Ich stand letzten Dienstag in der Schlange an der Supermarktkasse, total erledigt nach der Arbeit, und plötzlich – dieser Duft. Nicht der von Desinfektionstüchern oder Kaugummi, sondern ein warmer, würziger Hauch von Kürbis und Zimt, der von irgendwoher wehte. Und mit einem Schlag war ich sieben Jahre alt, in der winzigen Küche meiner Tante Lilo, die mit ihren kräftigen Händen einen Teig knetete, während die Herbstsonne durch das Fenster fiel. Sie hat diese Zimtschnecken nie nach Rezept gemacht, immer nach Gefühl – eine Prise dies, ein Schuss das. Ich habe nie das genaue Verhältnis erfahren, nur dieses Gefühl von Geborgenheit, wenn der Duft von Hefeteig und Kürbis durch die Wohnung zog. Letzte Woche, völlig übermüdet und mit Heißhunger auf genau dieses Gefühl, habe ich beschlossen, es selbst zu versuchen. Ich meine, wie schwer kann das schon sein? Ich hab’s mir einfacher gemacht, viel einfacher – und es hat funktioniert. Ehrlich, der erste Bissen hat mich fast umgehauen. Vielleicht kennst du das ja: Du suchst nicht einfach ein Rezept, du suchst den Moment, der damit verbunden ist. Und genau das sind diese schnellen Kürbis-Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur für mich geworden. Ein Stück Kindheit, das in 30 Minuten auf dem Tisch steht.
Warum du diese Kürbis-Zimtschnecken lieben wirst
Diese Zimtschnecken sind nicht einfach nur ein weiteres Herbstgebäck – sie sind dein neuer bester Freund für stressige Wochentage. Ich habe sie so oft getestet, bis sie perfekt für den Alltag waren. Kein stundenlanges Warten auf den Teig, kein kompliziertes Schichten. Nur purer, einfacher Genuss.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten sind sie fertig. Kein Warten, kein Aufgehen des Teigs – perfekt, wenn die Kinder hungrig sind oder der nächste Termin ruft.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich schon alles im Haus. Kürbispüree, Mehl, Zucker, Zimt und Frischkäse – mehr brauchst du nicht.
- Perfekt für den Herbst: Ob zum gemütlichen Frühstück, als süßer Snack am Nachmittag oder als improvisiertes Dessert nach dem Abendessen – sie passen immer.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich hab sie zur Arbeit mitgenommen und musste das Rezept dreimal weitergeben. Selbst mein Mann, der normalerweise kein Kürbisfan ist, hat sich zwei Stücke genommen.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus saftigem Kürbisteig, würzigem Zimt-Zucker und der cremigen Frischkäse-Glasur ist einfach himmlisch. Der erste Bissen ist wie eine warme Umarmung.
Was diese Zimtschnecken von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Ich verwende einen einfachen Rührteig anstatt Hefeteig. Das spart nicht nur Zeit, sondern macht sie auch unglaublich saftig und weich. Die Frischkäse-Glasur ist nicht zu süß, sondern schön cremig mit einer leichten Säure, die perfekt mit dem Kürbis harmoniert. Es ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – es ist das Rezept, das dich daran erinnert, dass Kochen auch an hektischen Tagen Freude machen kann.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese schnellen Kürbis-Zimtschnecken verwendest du einfache, aber wirkungsvolle Zutaten. Jede hat ihre Aufgabe, um den perfekten Geschmack und die ideale Textur zu kreieren. Keine Sorge, die meisten Sachen hast du bestimmt zu Hause.
Für den Teig
- 200 g Mehl (Type 405): Das ist die Basis. Ich verwende am liebsten Weizenmehl, aber Dinkelmehl funktioniert auch gut (dann etwas mehr Flüssigkeit zugeben).
- 100 g Zucker: Für die nötige Süße. Brauner Zucker gibt ein leicht karamelliges Aroma, aber normaler weißer tut es auch.
- 1 TL Backpulver: Sorgt dafür, dass die Schnecken schön fluffig werden. Keine Hefe nötig – das spart Zeit!
- 1/2 TL Natron: Reagiert mit dem Kürbis und macht den Teig besonders zart.
- 1 TL Zimt: Das Herzstück dieser Zimtschnecken. Ich nehme immer Ceylon-Zimt, der ist milder und aromatischer.
- 1/2 TL gemahlener Ingwer: Gibt eine leichte Schärfe und Tiefe. Kannst du auch weglassen, aber es lohnt sich!
- 1/4 TL Muskatnuss: Ein klassischer Kürbisgewürz-Partner. Frisch gerieben ist am besten.
- 1/4 TL Salz: Hebt alle Aromen hervor, unterschätze das nicht.
- 120 g Kürbispüree: Am liebsten selbstgemacht aus Hokkaido-Kürbis (einfach weich kochen und pürieren). Aus der Dose geht auch, aber achte darauf, dass es 100% Kürbis ist, kein Kürbis-Füllung-Mix.
- 60 ml Milch: Ich nehme Vollmilch, aber Hafermilch oder Mandelmilch funktionieren auch für eine vegane Variante.
- 60 g geschmolzene Butter: Macht den Teig saftig und gibt Geschmack. Du kannst auch neutrales Öl wie Rapsöl nehmen.
- 1 Ei: Bindet den Teig und macht ihn luftig. Für eine vegane Version nimm einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser vermischt.
Für die Füllung

- 60 g brauner Zucker: Für die karamellige Süße in der Mitte.
- 1 TL Zimt: Noch mehr Zimt – ja, bitte!
- 30 g weiche Butter: Zum Bestreichen des Teigs, damit die Füllung haftet.
Für die cremige Frischkäse-Glasur
- 100 g Frischkäse: Am besten Doppelrahmstufe für eine besonders cremige Konsistenz. Er muss Zimmertemperatur haben, sonst wird die Glasur klumpig.
- 50 g Puderzucker: Für die Süße und Bindung. Einfach durch ein Sieb streuen, um Klümpchen zu vermeiden.
- 2 EL Milch: Zum Verdünnen. Gib sie nach und nach zu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- 1/2 TL Vanilleextrakt: Optional, aber es gibt der Glasur eine wunderbare Note. Ich schwöre auf selbstgemachten.
Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst keine ausgefallene Küchenmaschine für diese Zimtschnecken. Ein paar einfache Utensilien reichen völlig aus. Hier ist, was ich verwende:
- Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, eine aus Glas oder Edelstahl tut es.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Vermischen der trockenen Zutaten.
- Ein Holzlöffel oder ein Teigschaber: Zum Unterheben der nassen Zutaten. Einfach und effektiv.
- Eine rechteckige Auflaufform (ca. 20×20 cm) oder eine runde Springform (20 cm): Ich hab schon beide verwendet, die rechteckige Form ergibt mehr Schnecken nebeneinander.
- Backpapier: Ein Muss, damit nichts kleben bleibt. Spart Zeit beim Abwaschen!
- Ein scharfes Messer oder ein Teigschaber: Zum Schneiden der Teigrolle. Ein gezacktes Messer ist am besten, es zerquetscht den Teig nicht.
- Ein kleines Sieb: Zum Bestäuben des Puderzuckers, falls du keine Glasur machst.
Ich hab meine erste Ladung mit einem alten, stumpfen Messer geschnitten – das war eine Sauerei! Der Teig hat sich total zusammengedrückt. Seitdem nehme ich ein scharfes Brotmesser oder, noch besser, Zahnseide (ungeschmackt). Einfach ein langes Stück unter die Rolle legen, die Enden kreuzen und durchziehen – perfekte, saubere Schnitte!
Zubereitung Schritt für Schritt
Los geht’s! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Die ganze Aktion dauert etwa 25 Minuten – von der ersten Zutat bis zur fertigen Glasur.
- Ofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize deinen Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Lege deine Auflaufform mit Backpapier aus oder fette sie leicht ein. So lösen sich die Schnecken später perfekt.
- Trockene Zutaten mischen: Gib in deine große Rührschüssel das Mehl, den Zucker, das Backpulver, das Natron, den Zimt, den Ingwer, die Muskatnuss und das Salz. Verquirle alles kurz mit dem Schneebesen, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Ich mach das immer, bevor ich die nassen Zutaten dazugebe – so vermeide ich Klümpchen.
- Nasse Zutaten vorbereiten: In einer separaten kleinen Schüssel verrührst du das Kürbispüree, die Milch, die geschmolzene Butter und das Ei mit einer Gabel, bis alles schön glatt ist. Das Kürbispüree sollte Zimmertemperatur haben, dann verbindet es sich besser mit den anderen Zutaten.
- Teig zusammenfügen: Gieße die nassen Zutaten zu den trockenen Zutaten und rühre alles mit einem Holzlöffel oder Teigschaber gerade so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu viel rühren! Sonst werden die Schnecken zäh. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung. Der Teig wird eher weich und klebrig sein – das ist genau richtig.
- Füllung zubereiten: In einer kleinen Schüssel vermischst du den braunen Zucker mit dem Zimt. Stelle die weiche Butter bereit – sie sollte streichzart sein, nicht geschmolzen.
- Teig ausrollen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Gib den Teig darauf und forme mit den Händen ein grobes Rechteck. Rolle ihn dann mit einem Nudelholz (oder einer sauberen Flasche, wenn du kein Nudelholz hast) zu einem Rechteck von etwa 20×30 cm aus. Der Teig ist weich, also arbeite vorsichtig. Falls er zu sehr klebt, bestäube die Oberseite auch ganz leicht mit Mehl.
- Füllen und Rollen: Bestreiche die gesamte Teigoberfläche dünn mit der weichen Butter. Achte darauf, bis an die Ränder zu gehen. Streue dann die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darüber. Jetzt rollst du den Teig von der langen Seite her vorsichtig auf. Rolle nicht zu fest, sonst quetscht du die Füllung heraus – ich hab den Fehler gemacht und es war eine Sauerei. Ein lockerer, gleichmäßiger Druck ist perfekt.
- Schnecken schneiden: Schneide die Teigrolle mit einem scharfen Messer in 8-9 gleichmäßige Stücke (etwa 3-4 cm dick). Wie gesagt, ein gezacktes Messer oder Zahnseide funktioniert am besten. Lege die Schnecken mit der Schnittfläche nach oben in die vorbereitete Form. Sie sollten sich leicht berühren, aber nicht quetschen.
- Backen: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe die Zimtschnecken für 12-15 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und die Ränder leicht knusprig. Ein Zahnstocher, der in die Mitte gesteckt wird, sollte sauber herauskommen. Achtung: Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken! Ich nehme sie immer lieber eine Minute früher raus, weil sie in der Form noch etwas nachgaren.
- Abkühlen lassen: Lass die Zimtschnecken für etwa 5 Minuten in der Form abkühlen. Sie sind jetzt sehr weich, also vorsichtig sein. Dann hebst du sie mit dem Backpapier aus der Form und lässt sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Aber ehrlich, warm sind sie am besten!
- Glasur zubereiten: Während die Schnecken abkühlen, machst du die Glasur. Gib den weichen Frischkäse, den gesiebten Puderzucker und den Vanilleextrakt in eine kleine Schüssel. Rühre alles mit einem Schneebesen glatt. Gib dann nach und nach die Milch dazu, bis die Glasur schön cremig und fließfähig ist. Sie sollte dick genug sein, um auf den Schnecken zu bleiben, aber nicht zu fest.
- Glasieren und servieren: Sobald die Zimtschnecken nur noch lauwarm sind, verteilst du die Frischkäse-Glasur großzügig darüber. Ich mag es, wenn sie ein bisschen an den Seiten herunterläuft. Streue optional noch etwas Zimt oder gehackte Pekannüsse darüber – das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch fantastisch.
Und das war’s! In weniger als einer halben Stunde hast du duftende, saftige Kürbis-Zimtschnecken mit einer himmlischen Glasur. Glaub mir, der Duft allein ist den Aufwand wert.
Tipps & Tricks für perfekte Zimtschnecken
Ich hab einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps, die ich durch Ausprobieren gelernt habe:
- Kürbispüree nicht zu nass: Wenn du selbstgemachtes Kürbispüree verwendest, lass es vorher in einem feinen Sieb abtropfen. Hokkaido-Kürbis kann sehr wässrig sein. Drück es sogar leicht mit einem Löffel aus, sonst wird der Teig zu klebrig. Dosenpüree ist meistens schon gut abgetropft.
- Teig nicht überkneten: Das ist der häufigste Fehler. Rühre nur so lange, bis sich die Zutaten verbunden haben. Ein paar Klümpchen sind okay. Wenn du zu lange rührst, entwickeln sich die Gluten und die Schnecken werden zäh und schwer statt weich und fluffig.
- Butter für die Füllung nicht schmelzen: Sie sollte weich sein, aber nicht flüssig. Geschmolzene Butter läuft aus dem Teig und macht alles matschig. Nimm sie einfach rechtzeitig aus dem Kühlschrank.
- Scharfes Messer verwenden: Wie schon erwähnt, ein stumpfes Messer zerquetscht den Teig. Ein scharfes Brotmesser oder Zahnseide sind die besten Werkzeuge für saubere Schnitte. Ich hab mal ein Buttermesser genommen – das war eine Katastrophe.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine erste Ladung war etwas zu trocken, weil ich sie 18 Minuten drin gelassen habe. 12-15 Minuten sind meist perfekt. Die Schnecken sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester.
- Glasur erst auf lauwarmen Schnecken: Wenn die Schnecken noch zu heiß sind, zerlauft die Glasur und läuft komplett ab. Wenn sie zu kalt sind, wird die Glasur fest und lässt sich nicht gut verteilen. Lauwarm ist ideal – dann bleibt sie schön cremig.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es ganz leicht abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegane Version: Ersetze das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl gemischt mit drei Esslöffeln Wasser. Nimm pflanzliche Milch und vegane Butter oder Kokosöl. Für die Glasur gibt es hervorragenden veganen Frischkäse auf Mandel- oder Cashewbasis. Ich hab diese Variante für eine Freundin gemacht und sie war begeistert – der Teig wird sogar noch etwas saftiger!
- Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung, die für Kuchen und Gebäck geeignet ist. Achte darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Teig bröselig. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass eine Mischung aus Reismehl und Maisstärke am besten funktioniert.
- Extra schokoladig: Streue vor dem Rollen noch 50 g gehackte Zartbitterschokolade oder Kakaonibs über die Zimt-Zucker-Mischung. Die Schokolade schmilzt beim Backen und gibt kleine Schokostücke in den Schnecken. Ein absoluter Traum!
- Herbstlicher Apfel-Kürbis-Mix: Gib 100 g fein gewürfelten Apfel (z.B. Elstar oder Boskoop) in den Teig, bevor du ihn ausrollst. Der Apfel sorgt für zusätzliche Saftigkeit und eine frische Note. Dazu passt etwas mehr Zimt in der Glasur.
- Weniger süß: Reduziere den Zucker im Teig auf 80 g und in der Füllung auf 40 g. Die Glasur kannst du auch mit nur 30 g Puderzucker machen. Ich mag sie manchmal lieber etwas weniger süß, dann kommt der Kürbisgeschmack besser durch.
- Mit Nüssen und Trockenfrüchten: Streue 50 g gehackte Pekannüsse oder Walnüsse und 30 g Rosinen oder gehackte Datteln über die Füllung. Das gibt einen tollen Crunch und natürliche Süße. Ich liebe die Kombination mit Pekannüssen!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die Zimtschnecken schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind und die Glasur schön cremig ist. Aber auch kalt sind sie ein Genuss. Hier ein paar Ideen, wie du sie servieren und aufbewahren kannst:
- Servieren: Serviere die Zimtschnecken auf einer schönen Platte, vielleicht mit etwas frischem Obst wie Apfelscheiben oder Preiselbeeren. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis. Für ein gemütliches Frühstück sind sie perfekt mit einer Tasse Kaffee oder Chai Latte.
- Getränke: Ein warmer Apfelpunsch, ein Gewürztee oder eine heiße Schokolade mit Zimt passen wunderbar zu den herbstlichen Aromen. Für eine erwachsene Variante kannst du einen Irish Coffee mit einem Schuss Kürbissirup servieren.
- Aufbewahrung: Bewahre die Zimtschnecken in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So halten sie sich 2-3 Tage. Im Kühlschrank werden sie schneller trocken, also vermeide das, wenn du sie nicht unbedingt kühlen musst. Die Glasur bleibt bei Raumtemperatur übrigens auch schön cremig.
- Einfrieren: Du kannst die unglasierten Zimtschnecken einfrieren. Wickel sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen bei 150°C aufwärmen. Die Glasur machst du dann frisch – das ist der beste Weg!
- Reheating: Am nächsten Tag sind die Schnecken nicht mehr so weich. Einfach für 5 Minuten bei 150°C im Ofen aufwärmen, dann werden sie wieder fast wie frisch gebacken. In der Mikrowelle werden sie leider schnell gummiartig, also lieber den Ofen nehmen.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als ob Zimtschnecken ein Diätgericht wären – sie sind ein Genussmittel! Aber sie haben durch den Kürbis tatsächlich ein paar gesündere Aspekte als klassische Zimtschnecken. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Schnecke (bei 9 Stücken):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Kohlenhydrate: 38 g
- Fett: 12 g (davon gesättigt: 7 g)
- Eiweiß: 5 g
- Ballaststoffe: 2 g
- Zucker: 22 g
Der Kürbis bringt einige gesundheitliche Vorteile mit sich. Er ist reich an Vitamin A (gut für die Augen und das Immunsystem) und liefert Beta-Carotin, ein starkes Antioxidans. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, und Ingwer wirkt entzündungshemmend. Natürlich sind die Zimtschnecken immer noch süß und buttrig, aber sie sind nicht so leer wie manch anderer Snack. Wenn du sie mit Vollkornmehl und weniger Zucker machst, kannst du sie sogar in eine etwas ausgewogenere Nascherei verwandeln. Aber ganz ehrlich: Manchmal braucht man einfach den vollen Genuss, und das ist auch völlig in Ordnung!
Fazit
Diese schnellen Kürbis-Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur sind für mich mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung an meine Tante Lilo, an gemütliche Herbstnachmittage und an das Gefühl, wenn man etwas mit Liebe backt. Aber sie sind auch ein Beweis dafür, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas Wunderbares zu zaubern. An einem hektischen Dienstagabend, wenn die Zeit knapp ist und die Sehnsucht nach etwas Süßem groß, retten sie mir den Tag. Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und Kürbis durch die Wohnung zieht und für ein paar Minuten alle Hektik vergessen lässt.
Ich hoffe, du probierst sie aus und machst sie zu deinem eigenen kleinen Herbstritual. Verändere sie, wie es dir gefällt – mit mehr Zimt, weniger Zucker, mit Nüssen oder Schokolade. Das Schöne am Kochen ist, dass du deine eigene Geschichte daraus machen kannst. Also, ran an den Ofen! Und wenn du sie gemacht hast, erzähl mir davon. Hinterlass einen Kommentar, teile ein Foto oder schreib mir, wie du sie abgewandelt hast. Ich bin schon gespannt!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich anstelle von Kürbispüree auch Kürbis aus dem Glas verwenden?
Ja, das geht. Achte aber darauf, dass es sich um ungewürztes Kürbispüree handelt und nicht um eine fertige Kürbissuppe oder ein Kürbis-Chutney. Kürbis aus dem Glas ist oft etwas wässriger, also lass es vorher gut abtropfen.
Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Frischkäse-Glasur machen?
Klar! Du kannst sie einfach mit etwas Puderzucker bestäuben oder eine dünne Schicht geschmolzene Butter mit Zimt und Zucker darüber geben. Auch ein einfacher Zuckerguss aus Puderzucker und Milch funktioniert. Die Frischkäse-Glasur ist aber mein persönliches Highlight.
Der Teig ist sehr klebrig. Was mache ich falsch?
Das ist normal! Der Teig für diese Zimtschnecken ist weicher als Hefeteig. Bestäube deine Arbeitsfläche und das Nudelholz großzügig mit Mehl. Wenn er wirklich extrem klebt, hast du vielleicht zu viel Kürbispüree oder zu wenig Mehl verwendet. Gib beim nächsten Mal einen Esslöffel mehr Mehl dazu.
Kann ich die Zimtschnecken auch in einer Muffinform backen?
Ja, das ist eine tolle Idee! Dann werden sie zu kleinen, handlichen Portionen. Fette die Muffinform gut ein oder verwende Papierförmchen. Die Backzeit bleibt etwa gleich, vielleicht 1-2 Minuten kürzer. Perfekt für Kinderpartys oder zum Mitnehmen!
Wie bekomme ich die Glasur besonders cremig?
Der Frischkäse muss unbedingt Zimmertemperatur haben! Wenn er zu kalt ist, wird die Glasur klumpig. Rühre ihn zuerst alleine glatt, bevor du den Puderzucker dazugibst. Verwende am besten Doppelrahmfrischkäse für eine extra reichhaltige Konsistenz.
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Die 10 besten schnellen Kürbis-Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur
Diese schnellen Kürbis-Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur sind in unter 30 Minuten fertig und schmecken wie eine warme Umarmung an einem herbstlichen Tag. Ein einfacher Rührteig ersetzt den Hefeteig und macht sie unglaublich saftig und weich.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 9 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 200 g Mehl (Type 405)
- 100 g Zucker
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1 TL Zimt
- 1/2 TL gemahlener Ingwer
- 1/4 TL Muskatnuss
- 1/4 TL Salz
- 120 g Kürbispüree
- 60 ml Milch
- 60 g geschmolzene Butter
- 1 Ei
- 60 g brauner Zucker (für die Füllung)
- 1 TL Zimt (für die Füllung)
- 30 g weiche Butter (für die Füllung)
- 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 50 g Puderzucker
- 2 EL Milch (für die Glasur)
- 1/2 TL Vanilleextrakt (optional)
Instructions
- Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Auflaufform (ca. 20×20 cm) mit Backpapier auslegen oder einfetten.
- In einer großen Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Salz mit einem Schneebesen vermischen.
- In einer separaten kleinen Schüssel Kürbispüree, Milch, geschmolzene Butter und Ei mit einer Gabel glatt rühren.
- Nasse Zutaten zu den trockenen geben und mit einem Holzlöffel oder Teigschaber nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überkneten.
- In einer kleinen Schüssel braunen Zucker und Zimt für die Füllung vermischen. Weiche Butter bereitstellen.
- Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig darauf zu einem Rechteck von ca. 20×30 cm ausrollen.
- Teigoberfläche dünn mit weicher Butter bestreichen. Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darüber streuen.
- Teig von der langen Seite her vorsichtig aufrollen. Mit einem scharfen Messer oder Zahnseide in 8-9 gleichmäßige Stücke (ca. 3-4 cm dick) schneiden.
- Schnecken mit der Schnittfläche nach oben in die vorbereitete Form legen. Sie sollten sich leicht berühren.
- Im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Nicht zu lange backen.
- Zimtschnecken 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter heben.
- Für die Glasur weichen Frischkäse, gesiebten Puderzucker und Vanilleextrakt in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Nach und nach Milch zugeben, bis die Glasur cremig und fließfähig ist.
- Glasur großzügig über die lauwarmen Zimtschnecken verteilen. Optional mit Zimt oder gehackten Pekannüssen bestreuen.
Notes
Kürbispüree vorher abtropfen lassen, wenn selbstgemacht. Teig nicht überkneten. Butter für die Füllung sollte weich, nicht geschmolzen sein. Schnecken mit einem scharfen Messer oder Zahnseide schneiden. Backzeit im Auge behalten (12-15 Minuten). Glasur erst auf lauwarmen Schnecken verteilen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Zimtschnecke
- Calories: 280
- Sugar: 22
- Sodium: 0.3
- Fat: 12
- Saturated Fat: 7
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 2
- Protein: 5
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