„Warum machst du nicht einfach eine Schicht Schokolade unten drunter?“, fragte meine Nichte Lina, während sie mir über die Schulter schaute, als ich Kokosmakronen formte. Ich hatte gerade erklärt, dass diese Plätzchen eigentlich ganz ohne Boden auskommen – traditionell, luftig, nur aus Kokos und Eiweiß. Ich begann, ihr zu erklären, warum das nicht funktionieren würde. Die Schokolade würde schmelzen, der Boden würde weich werden, das sei einfach nicht die klassische Art. Dann hielt ich inne. Vielleicht lag es an ihrem zuversichtlichen Gesichtsausdruck. Vielleicht an der Tatsache, dass sie gerade erst beim Backen eines Kuchens einen genialen Einfall gehabt hatte. Also schloss ich den Mund, holte eine Tafel dunkle Schokolade hervor und sagte: „Okay, lass es uns versuchen.“
Ich schmolz die Schokolade, tupfte einen dünnen Klecks auf das Backpapier und setzte die geformte Kokosmasse darauf. Als die Makronen aus dem Ofen kamen, war ich skeptisch. Aber nach dem Abkühlen – und ehrlich gesagt, einem ersten vorsichtigen Bissen – war ich eines Besseren belehrt. Der Schokoladenboden war nicht nur knusprig, er war die perfekte, leicht bittere Ergänzung zur süßen, saftigen Kokoswolke obendrauf. Lina grinste. „Siehste?“, sagte sie nur. Seitdem mache ich diese saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden nur noch so. Es ist, als hätte ich die ganze Zeit auf diesen einen, einfachen Hinweis gewartet.
Vielleicht kennst du das ja: Du hältst an einer Methode fest, nur weil sie „schon immer so gemacht wurde“. Dabei reicht manchmal eine unvoreingenommene Frage, um das ganze Rezept zu verbessern. Dieses hier ist für mich zu einem echten Stück Heimat geworden – nicht nur, weil es nach Weihnachten schmeckt, sondern weil es mich jedes Mal an diesen Dienstagnachmittag mit Lina erinnert. An den Moment, in dem ich die bessere Idee einer Achtjährigen angenommen habe. Und jetzt, jedes Jahr, wenn der Duft von Kokos und geschmolzener Schokolade durch die Küche zieht, muss ich lächeln. Diese Makronen sind mehr als nur ein Plätzchen – sie sind eine kleine Erinnerung daran, dass man manchmal einfach loslassen und etwas Neues ausprobieren sollte.
Warum du diese saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden lieben wirst
Lass mich dir sagen, warum dieses Rezept für mich und meine Familie zu einem absoluten Favoriten geworden ist. Diese saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden sind nicht nur unglaublich lecker, sie sind auch überraschend einfach zuzubereiten. Ich habe sie in den letzten Jahren unzählige Male gebacken und jedes Mal waren sie ein Hit. Hier sind die Gründe, warum du sie unbedingt ausprobieren solltest:
- Perfekt saftig & knusprig zugleich: Die Kokosmakronen bleiben innen herrlich weich und saftig, während der Schokoladenboden einen befriedigenden Knack bietet. Diese Kombination ist einfach unwiderstehlich.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Zutaten oder einen speziellen Einkauf. Kokosraspeln, Eier, Zucker und Schokolade – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Keine aufwendigen Lebensmittelgeschäfte nötig.
- Immer ein Publikumsliebling: Egal ob auf dem Weihnachtsplätzchenteller, zum Kaffee am Nachmittag oder als Mitbringsel – diese Makronen verschwinden immer als erstes. Kinder lieben sie genauso wie Erwachsene.
- Schnell gemacht: Von der Zubereitung bis zum Genuss vergeht keine Stunde. Der Teig ist in zehn Minuten fertig und die Backzeit ist kurz. Perfekt für spontane Backaktionen oder wenn du plötzlich Lust auf etwas Süßes hast.
- Ein Stück Heimat: Dieses Rezept verbindet den vertrauten Geschmack von Kokosmakronen mit einer kreativen, aber traditionellen Note. Es ist der Geschmack von gemütlichen Nachmittagen, von Weihnachtsmärkten und von Omas Küche – nur mit einem kleinen, genialen Upgrade.
Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist der Schokoladenboden. Die meisten Kokosmakronen sind oben süß und unten ein bisschen langweilig. Hier bekommst du bei jedem Bissen eine Portion herber Zartbitterschokolade, die perfekt mit der Süße der Kokosmasse harmoniert. Ich habe unzählige Varianten getestet – mit Kuvertüre, mit Vollmilchschokolade, mit einem Spritzer Rum im Teig –, aber diese Version mit einem dünnen, knackigen Boden aus Zartbitterschokolade ist einfach die Beste. Sie ist nicht nur gut, sie ist die Art von Plätzchen, bei der man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Genau das macht sie zu einem echten Seelentröster.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden brauchst du nur wenige, aber feine Zutaten. Die Qualität spielt hier eine große Rolle, besonders bei der Schokolade. Ich zeige dir, worauf du achten solltest.
Für die Kokosmasse:
- 200 g Kokosraspel – Ich empfehle feine Kokosraspel, da sie besser Feuchtigkeit aufnehmen und die Makronen besonders saftig machen. Grobe Raspel können etwas trockener wirken. Achte auf eine gute Qualität, am besten aus dem Bio-Regal, da sie oft ein intensiveres Aroma haben.
- 2 Eiweiß (Größe M) – Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, dann lässt sich das Eiweiß besser steif schlagen. Trenne die Eier ganz vorsichtig, damit kein Eigelb ins Eiweiß gelangt. Sonst wird es nicht fest.
- 100 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig aus. Du kannst auch feinen Backzucker verwenden, der sich noch schneller auflöst. Für eine etwas karamelligere Note probiere es mal mit braunem Zucker.
- 1 Prise Salz – Klingt seltsam in süßen Plätzchen, aber das Salz hebt die Aromen hervor und balanciert die Süße perfekt aus. Verwende feines Meersalz.
- 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker – Echter Vanilleextrakt gibt ein wunderbar aromatisches, rundes Aroma. Vanillezucker geht auch, aber dann reduziere den normalen Zucker um etwa 10 Gramm.
- Optional: 1 EL Zitronensaft – Ein kleiner Spritzer Zitronensaft hilft dem Eiweiß, stabiler zu werden. Das ist ein alter Bäcker-Trick. Musst du nicht machen, aber es hilft.
Für den Schokoladenboden:

- 150 g Zartbitterschokolade (70% Kakao) – Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Verwende eine hochwertige Schokolade, die du auch gerne pur isst. Ich persönlich greife gerne zu Lindt Excellence oder Ritter Sport Edelbitter. Die 70% geben genau die richtige herbe Note, die die süßen Makronen so perfekt ergänzt. Vollmilchschokolade ist mir persönlich zu süß, aber du kannst sie natürlich auch nehmen.
- 1 TL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl – Dieses kleine Extra sorgt dafür, dass die Schokolade später schön glänzt und nicht so schnell bricht. Es macht den Boden etwas geschmeidiger. Wenn du kein Kokosöl hast, geht auch geschmacksneutrales Rapsöl.
Ein wichtiger Tipp zur Schokolade: Kaufe keine Schokoladenkuvertüre, die speziell zum Überziehen gedacht ist. Die ist oft zu dickflüssig. Eine gute Tafel Zartbitterschokolade schmilzt perfekt und ergibt einen dünnen, knackigen Boden. Wenn du magst, kannst du auch weiße Schokolade probieren – das ist dann eine ganz andere, sehr süße Geschmacksrichtung, aber auch lecker!
Benötigte Küchengeräte
Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche.
- Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Eine Plastikschüssel kann Fettfilme haben, die das Eiweiß am Steifwerden hindern.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Mit dem Schneebesenaufsatz. Ja, du kannst Eiweiß auch per Hand mit einem Schneebesen steif schlagen, aber das dauert ewig und dein Arm wird ordentlich beansprucht. Gönn dir den elektrischen Helfer.
- Backblech und Backpapier: Ein normales Backblech reicht. Das Backpapier verhindert das Ankleben – besonders wichtig, wenn die Schokolade unten kleben bleibt. Ich nehme immer beschichtetes Backpapier, das hält besser.
- Spritzbeutel oder zwei Teelöffel: Für die perfekte Form der Makronen. Ich persönlich benutze am liebsten einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle (ca. 12-14 mm). Das geht schnell und die Makronen sehen gleichmäßig aus. Wenn du keinen hast, nimm einfach zwei Teelöffel: Mit dem einen nimmst du etwas Teig auf, mit dem anderen schiebst du ihn auf das Blech. Das klappt auch super.
- Kleiner Topf und eine hitzebeständige Schüssel (Wasserbad): Zum schonenden Schmelzen der Schokolade. Alternativ geht das auch in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen. Aber das Wasserbad ist sicherer, weil die Schokolade nicht anbrennt.
- Backpinsel (optional): Wenn du den Schokoladenboden ganz gleichmäßig auf die Makronen streichen möchtest. Ich tauche die Makronen einfach mit der Unterseite in die geschmolzene Schokolade – das geht schneller und der Boden wird schön dünn.
Zubereitung: Schritt für Schritt zu perfekten saftigen Kokosmakronen
Jetzt wird es praktisch! Folge diesen Schritten, und du wirst sehen, wie einfach diese saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden gelingen. Ich habe hier alle meine Tricks und Kniffe eingebaut.
Schritt 1: Das Eiweiß vorbereiten
Heize den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze (Umluft 130°C) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Gib das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Rührschüssel. Ein Tropfen Eigelb oder Fettreste am Schüsselrand – und das Eiweiß wird nicht steif. Also sei da ganz genau. Füge die Prise Salz und den Zitronensaft (falls du ihn verwendest) hinzu. Schlage das Eiweiß mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe an, bis es schaumig wird. Erhöhe dann die Geschwindigkeit und lasse den Zucker langsam einrieseln. Schlage weiter, bis die Masse richtig fest ist. Du erkennst den perfekten Punkt daran, dass die Spitzen stehen bleiben, wenn du den Schneebesen hochhebst. Die Masse sollte glänzend und schnittfest sein. Das dauert etwa 4-5 Minuten mit einem guten Handrührer. Übrigens: Wenn das Eiweiß zu fest geschlagen ist und anfängt, körnig auszusehen, hast du es übertrieben. Dann lieber nochmal von vorne anfangen. Ist mir auch schon passiert!
Schritt 2: Die Kokosmasse herstellen
Jetzt kommt der wichtigste Teil für die Saftigkeit. Hebe die Kokosraspel und den Vanilleextrakt vorsichtig unter die feste Eiweißmasse. Nicht rühren! Du musst die Masse falten – also mit einem Teigschaber oder einem großen Löffel immer wieder von unten nach oben durchheben, bis alles gut vermischt ist. Die Masse wird jetzt ziemlich fest und klebrig. Lass sie für 10 Minuten ruhen. Das ist mein Geheimnis! In dieser Zeit quellen die Kokosraspel auf und nehmen die Feuchtigkeit auf. Das macht die Makronen später so unglaublich saftig. Wenn du die Masse sofort verarbeitest, werden sie trockener. Also: Geduld. Nach der Ruhezeit ist die Masse schön geschmeidig und lässt sich gut formen.
Schritt 3: Makronen formen und backen
Fülle die Kokosmasse in den Spritzbeutel mit der großen Tülle. Spritze kleine Häufchen auf das vorbereitete Backblech. Lass zwischen den Makronen etwa 2-3 cm Abstand, da sie beim Backen nicht stark auseinanderlaufen. Wenn du mit zwei Löffeln arbeitest, forme kleine, gleichmäßige Häufchen. Drücke sie oben nicht platt – sie sollen ihre schöne, runde Form behalten. Backe die Makronen auf der mittleren Schiene für 15-18 Minuten. Achtung: Sie sollen nicht braun werden! Sie sind fertig, wenn die Unterseite goldgelb ist und die Oberseite sich fest anfühlt, aber beim Draufdrücken noch leicht nachgibt. Nimm sie sofort aus dem Ofen und lasse sie auf dem Blech vollständig abkühlen. Das dauert etwa 20 Minuten. Wenn du sie zu früh vom Blech nimmst, brechen sie auseinander. Vertrau mir, ich habe das schon ein paar Mal gemacht und dann eine klebrige Kokoswolke auf der Arbeitsplatte gehabt.
Schritt 4: Der Schokoladenboden
Jetzt kommt der Star des Rezepts. Hacke die Zartbitterschokolade in kleine Stücke. Gib sie zusammen mit dem Kokosöl in eine hitzebeständige Schüssel. Setze die Schüssel auf einen Topf mit köchelndem Wasser – das Wasser darf die Schüssel nicht berühren. Rühre die Schokolade langsam, bis sie vollständig geschmolzen und glatt ist. Nimm die Schüssel vom Wasserbad. Wichtig: Kein Wasser in die Schokolade! Schon ein Tropfen lässt sie klumpig werden. Wenn das passiert, kannst du nichts mehr retten. Also wirklich aufpassen. Jetzt tauchst du die vollständig abgekühlten Makronen vorsichtig mit der Unterseite in die geschmolzene Schokolade. Setze sie dann mit der Schokoladenseite nach oben auf ein neues Stück Backpapier. Du kannst auch einen Backpinsel nehmen, um die Schokolade dünn aufzutragen – ich finde das Eintauchen aber einfacher und gleichmäßiger. Lasse die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden. Das dauert etwa 30-40 Minuten. Wenn es schneller gehen soll, stelle das Blech für 10 Minuten in den Kühlschrank. Aber Vorsicht: Dann kann die Schokolade etwas stumpf werden. Am besten schmecken sie, wenn die Schokolade langsam ausgehärtet ist.
Kochtipps & Techniken für perfekte Ergebnisse
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit deine saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden jedes Mal perfekt werden.
- Der häufigste Fehler: Zu trockene Makronen. Das passiert, wenn die Kokosraspel nicht genug Feuchtigkeit aufnehmen können. Mein Tipp: Lass den Teig nach dem Vermischen unbedingt 10 Minuten ruhen. Außerdem: Backe sie nicht zu lange. Lieber eine Minute zu kurz als zu lang im Ofen. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester.
- Das Eiweiß richtig schlagen: Ein häufiger Anfängerfehler ist, das Eiweiß zu früh zu salzen oder den Zucker zu schnell hinzuzufügen. Warte, bis das Eiweiß schaumig ist, bevor du den Zucker einrieseln lässt. Und: Verwende Eier, die ein paar Tage alt sind. Sie lassen sich besser steif schlagen als ganz frische. Klingt komisch, ist aber so.
- Die Schokolade nicht verbrennen: Schokolade ist empfindlich. Wenn du sie im Wasserbad schmilzt, darf das Wasser nicht kochen, sondern nur leicht simmern. Ich habe einmal die Schokolade zu heiß werden lassen – sie wurde klumpig und grau. Seitdem nehme ich ein Thermometer zur Hilfe: Die ideale Schmelztemperatur liegt bei etwa 45-50°C. Aber ehrlich, mit etwas Übung bekommst du ein Gefühl dafür.
- Multitasking leicht gemacht: Während die Makronen im Ofen sind, kannst du schon die Schokolade vorbereiten. Hacke sie und stelle sie bereit. Wenn die Makronen abkühlen, schmilzt du die Schokolade. So sparst du Zeit und die Schokolade ist genau dann fertig, wenn die Makronen kalt genug sind.
- Für gleichmäßige Größe: Verwende einen Eisportionierer oder einen Messlöffel, um die Makronen zu formen. So werden sie alle gleich groß und backen gleichmäßig. Ich nehme einen kleinen Portionierer mit einem Durchmesser von etwa 3 cm. Das ergibt perfekte mundgerechte Häufchen.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal habe ich Lust auf Abwechslung. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich gut funktionieren.
- Vegane Variante: Ersetze das Eiweiß durch Aquafaba – das ist das Kochwasser von Kichererbsen. Klingt verrückt, funktioniert aber super! Nimm 100 ml Aquafaba (ungefähr das Wasser einer Dose) und schlage es wie Eiweiß steif. Es dauert etwas länger, aber es wird fest. Der Geschmack ist neutral. Achte darauf, dass die Kokosraspel und die Schokolade vegan sind. Ich habe diese Variante für eine Freundin gemacht, die sich vegan ernährt, und sie war begeistert.
- Winterliche Gewürznote: Gib einen halben Teelöffel Lebkuchengewürz oder Zimt unter die Kokosmasse. Das passt wunderbar zur Weihnachtszeit und gibt den Makronen eine warme, würzige Note. Ich habe das letztes Jahr ausprobiert, als ich etwas Abwechslung brauchte – ein voller Erfolg!
- Schokoladenvariation: Statt Zartbitterschokolade kannst du auch Vollmilchschokolade oder weiße Schokolade verwenden. Für eine besonders edle Note nimmst du dunkle Schokolade mit Meersalzflocken. Streue nach dem Eintauchen etwas grobes Meersalz auf die noch flüssige Schokolade – das gibt einen tollen Kontrast. Ich persönlich bleibe aber bei der Zartbitterschokolade, weil sie die Süße der Makronen so perfekt ausgleicht.
- Fruchtige Note: Füge der Kokosmasse etwas fein abgeriebene Orangenschale hinzu. Das Aroma von Orange und Kokos ist eine himmlische Kombination. Oder du tauchst die fertigen Makronen zur Hälfte in geschmolzene weiße Schokolade und bestreust sie mit gefriergetrockneten Himbeerstückchen. Sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch fantastisch.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Damit du lange Freude an deinen saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden hast, hier ein paar Ratschläge zur Lagerung und zum Servieren.
- Serviertemperatur: Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur. Die Schokolade ist dann schön knackig und die Kokosmasse schön saftig. Aus dem Kühlschrank schmecken sie auch gut, aber die Schokolade kann dann etwas stumpf werden. Nimm sie daher etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank.
- Perfekte Begleiter: Diese Makronen sind der ideale Begleiter zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Sie passen wunderbar auf einen Plätzchenteller neben Zimtsternen oder Vanillekipferln. Ich serviere sie gerne auch zu einem Glas Eierlikör oder einem heißen Kakao mit Sahne – das ist der pure Genuss an einem kalten Winterabend.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sie sich im Kühlschrank problemlos 2-3 Wochen. Lege sie am besten mit Backpapier zwischen die Lagen, damit sie nicht aneinanderkleben. Wichtig: Die Schokolade kann bei Temperaturschwankungen leicht anlaufen, aber das beeinträchtigt den Geschmack nicht.
- Einfrieren: Ja, das geht! Du kannst die fertigen Makronen (mit Schokoladenboden) in einem Gefrierbeutel oder einer Dose einfrieren. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legst du sie einfach über Nacht in den Kühlschrank oder bei Raumtemperatur für etwa eine Stunde. Ich friere sie oft schon im November ein, damit ich für die Weihnachtszeit gut gerüstet bin.
- Wie die Saftigkeit erhalten bleibt: Der Feind der Kokosmakrone ist die Luft. Sie werden mit der Zeit trockener, wenn die Dose nicht dicht ist. Ich gebe manchmal ein Stück Apfel in die Dose – das gibt Feuchtigkeit ab und hält die Makronen saftig. Aber wechsle das Apfelstück alle paar Tage aus, sonst schimmelt es. Klingt kurios, funktioniert aber wirklich!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ja, es sind Plätzchen – aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Makrone (bei etwa 20 Stück).
| Nährwert | Pro Makrone (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 120 kcal |
| Fett | 8 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 5 g |
| Kohlenhydrate | 10 g |
| davon Zucker | 9 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
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Die besten saftigen Kokosmakronen mit Schokoladenboden – einfaches Rezept
Diese saftigen Kokosmakronen mit einem knusprigen Schokoladenboden sind ein absoluter Publikumsliebling. Einfach zuzubereiten und perfekt für die Weihnachtszeit oder als süßer Snack für zwischendurch.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 18 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten (inkl. Ruhe- und Abkühlzeit)
- Yield: 20 Makronen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Kokosraspel (fein)
- 2 Eiweiß (Größe M, Zimmertemperatur)
- 100 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
- 1 EL Zitronensaft (optional)
- 150 g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
- 1 TL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
Instructions
- Heize den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze (Umluft 130°C) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Gib das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Rührschüssel. Füge die Prise Salz und den Zitronensaft (falls verwendet) hinzu. Schlage das Eiweiß mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe schaumig, dann erhöhe die Geschwindigkeit und lasse den Zucker langsam einrieseln. Schlage weiter, bis die Masse steif und glänzend ist (ca. 4-5 Minuten).
- Hebe die Kokosraspel und den Vanilleextrakt vorsichtig unter die Eiweißmasse (falten, nicht rühren). Lasse die Masse 10 Minuten ruhen, damit die Kokosraspel aufquellen.
- Fülle die Kokosmasse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle (ca. 12-14 mm) oder forme mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf das Backblech. Lasse 2-3 cm Abstand zwischen den Makronen.
- Backe die Makronen auf der mittleren Schiene für 15-18 Minuten. Sie sollen nicht braun werden, sondern nur goldgelb an der Unterseite und fest, aber noch leicht nachgiebig. Lasse sie auf dem Blech vollständig abkühlen (ca. 20 Minuten).
- Hacke die Zartbitterschokolade in kleine Stücke. Gib sie zusammen mit dem Kokosöl in eine hitzebeständige Schüssel und schmelze sie über einem Wasserbad (das Wasser darf die Schüssel nicht berühren) oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen. Rühre, bis die Schokolade glatt ist.
- Tauche die vollständig abgekühlten Makronen vorsichtig mit der Unterseite in die geschmolzene Schokolade. Setze sie mit der Schokoladenseite nach oben auf ein neues Stück Backpapier. Lasse die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden (ca. 30-40 Minuten) oder stelle sie für 10 Minuten in den Kühlschrank.
Notes
Der Teig sollte nach dem Vermischen 10 Minuten ruhen, damit die Kokosraspel aufquellen und die Makronen saftig werden. Die Schokolade nicht zu heiß schmelzen, da sie sonst klumpig wird. Die Makronen nach dem Backen vollständig abkühlen lassen, bevor sie mit Schokolade überzogen werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Makrone
- Calories: 120
- Sugar: 9
- Fat: 8
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 2
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