„Warum kannst du den Baumstriezel nicht einfach im Ofen backen, anstatt ihn über offenem Feuer zu drehen?”, fragte meine Nachbarin Klara, während ich ihr von meinem letzten gescheiterten Versuch erzählte, den ungarischen Klassiker zu Hause zu machen. Ich begann, ihr zu erklären, warum das nicht funktionieren würde – der Teig würde trocken werden, die Karamellisierung wäre anders, es wäre einfach nicht dasselbe. Dann hielt ich inne. Eigentlich hatte ich keine Ahnung, ob es wirklich nicht ging. Ich hatte es einfach nie versucht, weil alle Rezepte und alle Blogposts immer nur diese eine Methode zeigten: den Teig um einen Holzspieß wickeln, über Glut drehen, ständig aufpassen. Ein bisschen albern, oder? Da stand ich also, die selbsternannte „Expertin” für ausgefallene Backrezepte, und musste zugeben, dass mir eine so einfache Frage nie in den Sinn gekommen war.
Also gut, Klara. Du hattest recht. An einem verregneten Dienstagabend, als ich absolut keine Lust hatte, den Grill anzuwerfen oder stundenlang Holzspieße einzuweichen, habe ich es einfach ausprobiert. Ich rollte meinen Hefeteig um eine leere Konservendose – ja, wirklich –, bestrich ihn mit geschmolzener Butter und wälzte ihn in einer Mischung aus Zucker und Zimt. Dann ab in den Ofen. Ich war bereit, einen kompletten Fehlschlag zu essen, nur um Klara später sagen zu können: „Siehst du, ich hatte doch recht.” Aber wisst ihr was? Es war perfekt. Außen knusprig karamellisiert, innen fluffig weich, genau wie das Original. Vielleicht sogar ein bisschen gleichmäßiger, weil die Hitze im Ofen so konstant ist. Ich stand da in meiner Küche, die nach Zimt duftete, und musste mir eingestehen, dass ich mich jahrelang unnötig kompliziert gemacht hatte. Dieses Rezept für leichter Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker ist seitdem mein Geheimtipp, den ich mit jedem teile, der sagt: „Oh, das wäre toll, aber ich traue mich nicht an den Grill ran.” Und genau deshalb teile ich ihn heute mit dir.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieser leichte Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker ist nicht nur einfach, er ist ein echter Game-Changer für alle, die den Geschmack von ungarischen Jahrmärkten lieben, aber keine Lust auf stundenlanges Hantieren am Grill haben. Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet – für Geburtstage, gemütliche Kaffeerunden und sogar für meine Familie, die normalerweise sehr skeptisch ist, wenn ich mit „gesünderen” Versionen von Klassikern ankomme. Das Ergebnis war jedes Mal dasselbe: begeisterte Gesichter und leere Teller. Hier ist, warum es dich umhauen wird:
- Schnell & einfach: Kein Einweichen von Holzspießen, kein ständiges Drehen über Glut. Der Teig ist in 15 Minuten geknetet und nach nur 25 Minuten Backzeit ist dein Baumstriezel fertig. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn Kinder plötzlich Lust auf etwas Besonderes haben.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Ausflug in den Asia-Laden oder zum Grillfachhandel. Mehl, Hefe, Milch, Butter, Zucker und Zimt – das hast du garantiert zu Hause. Sogar die „Dosen” aus dem Vorratsschrank sind perfekt geeignet.
- Perfekt für gemütliche Nachmittage: Egal ob zum Sonntagskaffee, als süße Überraschung für die Familie oder für einen Filmabend – dieser Baumstriezel ist immer ein Highlight. Er sieht unglaublich beeindruckend aus, ist aber so unkompliziert, dass du ihn auch an einem stressigen Tag machen kannst.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich habe ihn noch nie erlebt, dass jemand nicht mindestens zwei Stücke gegessen hat. Die Kombination aus buttrigem Hefeteig und knuspriger Zimt-Zucker-Kruste ist einfach unwiderstehlich. Kinder lieben ihn, Erwachsene werden nostalgisch.
- Unglaublich lecker: Das ist nicht nur „irgendein” Kuchen. Die Textur ist perfekt – außen karamellisiert und knusprig, innen luftig und weich. Der Ofen sorgt für eine gleichmäßige Bräunung, die am Grill oft schwer zu erreichen ist. Es ist, ehrlich gesagt, die beste Version, die ich je gegessen habe.
Was diesen leichten Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker von allen anderen Rezepten unterscheidet, ist die Methode. Ich habe jahrelang versucht, den perfekten Baumstriezel am Grill zu backen, mit mäßigem Erfolg. Der Teig war entweder verbrannt oder innen noch roh – es war einfach frustrierend. Der Ofen hingegen liefert gleichmäßige Hitze von allen Seiten. Kein Wenden, kein Raten, keine verbrannten Finger. Und die Konservendose als Form? Ein absoluter Geniestreich! Sie sorgt für die perfekte Hohlform und ist stabil genug, um den Teig zu halten. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist das Rezept, das dich endlich in den Genuss von frischem, warmem Baumstriezel bringt, ohne dass du dafür einen Grill besitzen oder eine Stunde im Regen stehen musst.
Ich liebe es, dieses Rezept zu machen, weil es mich an den Moment erinnert, als ich meiner eigenen Sturheit eine Lektion erteilt habe. Es ist das perfekte Beispiel dafür, dass man manchmal die einfachste Lösung übersieht, weil man zu sehr in den traditionellen Methoden feststeckt. Und es schmeckt einfach nach purem Glück – warm, süß, buttrig und mit dieser unwiderstehlichen Zimtnote, die sofort gute Laune macht.
Zutaten, die du brauchst
Für diesen leichten Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker brauchst du wirklich keine exotischen Zutaten. Ich habe bewusst auf alles verzichtet, was man nicht im normalen Supermarkt findet. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit einfachen, grundlegenden Zutaten auskommt, die trotzdem ein fantastisches Ergebnis liefern. Hier ist, was du für den Teig und die Kruste benötigst. Ich habe die Zutaten in Gruppen eingeteilt, damit du den Überblick behältst.
Für den Hefeteig
- 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550): Das ist die Basis für unseren Teig. Ich verwende am liebsten Type 405, weil der Teig besonders fein und fluffig wird. Wenn du es etwas herzhafter magst, kannst du auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen, aber dann wird der Teig etwas fester. Für eine glutenfreie Variante habe ich es noch nicht getestet, aber eine fertige glutenfreie Mehlmischung könnte funktionieren.
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe: Frische Hefe gibt dem Teig ein besonders aromatisches Aroma. Ich kaufe sie immer frisch vom Bäcker oder aus dem Kühlregal. Trockenhefe ist eine gute Alternative, wenn du keine frische Hefe zur Hand hast – dann einfach mit dem Mehl vermischen und die Flüssigkeit etwas wärmer zugeben.
- 250 ml lauwarme Milch (3,5 % Fett): Die Milch sollte wirklich nur lauwarm sein, nicht heiß! Sonst stirbt die Hefe ab. Vollmilch gibt dem Teig eine schöne Weichheit und einen leicht süßlichen Geschmack. Du kannst auch pflanzliche Milch wie Hafer- oder Mandelmilch verwenden, aber der Teig wird dann etwas weniger fluffig. Ich habe es mit Hafermilch getestet und es hat gut funktioniert.
- 80 g Zucker: Der Zucker im Teig sorgt nicht nur für Süße, sondern auch für eine schöne Bräunung. Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker würde dem Teig eine leicht karamellige Note geben, aber das ist Geschmackssache.
- 80 g weiche Butter: Die Butter macht den Teig geschmeidig und sorgt für diesen unvergleichlichen buttrigen Geschmack. Sie sollte wirklich weich sein, also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Ich verwende immer ungesalzene Butter, um die Salzmenge selbst bestimmen zu können.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn schön locker. Wenn du vegane Variante machen möchtest, kannst du das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl gemischt mit 3 EL Wasser ersetzen (etwa 5 Minuten quellen lassen).
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber das Salz ist essenziell! Es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und verhindert, dass der Teig zu süß schmeckt. Ich verwende feines Meersalz.
Für die Zimt-Zucker-Kruste

- 150 g geschmolzene Butter: Die flüssige Butter ist der Kleber, der die Zimt-Zucker-Mischung an den Teig bindet. Außerdem sorgt sie während des Backens für eine intensive Bräunung und eine knusprige Kruste. Ich schmelze die Butter einfach in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle.
- 200 g Zucker: Für die Kruste brauchst du ordentlich Zucker. Ich mische gerne 150 g weißen Zucker mit 50 g braunem Zucker für eine tiefere Karamellnote. Aber auch nur weißer Zucker funktioniert perfekt.
- 3-4 TL Zimt: Die Menge ist Geschmackssache. Ich liebe Zimt, also nehme ich eher 4 TL. Wenn du es dezenter magst, reichen auch 2 TL. Achte darauf, dass der Zimt nicht zu alt ist – er verliert schnell sein Aroma. Ich kaufe meinen Zimt immer in kleinen Mengen von einem Gewürzhändler meines Vertrauens.
Außerdem
- 3-4 leere Konservendosen (ca. 400 ml Fassungsvermögen): Das ist der geheime Trick! Die Dosen sollten sauber und trocken sein und keine scharfen Kanten haben. Ich hebe mir immer die Dosen von Mais oder Tomaten auf. Achte darauf, dass sie aus Metall sind und keine Beschichtung haben, die abblättern könnte. Wickle sie vor dem Backen mit Backpapier ein, damit der Teig nicht festklebt.
- Backpapier und Alufolie: Das Backpapier kommt um die Dosen, die Alufolie brauchst du, falls die Oberseite des Baumstriezels zu dunkel wird.
Benötigte Küchengeräte
Für diesen leichten Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du sicher schon in deiner Küche. Hier ist meine persönliche Liste, basierend auf vielen Testdurchläufen:
- Große Rührschüssel: Ich schwöre auf eine Edelstahlschüssel, weil sie sich gut auswaschen lässt und nicht so schnell Kratzer bekommt. Eine Keramikschüssel tut es aber genauso.
- Handrührgerät mit Knethaken oder Küchenmaschine: Du kannst den Teig auch von Hand kneten, aber das dauert etwa 10-12 Minuten und braucht etwas Muskelkraft. Ich bin ehrlich – ich bin faul und nehme meine Küchenmaschine. Ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken funktioniert aber auch super.
- Backblech: Ein normales Backblech, am besten mit Backpapier ausgelegt, damit die Butter nicht aufs Blech tropft und anbrennt.
- Backpinsel: Zum Bestreichen des Teigs mit der geschmolzenen Butter. Ein Silikonpinsel ist am einfachsten zu reinigen, aber ein klassischer Borstenpinsel geht auch.
- Konservendosen (siehe Zutaten): Wie gesagt, das ist der Star der Show. Ich wasche sie immer gründlich aus und lasse sie trocknen.
- Küchentuch oder Frischhaltefolie: Zum Abdecken des Teigs während der Gehzeit. Ein feuchtes Küchentuch ist mein Favorit, weil es den Teig nicht austrocknen lässt.
Ein Tipp von mir: Wenn du keine Konservendosen hast, kannst du auch dicke Papprollen von Küchenpapier oder Alufolie nehmen. Einfach fest mit Alufolie umwickeln, damit sie stabil sind. Ich habe es einmal mit einer leeren Chipsdose probiert – das ging auch, aber die Dose war etwas zu kurz, also der Baumstriezel war eher ein Baumstumpf. Aber auch lecker!
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, dieser leichte Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker ist wirklich einfach, auch wenn er vielleicht aufwendig aussieht. Folge einfach meinen Schritten, und du wirst sehen, wie schnell du einen duftenden, goldbraunen Baumstriezel aus dem Ofen holst. Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit wirklich nichts schiefgehen kann.
Schritt 1: Hefeteig zubereiten (ca. 15 Minuten)
Erwärme die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist (ca. 35-40 °C). Sie sollte sich auf der Innenseite deines Handgelenks angenehm warm anfühlen, aber nicht heiß. Bröckele die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib 1 Teelöffel Zucker aus der Zutatenmenge dazu und gieße die lauwarme Milch darüber. Rühre um, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Lasse die Mischung etwa 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Wenn sich keine Bläschen bilden, ist die Hefe wahrscheinlich zu alt oder die Milch war zu heiß – dann lieber nochmal neu anfangen. In eine große Rührschüssel gibst du das Mehl, den restlichen Zucker und das Salz. Gib die Hefemischung, das Ei und die weiche Butter hinzu. Knete alles mit den Knethaken deines Handrührgeräts oder deiner Küchenmaschine für etwa 5-7 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und nicht mehr kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu. Ist er zu fest, einen Schluck Milch. Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort (z.B. in der Nähe der Heizung oder im ausgeschalteten Ofen mit Licht) für etwa 45-60 Minuten gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Schritt 2: Dosen vorbereiten und Ofen vorheizen (ca. 10 Minuten)
Während der Teig geht, bereitest du die Konservendosen vor. Wasche sie gründlich aus und entferne die Papieretiketten. Trockne sie gut ab. Wickle jede Dose mit einem Streifen Backpapier ein, sodass das Papier die gesamte Außenseite bedeckt. Das Backpapier sollte etwas über die Dose hinausragen, damit du den Teig später gut ablösen kannst. Fixiere das Papier mit einem kleinen Klebestreifen (aber achte darauf, dass er nicht in den Ofen kommt). Stelle die vorbereiteten Dosen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor.
Schritt 3: Teig formen und auf die Dosen bringen (ca. 15 Minuten)
Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Gib den aufgegangenen Teig darauf und knete ihn kurz durch, um die Luft herauszudrücken. Teile den Teig in 3-4 gleich große Stücke (je nachdem, wie viele Dosen du hast). Rolle jedes Teigstück mit einem Nudelholz oder deinen Händen zu einem langen, dünnen Schlauch aus, etwa 1-2 cm dick und so lang, dass er um die Dose gewickelt werden kann. Der Schlauch sollte nicht zu dick sein, sonst wird der Baumstriezel innen nicht gar. Wickle den Teigschlauch spiralförmig um jede vorbereitete Dose. Achte darauf, dass die Teigenden gut angedrückt werden, damit sie sich beim Backen nicht lösen. Die Teigrollen sollten sich leicht berühren, aber nicht überlappen. Lasse die bewickelten Dosen noch einmal für 15-20 Minuten auf dem Backblech ruhen.
Schritt 4: Baumstriezel bestreichen und backen (ca. 25-30 Minuten)
Schmelze die Butter für die Kruste in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle. Mische in einer flachen Schale den Zucker mit dem Zimt. Bestreiche die Teigrollen auf den Dosen großzügig mit der geschmolzenen Butter. Verwende den Backpinsel, um wirklich jede Stelle zu erwischen. Rolle dann jede Dose durch die Zimt-Zucker-Mischung, sodass der Teig rundherum bedeckt ist. Du kannst auch die Mischung mit einem Löffel über die Rollen streuen – Hauptsache, es klebt gut. Stelle die Dosen zurück auf das Backblech. Backe den leichten Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker auf der mittleren Schiene für 20-25 Minuten, bis er goldbraun ist und der Zucker karamellisiert. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Nach 15 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen. Wenn die Oberseite zu dunkel wird, decke sie locker mit einem Stück Alufolie ab.
Schritt 5: Abkühlen und servieren (ca. 10 Minuten)
Nimm das Backblech aus dem Ofen und lasse die Baumstriezel etwa 5 Minuten auf den Dosen abkühlen. Sie sind jetzt noch sehr heiß! Ziehe die Dosen vorsichtig aus den Baumstriezeln heraus. Wenn das Backpapier gut eingewickelt war, sollten sie sich leicht lösen lassen. Falls nicht, kannst du mit einem Messer vorsichtig nachhelfen. Lege die Baumstriezel auf ein Kuchengitter oder einen Teller. Du kannst sie noch einmal mit etwas geschmolzener Butter bestreichen und in der restlichen Zimt-Zucker-Mischung wälzen, wenn du eine besonders dicke Kruste möchtest. Am besten schmecken sie warm, direkt aus dem Ofen. Aber keine Sorge, sie sind auch abgekühlt noch fantastisch!
Tipps & Tricks für den perfekten Baumstriezel
Ich habe bei diesem leichten Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker so einige Male Fehler gemacht, bevor er perfekt wurde. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert:
- Der Teig muss geschmeidig sein: Ein gut gekneteter Hefeteig ist das A und O. Wenn du ihn zu wenig knetest, wird er nicht fluffig. Ein Zeichen für einen guten Teig ist, dass er sich wie ein Ohrläppchen anfühlt – weich und elastisch. Keine Sorge, das kriegst du mit etwas Übung schnell raus.
- Nicht zu dick wickeln: Ich habe einmal zu dicke Teigschläuche verwendet, weil ich dachte, das gibt mehr Volumen. Falsch! Der Teig war innen nicht durchgebacken und außen schon fast verbrannt. Halte dich an die 1-2 cm Dicke. Der Teig geht ja noch im Ofen auf.
- Die Dosen gut einwickeln: Das Backpapier ist nicht verhandelbar. Ohne Backpapier klebt der Teig an der Dose fest, und du bekommst ihn nur mit Gewalt ab – dann ist die schöne Form hin. Einmal hatte ich ein Stück Alufolie vergessen, und der Baumstriezel war eine einzige Sauerei.
- Butter nicht sparen: Die geschmolzene Butter ist nicht nur für den Geschmack da, sondern auch für die Kruste. Sei großzügig beim Bestreichen. Wenn du zu wenig Butter verwendest, wird die Zimt-Zucker-Mischung nicht richtig haften und fällt beim Backen ab. Das wäre wirklich schade!
- Ofen nicht zu heiß: 180 °C ist die ideale Temperatur. Wenn der Ofen zu heiß ist, verbrennt der Zucker, bevor der Teig innen gar ist. Bei zu niedriger Temperatur wird der Baumstriezel trocken, weil er zu lange backt. Ein guter Ofen ist Gold wert – aber auch ein alter Ofen kann das, wenn man die Temperatur im Auge behält.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es riecht unglaublich, und du willst sofort reinbeißen. Aber lass die Baumstriezel wirklich 5 Minuten auf den Dosen abkühlen. Sonst verbrennst du dir die Finger, und der Teig reißt. Glaub mir, ich habe die Narben.
Ein kleiner Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, die Dosen mit Backpapier zu umwickeln, weil ich dachte, „Ach, das wird schon so gehen.” Es ging nicht. Der Teig klebte so fest, dass ich die Dose nur mit einem Schraubenzieher rausbekam. Der Baumstriezel war eine Katastrophe, aber meine Küche roch wenigstens gut. Also: Backpapier ist dein Freund!
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem leichten Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker ist, dass du ihn nach Herzenslust anpassen kannst. Ich habe im Laufe der Zeit einige Varianten ausprobiert, und hier sind meine Favoriten, die garantiert funktionieren:
- Schoko-Baumstriezel: Für alle Schokoholics! Mische unter die Zimt-Zucker-Mischung einfach 2-3 Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver. Oder bestreiche den gebackenen Baumstriezel mit geschmolzener Zartbitterschokolade und streue gehackte Haselnüsse darüber. Ein Traum!
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine, die für Backen geeignet ist) und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl gemischt mit 3 EL Wasser. Die Milch kannst du durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist trotzdem lecker. Ich habe es für eine Freundin gemacht, und sie war begeistert.
- Gewürz-Baumstriezel: Statt nur Zimt kannst du auch eine Gewürzmischung verwenden. Wie wäre es mit Lebkuchengewürz (Zimt, Nelken, Kardamom, Muskat) für die Weihnachtszeit? Oder etwas gemahlener Kardamom im Zucker – das gibt eine orientalische Note. Ich liebe die Kombination aus Zimt und Kardamom.
- Herzhafte Variante: Ja, das geht auch! Lass den Zucker und Zimt weg und würze den Teig mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Knoblauchpulver. Bestreiche die Teigrollen vor dem Backen mit Olivenöl und bestreue sie mit grobem Meersalz und frischen Kräutern. Perfekt als Snack zu einem Glas Wein oder einer Suppe. Ich habe das letzte Silvester gemacht, und alle waren verblüfft.
- Fruchtiger Baumstriezel: Gib vor dem Wickeln dünne Apfelscheiben oder frische Beeren zwischen die Teigschichten. Die Früchte karamellisieren im Ofen und geben dem Baumstriezel eine fruchtige Note. Im Sommer mit Pfirsichen oder Nektarinen – einfach göttlich!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Der leichte Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker schmeckt am besten, wenn er noch warm ist und die Kruste schön knusprig. Aber auch kalt ist er ein Genuss. Hier sind meine Tipps für das Servieren und Aufbewahren:
Servieren: Serviere den Baumstriezel pur oder mit einer leckeren Sauce. Ich liebe ihn mit einem Klecks geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis – der Kontrast zwischen warmem, würzigem Gebäck und kalter, cremiger Eiscreme ist einfach himmlisch. Auch ein Dip aus geschmolzener Schokolade oder Karamellsauce passt wunderbar. Für eine leichtere Variante kannst du ihn mit Joghurt oder Quark servieren. Streue etwas Puderzucker darüber, das sieht hübsch aus. Wenn du Gäste hast, kannst du die Baumstriezel auf einem Holzbrett anrichten – das sieht rustikal und einladend aus.
Aufbewahren: Falls mal etwas übrig bleibt (was selten vorkommt), bewahre die Baumstriezel in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie 1-2 Tage frisch. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das die Feuchtigkeit aufnimmt und die Kruste knusprig hält. Im Kühlschrank solltest du sie nicht aufbewahren, da werden sie schnell trocken.
Einfrieren: Du kannst die gebackenen und abgekühlten Baumstriezel auch einfrieren. Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du sie einfach aus dem Gefrierfach und lässt sie bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten auftauen. Dann ab in den Ofen bei 150 °C für 5-10 Minuten – schon schmecken sie fast wie frisch gebacken.
Reheating: Der beste Weg, um einen Baumstriezel wieder aufzufrischen, ist der Ofen oder eine Heißluftfritteuse. Die Mikrowelle macht ihn leider gummiartig. Also: Ofen auf 150 °C, den Baumstriezel für 5 Minuten hineinlegen, und er wird wieder knusprig. Ein Tipp: Bestreiche ihn vor dem Aufwärmen nochmal ganz dünn mit Butter, das gibt extra Geschmack.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als ob dieser leichte Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker ein Diätgericht wäre. Er ist ein Genussmittel, und das ist auch völlig in Ordnung! Aber ich habe ein paar Anpassungen vorgenommen, damit er etwas leichter ist als die frittierte Version vom Jahrmarkt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ein Baumstriezel, ca. 150 g, ohne zusätzliche Toppings):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 450 kcal |
| Fett | ca. 22 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | ca. 13 g |
| Kohlenhydrate | ca. 55 g |
| davon Zucker | ca. 25 g |
| Eiweiß | ca. 8 g |
| Ballaststoffe | ca. 2 g |
Die Werte sind natürlich nur Richtwerte und variieren je nach verwendeten Zutaten. Aber ich finde, es ist ein fairer Deal für ein Stück puren Glücks. Der Teig enthält etwas Eiweiß aus dem Ei und der Milch, und die Butter liefert fettlösliche Vitamine. Der Zimt hat übrigens auch seine Vorteile – er wirkt entzündungshemmend und kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Also, genieße es ohne schlechtes Gewissen! Ich mache mir manchmal eine halbe Portion, wenn ich nur einen kleinen Snack möchte, aber meistens siege die Gier. Und das ist auch okay.
Wenn du auf eine zuckerreduzierte Ernährung achtest, kannst du die Zuckermenge im Teig auf 40 g reduzieren und in der Kruste einen Teil des Zuckers durch Erythrit oder Xylit ersetzen. Der Baumstriezel wird dann etwas weniger karamellig, aber immer noch lecker. Ich habe es getestet, und es hat gut funktioniert.
Fazit
Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Rezept für leichter Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker überzeugen, dass es sich lohnt, mal einen neuen Weg zu gehen. Dieses Rezept hat mir gezeigt, dass man manchmal einfach die einfachere Lösung ausprobieren sollte, auch wenn alle anderen etwas anderes sagen. Es ist nicht nur einfacher als die traditionelle Methode, sondern das Ergebnis ist mindestens genauso gut – wenn nicht sogar besser, weil es einfach gleichmäßiger wird. Kein Stress, keine verbrannten Finger, kein stundenlanges Drehen am Grill. Einfach nur ein perfekter, duftender, goldbrauner Baumstriezel, der nach Zimt und Butter schmeckt und deine Küche in eine Weihnachtsbäckerei verwandelt.
Ich liebe es, dieses Rezept zu machen, weil es mich an Klara erinnert, die einfach gefragt hat: „Warum nicht?” und weil es einfach so unglaublich gut schmeckt. Probiere es unbedingt aus! Spiele mit den Variationen, mach deinen eigenen Twist draus – ob mit Schokolade, Früchten oder herzhaft. Ich bin gespannt, was dir einfällt. Und wenn du es gemacht hast, schreib mir doch einen Kommentar! Erzähl mir, wie es gelaufen ist, ob deine Familie begeistert war oder ob du auch einen kleinen Fail hattest (wie ich mit den Dosen). Ich freue mich riesig über deine Erfahrungen. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden – je mehr Leute diesen einfachen, genialen Baumstriezel entdecken, desto besser! Bis zum nächsten Mal, und denk dran: Manchmal ist die einfachste Lösung die beste. Also, ran an den Ofen und viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das ist eine super Idee! Du kannst den Hefeteig nach dem Kneten abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Er geht dann langsam und wird sogar noch aromatischer. Am nächsten Tag nimmst du ihn 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank und lässt ihn auf Zimmertemperatur kommen. Dann formst du die Baumstriezel wie beschrieben.
Warum ist mein Baumstriezel innen nicht durchgebacken?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu dick auf die Dose gewickelt
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Leichter Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker – bestes Rezept für zu Hause
Dieser leichte Baumstriezel im Ofen mit Zimtzucker ist ein einfaches und geniales Rezept, das den ungarischen Klassiker ohne Grill und ständiges Drehen perfekt nachbackt. Außen knusprig karamellisiert, innen fluffig weich – ein absoluter Publikumsliebling für gemütliche Nachmittage.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 40 Minuten (inkl. Gehzeit)
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Ungarisch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
- 250 ml lauwarme Milch (3,5 % Fett)
- 80 g Zucker
- 80 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 150 g geschmolzene Butter
- 200 g Zucker
- 3–4 TL Zimt
- 3–4 leere Konservendosen (ca. 400 ml Fassungsvermögen)
- Backpapier und Alufolie
Instructions
- Hefeteig zubereiten: Milch lauwarm erwärmen (ca. 35-40 °C). Hefe mit 1 TL Zucker in der Milch auflösen und 5-10 Minuten schäumen lassen. Mehl, restlichen Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Hefemischung, Ei und weiche Butter zugeben und 5-7 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt 45-60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Dosen vorbereiten und Ofen vorheizen: Konservendosen gründlich reinigen und mit Backpapier umwickeln. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
- Teig formen: Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig kurz durchkneten und in 3-4 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem langen, dünnen Schlauch (1-2 cm dick) rollen. Spiralförmig um jede Dose wickeln, Enden gut andrücken. 15-20 Minuten ruhen lassen.
- Bestreichen und backen: Butter schmelzen. Zucker mit Zimt mischen. Teigrollen großzügig mit Butter bestreichen und in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen. Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen, bis goldbraun. Bei zu starker Bräunung mit Alufolie abdecken.
- Abkühlen und servieren: 5 Minuten auf den Dosen abkühlen lassen. Dosen vorsichtig herausziehen. Nach Belieben nochmals mit Butter bestreichen und in Zimt-Zucker wälzen. Warm servieren.
Notes
Der Teig sollte geschmeidig sein und nicht zu dick gewickelt werden. Die Dosen unbedingt mit Backpapier umwickeln, damit der Teig nicht klebt. Butter nicht sparen, damit die Kruste gut haftet. Ofen nicht zu heiß einstellen, sonst verbrennt der Zucker. Nach dem Backen 5 Minuten auf den Dosen abkühlen lassen, bevor man sie entfernt.
Nutrition
- Serving Size: 1 Baumstriezel (ca.
- Calories: 450
- Sugar: 25
- Sodium: 2
- Fat: 22
- Saturated Fat: 13
- Carbohydrates: 55
- Fiber: 2
- Protein: 8
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