Ich stand letzten Samstag im Supermarkt vor der Kühltheke, als mich dieser Geruch traf. Es war nicht der Geruch von Käse oder Wurst – es war der ganz spezielle Duft von frisch aufgebackenen Brötchen, vermischt mit dem Aroma von Schinken, das aus der Tüte eines anderen Kunden drang. Und plötzlich war ich wieder acht Jahre alt, in der kleinen Küche meiner Tante Lene, an einem verregneten Ostersonntag.
Sie hatte diesen Auflauf gemacht – einen frühlingshaften Brunch-Auflauf mit Brötchen, Ei und Schinken – und ich erinnere mich noch genau, wie die Sonne sich kurz durch die Wolken kämpfte und genau auf die goldbraune Kruste fiel. Meine Tante ist vor zwei Jahren gestorben, und ich habe nie wieder diesen genauen Geschmack getroffen. Bis jetzt, ehrlich gesagt. Letzte Woche habe ich es einfach nochmal probiert, mit geschlossenen Augen, und da war er wieder – dieser eine Moment, in dem alles perfekt war.
Ich habe den Auflauf bestimmt schon sechsmal gemacht, bevor ich dachte: „So, jetzt stimmt es.” Das erste Mal war er zu trocken, das zweite Mal zu matschig. Aber beim dritten Mal? Da habe ich geweint. Nicht vor Trauer, sondern weil es sich anfühlte, als hätte ich ein Stück Frühling eingefangen. Vielleicht kennst du das ja – wenn ein Gericht mehr ist als nur Essen, sondern eine Erinnerung, die man wiederbeleben kann. Dieser Auflauf ist genau das für mich.
Und das Beste? Er ist so einfach, dass du ihn sogar an einem hektischen Sonntagmorgen hinkriegst, wenn alle am Tisch sitzen und hungrig sind. Versprochen.
Warum du diesen frühlingshaften Brunch-Auflauf lieben wirst
Ich habe diesen Auflauf in den letzten Wochen bestimmt fünfmal für verschiedene Leute gemacht – für meine Nachbarin, die sich eine Auszeit vom Osterstress wünschte, für meine Schwester, die mit ihrer Familie zu Besuch kam, und sogar für ein spontanes Picknick im Park. Jedes Mal gab es dieselbe Reaktion: „Das Rezept musst du mir geben!” Und genau deshalb teile ich ihn heute mit dir.
- Schnell & einfach: In weniger als 45 Minuten steht dieser Auflauf auf dem Tisch. Perfekt für entspannte Wochenenden, wenn niemand stundenlang in der Küche stehen will.
- Einfache Zutaten: Brötchen, Eier, Schinken, Käse und frische Kräuter – mehr brauchst du nicht. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten.
- Perfekt für den Frühling: Ob zu Ostern, zum Muttertag oder einfach für ein Sonntagsfrühstück auf der Terrasse – dieser Auflauf schmeckt nach genau der Jahreszeit, die wir alle lieben.
- Kommt bei jedem an: Meine Nichte, die sonst nur Nudeln isst, hat sich gleich zwei Portionen genommen. Und mein Schwager, der eigentlich kein Brunch-Fan ist, hat nach dem Rezept gefragt – das sagt doch alles.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus fluffigen Eiern, herzhaftem Schinken, geschmolzenem Käse und den saftigen Brötchen ist einfach himmlisch. Der erste Bissen bringt dich zum Lächeln – und das meine ich ernst.
Was diesen Auflauf von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung. Ich lasse die Brötchen über Nacht in der Eier-Sahne-Mischung ziehen, damit sie richtig schön durchweichen und beim Backen eine fast puddingartige Konsistenz bekommen. Kein trockener Brotauflauf mehr, sondern ein cremiges, herzhaftes Erlebnis. Und die frischen Kräuter – Petersilie, Schnittlauch und ein bisschen Dill – geben dem Ganzen diesen unverwechselbaren Frühlingsgeschmack.
Dieser Auflauf ist nicht einfach nur gut – er ist die Art von Gericht, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt und kurz innehalten musst. Er ist Seelenfutter, das nach Frühling schmeckt, nach Sonne auf der Haut und nach gemütlichen Stunden mit den Menschen, die du liebst.
Welche Zutaten du brauchst
Für diesen frühlingshaften Brunch-Auflauf mit Brötchen, Ei und Schinken verwendest du am besten frische, saisonale Zutaten. Die meisten davon hast du bestimmt schon zu Hause – und wenn nicht, findest du sie in jedem Supermarkt.
Für den Auflauf:
- 6 altbackene Brötchen (vom Vortag, in Scheiben geschnitten) – am besten helle Brötchen oder kleine Ciabatta. Ich nehme gern welche vom Bäcker meines Vertrauens, aber auch die aus der Supermarkttheke funktionieren.
- 200 g gekochter Schinken (in Streifen geschnitten) – du kannst auch Rohschinken nehmen, aber gekochter ist milder und passt besser zu den Eiern. Alternativ: geräucherter Lachs für eine feine Variante.
- 150 g Gouda oder Emmentaler (gerieben) – der Käse sorgt für die goldene Kruste. Ich mische gern eine Handvoll Parmesan darunter, das gibt extra Würze.
- 1 Bund frische Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten) – sie bringen Farbe und eine milde Schärfe mit.
- 1 Bund frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill) – das ist das Herzstück des Frühlingsgeschmacks. Keine getrockneten Kräuter, wirklich frische nehmen!
Für die Eier-Sahne-Mischung:

- 6 große Eier (Zimmerwarm, dann werden sie fluffiger) – am besten Bio-Eier, die geben eine schönere Farbe.
- 300 ml Sahne oder Milch (ich nehme gern eine Mischung aus beidem – Sahne für die Cremigkeit, Milch damit es nicht zu schwer wird) – wer leichter mag, kann auch Hafermilch verwenden.
- 1 TL Senf (mittelscharf) – klingt ungewöhnlich, aber der Senf hebt die Aromen hervor, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen.
- Salz und Pfeffer (frisch gemahlen, nach Geschmack) – sparsam mit dem Salz, da Schinken und Käse schon salzig sind.
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben) – das ist mein kleiner Trick, der alles zusammenbringt.
Für die Kruste (optional, aber empfohlen):
- 2 EL Butter (in Flöckchen) – sie sorgt für eine knusprige, goldene Oberfläche.
- 2 EL Semmelbrösel (am besten selbst gemacht) – ich toaste altbackenes Brot und reibe es, das gibt eine extra knusprige Schicht.
Ein Tipp von mir: Wenn du die Brötchen am Vortag kaufst und sie offen liegen lässt, werden sie schön altbacken. Das ist wichtig, damit sie die Eier-Sahne-Mischung gut aufsaugen. Falls du frische Brötchen hast, kannst du sie kurz im Ofen rösten oder in Scheiben schneiden und eine Stunde an der Luft trocknen lassen.
Welche Küchengeräte du benötigst
Für diesen Brunch-Auflauf brauchst du keine ausgefallenen Küchenmaschinen, versprochen. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Schublade.
- Eine Auflaufform (ca. 20×30 cm oder eine runde Form mit 26 cm Durchmesser) – ich habe eine aus Glas, weil man da schön sehen kann, wie der Auflauf stockt. Eine Keramikform geht aber genauso gut.
- Eine große Schüssel für die Eier-Sahne-Mischung – eine mit Ausgießer ist praktisch, aber keine Notwendigkeit.
- Ein Schneebesen – ein Handrührgerät ist auch okay, aber mit dem Schneebesen bekommst du mehr Luft in die Eier, und das macht sie fluffiger.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – für die Zwiebeln, Kräuter und den Schinken. Ein stumpfes Messer zerdrückt die Kräuter nur, also nimm ein scharfes.
- Eine Küchenreibe – für den Käse. Bitte keinen fertig geriebenen nehmen, der schmilzt nicht so schön und enthält oft Trennmittel.
Falls du keine Auflaufform hast: Du kannst den Auflauf auch in einer gusseisernen Pfanne oder sogar in einzelnen ofenfesten Schälchen zubereiten – dann sehen die Portionen gleich viel hübscher aus. Einmal habe ich ihn in Muffinförmchen gemacht, für ein Brunch-Buffet – das war der Hit, sag ich dir!
So bereitest du den Auflauf zu
Jetzt geht es ans Eingemachte! Ich habe diesen frühlingshaften Brunch-Auflauf mit Brötchen, Ei und Schinken so oft gemacht, dass ich ihn im Schlaf könnte. Aber für dich habe ich alle Schritte ganz genau aufgeschrieben, damit garantiert nichts schiefgeht.
- Die Brötchen vorbereiten (10 Minuten): Schneide die altbackenen Brötchen in etwa 1 cm dicke Scheiben. Leg sie beiseite – sie müssen noch nicht in die Form. Wenn du frische Brötchen hast, röste sie bei 150°C (Ober-/Unterhitze) für 5 Minuten im Ofen, damit sie etwas trockener werden.
- Die Eier-Sahne-Mischung herstellen (5 Minuten): Schlage die Eier in eine große Schüssel und verquirle sie mit dem Schneebesen, bis sie schaumig sind. Das dauert etwa 2 Minuten – du solltest kleine Bläschen sehen. Gib dann die Sahne (oder Milch), den Senf, eine Prise Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und die Muskatnuss dazu. Verrühre alles gut, bis eine homogene, hellgelbe Flüssigkeit entsteht. Stell die Mischung kurz zur Seite.
- Die Zutaten vorbereiten (10 Minuten): Schneide den Schinken in feine Streifen. Wasche die Frühlingszwiebeln und schneide sie in dünne Ringe – sowohl das Weiße als auch das hellgrüne Lauch. Hacke die frischen Kräuter fein. Reibe den Käse, falls du das noch nicht getan hast. Ich mache das immer direkt vor der Zubereitung, weil frisch geriebener Käse einfach besser schmilzt.
- Die Auflaufform fetten (2 Minuten): Fette die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ein. Das verhindert nicht nur das Ankleben, sondern gibt auch eine schöne, knusprige Kruste am Rand. Streu die Hälfte der Brötchenscheiben gleichmäßig in der Form aus – sie sollten den Boden bedecken, aber nicht zu dicht liegen.
- Die erste Schicht belegen (5 Minuten): Verteile die Hälfte des Schinkens, der Frühlingszwiebeln und der Kräuter auf den Brötchen. Streu dann die Hälfte des geriebenen Käses darüber. Jetzt kommt die zweite Schicht Brötchenscheiben drauf, und dann wiederholst du das Ganze mit dem restlichen Schinken, den Zwiebeln, Kräutern und Käse.
- Die Eier-Sahne-Mischung angießen (3 Minuten): Gieße die vorbereitete Eier-Sahne-Mischung langsam und gleichmäßig über den Auflauf. Drück die Brötchenscheiben mit einer Gabel leicht an, damit sie die Flüssigkeit aufnehmen können. Der Auflauf sollte am Ende fast schwimmen – die Brötchen müssen gut bedeckt sein. Wenn nicht, mach dir keine Sorgen, das wird beim Ziehen noch besser.
- Den Auflauf ziehen lassen (mindestens 30 Minuten, am besten über Nacht): Das ist der wichtigste Schritt! Lass den Auflauf mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit die Brötchen die Flüssigkeit aufsaugen können. Ich bereite ihn gern am Vorabend zu und stelle ihn dann abgedeckt in den Kühlschrank – über Nacht werden die Aromen noch intensiver, und die Brötchen werden wunderbar weich. Wenn du ihn kalt stellst, hol ihn 20 Minuten vor dem Backen raus, damit er nicht zu kalt in den Ofen kommt.
- Den Ofen vorheizen (10 Minuten): Heize den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) oder 160°C (Umluft) vor. In der Zwischenzeit kannst du die Kruste vorbereiten: Streu die Semmelbrösel gleichmäßig über den Auflauf und setze die Butterflöckchen darauf – das gibt eine herrlich knusprige Decke.
- Den Auflauf backen (35-40 Minuten): Schiebe die Form in die Mitte des vorgeheizten Ofens und backe den Auflauf für 35-40 Minuten. Nach 25 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen: Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deck sie locker mit Alufolie ab. Der Auflauf ist fertig, wenn die Eier-Sahne-Mischung gestockt ist, die Oberfläche goldbraun ist und ein Messer, das du in die Mitte steckst, sauber wieder herauskommt. Die Ränder sollten sich leicht von der Form lösen.
- Den Auflauf ruhen lassen (5-10 Minuten): Nimm die Form aus dem Ofen und lass den Auflauf 5-10 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit er sich setzt und beim Anschneiden nicht auseinanderfällt. In dieser Zeit kannst du schon den Tisch decken oder einen frischen Salat anmachen.
Ein persönlicher Tipp: Wenn du den Auflauf am Vorabend vorbereitest, wirst du am nächsten Morgen mit einem Duft belohnt, der dich direkt aus dem Bett holt. Einfach die Form aus dem Kühlschrank nehmen, die Kruste draufgeben und ab in den Ofen – während der Auflauf backt, kannst du in Ruhe Kaffee kochen und den Frühling genießen.
Kochtipps und Techniken für den perfekten Auflauf
Ich habe bei diesem Auflauf einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert:
Die Brötchen nicht ertränken: Beim ersten Mal habe ich zu viel Flüssigkeit genommen, und der Auflauf war eine einzige Matschepampe. Die Brötchen sollten die Eier-Sahne-Mischung aufsaugen, aber nicht darin schwimmen. Ein guter Richtwert: Die Mischung sollte bis zur Hälfte der obersten Brötchenschicht reichen. Wenn du unsicher bist, lieber etwas weniger nehmen und später nachgießen.
Die richtige Temperatur: Backe den Auflauf nicht zu heiß, sonst wird die Kruste schwarz, während die Mitte noch flüssig ist. 180°C (Ober-/Unterhitze) sind ideal. Wenn du Umluft nimmst, reduzier die Temperatur auf 160°C und verkürz die Backzeit um etwa 5 Minuten, weil die heiße Luft zirkuliert und der Auflauf schneller gart.
Die Ruhezeit nicht überspringen: Ich weiß, die Versuchung ist groß, den Auflauf sofort aus dem Ofen zu holen und anzuschneiden. Aber glaub mir: Die Ruhezeit ist entscheidend. In diesen 10 Minuten setzt sich die Konsistenz, und der Auflauf wird schnittfest. Ich habe es einmal eilig gehabt und direkt serviert – das Ergebnis war eine flüssige Suppe auf dem Teller. Nie wieder!
Den Käse richtig wählen: Gouda und Emmentaler sind Klassiker, aber du kannst auch andere Käsesorten ausprobieren. Ein Tipp: Mische einen würzigen Bergkäse oder etwas Blauschimmelkäse unter – das gibt dem Auflauf eine ganz neue Note. Aber Vorsicht: Zu viel würziger Käse kann den Geschmack dominieren. Ich mische gern 100 g Gouda mit 50 g Parmesan für die Kruste – das ist mein Geheimnis für die extra knusprige Oberfläche.
Das Timing planen: Wenn du den Auflauf für ein Brunch-Buffet machst, bereite ihn am Vorabend vor und backe ihn am Morgen. So hast du morgens mehr Zeit für dich und deine Gäste. Der Auflauf hält sich im Kühlschrank problemlos 24 Stunden, bevor er gebacken wird.
Variationen und Anpassungen für jeden Geschmack
Dieser frühlingshafte Brunch-Auflauf mit Brötchen, Ei und Schinken ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon die wildesten Varianten ausprobiert, und fast alle waren lecker. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
Vegetarische Variante: Ersetz den Schinken durch gegrilltes Gemüse – Zucchini, Paprika und Cherrytomaten sind perfekt. Ich habe letztens auch gebratene Champignons genommen, und das war ein Gedicht! Einfach das Gemüse vorher in der Pfanne anbraten, damit es nicht zu viel Wasser abgibt, und dann wie gewohnt in den Auflauf schichten.
Laktosefreie Variante: Tausch die Sahne gegen laktosefreie Milch oder Hafermilch aus. Der Käse lässt sich durch laktosefreien Gouda ersetzen, den gibt es inzwischen in fast jedem Supermarkt. Die Butter für die Kruste kannst du durch Margarine ersetzen. Ich habe diese Variante für eine Freundin mit Laktoseintoleranz gemacht, und sie hat den Unterschied nicht bemerkt – das größte Kompliment!
Glutenfreie Variante: Verwende glutenfreie Brötchen oder alternativ gekochte Kartoffelscheiben als Basis. Die Kartoffeln geben dem Auflauf eine ganz andere, aber ebenso leckere Konsistenz. Achte bei den Semmelbröseln auf glutenfreie Varianten – oder lass sie einfach weg und streu stattdessen etwas extra Käse drüber.
Käsige Variante: Für alle Käse-Fans: Verdopple die Käse-Menge und misch verschiedene Sorten – Gouda, Emmentaler, Bergkäse und ein bisschen Parmesan. Ich habe einmal eine Variante mit Raclette-Käse gemacht, die war der absolute Wahnsinn. Aber Vorsicht: Dann wird der Auflauf sehr reichhaltig, also vielleicht als Hauptgericht servieren und nicht als Beilage.
Kräuter-Variante: Im Frühling wachsen die Kräuter ja wie verrückt. Nutz das aus! Statt nur Petersilie, Schnittlauch und Dill kannst du auch Kerbel, Estragon oder sogar junge Brennnesselblätter (kurz blanchiert) verwenden. Ich habe letztes Jahr eine Handvoll wilden Bärlauch aus dem Wald untergemischt – der Geschmack war so intensiv und frühlingshaft, dass ich den Auflauf gleich zweimal hintereinander gemacht habe.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Dieser Auflauf schmeckt am besten, wenn er frisch aus dem Ofen kommt – aber auch aufgewärmt ist er noch ein Genuss. Hier sind meine besten Tipps fürs Servieren und Aufbewahren:
Servieren: Serviere den Auflauf warm, direkt aus der Form. Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing passt perfekt dazu – die Säure bricht die Reichhaltigkeit des Auflaufs und macht ihn noch frischer. Für ein Brunch-Buffet kannst du den Auflauf in mundgerechte Stücke schneiden und auf einer Platte anrichten. Ein Klecks Crème fraîche oder ein Hauch von frisch gehacktem Schnittlauch obendrauf sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch himmlisch.
Getränke-Empfehlung: Ein Glas Sekt oder ein Mimosa (Sekt mit Orangensaft) passen wunderbar zum frühlingshaften Brunch. Für eine alkoholfreie Variante empfehle ich einen selbstgemachten Eistee mit Minze und Zitrone – das erfrischt und ergänzt die Aromen des Auflaufs perfekt.
Aufbewahren: Übrig gebliebenen Auflauf kannst du im Kühlschrank aufbewahren. Wickel ihn gut in Frischhaltefolie oder gib ihn in einen luftdichten Behälter. So hält er sich 3-4 Tage. Die Konsistenz wird beim Aufwärmen etwas fester, aber der Geschmack bleibt erhalten – manchmal finde ich ihn sogar noch besser, weil die Aromen über Nacht durchgezogen sind.
Einfrieren: Du kannst den Auflauf auch einfrieren, aber ich empfehle, ihn vor dem Einfrieren zu backen und dann portionsweise einzufrieren. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen bei 150°C für 15-20 Minuten aufwärmen. Die Mikrowelle geht auch, aber der Auflauf wird dann nicht mehr so knusprig – also lieber den Ofen nehmen, wenn du Zeit hast.
Reheating-Tipp: Wenn du den Auflauf am nächsten Tag isst, gib ihn für 10 Minuten bei 160°C in den Ofen, damit er wieder knusprig wird. Ein kleiner Trick: Leg ein feuchtes Küchentuch über die Form, wenn du ihn in der Mikrowelle aufwärmst – das verhindert, dass der Auflauf zu trocken wird.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Dieser Auflauf ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile – natürlich in Maßen genossen. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 6 Portionen):
- Kalorien: ca. 380-420 kcal
- Eiweiß: ca. 22 g
- Fett: ca. 24 g
- Kohlenhydrate: ca. 22 g
- Ballaststoffe: ca. 2 g
Die Eier liefern hochwertiges Eiweiß und wichtige Vitamine wie B12 und D – perfekt für einen energiereichen Start in den Tag. Der Schinken ist eine gute Quelle für Eisen und Zink, während die frischen Kräuter mit Antioxidantien und Vitaminen punkten. Die Brötchen geben dir langanhaltende Energie – ideal für einen langen Brunch mit Freunden oder Familie.
Falls du auf deine Kalorien achtest: Du kannst die Sahne durch Milch ersetzen und den Käse reduzieren – dann sinkt der Fettgehalt auf etwa 15 g pro Portion. Die Eiweißmenge bleibt dabei fast gleich. Ich persönlich finde, dass ein bisschen Fett den Geschmack einfach verbessert, aber jeder hat ja seine eigenen Vorlieben.
Allergene: Dieser Auflauf enthält Gluten (Brötchen), Laktose (Milch, Käse, Sahne) und Ei. Für Allergiker gibt es die oben genannten Alternativen.
Fazit – Warum du diesen Auflauf unbedingt ausprobieren solltest
Dieser frühlingshafte Brunch-Auflauf mit Brötchen, Ei und Schinken ist für mich mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, den Frühling zu feiern. Mit seinen einfachen Zutaten, der unkomplizierten Zubereitung und dem unvergleichlichen Geschmack ist er der perfekte Begleiter für gemütliche Morgenstunden, ob allein oder in fröhlicher Runde.
Ich liebe es, wie dieser Auflauf Erinnerungen weckt – an meine Tante Lene, an verregnete Ostersonntage, an die erste warme Sonne des Jahres. Und ich liebe es, wie er jedes Mal aufs Neue gelingt, selbst wenn ich mal etwas improvisiere oder eine Zutat ersetze. Er ist verzeihend, herzhaft und einfach genau das, was man an einem Frühlingsmorgen braucht.
Probier ihn aus! Sei mutig und pass ihn an deinen Geschmack an – ob mit mehr Käse, extra Kräutern oder einer vegetarischen Variante. Ich bin sicher, du wirst ihn genauso lieben wie ich. Und wenn du ihn gemacht hast, schreib mir in den Kommentaren, wie er dir geschmeckt hat. Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Welche Zutaten hast du verwendet? Ich bin schon gespannt auf deine Ideen!
In diesem Sinne: Genieß den Frühling, genieß den Auflauf, und vor allem – genieß die Zeit mit den Menschen, die dir wichtig sind. Denn das ist doch das Schönste am Kochen, oder?
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Auflauf auch mit frischen Brötchen zubereiten?
Ja, das geht, aber die Brötchen sollten dann etwas trockener sein. Schneide sie in Scheiben und röste sie kurz im Ofen bei 150°C für 5 Minuten. Oder lass sie eine Stunde an der Luft liegen – das funktioniert auch. Frische Brötchen saugen sonst zu viel Flüssigkeit auf und der Auflauf wird matschig.
Wie lange kann ich den Auflauf im Kühlschrank aufbewahren?
Gebacken hält er sich 3-4 Tage im Kühlschrank. Ungebacken kannst du ihn bis zu 24 Stunden im Voraus vorbereiten – einfach abgedeckt in den Kühlschrank stellen und vor dem Backen 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Kann ich den Auflauf einfrieren?
Ja, am besten gebacken und portionsweise. Wickel die Stücke in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen bei 150°C für 15-20 Minuten aufwärmen.
Welche Alternativen gibt es für den Schinken?
Du kannst den Schinken durch gegrilltes Gemüse (Zucchini, Paprika, Champignons), geräucherten Lachs oder sogar durch gebratenen Speck ersetzen. Für eine vegane Variante nimmst du Räuchertofu – einfach in kleine Würfel schneiden und kurz anbraten, bevor du ihn in den Auflauf gibst.
Warum wird mein Auflauf manchmal zu trocken?
Das passiert, wenn die Brötchen zu viel Flüssigkeit aufgesogen haben oder die Backzeit zu lang war. Achte darauf, dass die Eier-Sahne-Mischung die Brötchen gut bedeckt, aber nicht darin schwimmt. Und backe den Auflauf nicht länger als 40 Minuten – mach nach 35 Minuten die Stäbchenprobe, um den perfekten Zeitpunkt zu erwischen.
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Bester Frühlingshafter Brunch-Auflauf mit Brötchen, Ei & Schinken – Einfaches Rezept
Ein herzhafter Brunch-Auflauf mit altbackenen Brötchen, Eiern, Schinken und Käse, der durch eine über Nacht ziehende Eier-Sahne-Mischung besonders cremig wird. Perfekt für entspannte Frühlingsmorgen und Osterbrunch.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 35-40 Minuten
- Total Time: 45 Minuten (zzgl. mind. 30 Minuten Ziehzeit)
- Yield: 6 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht / Brunch
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 6 altbackene Brötchen (vom Vortag, in Scheiben geschnitten)
- 200 g gekochter Schinken (in Streifen geschnitten)
- 150 g Gouda oder Emmentaler (gerieben)
- 1 Bund frische Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)
- 1 Bund frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill)
- 6 große Eier (zimmerwarm)
- 300 ml Sahne oder Milch (Mischung bevorzugt)
- 1 TL Senf (mittelscharf)
- Salz und Pfeffer (frisch gemahlen, nach Geschmack)
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- 2 EL Butter (in Flöckchen)
- 2 EL Semmelbrösel (selbst gemacht)
Instructions
- Die Brötchen vorbereiten: Altbackene Brötchen in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Bei frischen Brötchen: bei 150°C (Ober-/Unterhitze) 5 Minuten rösten.
- Die Eier-Sahne-Mischung herstellen: Eier in eine große Schüssel schlagen und mit dem Schneebesen schaumig schlagen (ca. 2 Minuten). Sahne/Milch, Senf, Salz, Pfeffer und Muskatnuss dazugeben und gut verrühren.
- Die Zutaten vorbereiten: Schinken in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Kräuter fein hacken. Käse reiben.
- Die Auflaufform fetten: Form (ca. 20×30 cm) mit Butter oder Öl einfetten. Die Hälfte der Brötchenscheiben gleichmäßig in der Form verteilen.
- Die erste Schicht belegen: Hälfte des Schinkens, der Frühlingszwiebeln und der Kräuter auf den Brötchen verteilen. Hälfte des Käses darüberstreuen. Zweite Schicht Brötchenscheiben darauflegen und mit restlichem Schinken, Zwiebeln, Kräutern und Käse wiederholen.
- Die Eier-Sahne-Mischung angießen: Die Mischung langsam und gleichmäßig über den Auflauf gießen. Brötchenscheiben mit einer Gabel leicht andrücken, damit sie die Flüssigkeit aufnehmen.
- Den Auflauf ziehen lassen: Mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen (am besten über Nacht im Kühlschrank). Vor dem Backen 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
- Den Ofen vorheizen: Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) oder 160°C (Umluft) vorheizen. Semmelbrösel gleichmäßig über den Auflauf streuen und Butterflöckchen daraufsetzen.
- Den Auflauf backen: Form in die Mitte des Ofens schieben und 35-40 Minuten backen. Nach 25 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken, wenn die Oberfläche zu dunkel wird. Der Auflauf ist fertig, wenn die Eier-Sahne-Mischung gestockt ist und ein Messer sauber herauskommt.
- Den Auflauf ruhen lassen: Aus dem Ofen nehmen und 5-10 Minuten ruhen lassen, damit er sich setzt.
Notes
Die Brötchen sollten altbacken sein, damit sie die Eier-Sahne-Mischung gut aufsaugen. Die Ziehzeit über Nacht intensiviert die Aromen und macht den Auflauf besonders cremig. Nach dem Backen unbedingt ruhen lassen, damit der Auflauf schnittfest wird.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 6)
- Calories: 380420
- Sugar: 4
- Sodium: 800
- Fat: 24
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 2
- Protein: 22
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