Meine Nachbarin Frau Chen beobachtete mich eines Dienstagabends durch ihr Küchenfenster, als ich frustriert eine verbrannte Ladung Butterplätzchen in den Müll warf. Sie sagte nichts, kam einfach fünf Minuten später mit einer kleinen Dose an meine Tür. „Probier mal“, meinte sie mit einem verschmitzten Lächeln. „Die sind einfacher.“ In der Dose lagen diese kleinen grünen Wunder – zart, buttrig, mit einem Hauch von Salz und weißen Schokoladenstückchen. Ich war sofort hin und weg. Drei Wochen lang habe ich ihre Version nachgebacken, bis ich meine eigene Note gefunden habe. Ich habe die Pistazienmenge erhöht, weil ich den nussigen Geschmack liebe, und Meersalz-Flocken hinzugefügt, weil dieser süß-salzige Kontrast einfach perfekt ist. Ehrlich, ich habe noch nie ein Plätzchenrezept so oft hintereinander gebacken. Vielleicht kennst du das ja – wenn ein Rezept so gut ist, dass man es einfach immer wieder machen muss. Diese Pistazien-Plätzchen sind genau das. Sie sind der Grund, warum ich dienstags abends plötzlich Lust auf Backen habe, selbst wenn ich eigentlich total erschöpft bin.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese einfachen Pistazien-Plätzchen sind der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas Besonderes zu backen. Sie vereinen alles, was ein gutes Plätzchenrezept ausmacht: knusprige Ränder, weiche Mitte und genau die richtige Süße.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten sind diese Plätzchen fertig – perfekt für spontane Back-Attacken an stressigen Wochentagen.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Spezialitäten. Pistazien, weiße Schokolade und Meersalz – das wars im Grunde.
- Perfekt für jede Gelegenheit: Ob als Mitbringsel zur Einladung, für den gemütlichen Nachmittagskaffee oder als süßer Snack fürs Büro – diese Plätzchen passen immer.
- Absoluter Publikumsliebling: Jeder, der sie probiert, fragt nach dem Rezept. Ernsthaft. Ich habe den Überblick verloren, wie oft ich es schon weitergegeben habe.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem Teig, knackigen Pistazien, cremiger weißer Schokolade und dem feinen Meersalz – das ist einfach perfekt.
Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Rezepte sind entweder zu süß oder zu trocken. Hier sorgt das Meersalz dafür, dass die Süße nicht aufdringlich wirkt, und die gehackten Pistazien geben genau die richtige Textur. Ich habe unzählige Versionen getestet, und diese hier ist einfach die beste. Sie schmeckt nicht nur fantastisch, sondern ist auch noch so einfach, dass sie garantiert gelingt.
Dieses Rezept ist für alle, die keine Lust auf komplizierte Backprojekte haben. Es ist Comfort Food in seiner besten Form – schnell, unkompliziert und unglaublich befriedigend. Du wirst die Plätzchen lieben, versprochen.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese einfachen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade und Meersalz verwendest du nur wenige, aber qualitativ hochwertige Zutaten. Jede Zutat hat ihre wichtige Rolle, und zusammen ergeben sie dieses unwiderstehliche Geschmackserlebnis.
Für den Teig
- 250 g weiche Butter – am besten ungesalzen, damit du die Salzigkeit selbst bestimmen kannst. Lass sie wirklich rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, sonst wird der Teig klumpig. Ich nehme meist die Butter von MEGGLE oder Weihenstephan.
- 150 g Zucker – ganz normaler Haushaltszucker. Du kannst auch feinen Backzucker verwenden, aber das ist nicht nötig.
- 1 Päckchen Vanillezucker – oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt. Das gibt dem Teig diese wunderbare, warme Note.
- 1 Ei (Größe M) – am besten Zimmertemperatur, dann verbindet es sich besser mit der Butter.
- 300 g Mehl – Type 405 oder 550. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
- 1/2 Teelöffel Backpulver – für die richtige Lockerheit. Nicht zu viel, sonst werden die Plätzchen zu dick.
- 1 Prise Salz – nur eine kleine Prise, um die Aromen zu unterstreichen.
Für die Füllung & den Belag

- 150 g gehackte Pistazien – ungesalzen und ungeröstet, wenn möglich. Ich kaufe sie immer in der Nussabteilung im Supermarkt. Für ein intensiveres Aroma kannst du sie vorher kurz in einer trockenen Pfanne anrösten – aber Vorsicht, sie verbrennen schnell.
- 150 g weiße Schokolade – grob gehackt. Ich empfehle eine gute Marke wie Lindt oder Milka. Die billigen Schokoladen enthalten oft zu viel Zucker und schmelzen nicht so schön cremig.
- 1-2 Teelöffel Meersalzflocken – zum Bestreuen. Das ist der geheime Star! Ich verwende Maldon Sea Salt oder Fleur de Sel. Normales Tafelsalz ist zu intensiv und löst sich zu schnell auf.
Die Zutaten sind wirklich alle im normalen Supermarkt erhältlich. Du musst also nicht extra in einen Spezialitätenladen fahren. Die Pistazien sind vielleicht das teuerste Element, aber sie lohnen sich – glaub mir.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Backausrüstung. Die meisten Dinge hast du sicher schon zu Hause.
- Große Rührschüssel – ich verwende am liebsten eine aus Edelstahl oder Glas.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – für die cremige Butter-Zucker-Mischung. Geht auch mit einem Schneebesen, aber dann brauchst du etwas mehr Muskelkraft.
- Backblech – am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich habe zwei Bleche, damit ich im Wechsel backen kann.
- Teigschaber – um den Teig gut durchzumischen und die Schüssel sauber zu bekommen.
- Kleine Schüssel – für die gehackten Pistazien und die Schokoladenstückchen.
- Messlöffel und Küchenwaage – genaues Abwiegen ist wichtig, besonders beim Mehl. Ich habe eine digitale Waage von Soehnle, die ist super.
- Kühlschrank – zum Kühlen des Teigs. Das ist ein Muss, sonst verlaufen die Plätzchen beim Backen.
- Kuchenrost – zum Abkühlen der fertigen Plätzchen. Ein Gitterrost ist besser als ein Teller, weil die Luft zirkulieren kann und die Plätzchen knusprig bleiben.
Falls du keine Küchenmaschine hast – kein Problem. Ein Handrührgerät tut es genauso gut. Und wenn du kein Backpapier mehr hast, kannst du das Blech auch einfetten. Dann werden die Plätzchen aber etwas dunkler auf der Unterseite.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt die genaue Anleitung. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir, worauf du achten musst, damit die Plätzchen perfekt werden.
- Butter und Zucker cremig rühren. Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, fluffige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß aussehen. Das ist wichtig, denn dadurch werden die Plätzchen später schön zart. Wenn du zu wenig rührst, werden sie eher fest und kompakt.
- Ei unterrühren. Gib das Ei zur Butter-Zucker-Mischung und rühre es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als würde sie sich trennen – das ist normal. Keine Panik, das Mehl bindet alles wieder.
- Trockene Zutaten mischen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen. Ich nehme dafür eine Gabel, dann wird alles schön gleichmäßig verteilt.
- Mehlmischung unterheben. Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Teig zäh. Ein paar Mehlspuren sind in Ordnung – die verschwinden beim nächsten Schritt.
- Pistazien und Schokolade einarbeiten. Jetzt kommen die gehackten Pistazien und die gehackte weiße Schokolade dazu. Hebe sie vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Der Teig wird jetzt ziemlich fest und etwas bröselig – genau richtig. Wenn er zu trocken erscheint, kannst du einen Esslöffel Milch hinzufügen, aber das ist selten nötig.
- Teig kühlen. Wickle den Teig in Frischhaltefolie oder gib ihn in eine Schüssel mit Deckel. Stelle ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist der wichtigste Schritt! Wenn du den Teig nicht kühlst, verlaufen die Plätzchen beim Backen zu einer einzigen großen Masse. Ich mache das oft schon am Vorabend – dann schmecken sie am nächsten Tag noch besser.
- Backofen vorheizen. Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Plätzchen formen. Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Forme mit deinen Händen kleine Kugeln, etwa walnussgroß (ca. 20-25 Gramm pro Stück). Drücke sie leicht flach, sodass sie etwa 1 cm dick sind. Setze sie mit ausreichend Abstand auf das Blech – sie gehen noch etwas auseinander. Ein Tipp: Wenn die Hände klebrig werden, einfach kurz unter kaltem Wasser abspülen und abtrocknen.
- Backen. Backe die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, in der Mitte aber noch hell und weich aussehen. Nicht zu lange backen! Sie werden beim Abkühlen noch fester. Ich backe immer nur ein Blech auf einmal, dann wird die Hitze gleichmäßiger verteilt.
- Meersalz bestreuen. Sobald die Plätzchen aus dem Ofen kommen, streue sofort eine Prise Meersalzflocken darüber. Drücke sie leicht an, damit sie haften bleiben. Das Salz schmilzt nicht, sondern bleibt als kleine, knusprige Kristalle auf der Oberfläche.
- Abkühlen lassen. Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann sind sie fest genug, um sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchenrost zu heben. Dort vollständig auskühlen lassen. Das dauert etwa 15-20 Minuten. In dieser Zeit werden sie richtig schön knusprig.
Und fertig! Siehst du, wie einfach das war? Die Plätzchen duften himmlisch nach Butter und Pistazien, und die weiße Schokolade ist innen noch leicht cremig.
Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen
Hier kommen meine besten Tipps, die ich über die Jahre gesammelt habe. Manche davon habe ich auf die harte Tour gelernt – mit verbrannten oder zerlaufenen Plätzchen.
- Der Teig muss kalt sein. Das ist der häufigste Fehler. Wenn der Teig zu warm ist, werden die Plätzchen flach und breit. Kühle ihn mindestens 30 Minuten, besser eine Stunde. Wenn du wenig Zeit hast, kannst du den Teig für 15 Minuten ins Gefrierfach legen – aber pass auf, dass er nicht durchfriert.
- Nicht zu viel Mehl verwenden. Wenn du das Mehl direkt aus der Tüte in die Schüssel schüttest, kann es sein, dass du zu viel nimmst. Am besten wiegst du es ab oder verwendest die „Schaufel-und-Streich“-Methode: Schaufel das Mehl mit einem Löffel in den Messbecher und streiche es dann glatt. So wird es nicht zu fest.
- Die richtige Backzeit. Jeder Ofen ist anders. Meine Plätzchen sind nach 10 Minuten perfekt, aber bei dir kann es 12 Minuten dauern. Achte auf die Farbe: Die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte noch hell. Wenn du sie zu lange backst, werden sie trocken und hart.
- Pistazien richtig hacken. Ich hacke die Pistazien immer mit einem großen Messer, nicht im Mixer. Im Mixer werden sie zu fein und geben eine Paste ab. Mit dem Messer bleiben sie schön stückig. Ein Tipp: Einmal kurz mit dem Nudelholz darüber rollen, dann sind sie leichter zu hacken.
- Weiße Schokolade nicht ersetzen. Ich habe es mal mit Vollmilchschokolade probiert – war nicht schlecht, aber der Geschmack war zu dominant. Die weiße Schokolade ist milder und lässt den Pistaziengeschmack besser zur Geltung kommen. Wenn du keine weiße Schokolade magst, lass sie einfach weg und nimm 50 Gramm mehr Pistazien.
Ich habe selbst schon einige Fehler gemacht. Einmal habe ich vergessen, den Teig zu kühlen – das Ergebnis war eine riesige, flache Plätzchen-Landschaft auf dem Blech. Nicht schön, aber immer noch lecker. Und einmal habe ich zu viel Salz verwendet – das war dann eher eine Vorspeise als ein Dessert. Also: Weniger ist mehr beim Meersalz.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst, ohne dass es kompliziert wird.
- Schokoladen-Variante: Ersetze die weiße Schokolade durch dunkle oder Vollmilch-Schokolade. Das gibt einen intensiveren, leicht bitteren Kontrast zu den Pistazien. Ich mag die Kombination aus dunkler Schokolade und Meersalz besonders gerne.
- Zitronen-Pistazien-Plätzchen: Füge den Abrieb einer halben Bio-Zitrone zum Teig hinzu. Die frische Zitrusnote passt wunderbar zu den Pistazien und macht die Plätzchen noch fruchtiger. Ein echter Sommertipp!
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die du mit 3 Esslöffeln Wasser verrührst (Leinsamen-Ei). Die Plätzchen werden etwas bröseliger, schmecken aber genauso gut.
- Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (ich mag die von Schaer) und füge einen Teelöffel Xanthan-Gummi hinzu, damit der Teig besser zusammenhält. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber der Geschmack ist fantastisch.
- Würzige Note: Gib einen halben Teelöffel gemahlenen Kardamom oder Zimt zum Teig. Das passt besonders gut in der Weihnachtszeit und verleiht den Plätzchen eine orientalische Note.
Ich habe die Zitronen-Variante letztes Jahr im Sommer gemacht und war begeistert. Sie schmeckt so frisch und leicht – perfekt für laue Abende auf dem Balkon. Probier einfach aus, was dir am besten gefällt.
Servieren & Aufbewahren
Diese Pistazien-Plätzchen schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Dann sind sie außen knusprig und innen noch leicht weich. Hier ein paar Tipps, wie du sie servieren und lagern kannst.
Servieren: Die Plätzchen schmecken pur am besten, aber du kannst sie auch mit einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch servieren. Für einen besonderen Anlass kannst du sie auf einer hübschen Platte anrichten und mit etwas Puderzucker bestäuben. Oder du tauchst sie zur Hälfte in geschmolzene weiße Schokolade – dann sehen sie noch edler aus.
Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Plätzchen bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie weich und verlieren ihre Knusprigkeit. Am besten bewahrst du sie in einer Keksdose mit einem Stück Küchenpapier auf dem Boden auf, das überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt.
Einfrieren: Du kannst die Plätzchen auch einfrieren. Lege sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose und drücke die Luft heraus. Sie halten sich im Gefrierfach bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du sie einfach heraus und lässt sie bei Raumtemperatur für 15-20 Minuten auftauen. Oder du backst sie kurz bei 160 Grad auf, dann schmecken sie wie frisch gebacken.
Reheat-Tipp: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, lege sie für 3-4 Minuten bei 150 Grad in den Ofen. Dann werden sie wieder knusprig. Aber pass auf, dass sie nicht verbrennen.
Die Plätzchen schmecken übrigens am zweiten Tag oft noch besser, weil sich die Aromen von Pistazien und Schokolade dann richtig entfalten. Also keine Sorge, wenn du sie nicht sofort alle isst – sie werden nur besser.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Ich möchte hier keine falschen Versprechungen machen – das sind immer noch Plätzchen mit Butter und Zucker. Aber sie haben auch einige positive Eigenschaften.
Geschätzte Nährwerte pro Plätzchen (bei ca. 25 Stück):
- Kalorien: ca. 120-130 kcal
- Fett: ca. 8 g
- Kohlenhydrate: ca. 11 g
- Eiweiß: ca. 2 g
- Ballaststoffe: ca. 0,5 g
Positive Aspekte: Pistazien sind reich an Vitamin B6, Kalium und Antioxidantien. Sie enthalten gesunde ungesättigte Fettsäuren, die gut fürs Herz sind. Die weiße Schokolade liefert zwar Zucker, aber auch Kalzium. Und das Meersalz enthält Spurenelemente wie Magnesium und Jod – natürlich nur in sehr geringen Mengen.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, weiße Schokolade), Eier und Nüsse (Pistazien). Für Menschen mit Nussallergien sind die Plätzchen nicht geeignet. Du kannst die Pistazien aber durch Sonnenblumenkerne ersetzen – das gibt auch eine schöne Textur, schmeckt aber anders.
Ich sehe diese Plätzchen als einen kleinen Genuss im Alltag. Ein oder zwei Stück zum Nachmittagskaffee – das ist völlig in Ordnung und tut der Seele gut. Es geht ja nicht darum, die ganze Dose auf einmal zu essen (auch wenn es schwerfällt).
Fazit – Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Diese einfachen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade und Meersalz sind mein absolutes Lieblingsrezept für den Alltag. Sie sind schnell gemacht, brauchen keine ausgefallenen Zutaten und schmecken einfach fantastisch. Der Teig ist butterweich, die Pistazien geben Crunch, die weiße Schokolade sorgt für Cremigkeit, und das Meersalz bringt den perfekten Kontrast.
Ich liebe es, wie vielseitig dieses Rezept ist. Du kannst es nach Lust und Laune abwandeln – mit Zitrone, anderen Schokoladensorten oder Gewürzen. Und das Beste: Es gelingt wirklich immer. Selbst wenn du kein Backprofi bist, werden diese Plätzchen garantiert ein Erfolg.
Also, worauf wartest du? Schnapp dir die Zutaten und leg los. Ich bin gespannt, wie sie dir schmecken! Schreib mir gerne in die Kommentare, ob du eine Variante ausprobiert hast oder ob du einen Tipp hast, den ich noch nicht kenne. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden – je mehr Menschen diese Plätzchen backen, desto besser. Versprochen, du wirst sie nicht bereuen. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Der Teig kann sogar bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie ein, damit er nicht austrocknet. Nimm ihn dann etwa 10 Minuten vor dem Formen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird.
Warum sind meine Plätzchen so flach geworden?
Das passiert meistens, wenn der Teig nicht kalt genug war oder zu viel Butter im Verhältnis zum Mehl verwendet wurde. Achte darauf, den Teig wirklich 30 Minuten zu kühlen, und wiege das Mehl genau ab. Auch wenn der Ofen zu heiß ist, können die Plätzchen zu schnell verlaufen.
Kann ich die Pistazien durch andere Nüsse ersetzen?
Ja, du kannst Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse verwenden. Die Plätzchen schmecken dann natürlich anders, aber sie werden trotzdem lecker. Mandeln passen besonders gut zur weißen Schokolade. Röste die Nüsse vorher kurz an, dann wird das Aroma intensiver.
Wie lange halten sich die Plätzchen?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate. Achte darauf, dass sie nicht feucht werden, sonst verlieren sie ihre Knusprigkeit. Ein Stück Küchenpapier in der Dose hilft, die Feuchtigkeit zu regulieren.
Kann ich die weiße Schokolade auch weglassen?
Ja, du kannst die weiße Schokolade durch 50 Gramm mehr gehackte Pistazien ersetzen. Dann werden die Plätzchen etwas nussiger und weniger süß. Oder du verwendest stattdessen getrocknete Cranberries – das gibt eine fruchtige Note.
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Einfache Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade: Bestes Rezept
Diese einfachen Pistazien-Plätzchen mit weißer Schokolade und Meersalz sind butterweich, knusprig und perfekt für jede Gelegenheit. In unter 30 Minuten zubereitet, gelingen sie garantiert und sind ein absoluter Publikumsliebling.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten (zzgl. 30 Minuten Kühlzeit)
- Yield: 25 Plätzchen 1x
- Category: Kekse & Plätzchen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (ungesalzen)
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 300 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 150 g gehackte Pistazien (ungesalzen, ungeröstet)
- 150 g weiße Schokolade (grob gehackt)
- 1–2 TL Meersalzflocken (z.B. Maldon Sea Salt oder Fleur de Sel)
Instructions
- Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig rühren, bis eine helle, fluffige Masse entsteht.
- Das Ei zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis es vollständig eingearbeitet ist.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
- Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist.
- Gehackte Pistazien und gehackte weiße Schokolade vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln oder in eine Schüssel mit Deckel geben und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Aus dem gekühlten Teig walnussgroße Kugeln formen (ca. 20-25 g pro Stück), leicht flach drücken (ca. 1 cm dick) und mit ausreichend Abstand auf die Bleche setzen.
- Die Plätzchen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell und weich aussieht.
- Sofort nach dem Backen eine Prise Meersalzflocken über die heißen Plätzchen streuen und leicht andrücken.
- Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchenrost heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 15-20 Minuten).
Notes
Der Teig muss unbedingt gekühlt werden, sonst verlaufen die Plätzchen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren; die Plätzchen sollten an den Rändern goldbraun sein, in der Mitte aber noch hell. Meersalzflocken nicht durch normales Tafelsalz ersetzen, da dieses zu intensiv ist. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 125
- Sugar: 6
- Sodium: 80
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 11
- Fiber: 0.5
- Protein: 2
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