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Michelle Bell

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Bester Friedhofs-Schokokuchen mit Oreo-Erde und Marzipan-Geistern

Ready In 90 Minuten
Servings 12 Stücke
Difficulty Medium

Letzten Oktober stand ich an der Kasse eines kleinen Dorfladens, die Arme voll mit Kürbissen und einer Tüte dunkler Schokolade. Die Frau vor mir drehte sich um, sah meine Einkäufe und lachte leise. „Für die Gruselparty?”, fragte sie, aber ihr Blick sagte etwas anderes. Sie deutete auf die Schokolade. „Ich back jedes Jahr einen Kuchen, der aussieht wie der alte Friedhof hinter der Kirche. Meine Enkel lieben es. Die Schokolade muss dunkel sein, richtig dunkel – wie die Erde im November.” Sie erzählte mir von ihrem Rezept, während wir Schlange standen, von der krümeligen Oreo-Erde und den kleinen Marzipan-Geistern, die sie mit ihren Enkeln formt. Ich hörte zu, vergaß fast zu bezahlen, und wusste: Das musste ich ausprobieren. Zuhause habe ich ihr Rezept dann nach meinem Geschmack angepasst – etwas mehr Schokolade, eine Prise Zimt für die Wärme. Und ehrlich? Dieser Kuchen ist seitdem mein absoluter Herbst-Favorit. Er ist gruselig, aber nicht zu gruselig. Er ist schokoladig, aber nicht schwer. Und er schmeckt nach genau dem, was man an einem kühlen Abend braucht: nach Geborgenheit, nach Kindheitserinnerungen, nach einem Stück Heimat. Vielleicht habt ihr ja auch so eine Begegnung im Kopf, bei der ein wildfremder Mensch ein Rezept mit euch geteilt hat. Das ist für mich das Schönste am Kochen – diese stillen Momente, in denen Essen zur Brücke wird.

Warum ihr diesen Friedhofs-Schokokuchen lieben werdet

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiterer Schokokuchen. Er ist ein Erlebnis. Ich habe ihn in den letzten Jahren so oft gebacken, dass ich ihn mittlerweile aus dem Effeff kann – und jedes Mal werde ich gefragt: „Wo hast du das denn her?”

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Kein stundenlanges Rühren, keine komplizierten Schritte. Perfekt für einen gemütlichen Backabend unter der Woche.
  • Einfache Zutaten: Bis auf die Oreos und das Marzipan habt ihr vermutlich alles zuhause. Keine exotischen Gewürze, keine teuren Spezialitäten.
  • Perfekt für Halloween & gemütliche Abende: Ob als gruseliger Hingucker auf der Party oder als süßer Trost an einem verregneten Sonntag – dieser Kuchen passt immer.
  • Ein echter Publikumsliebling: Kinder lieben die Marzipan-Geister, Erwachsene den intensiven Schokoladengeschmack. Noch nie hat jemand nur ein Stück gegessen.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus saftigem, dunklem Schokokuchen, knuspriger Oreo-Erde und süßem Marzipan ist einfach himmlisch. Ich meine das ernst.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Liebe zum Detail. Die Oreo-Erde wird nicht einfach draufgestreut, sondern leicht in den Teig gedrückt, sodass sie beim Anschneiden nicht runterfällt. Die Marzipan-Geister werden mit einem Zahnstocher so geformt, dass sie fast lebendig wirken. Und der Teig selbst? Der bekommt eine Prise Zimt – ein kleiner Trick, der die Schokolade wunderbar abrundet und den Kuchen so richtig herbstlich macht. Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist der Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Er ist Wohlfühlessen neu gedacht: schneller, einfacher, aber mit genau derselben seelenwärmenden Zufriedenheit. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst in Stress zu geraten, oder um einen einfachen Abend in etwas Unvergessliches zu verwandeln.

Welche Zutaten ihr braucht

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Die Schokolade ist der Star, also nehmt eine gute Zartbitterschokolade (ich mag die von Lindt oder die Eigenmarke von Denns, die ist überraschend gut). Die Oreos sorgen für die „Erde” – und ja, ihr könnt auch die weißen Oreos nehmen, aber die schwarzen sehen einfach gruseliger aus.

Für den Schokokuchen

  • 200 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao) – je dunkler, desto intensiver. Wer es milder mag, nimmt 60 %.
  • 150 g Butter – am besten ungesalzen, weich. (Ich nehme Kerrygold, die ist einfach cremiger.)
  • 200 g Zucker – brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote, weißer ist feiner. Beides geht.
  • 3 Eier (Größe M) – Zimmertemperatur, damit der Teig schön geschmeidig wird.
  • 150 g Mehl (Type 405) – glattes Mehl, kein Vollkorn, sonst wird der Kuchen zu dicht.
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt – das Geheimnis für die herbstliche Note. Nicht weglassen!
  • 100 ml Milch – oder Pflanzenmilch, wenn ihr vegan backen wollt.
  • 1 TL Vanilleextrakt – selbst gemacht oder gekauft, beides fein.

Für die Oreo-Erde

Bester Friedhofs-Schokokuchen preparation steps

  • 200 g Oreos (ca. 20 Stück) – die klassischen schwarzen mit der weißen Creme.
  • 2 EL Butter – geschmolzen, für die Bindung.

Für die Marzipan-Geister

  • 150 g Marzipanrohmasse – oder fertiges Marzipan. Ich nehme gern die Rohmasse von Niederegger, die ist schön weich.
  • 50 g Puderzucker – zum Bestäuben, damit das Marzipan nicht klebt.
  • Etwas schwarze Lebensmittelfarbe (Gel oder Paste) – für die Augen und Münder.

Für die Dekoration (optional)

  • Ein paar Zuckeraugen – aus dem Backregal, für extra Gruselfaktor.
  • Kürbiskerne – als „Grabsteine” oder „Knochen”.
  • Puderzucker – für den „Nebel”-Effekt über dem Friedhof.

Benötigte Küchengeräte

Ihr braucht keine Spezialausrüstung für diesen Kuchen. Ein paar Basics reichen völlig.

  • Eine 20-22 cm Springform – oder eine Kastenform, wenn ihr lieber rechteckige „Gräber” backen wollt.
  • Backpapier – damit nichts kleben bleibt.
  • Zwei Rührschüsseln – eine für den Teig, eine für die Oreo-Erde.
  • Handrührgerät oder Schneebesen – Handrührer ist einfacher, aber mit Muskelkraft geht’s auch.
  • Einen Gefrierbeutel – zum Zerkleinern der Oreos. Ein Nudelholz oder eine Flasche funktioniert auch.
  • Zahnstocher oder ein kleines Messer – zum Formen der Marzipan-Geister.
  • Ein feines Sieb – für den Puderzucker-Nebel.

Ich backe seit Jahren mit einer einfachen Springform von Ikea – die kostet nicht viel und tut ihren Dienst. Für die Marzipan-Geister reichen die Hände und ein Zahnstocher. Also keine Sorge, falls ihr keine Profi-Küche habt.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht. Ich zeige euch jeden Schritt genau.

Schritt 1: Den Schokokuchen backen (ca. 45 Minuten)

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  2. Die Zartbitterschokolade grob hacken und zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. In einer großen Schüssel den Zucker und die Eier mit dem Handrührer schaumig schlagen – etwa 3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist.
  4. Die geschmolzene Schoko-Butter-Mischung und das Vanilleextrakt unterrühren.
  5. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Dann nach und nach unter die feuchte Masse heben – abwechselnd mit der Milch. Nicht zu lange rühren, nur bis alles gerade so verbunden ist. Der Teig ist jetzt ziemlich flüssig, das ist okay.
  6. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen etwa 30–35 Minuten backen. Macht die Stäbchenprobe: Wenn kein roher Teig mehr am Holz klebt, ist der Kuchen fertig.
  7. Den Kuchen in der Form 10 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen. Das ist wichtig, sonst schmilzt später die Oreo-Erde.

Schritt 2: Die Oreo-Erde zubereiten (ca. 5 Minuten)

  1. Die Oreos in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder einer Flasche fein zerbröseln. Ein paar größere Stücke dürfen ruhig bleiben – das sieht natürlicher aus.
  2. Die geschmolzene Butter zu den Bröseln geben und gut vermischen, bis alles feucht und krümelig ist. Die Masse sollte sich zusammendrücken lassen, aber nicht zu nass sein.

Schritt 3: Die Marzipan-Geister formen (ca. 15 Minuten)

  1. Das Marzipan mit dem Puderzucker verkneten, damit es nicht klebt. Wenn es zu fest ist, kurz in der Mikrowelle (10 Sekunden) erwärmen.
  2. Das Marzipan zu einer Rolle formen und in 8–10 gleich große Stücke teilen.
  3. Jedes Stück zu einem kleinen „Geist” formen: erst eine Kugel, dann oben etwas spitz zulaufen lassen (wie ein Tropfen). Mit den Fingern die Unterseite etwas breiter drücken, damit die Geister stehen können.
  4. Mit einem Zahnstocher oder einem kleinen Messer vorsichtig zwei Augen und einen Mund einritzen. Dann mit einem feinen Pinsel oder einem Zahnstocher etwas schwarze Lebensmittelfarbe auftragen. Wer Zuckeraugen hat, drückt sie einfach in die weiche Masse.
  5. Die Geister auf ein mit Puderzucker bestäubtes Brett legen und trocknen lassen, während der Kuchen abkühlt.

Schritt 4: Den Friedhof dekorieren (ca. 10 Minuten)

  1. Den vollständig ausgekühlten Kuchen auf eine Kuchenplatte setzen.
  2. Die Oreo-Erde gleichmäßig auf der Oberseite und an den Seiten des Kuchens verteilen. Mit den Händen leicht andrücken, damit sie hält. Ein bisschen krümeln ist okay – das sieht nach einem echten Friedhof aus.
  3. Die Marzipan-Geister vorsichtig auf die „Erde” setzen. Einige können auch halb versinken – als ob sie aus dem Grab aufsteigen. Gruselig, oder?
  4. Optional: Kürbiskerne als kleine Grabsteine in die Erde stecken. Mit einem feinen Sieb etwas Puderzucker über den gesamten Kuchen stäuben – das sieht aus wie Herbstnebel.

Tipps & Tricks für den perfekten Friedhofskuchen

Ich habe bei diesem Kuchen so einiges gelernt – oft durch Versuch und Irrtum. Hier sind meine besten Tipps, damit euer Kuchen garantiert gelingt.

  • Der Kuchen muss kalt sein: Wenn ihr die Oreo-Erde auf einen warmen Kuchen streicht, wird sie matschig. Lasst den Kuchen also mindestens 1 Stunde auskühlen, besser noch 2 Stunden. Ich stelle ihn manchmal sogar für 15 Minuten ins Gefrierfach – dann haftet die Erde perfekt.
  • Oreos nicht zu fein mahlen: Die Erde soll krümelig sein, nicht pulvrig. Ein paar größere Stücke sehen aus wie kleine Steine oder Schotter – das macht den Friedhof realistischer.
  • Marzipan-Geister nicht zu dick formen: Sie sollen leicht und luftig wirken, nicht wie dicke Klumpen. Formt sie eher flach und breit, dann stehen sie auch besser.
  • Die Lebensmittelfarbe: Benutzt Gel- oder Pastenfarben, keine flüssige. Flüssige Farbe verläuft auf dem Marzipan und macht alles verschmiert. Ich habe das einmal gemacht – sah aus wie ein Horrorfilm, aber nicht im guten Sinne.
  • Multitasking: Während der Kuchen backt, könnt ihr die Oreo-Erde machen und die Geister formen. So spart ihr Zeit und habt hinterher weniger Chaos.

Variationen & Abwandlungen

Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber ihr könnt es ganz leicht an euren Geschmack anpassen.

Vegane Version

Ersetzt die Butter durch vegane Margarine, die Eier durch 3 EL Apfelmus oder 3 Leinsamen-Eier (3 EL Leinsamen + 9 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen) und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Die Oreos sind übrigens von Haus aus vegan – ein Glück! Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker.

Glutenfreie Version

Tauscht das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (ich mag die von Schär). Achtet bei den Oreos darauf, dass es glutenfreie Alternativen gibt – oder lasst sie weg und macht die „Erde” aus glutenfreien Keksen und Kakaopulver.

Zitronige Geister-Variante

Für eine frische Note könnt ihr dem Marzipan etwas abgeriebene Zitronenschale untermischen. Das passt überraschend gut zur dunklen Schokolade und macht die Geister noch aromatischer. Ich habe das einmal für eine Halloween-Party gemacht und alle waren begeistert.

Extra gruselige Deko

Statt Marzipan-Geistern könnt ihr auch kleine Spinnen aus schwarzen Lakritzschnecken formen. Oder ihr presst Kürbiskerne in die Erde, die wie kleine Knochen aussehen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Dieser Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur – dann ist er schön saftig und die Oreo-Erde bleibt knusprig. Ich serviere ihn gern mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. Der Kontrast zwischen warmer Sahne und kühlem Kuchen ist einfach himmlisch. Dazu passt ein großer Becher heiße Schokolade oder ein Glas kalte Milch – je nachdem, ob ihr es lieber wärmend oder erfrischend mögt.

Wenn ihr den Kuchen aufbewahren wollt, deckt ihn locker mit Frischhaltefolie ab oder stellt ihn in eine Kuchenbox. Im Kühlschrank hält er sich 3–4 Tage. Aber Achtung: Die Oreo-Erde wird mit der Zeit etwas weicher. Das macht nichts – sie schmeckt dann wie ein Schoko-Erdbeer-Dessert. Wenn ihr die Knusprigkeit erhalten wollt, bewahrt die Erde separat auf und streut sie erst kurz vor dem Servieren auf den Kuchen.

Eingefroren? Ja, das geht! Den unverzierten Kuchen (also ohne Oreo-Erde und Geister) könnt ihr bis zu 3 Monate einfrieren. Wickelt ihn dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Vor dem Servieren langsam im Kühlschrank auftauen lassen. Die Oreo-Erde und die Geister macht ihr dann frisch – das dauert ja nur 10 Minuten.

Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte

Ich weiß, Nährwertangaben sind bei einem Schokokuchen nicht das Erste, woran man denkt. Aber hier sind sie trotzdem – für alle, die es wissen wollen.

Pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 42 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Ballaststoffe: 3 g

Die dunkle Schokolade enthält übrigens Antioxidantien und Magnesium – das klingt fast wie ein Gesundheitsargument, oder? Aber ehrlich: Dieser Kuchen ist ein Genussmittel, kein Gesundheitsfood. Und das ist auch okay. Er ist für die Seele, für die Gemütlichkeit, für die kleinen Glücksmomente. Wenn ihr ihn in Maßen genießt, ist er ein wunderbarer Teil eines ausgewogenen Lebens.

Allergiker-Hinweis: Enthält Gluten, Laktose (Butter, Milch) und Mandeln (Marzipan). Wer Nüsse meiden muss, kann die Geister aus Fondant oder weißer Schokolade machen.

Warum ihr diesen Kuchen backen solltet

Ich liebe diesen Kuchen, weil er so viel mehr ist als nur ein weiteres Halloween-Rezept. Er ist eine Einladung, innezuhalten und den Herbst zu feiern – mit all seinen Farben, Düften und Aromen. Die dunkle Schokolade wärmt von innen, die Oreo-Erde erinnert an knirschende Blätter unter den Füßen, und die Marzipan-Geister bringen ein Lächeln auf jedes Gesicht. Es ist ein Kuchen, der Geschichten erzählt – von Begegnungen im Dorfladen, von kühlen Abenden auf der Couch, von Kindheitserinnerungen an Halloween.

Probiert ihn aus und macht ihn zu eurem eigenen. Vielleicht fügt ihr eine Prise mehr Zimt hinzu oder formt die Geister ein bisschen anders. Vielleicht dekoriert ihr ihn mit kleinen Kürbissen aus Marzipan oder lasst die Oreo-Erde weg und macht eine Schokoglasur drauf. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es euch Raum für Kreativität lässt. Und wenn ihr dann das erste Stück anschneidet und die staunenden Gesichter seht – dann wisst ihr, warum sich das Backen gelohnt hat.

Habt ihr den Kuchen schon ausprobiert? Oder habt ihr eine eigene Variante? Schreibt es mir in die Kommentare! Ich bin schon gespannt auf eure Friedhofs-Kreationen. Und teilt das Rezept gern mit euren Freunden – je mehr Grusel-Fans, desto besser. Lasst uns zusammen den Herbst feiern, mit Schokolade, Oreos und einer Prise Magie.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Oreos backen?

Klar! Statt der Oreo-Erde könnt ihr eine Mischung aus zerbröselten Vollkornkeksen, Kakaopulver und etwas Butter verwenden. Oder ihr streut einfach gehackte Nüsse und Schokostreusel auf den Kuchen – das sieht dann aus wie herbstlicher Waldboden.

Wie bekomme ich die Marzipan-Geister am besten hin?

Übt ein bisschen Geduld. Formt zuerst eine Kugel, dann drückt sie oben etwas flach und zieht sie in die Länge. Mit einem Zahnstocher könnt ihr die Gesichter einritzen. Wenn das Marzipan zu klebrig ist, bestäubt es mit Puderzucker. Und keine Sorge: Jeder Geist darf anders aussehen – das macht den Friedhof lebendig.

Kann ich den Kuchen auch als Muffins backen?

Ja, das geht! Füllt den Teig in Muffinförmchen und backt sie 18–20 Minuten. Die Oreo-Erde streut ihr dann auf die abgekühlten Muffins. Die Marzipan-Geister setzt ihr oben drauf. Perfekt für Kindergeburtstage oder als Mitbringsel.

Wie verhindere ich, dass die Oreo-Erde matschig wird?

Der Kuchen muss vollständig ausgekühlt sein, bevor ihr die Erde auftragt. Wenn der Kuchen noch warm ist, schmilzt die Butter in der Erde und alles wird klebrig. Am besten den Kuchen 1–2 Stunden abkühlen lassen oder kurz ins Gefrierfach stellen.

Kann ich die Geister auch aus weißer Schokolade machen?

Ja, das ist eine tolle Alternative! Schmelzt weiße Schokolade und gießt sie in kleine Geisterformen (gibt es im Backbedarf). Lasst sie aushärten und malt mit schwarzer Lebensmittelfarbe die Gesichter auf. Sie sind etwas zerbrechlicher, sehen aber wunderschön aus.

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Bester Friedhofs-Schokokuchen mit Oreo-Erde und Marzipan-Geistern

Ein gruselig-schokoladiger Kuchen mit knuspriger Oreo-Erde und süßen Marzipan-Geistern – perfekt für Halloween und gemütliche Herbstabende.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao)
  • 150 g Butter (ungesalzen, weich)
  • 200 g Zucker (braun oder weiß)
  • 3 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 150 g Mehl (Type 405)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 100 ml Milch (oder Pflanzenmilch)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 200 g Oreos (ca. 20 Stück)
  • 2 EL Butter (geschmolzen)
  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 50 g Puderzucker
  • Etwas schwarze Lebensmittelfarbe (Gel oder Paste)
  • Ein paar Zuckeraugen (optional)
  • Kürbiskerne (optional)
  • Puderzucker (für den Nebel-Effekt)

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  2. Die Zartbitterschokolade grob hacken und zusammen mit der Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. In einer großen Schüssel den Zucker und die Eier mit dem Handrührer schaumig schlagen – etwa 3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist.
  4. Die geschmolzene Schoko-Butter-Mischung und das Vanilleextrakt unterrühren.
  5. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Dann nach und nach unter die feuchte Masse heben – abwechselnd mit der Milch. Nicht zu lange rühren.
  6. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen etwa 30–35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
  7. Den Kuchen in der Form 10 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
  8. Für die Oreo-Erde: Die Oreos in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz fein zerbröseln. Die geschmolzene Butter zu den Bröseln geben und gut vermischen.
  9. Für die Marzipan-Geister: Das Marzipan mit dem Puderzucker verkneten. Zu einer Rolle formen und in 8–10 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem kleinen Geist formen (tropfenförmig). Mit einem Zahnstocher Augen und Mund einritzen und mit schwarzer Lebensmittelfarbe bemalen.
  10. Den vollständig ausgekühlten Kuchen auf eine Kuchenplatte setzen. Die Oreo-Erde gleichmäßig auf der Oberseite und an den Seiten verteilen und leicht andrücken.
  11. Die Marzipan-Geister vorsichtig auf die Erde setzen. Optional Kürbiskerne als Grabsteine in die Erde stecken. Mit einem feinen Sieb etwas Puderzucker über den gesamten Kuchen stäuben.

Notes

Der Kuchen muss vollständig ausgekühlt sein, bevor die Oreo-Erde aufgetragen wird, sonst wird sie matschig. Die Oreos nicht zu fein mahlen – ein paar größere Stücke sehen natürlicher aus. Für die Marzipan-Geister Gel- oder Pastenfarben verwenden, keine flüssige Lebensmittelfarbe.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 380
  • Sugar: 28
  • Sodium: 180
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

Keywords: Friedhofskuchen, Halloween, Schokokuchen, Oreo, Marzipan, Geister, Herbst, gruselig

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