Es war 23:45 Uhr an einem Dienstag im Dezember, und ich hatte eigentlich nur noch schnell den Müll rausbringen wollen. Aber dann roch es aus der Nachbarwohnung – dieser unverwechselbare Duft nach Vanille und Butter, der einem direkt ins Herz zieht. Ich stand da, in meiner karierten Schlafanzughose, und wusste: Ich muss jetzt Plätzchen backen. Das Problem? Ich hatte keine Ahnung, was genau ich machen sollte. Die Küche war voller Standard-Zutaten, aber nichts Besonderes. Kein Zitronat, keine teuren Nüsse – nur Mehl, Butter, Zucker und ein Glas Johannisbeergelee, das seit dem letzten Sommer im Kühlschrank stand. Und dann kam mir die Idee: Engelsaugen. Die klassischen, die meine Oma immer gemacht hat, aber mit diesem selbst gekochten Gelee. Ich hab die Teigkugeln geformt, die Mulden gedrückt – mit dem Daumen, weil ich keinen Stiel von einem Holzlöffel finden konnte – und dann das Gelee hineingegeben. Um halb eins schob ich das erste Blech in den Ofen. Und wisst ihr was? Es war, als hätte ich genau das Richtige gebraucht. Kein Schnickschnack, nur ehrliche Weihnachtsbäckerei. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn ein Rezept einfach genau dann kommt, wenn man es am meisten braucht. Seitdem backe ich diese Engelsaugen jedes Jahr, und sie sind mein absoluter Liebling. Ehrlich, sie schmecken nach Kindheit, nach Omas Küche und nach dem besten Teil von Weihnachten.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Dieses Rezept für klassische Engelsaugen mit Johannisbeergelee ist mehr als nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist der Beweis, dass einfache Zutaten die schönsten Ergebnisse liefern können. Ich hab dieses Rezept über Jahre perfektioniert – getestet an meiner eigenen Familie, an Nachbarn und sogar an den kritischen Kollegen im Büro. Und es funktioniert einfach immer.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und die Plätzchen sind im Nu geformt. Perfekt für stressige Adventsabende, wenn die Zeit knapp ist.
- Einfache Zutaten: Ihr habt wahrscheinlich alles zuhause. Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und Vanille – das war’s. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten.
- Perfekt für Weihnachten: Diese Engelsaugen sind der Klassiker auf jedem Weihnachtsteller. Sie sehen hübsch aus, schmecken himmlisch und halten sich wunderbar.
- Prickelnd für die ganze Familie: Kinder lieben es, die Mulden zu drücken und das Gelee hineinzugeben. Ein tolles Backerlebnis für Groß und Klein.
- Unwiderstehlich lecker: Der mürbe, buttrige Teig und das fruchtig-süße Johannisbeergelee – diese Kombination ist einfach perfekt. Ich sag nur: nach dem ersten Bissen werdet ihr süchtig.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Einfachheit. Ich hab schon so viele Versionen gesehen, die mit extra Eigelb, Sahne oder sogar Mohn arbeiten. Aber nein, hier bleibt alles pur und klassisch. Der Teig ist so zart, dass er auf der Zunge zergeht, und das Gelee gibt genau die richtige Süße. Es ist kein Rezept für die große Show, sondern für die gemütlichen Momente. Und genau das macht es so besonders. Ich meine, ein Plätzchen, das nach Omas Küche schmeckt, aber in 30 Minuten fertig ist – das ist doch Gold wert, oder?
Was ihr an Zutaten braucht
Für diese klassischen Engelsaugen mit Johannisbeergelee braucht ihr wirklich nicht viel. Die Zutaten sind alle einfach und preiswert. Ich zeig euch genau, worauf es ankommt und welche kleinen Tricks den Unterschied machen.
Für den Teig
- 250 g Mehl (Type 405) – Das ist das Standard-Weizenmehl. Es sorgt für die richtige Konsistenz. Ich nehme immer das von Weizenmehl aus der Region, aber jedes andere funktioniert auch. Wer ein glutenfreies Mehl verwenden will, kann das tun, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
- 125 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. Ich verwende immer ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst bestimmen kann. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr die Butter in kleinen Würfeln schneidet, verknetet sie sich viel leichter mit dem Mehl.
- 75 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig besonders zart und fein. Normale Zucker geht auch, aber dann wird der Teig etwas gröber. Ich hab schon oft normale Zucker genommen, wenn der Puderzucker alle war – es funktioniert, aber das Ergebnis ist nicht ganz so mürbe.
- 2 Eigelb (Größe M) – Die Eigelbe binden den Teig und geben ihm eine schöne gelbe Farbe. Achtet darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben, dann lassen sie sich besser verarbeiten. Wenn ihr nur Eiweiß übrig habt, könnt ihr daraus prima Baiser machen.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Am besten selbstgemachten oder den von Dr. Oetker. Der Vanillezucker gibt dem Teig diese unverwechselbare weihnachtliche Note. Wer mag, kann auch das Mark einer halben Vanilleschote verwenden – das ist noch intensiver.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz hebt den Geschmack von Butter und Vanille hervor. Nicht weglassen!
Für die Füllung und Dekoration

- Ca. 100 g Johannisbeergelee – Hier nehme ich am liebsten ein selbstgemachtes Gelee von meiner Nachbarin. Es hat diese leicht säuerliche Note, die perfekt mit dem süßen Teig harmoniert. Wenn ihr keins habt, geht auch ein gutes gekauftes. Achtet darauf, dass es ein Gelee ist und keine Marmelade mit Stückchen – die Stücke würden in der Mulde verbrennen.
- Puderzucker zum Bestäuben – Das ist das i-Tüpfelchen. Der Puderzucker macht die Engelsaugen erst richtig weihnachtlich. Ich siebe ihn immer durch ein feines Sieb, damit keine Klümpchen entstehen.
Substitutions-Hinweise
Falls ihr keine Johannisbeergelee mögt, könnt ihr auch Himbeergelee oder Aprikosenkonfitüre nehmen. Ich hab auch schon mal Quittengelee probiert – das war auch lecker, aber etwas süßer. Für eine vegane Version könnt ihr die Butter durch Margarine ersetzen und die Eigelbe durch 2 EL Apfelmark. Der Teig wird dann etwas weicher, aber es funktioniert. Und wenn ihr keinen Vanillezucker habt, nehmt einfach einen Teelöffel Vanilleextrakt.
Welche Küchengeräte ihr braucht
Ihr braucht keine teuren Spezialgeräte für diese Engelsaugen. Ein paar Basics reichen völlig aus. Ich backe meine Plätzchen immer auf einem Backblech mit Backpapier – das spart das Einfetten und die Plätzchen lösen sich leichter. Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine macht das Kneten leichter, aber ihr könnt den Teig auch gut mit der Hand verkneten. Das dauert nur etwas länger. Ein Teigschaber ist praktisch, um den Teig aus der Schüssel zu bekommen. Für die Mulden braucht ihr entweder einen Holzlöffelstiel oder euren Daumen – ich bevorzuge den Daumen, weil die Mulden dann schön gleichmäßig werden. Ein kleiner Löffel oder ein Spritzbeutel (ohne Tülle) hilft beim Füllen mit Gelee. Und zuletzt: ein feines Sieb für den Puderzucker. Wenn ihr kein Sieb habt, tut es auch ein Teesieb. Meine Oma hat immer einen alten Nylonstrumpf genommen – aber das würde ich heute nicht mehr empfehlen.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt die genaue Anleitung. Ich hab sie so geschrieben, dass es auch Anfänger schaffen. Versprochen!
- Teig vorbereiten (10 Minuten): Gebt das Mehl, die kalte Butter in Würfeln, den Puderzucker, die Eigelbe, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Verknetet alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder mit der Hand zu einem glatten Teig. Achtung: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Er soll sich gerade so zu einer Kugel formen lassen. Wenn er zu bröselig ist, gebt einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit er später nicht verläuft.
- Teig formen (15 Minuten): Heizt den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Holt den Teig aus dem Kühlschrank und formt mit den Händen kleine Kugeln – etwa walnussgroß. Ich nehme immer etwa 10 g pro Kugel, das ergibt ca. 30 Stück. Legt die Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
- Mulden drücken (5 Minuten): Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Drückt mit dem Daumen oder dem Stiel eines Holzlöffels eine Mulde in jede Kugel. Die Mulde sollte tief genug sein, aber nicht bis zum Boden durchgehen. Wenn der Teig an eurem Daumen klebt, befeuchtet ihn leicht mit Wasser. Ich mach das immer so: Erst mit dem Daumen eindrücken, dann mit dem Stiel nachhelfen, damit die Mulde schön gleichmäßig wird.
- Füllen mit Gelee (5 Minuten): Gebt mit einem kleinen Löffel oder einem Spritzbeutel etwas Johannisbeergelee in jede Mulde. Füllt sie nicht zu voll, sonst läuft das Gelee beim Backen über. Ein halber Teelöffel pro Mulde reicht völlig. Wenn das Gelee zu fest ist, erwärmt es kurz in der Mikrowelle oder im Wasserbad.
- Backen (10-12 Minuten): Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Engelsaugen für 10-12 Minuten. Sie sollen hell bleiben und nur ganz leicht goldbraun werden. Der Teig darf nicht braun werden, sonst werden die Plätzchen trocken. Nach der Hälfte der Zeit das Blech einmal drehen, damit sie gleichmäßig backen.
- Abkühlen und bestäuben (10 Minuten): Lasst die Engelsaugen auf dem Blech für 5 Minuten abkühlen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Erst wenn sie komplett ausgekühlt sind, mit Puderzucker bestäuben. Sonst schmilzt der Zucker und wird klitschig. Ich siebe den Puderzucker immer durch ein feines Sieb – das sieht viel schöner aus.
Mein persönlicher Tipp: Wenn ihr die Mulden vor dem Backen nochmal mit einem Finger nachdrückt, bleiben sie schön tief. Das Gelee läuft dann nicht so leicht über. Und falls doch mal etwas Gelee ausläuft – kein Problem! Das gibt den Plätzchen eine schöne, leicht karamellisierte Kruste.
Backtipps & Techniken für perfekte Engelsaugen
Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht machen müsst. Hier kommen meine besten Tipps:
Der Teig darf nicht warm werden. Wenn der Teig beim Formen zu weich wird, legt ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Ich hab schon mal versucht, mit warmem Teig zu arbeiten – die Kugeln sind einfach auseinandergefallen. Seitdem nehme ich mir die Zeit und kühle den Teig zwischendurch.
Die richtige Mulde. Drückt die Mulde nicht zu flach, sonst verschwindet das Gelee im Teig. Aber auch nicht zu tief, sonst brechen die Plätzchen auseinander. Die ideale Tiefe ist etwa 1 cm. Ich benutze dafür den Stiel eines Kochlöffels, das gibt eine gleichmäßige Form.
Das Gelee nicht zu früh füllen. Ich hab mal alle Mulden gefüllt, bevor ich das Blech in den Ofen geschoben habe. Das war ein Fehler – das Gelee ist schon auf dem Blech ausgelaufen. Besser: Erst die Kugeln auf das Blech legen, dann die Mulden drücken und dann füllen. So bleibt alles schön ordentlich.
Nicht zu lange backen. Die Engelsaugen sind fertig, wenn sie an den Rändern ganz leicht goldbraun sind. Wenn sie braun werden, sind sie trocken. Ich stell immer den Timer auf 10 Minuten und schau dann nach. Meistens sind sie nach 11 Minuten perfekt.
Multitasking-Tipp: Während der Teig kühlt, könnt ihr schon das Backpapier zurechtschneiden und das Gelee bereitstellen. So geht alles schneller. Und wenn ihr mehrere Bleche backt, lasst das erste Blech immer komplett abkühlen, bevor ihr die Plätzchen vom Papier löst. Sonst brechen sie.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist super wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe:
Fruchtvariation: Statt Johannisbeergelee könnt ihr auch Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre nehmen. Ich hab letztens eine Charge mit Quittengelee gemacht – das war etwas herber, aber auch sehr lecker. Probiert einfach, was ihr im Haus habt.
Schoko-Variante: Für alle Schokoholics: Gebt 2 EL Kakaopulver zum Teig und füllt die Mulden mit Nutella oder einem anderen Schokoaufstrich. Das ist der absolute Renner bei Kindern. Ich mach das immer, wenn ich mal etwas Abwechslung brauche.
Nuss-Variante: Fügt 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zum Teig hinzu. Das gibt den Plätzchen eine nussige Note und macht sie noch mürber. Ich liebe diese Version zu Weihnachten, weil sie so festlich schmeckt.
Vegane Version: Ersetzt die Butter durch Margarine und die Eigelbe durch 2 EL Apfelmark. Der Teig wird etwas weicher, aber es funktioniert. Ich hab das schon für meine vegane Freundin gemacht, und sie war begeistert.
Glutenfrei: Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schaer). Der Teig wird dann etwas bröseliger, also gebt einen Esslöffel mehr Butter dazu. Ich hab das einmal probiert, und es hat überraschend gut geklappt.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich mische unter das Johannisbeergelee einen Teelöffel Rosenwasser. Das gibt den Plätzchen eine orientalische Note, die unglaublich gut zu Weihnachten passt. Klingt verrückt, aber probiert es aus – ihr werdet es lieben!
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese Engelsaugen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Dann sind sie schön mürbe und das Gelee hat sich perfekt mit dem Teig verbunden. Ich bewahre sie in einer luftdichten Keksdose auf, getrennt von anderen Sorten, damit der Geschmack nicht übergeht.
Serviervorschlag: Stellt die Engelsaugen auf einer schönen Platte an – zusammen mit anderen Weihnachtsplätzchen wie Vanillekipferl oder Zimtsternen. Dazu eine Tasse Glühwein oder heiße Schokolade – perfekt für gemütliche Adventsnachmittage. Ich serviere sie auch gerne auf einem kleinen Teller als Mitbringsel, wenn ich zu Besuch eingeladen bin.
Aufbewahrung: In der Dose halten sich die Engelsaugen bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher – das finde ich aber gar nicht schlimm. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren. Dazu die unbestäubten Plätzchen in einen Gefrierbeutel geben und bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Servieren auftauen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.
Reheating: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, legt sie für 2-3 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Das macht sie wieder schön knusprig. Aber aufgepasst: Nicht zu lange, sonst werden sie trocken.
Mein persönlicher Tipp: Ich backe die Engelsaugen immer in doppelter Menge und friere die Hälfte ein. Dann hab ich für spontanen Besuch immer etwas Leckeres da. Und glaubt mir: Wenn die Dose leer ist, werdet ihr froh sein, noch eine zweite im Gefrierfach zu haben!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, Weihnachtsplätzchen sind nicht gerade der Inbegriff von gesunder Ernährung. Aber ein paar positive Aspekte gibt es trotzdem. Pro Stück (bei 30 Plätzchen) haben diese Engelsaugen etwa 80 Kalorien, 4 g Fett, 10 g Kohlenhydrate und 1 g Eiweiß. Das Johannisbeergelee enthält übrigens Vitamin C und Antioxidantien – ein kleiner Trost für das schlechte Gewissen.
Allergenhinweise: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier (Eigelb). Für Allergiker gibt es die veganen und glutenfreien Varianten oben. Und wenn ihr auf Nüsse verzichten müsst, lasst einfach die Nuss-Variante weg.
Meine persönliche Meinung: Ich finde, zu Weihnachten darf man auch mal genießen. Ein paar Plätzchen am Tag sind völlig in Ordnung. Und wenn ihr sie mit Liebe backt und teilt, sind sie sogar gut für die Seele. Das ist doch auch etwas wert, oder?
Fazit – Warum ihr diese Engelsaugen backen solltet
Diese klassischen Engelsaugen mit Johannisbeergelee sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein Stück Kindheit, ein Hauch von Omas Küche und der Duft von Weihnachten – alles in einem kleinen, mürben Plätzchen vereint. Sie sind einfach zuzubereiten, brauchen keine teuren Zutaten und schmecken einfach himmlisch. Egal, ob ihr sie für den Weihnachtsteller backt, als Geschenk verpackt oder einfach nur für euch selbst – sie werden garantiert ein Erfolg.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich an die Abende in meiner Küche erinnert, wenn der Schnee vor dem Fenster fällt und der Duft von Vanille und Butter durch die Wohnung zieht. Es ist das Gefühl von Geborgenheit, das man nur beim Backen bekommt. Und ich hoffe, dass ihr dieses Gefühl auch erlebt, wenn ihr diese Engelsaugen backt.
Probiert es aus! Passt das Rezept ruhig an eure Vorlieben an – ob mit anderem Gelee, Schoko oder Nüssen. Und wenn ihr es gemacht habt, erzählt mir davon. Schreibt einen Kommentar unter diesen Beitrag oder teilt eure Fotos auf Pinterest. Ich bin schon gespannt, wie eure Engelsaugen aussehen. Bis dahin: Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, unbedingt! Wickelt den Teig gut in Frischhaltefolie und lagert ihn über Nacht im Kühlschrank. Dann wird er sogar noch geschmeidiger und lässt sich besser formen.
Warum läuft mein Gelee beim Backen aus?
Das passiert, wenn die Mulde zu flach ist oder zu viel Gelee drin ist. Drückt die Mulde tiefer und füllt nur einen halben Teelöffel. Auch wenn das Gelee zu flüssig ist, kann es auslaufen – dann kurz einkochen oder etwas mehr Gelierzucker verwenden.
Kann ich auch andere Geleesorten verwenden?
Klar! Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre funktionieren auch prima. Achtet nur darauf, dass es ein Gelee ohne Stücke ist, sonst verbrennen die Stücke im Ofen.
Wie lange halten sich die Engelsaugen?
In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Wochen. Sie werden mit der Zeit etwas weicher, aber das ist normal und stört nicht. Einfrieren geht auch bis zu 3 Monaten.
Meine Plätzchen sind nach dem Backen zu trocken. Was hab ich falsch gemacht?
Wahrscheinlich waren sie zu lange im Ofen. Backt sie nur 10-12 Minuten, bis sie ganz leicht goldbraun sind. Auch zu viel Mehl kann den Teig trocken machen – wiegt das Mehl lieber ab statt zu schätzen.
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Beste Engelsaugen mit Johannisbeergelee – Einfaches Familienrezept
Diese klassischen Engelsaugen mit Johannisbeergelee sind mürbe, buttrig und fruchtig-süß – perfekt für die Weihnachtszeit. Ein einfaches Rezept mit wenigen Zutaten, das nach Omas Küche schmeckt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10-12 Minuten
- Total Time: 30 Minuten (zzgl. 30 Minuten Kühlzeit)
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter (unge salzen)
- 75 g Puderzucker
- 2 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Ca. 100 g Johannisbeergelee
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Teig vorbereiten: Mehl, kalte Butter in Würfeln, Puderzucker, Eigelbe, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben. Mit Handrührgerät (Knethaken) oder von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Teig formen: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und walnussgroße Kugeln formen (ca. 10 g pro Stück, ergibt ca. 30 Stück). Kugeln mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Mulden drücken: Mit dem Daumen oder dem Stiel eines Holzlöffels eine Mulde in jede Kugel drücken (ca. 1 cm tief, nicht bis zum Boden). Bei Klebrigkeit Daumen leicht befeuchten.
- Füllen mit Gelee: Mit einem kleinen Löffel oder Spritzbeutel etwas Johannisbeergelee in jede Mulde geben (ca. ½ Teelöffel). Nicht zu voll füllen. Bei zu festem Gelee kurz erwärmen.
- Backen: Blech in den Ofen schieben und 10–12 Minuten backen, bis die Plätzchen hell und nur ganz leicht goldbraun sind. Nach der Hälfte der Zeit das Blech drehen.
- Abkühlen und bestäuben: Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen. Erst wenn komplett ausgekühlt, mit Puderzucker bestäuben (durch ein feines Sieb).
Notes
Teig nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh. Mulden vor dem Backen nochmal mit einem Finger nachdrücken, damit sie tief bleiben. Gelee nicht zu früh füllen, sonst läuft es aus. Plätzchen nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Am besten 1-2 Tage durchziehen lassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 80
- Sugar: 5
- Sodium: 30
- Fat: 4
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.3
- Protein: 1
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