffeeklatsch, für den Weihnachtsmarkt zu Hause oder als Mitbringsel zu einer Einladung – diese Lebkuchen sind immer willkommen.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich hab sie schon Kindern, Omas und sogar meinem mürrischen Nachbarn serviert – alle waren begeistert. Sie sind weich, saftig und genau richtig süß.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem würzigen, weichen Teig und der herben Zartbitterglasur ist einfach himmlisch. Ein Bissen, und du bist in Weihnachtsstimmung.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Nicht zu trocken, nicht zu klebrig, sondern genau diese wohlig weiche Konsistenz, die man sich von einem Lebkuchen wünscht. Und die Zartbitterglasur? Sie ist der krönende Abschluss, der dem Ganzen eine edle Note verleiht, ohne zu aufdringlich zu sein. Es ist das Rezept, das dir das Gefühl gibt, etwas Besonderes geschafft zu haben – auch wenn es eigentlich ganz einfach war.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese wohlig weichen Lebkuchen vom Blech brauchst du keine Zauberei, sondern nur ein paar grundlegende Zutaten. Jede von ihnen hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie dieses unwiderstehliche Gebäck. Ich liste sie dir hier auf, damit du nichts vergisst.
- Für den Teig:
- 250 g Honig (am besten ein flüssiger, milder Honig, z.B. Waldhonig – für das typische Aroma)
- 100 g brauner Zucker (für die Karamellnote und die weiche Textur)
- 80 g Butter (ich nehme am liebsten die von Meggle, sie gibt dem Teig eine schöne Saftigkeit)
- 2 Eier (Größe M, Zimmertemperatur – dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten)
- 500 g Mehl (Type 405, für einen zarten Krümel)
- 1 Päckchen Backpulver (für die Lockerheit)
- 2 TL Lebkuchengewürz (selbst gemischt oder gekauft – meine geheime Mischung verrate ich dir später)
- 1 TL Zimt (für die Wärme)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
- 100 ml Milch (falls der Teig zu fest wird – je nach Honig und Mehl kann es variieren)
- Für die Zartbitterglasur:
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 70% Kakao – ich schwöre auf die von Lindt, sie schmilzt so seidig)
- 50 g Butter (für den Glanz und die Geschmeidigkeit)
- 1 EL Honig (optional, für einen dezenten Glanz und mehr Tiefe)
Ein paar Tipps von mir: Achte darauf, dass der Honig nicht zu fest ist. Wenn er kristallisiert ist, erwärme ihn kurz im Wasserbad, bis er wieder flüssig wird. Und bei der Schokolade – nimm wirklich eine gute. Die billige Schokolade schmeckt man später raus, und das wäre schade um den restlichen Aufwand. Wenn du magst, kannst du die Zartbitterglasur auch durch Vollmilchschokolade ersetzen, aber dann wird es schnell zu süß. Ich bleibe lieber bei der herben Variante – sie balanciert die Süße des Teigs perfekt aus.
Welche Ausrüstung du benötigst
Du brauchst keine Profi-Küche, um diese Lebkuchen zu backen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig. Aber ich verrate dir auch, worauf ich schwöre, damit es wirklich perfekt wird.
- Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Ich hab eine alte, verbeulte Schüssel von meiner Oma – die hat schon tausende Teige gesehen.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Schneebesen geht auch, aber der Teig ist recht schwer. Ich nutze meine KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch.
- Ein Backblech: Normales Blech, etwa 30×40 cm. Wenn du ein antihaftbeschichtetes hast, brauchst du kein Backpapier. Sonst unbedingt welches verwenden.
- Backpapier: Spart Zeit und Nerven beim Reinigen.
- Ein Teigschaber: Damit bekommst du den letzten Rest Teig aus der Schüssel – und er ist zu gut, um ihn zu verschwenden.
- Ein Topf für das Wasserbad: Oder eine mikrowellengeeignete Schüssel, wenn du die Schokolade in der Mikrowelle schmelzen willst. Ich mach es lieber im Wasserbad, weil die Schokolade da gleichmäßiger schmilzt.
- Ein Messer oder eine Palette: Zum Verstreichen der Glasur. Ein einfaches Buttermesser tut es auch.
Ein kleiner Tipp: Wenn du kein Backpapier hast, kannst du das Blech auch einfetten und mit Mehl bestäuben. Aber ehrlich, Backpapier ist einfach die entspanntere Lösung. Und falls du eine Waage brauchst – ich wiege meine Zutaten immer ab, weil das genauer ist als Tassen. Aber wenn du keine hast, kannst du auch mit Messbechern arbeiten, die Ergebnisse sind trotzdem gut.
So bereitest du die Lebkuchen zu

Jetzt wird es konkret. Ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess, damit deine Lebkuchen genauso wohlig weich werden wie meine. Mach dir keinen Stress – es ist einfacher, als du denkst.
- Honig, Zucker und Butter schmelzen: Gib den Honig, den braunen Zucker und die Butter in einen kleinen Topf. Erhitze alles bei mittlerer Hitze, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Rühre dabei ständig um, damit nichts anbrennt. Die Mischung sollte warm sein, aber nicht kochen. Nimm den Topf vom Herd und lass sie etwas abkühlen – etwa 5 Minuten. Sie sollte nicht mehr heiß sein, sonst gerinnen später die Eier.
- Eier unterrühren: Schlage die Eier in eine separate Schüssel und verquirle sie leicht. Gib sie dann langsam unter die Honig-Butter-Mischung, während du kräftig rührst. Du willst eine homogene, glänzende Masse. Wenn die Mischung zu heiß war, siehst du kleine Flöckchen – dann ist sie geronnen. Keine Panik, passiert mir auch manchmal. Dann einfach die Mischung durch ein Sieb geben und weitermachen.
- Trockene Zutaten vermischen: In einer großen Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Lebkuchengewürz, den Zimt und das Salz vermengen. Einfach mit einem Schneebesen kurz durchrühren, damit sich alles gut verteilt.
- Teig kneten: Gib die flüssige Honig-Mischung zu den trockenen Zutaten. Verrühre alles mit einem Holzlöffel oder dem Knethaken deiner Küchenmaschine, bis sich ein glatter, weicher Teig bildet. Er sollte nicht kleben, aber auch nicht zu fest sein. Wenn er zu fest ist, gib einen Schluck Milch dazu. Wenn er zu klebrig ist, noch etwas Mehl. Aber sei vorsichtig – zu viel Mehl macht die Lebkuchen trocken.
- Teig auf das Blech geben: Lege dein Backblech mit Backpapier aus. Gib den Teig darauf und verteile ihn gleichmäßig. Am besten machst du das mit einem Teigschaber oder deinen Händen (vorher leicht bemehlen). Der Teig sollte etwa 1-2 cm dick sein. Keine Sorge, wenn er nicht perfekt glatt ist – die Glasur kaschiert später alles.
- Backen: Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 160°C). Backe den Lebkuchenteig für etwa 20-25 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Der Kuchen sollte goldbraun sein und sich auf Druck leicht federn. Ein Zahnstocher, der in die Mitte gesteckt wird, sollte sauber herauskommen. Achtung: Nicht zu lange backen, sonst werden die Lebkuchen trocken. Lieber etwas früher rausnehmen – sie garen auf dem heißen Blech noch nach.
- Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass den Lebkuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa 30-45 Minuten. Schneide ihn erst, wenn er komplett kalt ist, sonst bröselt er.
- Glasur zubereiten: Hacke die Zartbitterschokolade grob. Gib sie zusammen mit der Butter und dem Honig (falls du ihn verwendest) in eine hitzebeständige Schüssel. Stelle die Schüssel auf einen Topf mit simmerndem Wasser (das Wasser sollte die Schüssel nicht berühren). Lasse die Schokolade langsam schmelzen, rühre dabei gelegentlich um. Wenn die Mischung glatt und glänzend ist, nimm sie vom Herd.
- Lebkuchen glasieren: Bestreiche den ausgekühlten Lebkuchen großzügig mit der Schokoladenglasur. Verwende eine Palette oder ein Messer, um die Glasur gleichmäßig zu verteilen. Du kannst sie auch einfach mit einem Löffel darüber träufeln und verstreichen – das sieht rustikal und schön aus.
- Trocknen lassen: Lass die Glasur fest werden. Das dauert etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur. Wenn du es eilig hast, stell das Blech für 10 Minuten in den Kühlschrank. Aber Vorsicht: Die Glasur wird dann schneller fest, aber auch etwas matter. Ich lasse sie lieber langsam trocknen, dann glänzt sie schön.
- Schneiden und servieren: Schneide den Lebkuchen in rechteckige Stücke – etwa 5×5 cm. Du kannst sie auch in Rauten oder Dreiecke schneiden, ganz wie du magst. Und dann – genießen!
Tipps & Tricks für den perfekten Lebkuchen
Ich hab in den Jahren so manches Missgeschick erlebt. Meine ersten Lebkuchen waren steinhart und schmeckten nach Pappe. Aber aus Fehlern lernt man. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.
- Nicht zu viel kneten: Der Teig wird sonst zäh. Knete ihn nur so lange, bis alles gerade so verbunden ist. Ein bisschen Klebrigkeit ist okay.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Fang bei 20 Minuten an und mach die Stäbchenprobe. Lieber eine Minute zu früh raus als eine zu spät. Die Lebkuchen werden beim Abkühlen noch etwas fester.
- Honig ersetzen: Wenn du keinen Honig magst, kannst du ihn durch Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas anders, aber immer noch lecker. Ich hab es schon mit Rübensirup probiert – das gibt eine kräftige, malzige Note, die auch gut ankommt.
- Glasur richtig auftragen: Die Glasur sollte nicht zu heiß sein, sonst läuft sie vom Kuchen. Warte, bis sie etwas abgekühlt ist, aber noch flüssig genug zum Streichen. Wenn sie zu dick wird, einfach nochmal kurz erwärmen.
- Multitasking beim Backen: Während der Lebkuchen im Ofen ist, kannst du schon die Glasur vorbereiten. So sparst du Zeit und hast weniger Stress. Ich stell die Schüssel mit der Schokolade einfach auf den noch warmen Herd, dann schmilzt sie langsam von selbst.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich hab mal vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Das Ergebnis war eine flache, harte Platte, die sich eher als Unterlegscheibe eignete als zum Essen. Seitdem mach ich mir eine kleine Checkliste im Kopf. Vielleicht hilft dir das auch.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig, dass du es immer wieder neu erfinden kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die super funktionieren.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine und die Eier durch 2 EL Apfelmus oder Leinsamen-Eier (2 EL Leinsamen gemahlen + 6 EL Wasser). Der Teig wird etwas feuchter, aber die Lebkuchen bleiben schön weich. Ich hab die vegane Version letztes Jahr für eine Freundin gemacht, und sie war begeistert.
- Nussiger Twist: Hebe 100 g gehackte Mandeln oder Walnüsse unter den Teig, bevor du ihn aufs Blech gibst. Das gibt einen tollen Crunch und passt perfekt zu den Gewürzen. Ich mag die Kombination aus Lebkuchen und Walnüssen besonders gern.
- Fruchtige Note: Gib 100 g getrocknete Cranberries oder fein gehackte Datteln in den Teig. Die Süße der Früchte harmoniert wunderbar mit der herben Glasur. Ein Tipp: Die Früchte vorher in etwas Rum oder Orangensaft einweichen – dann werden sie besonders saftig.
- Glutenfrei backen: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus (z.B. von Schaer). Der Teig wird etwas bröseliger, aber die Lebkuchen schmecken trotzdem fantastisch. Achte darauf, dass die Mischung Bindemittel wie Guarkernmehl enthält, sonst zerfallen sie.
- Schärferes Aroma: Wenn du es intensiver magst, füge einen halben Teelöffel gemahlenen Kardamom oder eine Prise Nelkenpulver hinzu. Aber Vorsicht – Nelken sind sehr dominant. Weniger ist hier mehr.
Ich hab mal eine Variante mit weißer Schokolade und getrockneten Himbeeren gemacht. Das war ein Experiment, das überraschend gut geklappt hat. Die säuerlichen Himbeeren und die süße weiße Schokolade – eine tolle Kombination für alle, die es etwas ausgefallener mögen.
Servieren & Aufbewahren
Diese Lebkuchen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Dann sind sie besonders weich und die Aromen haben sich richtig entfaltet. Aber ehrlich – ich hab sie auch schon warm gegessen, und sie waren himmlisch.
- Servieren: Schneide die Lebkuchen in Stücke und serviere sie auf einer schönen Platte. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder ein Löffel Vanilleeis. Für die Adventszeit sind sie der perfekte Begleiter zu einer Tasse Glühwein oder einem heißen Kakao. Ich stell sie gern auf den Weihnachtstisch – sie verschwinden immer als Erstes.
- Aufbewahren: Bewahre die Lebkuchen in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen weich und saftig. Leg ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose – das hält sie noch länger frisch. Aber wechsle das Obst alle zwei Tage aus, sonst schimmelt es.
- Einfrieren: Du kannst die unglasierten Lebkuchen problemlos einfrieren. Wickle sie gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen und dann glasieren. Ich friere immer eine doppelte Portion ein – dann hab ich für spontane Besuche immer was da.
- Reheating: Wenn du die Lebkuchen wieder etwas weicher machen willst, leg sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Aber Vorsicht – die Glasur wird dann etwas weich. Besser: Einfach bei Zimmertemperatur genießen.
Die Lebkuchen schmecken übrigens am dritten oder vierten Tag am besten. Die Gewürze haben sich dann richtig gesetzt, und die Glasur ist schön fest. Ich finde, sie sind ein Geduldsspiel, das sich lohnt.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht behaupten, dass Lebkuchen ein Gesundheitsfood sind, aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier ein Überblick, was in einem Stück (ca. 50 g) steckt.
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Fett | 8 g |
| Kohlenhydrate | 25 g |
| davon Zucker | 15 g |
| Eiweiß | 3 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Die Hauptzutat Honig ist nicht nur süß, sondern enthält auch Enzyme und Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken können. Die Gewürze wie Zimt und Lebkuchengewürz sind bekannt für ihre wärmende Wirkung und können die Verdauung anregen. Und die Zartbitterschokolade? Sie ist reich an Flavonoiden, die gut fürs Herz sind. Also, in Maßen genossen, ist dieses Rezept nicht nur ein Genuss, sondern auch ein kleiner Beitrag zu deinem Wohlbefinden. Aber ganz ehrlich – ich ess sie, weil sie einfach verdammt gut schmecken.
Falls du auf bestimmte Allergene achten musst: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Die vegane Variante ist frei von tierischen Produkten, aber achte bei der Schokolade darauf, dass sie laktosefrei ist, wenn du das brauchst.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Honig durch Zucker ersetzen?
Ja, du kannst den Honig durch 200 g weißen Zucker ersetzen. Der Teig wird dann aber etwas trockener und die Lebkuchen weniger saftig. Ich würde dir empfehlen, dann einen Esslöffel mehr Milch hinzuzufügen, um die Feuchtigkeit auszugleichen.
Warum werden meine Lebkuchen hart?
Das passiert meist, wenn der Teig zu lange gebacken wird oder zu wenig Fett enthält. Achte darauf, die Backzeit genau einzuhalten und die Butter nicht zu sparen. Auch ein zu langes Abkühlen auf dem heißen Blech kann die Lebkuchen austrocknen. Nimm sie lieber früher raus und lass sie auf einem Gitter abkühlen.
Kann ich die Lebkuchen auch ohne Glasur lassen?
Klar! Die unglasierten Lebkuchen schmecken auch wunderbar. Sie sind dann etwas weniger süß, aber immer noch voller Aroma. Du kannst sie auch mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene weiße Schokolade tauchen – ganz nach deinem Geschmack.
Wie bekomme ich die Glasur schön glänzend?
Der Trick ist, die Schokolade langsam und schonend zu schmelzen. Ein Spritzer Öl oder etwas Kokosfett in der Glasur sorgt für extra Glanz. Und wichtig: Die Glasur nicht zu heiß auftragen, sonst wird sie matt. Ich warte immer, bis sie auf etwa 30°C abgekühlt ist, bevor ich sie aufstreiche.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das geht. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lager ihn über Nacht im Kühlschrank. Dann wird er etwas fester, aber das ist kein Problem. Lass ihn vor dem Backen 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er wieder weicher wird. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 5 Minuten.
Fazit
Diese wohlig weichen Lebkuchen vom Blech mit Zartbitterglasur sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Stück Weihnachten, das du in wenigen Minuten zaubern kannst. Sie sind einfach, ehrlich und unglaublich lecker. Ich liebe sie, weil sie mich an die gemütlichen Abende zu Hause erinnern, an den Duft von Zimt und Honig, der durch die Küche zieht. Und weil sie beweisen, dass man kein Profi sein muss, um etwas Großartiges zu backen.
Probier sie aus und mach sie zu deinem eigenen. Füge deine Lieblingsgewürze hinzu, variiere die Glasur oder back sie mit deinen Kindern – es gibt kein Richtig oder Falsch. Ich bin gespannt, wie sie dir schmecken! Schreib mir doch einen Kommentar, wie deine Lebkuchen geworden sind, oder teile deine eigene Variante. Und wenn du sie auf Instagram postest, markier mich – ich will sie sehen! Bis dahin wünsch ich dir eine wundervolle, besinnliche Adventszeit. Und denk dran: Manchmal sind die einfachsten Dinge die schönsten.
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Wohlig weiche Lebkuchen vom Blech mit Zartbitterglasur – einfaches Rezept
Diese wohlig weichen Lebkuchen vom Blech mit Zartbitterglasur sind ein einfaches und schnelles Rezept für die Adventszeit. Sie sind weich, saftig und perfekt für spontane Weihnachtsgäste oder als Mitbringsel.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 24 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Honig (am besten flüssiger, milder Honig, z.B. Waldhonig)
- 100 g brauner Zucker
- 80 g Butter
- 2 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 500 g Mehl (Type 405)
- 1 Päckchen Backpulver
- 2 TL Lebkuchengewürz
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 100 ml Milch (falls der Teig zu fest wird)
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 70% Kakao)
- 50 g Butter (für die Glasur)
- 1 EL Honig (optional, für die Glasur)
Instructions
- Honig, Zucker und Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, bis die Butter geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist. Vom Herd nehmen und etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
- Eier in einer separaten Schüssel verquirlen und langsam unter die Honig-Butter-Mischung rühren, bis eine homogene, glänzende Masse entsteht.
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz, Zimt und Salz vermischen.
- Die flüssige Honig-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Holzlöffel oder Knethaken zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Bei Bedarf Milch hinzufügen, falls der Teig zu fest ist.
- Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen (ca. 1-2 cm dick).
- Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vorheizen. Den Lebkuchenteig 20-25 Minuten backen, bis er goldbraun ist und sich auf Druck leicht federt. Stäbchenprobe machen.
- Das Blech aus dem Ofen nehmen und den Lebkuchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (ca. 30-45 Minuten).
- Für die Glasur die Zartbitterschokolade grob hacken und mit Butter und optionalem Honig in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad langsam schmelzen, bis die Mischung glatt und glänzend ist.
- Den ausgekühlten Lebkuchen großzügig mit der Schokoladenglasur bestreichen und gleichmäßig verteilen.
- Die Glasur bei Raumtemperatur fest werden lassen (ca. 30 Minuten) oder für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Den Lebkuchen in rechteckige Stücke (ca. 5×5 cm) schneiden und servieren.
Notes
Die Lebkuchen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. In einer luftdichten Dose aufbewahren, bleiben sie bis zu zwei Wochen weich. Ein Stück Apfel oder Brot in der Dose hält sie länger frisch. Die unglasierten Lebkuchen können eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 50 g)
- Calories: 180
- Sugar: 15
- Sodium: 0.1
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 25
- Fiber: 1
- Protein: 3
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