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Michelle Bell

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Einfache Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung – Bestes Weihnachtskeks Rezept

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Meine Nachbarin, Frau Weber, fragte mich letzte Weihnachten, warum ich nicht einfach die fertige Füllung aus dem Glas nehmen könne, anstatt stundenlang Preiselbeeren einzukochen. Ich begann eine Erklärung, warum das nicht funktionieren würde – dann hielt ich inne. Vielleicht hatte sie ja recht. Ehrlich gesagt, ich war ein bisschen beleidigt. Ich meine, ich bin doch diejenige, die jedes Jahr stolz ihre selbstgemachten Linzer Plätzchen präsentiert. Aber an diesem verregneten Dienstag, als ich bis spätabends in der Küche stand, weil der Teig mal wieder nicht so wollte, dachte ich an ihre Worte. Also griff ich beim nächsten Einkauf zu einem Glas mit feinen Preiselbeeren. Es war, als hätte mir jemand eine Last von den Schultern genommen. Die Plätzchen schmeckten genauso gut – vielleicht sogar besser, weil ich nicht mehr genervt war. Seitdem backe ich meine einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung genau so. Manchmal, das habe ich gelernt, ist die einfachste Lösung die beste. Und dieses Rezept ist der lebende Beweis dafür. Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Gefühl, wenn man sich zu viel Mühe gibt, obwohl es auch einfacher geht. Genau hier setzt dieses Rezept an.

Warum Sie diese Linzer Plätzchen lieben werden

Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung sind nicht nur unglaublich lecker, sie retten Ihnen auch den Verstand in der stressigen Weihnachtszeit. Ich habe unzählige Versionen getestet, und diese hier ist meine absolute Lieblingsvariante.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und muss nur kurz kühlen. Perfekt für spontane Backabende unter der Woche.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Haselnüsse, Mehl, Butter und ein Glas Preiselbeeren – das haben Sie vielleicht schon zu Hause.
  • Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Diese Plätzchen sehen aus wie vom Bäcker, sind aber garantiert selbstgemacht. Ideal für Plätzchenteller oder als Geschenk.
  • Praktisch für Berufstätige: Der Teig lässt sich hervorragend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lagern. So backen Sie an mehreren Tagen in kleinen Portionen.
  • Unwiderstehlich lecker: Der nussige Haselnussgeschmack trifft auf die fruchtig-säuerliche Preiselbeerfüllung. Die Kombination ist einfach himmlisch.

Was diese Linzer Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen der buttrigen, mürben Textur und der fruchtigen Note. Ich habe lange an der Menge der Haselnüsse gefeilt, damit der Teig nicht bröselt, sondern perfekt ausstechen lässt. Und die Preiselbeeren aus dem Glas? Die sind tatsächlich konstanter im Geschmack als meine selbstgekochten. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist das Rezept, bei dem Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen werden. Es ist Weihnachten, wie es sein soll: vertraut, wohlig und ohne Stress.

Was Sie für die Zutaten brauchen

Für diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung verwenden Sie ganz normale Zutaten, die Sie in jedem Supermarkt finden. Die Qualität macht den Unterschied, aber Sie müssen nicht extra in den Feinkostladen rennen.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter (am besten ungesalzen, Zimmertemperatur – dann wird der Teig besonders geschmeidig)
  • 125 g Puderzucker (gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen)
  • 1 Ei (Größe M) (Zimmertemperatur, das bindet den Teig besser)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ich nehme gern echten Bourbon-Vanillezucker, aber der normale tut es auch)
  • 300 g Mehl (Type 405, glatt)
  • 150 g gemahlene Haselnüsse (ich mahle sie manchmal selbst, aber gekaufte funktionieren genauso gut – achten Sie auf feine Mahlung)
  • 1/2 TL Zimt (optional, aber es gibt dem Teig diese typische weihnachtliche Note)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)

Für die Füllung und Dekoration

Einfache Linzer Plätzchen preparation steps

  • 1 Glas Preiselbeeren (ca. 200-250 g) (feine Preiselbeeren, nicht die groben – ich mag die von „Mutti“ oder „Schwartau“, sie sind schön sämig)
  • Puderzucker zum Bestäuben (für den typischen Linzer-Look)

Ein Tipp zur Haselnuss-Auswahl: Wenn Sie die Nüsse selbst mahlen, rösten Sie sie vorher kurz in der Pfanne ohne Fett. Das bringt das Aroma richtig zur Geltung. Aber Vorsicht – sie verbrennen schnell! Ich habe schon einige Portionen in den Müll werfen müssen, weil ich kurz weggeschaut habe. Seitdem nehme ich lieber fertig gemahlene, wenn ich wenig Zeit habe.

Zur Preiselbeerfüllung: Ja, ich gebe es zu – ich verwende fertige aus dem Glas. Frau Weber hatte recht. Die Konsistenz ist perfekt, sie läuft nicht aus und schmeckt konstant gut. Achten Sie darauf, dass es sich um „feine“ Preiselbeeren handelt, nicht um ganze Beeren. Die lassen sich besser verarbeiten und verteilen sich gleichmäßig zwischen den Plätzchen.

Für eine glutenfreie Variante: Ersetzen Sie das Mehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung für Kekse. Die Haselnüsse sind ja schon von Natur aus glutenfrei. Ich habe das für meine Freundin mit Zöliakie getestet – es funktioniert einwandfrei, der Teig wird nur etwas bröseliger.

Benötigte Küchengeräte

Für diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung brauchen Sie kein Spezialequipment. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in der Küche.

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Teig. Geht auch mit der Hand, aber dann brauchen Sie etwas mehr Kraft und Geduld.
  • Ausstechförmchen: Ein großes rundes oder herzförmiges (ca. 5 cm) und ein kleineres für das „Fenster“ (ca. 2 cm). Ich liebe meine alten Kupferförmchen, aber Plastik geht auch.
  • Backblech mit Backpapier: Einfach und praktisch. Ich backe immer zwei Bleche gleichzeitig, um Zeit zu sparen.
  • Nudelholz: Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs. Ich habe ein günstiges aus Holz, das seit Jahren treu seinen Dienst tut.
  • Kühlschrank: Zum Kühlen des Teigs. Unverzichtbar, sonst klebt alles.
  • Kuchengitter: Zum Auskühlen der Plätzchen. Ein Backblech mit Küchenpapier tut es im Notfall auch.

Budget-Tipp: Wenn Sie keine kleinen Ausstechförmchen haben, nehmen Sie einfach einen Spritzbeutelaufsatz oder eine leere Filzstiftkappe. Funktioniert erstaunlich gut!

Zubereitung – Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil: die Zubereitung dieser einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken.

  1. Teig vorbereiten (15 Minuten): Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe cremig – etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und luftig ist. Das Ei dazugeben und nochmal kurz unterrühren.
  2. Trockene Zutaten mischen (5 Minuten): In einer separaten Schüssel das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, den Zimt und das Salz vermischen. Geben Sie diese Mischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühren Sie nur so lange, bis sich alles verbunden hat. Der Teig sollte weich sein, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu.
  3. Teig kühlen (mindestens 1 Stunde): Formen Sie den Teig zu einer flachen Scheibe, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Über Nacht ist noch besser – dann lässt er sich perfekt verarbeiten.
  4. Backofen vorheizen (10 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  5. Teig ausrollen (10 Minuten): Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und lassen Sie ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4-5 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst brechen die Plätzchen später.
  6. Plätzchen ausstechen (15 Minuten): Stechen Sie mit dem großen Förmchen so viele Plätzchen aus, wie Sie können. Bei der Hälfte der Plätzchen stechen Sie in der Mitte ein kleines „Fenster“ aus (das kleine Förmchen). Diese werden später die Deckel. Sammeln Sie die Reste, kneten Sie sie kurz durch und rollen Sie sie erneut aus. Wiederholen Sie den Vorgang, bis der Teig aufgebraucht ist.
  7. Backen (10-12 Minuten): Legen Sie die Plätzchen mit etwas Abstand auf die Backbleche. Backen Sie sie für 10-12 Minuten. Die Ränder sollten leicht goldbraun sein, die Mitte bleibt hell. Achtung: Sie sehen nach dem Backen weicher aus – das ist normal. Sie werden beim Abkühlen fest.
  8. Abkühlen lassen (20 Minuten): Lassen Sie die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Sie müssen komplett ausgekühlt sein, bevor Sie sie füllen.
  9. Füllen und zusammensetzen (15 Minuten): Bestäuben Sie die Deckel (die mit dem Fenster) großzügig mit Puderzucker. Geben Sie einen halben Teelöffel Preiselbeermarmelade auf die Mitte der Bodenplätzchen. Setzen Sie einen Deckel darauf und drücken Sie ihn leicht an. Die Marmelade sollte im Fenster schön sichtbar sein. Fertig!

Mein persönlicher Tipp: Wenn die Marmelade beim Drücken seitlich herausquillt, haben Sie zu viel genommen. Das ist mir am Anfang ständig passiert. Ein halber Teelöffel reicht völlig. Und wenn doch mal was danebengeht – einfach mit dem Finger wegwischen und genießen!

Tipps & Tricks für perfekte Linzer Plätzchen

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht, damit Sie es besser machen können. Hier sind meine besten Tipps für diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung.

Der Teig klebt beim Ausrollen? Das kenne ich. Legen Sie den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder Backpapier. Dann klebt gar nichts, und Sie brauchen kaum Mehl. Der Teig bleibt schön mürbe.

Die Plätzchen brechen beim Ausstechen? Dann ist der Teig zu warm. Einfach kurz zurück in den Kühlschrank für 15 Minuten. Das passiert mir jedes Jahr, wenn ich ungeduldig bin. Seitdem lege ich immer eine Portion Teig in den Kühlschrank, während ich mit der anderen arbeite.

Die Fenster verschließen sich beim Backen? Das liegt daran, dass der Teig aufgeht. Drücken Sie das kleine Förmchen ruhig etwas tiefer ein – fast bis zum Blech. Oder stechen Sie die Fenster erst aus, wenn die Plätzchen auf dem Blech liegen. Das mache ich heute immer so.

Multitasking-Tipp für Berufstätige: Bereiten Sie den Teig am Vorabend zu. Dann müssen Sie am Backtag nur ausrollen, ausstechen und backen. In 30 Minuten haben Sie zwei Bleche fertig. Ich backe oft an drei Abenden in der Woche kleine Portionen – so wird es nie stressig.

Konsistenz-Check: Der gebackene Teig sollte hell bleiben, nur die Ränder leicht bräunen. Wenn die Plätzchen zu dunkel werden, schmecken sie bitter. Stellen Sie lieber eine kürzere Backzeit ein und verlängern Sie sie bei Bedarf. Jeder Ofen ist anders – das habe ich auf die harte Tour gelernt.

Variationen & Abwandlungen

Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung sind ein fantastischer Grundbaustein. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie sie abwandeln können.

Nüsse tauschen: Statt Haselnüssen können Sie auch gemahlene Mandeln oder Walnüsse verwenden. Mandeln geben einen feineren, milderen Geschmack. Walnüsse sind etwas herber. Ich habe einmal eine Mischung aus Haselnüssen und Mandeln probiert – das war auch sehr lecker.

Andere Füllungen: Preiselbeeren sind klassisch, aber Himbeermarmelade, Johannisbeergelee oder Aprikosenkonfitüre passen auch hervorragend. Im Sommer nehme ich gern frische Erdbeermarmelade – dann schmecken die Plätzchen fast wie ein fruchtiges Dessert.

Schoko-Variante: Für alle Schokoholics: Mischen Sie 2 EL Kakaopulver unter den Teig und ersetzen Sie die Preiselbeeren durch dunkle Schokoladencreme (z. B. Nutella). Aber Vorsicht – die werden schnell weggeputzt!

Vegan: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser (quellen lassen). Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist überraschend gut. Meine vegane Freundin war begeistert.

Gewürz-Variation: Geben Sie neben Zimt noch eine Prise Nelkenpulver oder Kardamom in den Teig. Das gibt eine wunderbar orientalische Note. Ich habe das letztes Jahr für eine Weihnachtsfeier gemacht – alle wollten das Rezept.

Servieren & Aufbewahren

Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann perfekt.

Servieren: Zimmertemperatur ist ideal. Stellen Sie sie auf einer schönen Platte an – der Kontrast zwischen dem weißen Puderzucker und der roten Füllung sieht einfach festlich aus. Dazu passt ein Glas Glühwein, eine Tasse Kaffee oder ein Milchkaffee. Für Kinder natürlich Milch oder Kakao.

Aufbewahren: In einer gut verschließbaren Keksdose halten sich die Plätzchen problemlos 2-3 Wochen. Legen Sie sie mit Backpapier zwischen die Schichten, damit nichts verklebt. Wichtig: Nicht im Kühlschrank lagern – da werden sie weich. Ein kühler, trockener Ort ist perfekt.

Einfrieren: Die ungefüllten und unbestäubten Plätzchen lassen sich wunderbar einfrieren. Backen Sie sie einfach, lassen Sie sie auskühlen und packen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So haben Sie bis zu 3 Monate lang einen Vorrat. Zum Servieren auftauen, füllen und mit Puderzucker bestäuben. Das mache ich oft, um in der Vorweihnachtszeit flexibel zu sein.

Reheating-Tipp: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich werden sollten (was bei hoher Luftfeuchtigkeit passieren kann), legen Sie sie für 5 Minuten bei 100 °C in den Ofen. Das macht sie wieder knusprig.

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung sind ein Genussmittel – aber sie haben auch ihre guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei etwa 30 Plätzchen):

  • Kalorien: ca. 120 kcal
  • Fett: ca. 8 g (davon gesättigte Fettsäuren: 4 g)
  • Kohlenhydrate: ca. 11 g (davon Zucker: 5 g)
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Haselnüsse sind reich an Vitamin E, ungesättigten Fettsäuren und Magnesium. Sie unterstützen die Herzgesundheit und liefern langanhaltende Energie. Die Preiselbeeren enthalten Antioxidantien und sind gut für die Blase – ein kleiner gesundheitlicher Bonus in der Weihnachtszeit. Natürlich sind diese Plätzchen nicht als Diätkost gedacht, aber in Maßen genossen, sind sie ein durchaus vertretbarer Genuss. Ich persönlich finde, dass ein oder zwei Stücke am Tag völlig in Ordnung sind – man muss ja nicht die ganze Dose auf einmal essen. Obwohl ich zugeben muss, dass das schwerfällt!

Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Nüsse (Haselnüsse). Für Allergiker geeignete Varianten finden Sie im Abschnitt „Variationen“.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?

Ja, absolut! Das ist sogar ideal. Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er nicht zu hart ist.

Warum werden meine Plätzchen beim Backen zu dunkel?

Das liegt meist an der Ofentemperatur. Jeder Ofen heizt anders. Backen Sie die Plätzchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze und behalten Sie sie im Auge. Wenn sie nach 10 Minuten schon bräunen, reduzieren Sie die Temperatur beim nächsten Mal auf 170 °C. Umluft ist oft heißer – dann reichen 160 °C.

Kann ich statt Preiselbeeren auch andere Marmeladen verwenden?

Ja, sehr gern! Himbeer-, Johannisbeer- oder Aprikosenmarmelade passen hervorragend. Achten Sie darauf, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie aus. Am besten eignen sich Konfitüren mit extra viel Frucht oder Gelee.

Wie verhindere ich, dass der Teig beim Ausrollen klebt?

Mein bester Tipp: Rollen Sie den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier oder Frischhaltefolie aus. Dann klebt gar nichts, und Sie brauchen kaum zusätzliches Mehl. Außerdem bleibt der Teig schön mürbe.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?

Ja, für eine vegane Variante ersetzen Sie das Ei durch 1 EL Leinsamen, gemischt mit 3 EL Wasser. Lassen Sie die Mischung 10 Minuten quellen, bis sie gelartig wird. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist trotzdem lecker.

Fazit

Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung sind der Beweis, dass Weihnachtsbäckerei nicht kompliziert sein muss. Sie schmecken unglaublich festlich, sehen wunderschön aus und sind dabei so unkompliziert, dass Sie sie auch nach einem langen Arbeitstag noch backen können. Ich liebe es, wie die buttrige Nussigkeit auf die fruchtige Säure der Preiselbeeren trifft – das ist für mich der Geschmack von Weihnachten. Probieren Sie es aus! Passen Sie die Füllung an, tauschen Sie die Nüsse oder fügen Sie Ihre Lieblingsgewürze hinzu. Dieses Rezept lebt von Ihrer Kreativität. Ich freue mich riesig, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Linzer Plätzchen geworden sind. Welche Variation haben Sie ausprobiert? Was war Ihr persönlicher Tipp? Teilen Sie Ihre Erfahrungen – und vergessen Sie nicht, das Rezept mit Ihren Freunden zu teilen. Denn Weihnachten ist doch die Zeit des Teilens, oder? Frohes Backen!

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Einfache Linzer Plätzchen recipe

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Einfache Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung – Bestes Weihnachtskeks Rezept

Diese einfachen Linzer Plätzchen mit Haselnuss und Preiselbeerfüllung sind der Beweis, dass Weihnachtsbäckerei nicht kompliziert sein muss. Sie schmecken unglaublich festlich, sehen wunderschön aus und sind dabei so unkompliziert, dass Sie sie auch nach einem langen Arbeitstag noch backen können.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 45 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 125 g Puderzucker (1 Tasse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
  • 300 g Mehl (2 1/2 Tassen)
  • 150 g gemahlene Haselnüsse (1 1/2 Tassen)
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Glas Preiselbeeren (ca. 200–250 g) (3/4 Tasse)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Teig vorbereiten (15 Minuten): Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe cremig – etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und luftig ist. Das Ei dazugeben und nochmal kurz unterrühren.
  2. Trockene Zutaten mischen (5 Minuten): In einer separaten Schüssel das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, den Zimt und das Salz vermischen. Geben Sie diese Mischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühren Sie nur so lange, bis sich alles verbunden hat. Der Teig sollte weich sein, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu.
  3. Teig kühlen (mindestens 1 Stunde): Formen Sie den Teig zu einer flachen Scheibe, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Über Nacht ist noch besser – dann lässt er sich perfekt verarbeiten.
  4. Backofen vorheizen (10 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  5. Teig ausrollen (10 Minuten): Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und lassen Sie ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4-5 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst brechen die Plätzchen später.
  6. Plätzchen ausstechen (15 Minuten): Stechen Sie mit dem großen Förmchen so viele Plätzchen aus, wie Sie können. Bei der Hälfte der Plätzchen stechen Sie in der Mitte ein kleines „Fenster“ aus (das kleine Förmchen). Diese werden später die Deckel. Sammeln Sie die Reste, kneten Sie sie kurz durch und rollen Sie sie erneut aus. Wiederholen Sie den Vorgang, bis der Teig aufgebraucht ist.
  7. Backen (10-12 Minuten): Legen Sie die Plätzchen mit etwas Abstand auf die Backbleche. Backen Sie sie für 10-12 Minuten. Die Ränder sollten leicht goldbraun sein, die Mitte bleibt hell. Achtung: Sie sehen nach dem Backen weicher aus – das ist normal. Sie werden beim Abkühlen fest.
  8. Abkühlen lassen (20 Minuten): Lassen Sie die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Sie müssen komplett ausgekühlt sein, bevor Sie sie füllen.
  9. Füllen und zusammensetzen (15 Minuten): Bestäuben Sie die Deckel (die mit dem Fenster) großzügig mit Puderzucker. Geben Sie einen halben Teelöffel Preiselbeermarmelade auf die Mitte der Bodenplätzchen. Setzen Sie einen Deckel darauf und drücken Sie ihn leicht an. Die Marmelade sollte im Fenster schön sichtbar sein. Fertig!

Notes

Wenn die Marmelade beim Drücken seitlich herausquillt, haben Sie zu viel genommen. Ein halber Teelöffel reicht völlig. Der Teig lässt sich hervorragend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lagern. Die ungefüllten und unbestäubten Plätzchen lassen sich wunderbar einfrieren.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 5
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Linzer Plätzchen, Haselnuss, Preiselbeerfüllung, Weihnachtskeks, einfaches Rezept, Weihnachtsbäckerei

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