Meine Nachbarin Frau Schröder machte keine große Sache daraus. Ich war an einem verregneten Dienstagabend kurz bei ihr vorbeigegangen, um mir eine Tasse Mehl für mein eigenes Backprojekt zu leihen, und der Duft von Bananen und Zimt traf mich, bevor ich überhaupt die Türschwelle überquert hatte. Sie stand da in ihrer abgewetzten Schürze, die Küche war chaotisch – überall lag Mehl auf der Arbeitsplatte und eine leere Butterverpackung lag im Ausguss. “Ach, das ist nur ein schnelles Brot”, winkte sie ab, während sie den Teig mit einem Holzlöffel umrührte. Kein Küchenmaschine, kein Schnickschnack. Sie warf die Walnüsse mit der Hand hinein, nicht einmal schön gehackt, nur grob zerbrochen. Ehrlich gesagt, ich war ein bisschen neidisch auf ihre Lässigkeit. Ich stehe sonst immer in der Küche und wiege jedes Gramm ab, aber sie? Sie hat einfach gemacht. Das Bananenbrot, das da aus ihrem Ofen kam, war das saftigste, das ich je gegessen hatte. Die Kruste war goldbraun und leicht knusprig, und das Innere war so weich, dass es fast auf der Zunge zerging. Seit diesem Abend mache ich mein einfaches Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen genau so – unkompliziert, ehrlich und in weniger als 10 Minuten Vorbereitungszeit. Vielleicht kennst du das ja: Man steht in der Küche, die Bananen werden braun und man denkt sich, “Ich sollte echt mal wieder backen”. Genau dafür ist dieses Rezept gemacht. Es ist das Rezept, das bei mir geblieben ist, weil es zeigt, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss.
Warum du dieses einfache Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen lieben wirst
Dieses Bananenbrot ist nicht nur ein weiteres Rezept – es ist die Rettung für hektische Abende. Ich habe es in den letzten zwei Jahren bestimmt dreißig Mal gebacken, und jedes Mal wurde es besser. Hier sind die Gründe, warum es auch bei dir zum Lieblingsrezept wird:
- Schnell & einfach: In nur 10 Minuten hast du den Teig angerührt. Keine langen Wartezeiten, keine aufwendigen Techniken. Perfekt für einen Dienstagabend, wenn die Kinder Hausaufgaben machen und du trotzdem was Gutes auf den Tisch bringen willst.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Einkauf. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank – Mehl, Zucker, Eier, Zimt. Die Walnüsse sind zwar optional, aber sie machen den Unterschied.
- Perfekt für Resteverwertung: Die braunen, überreifen Bananen, die keiner mehr essen will? Hier sind sie die Hauptzutat! Dieses Rezept rettet sie vor der Biotonne und verwandelt sie in etwas Köstliches.
- Garantiert saftig: Der Trick liegt in den richtig reifen Bananen und der richtigen Menge Öl. Kein trockenes, bröseliges Brot mehr – versprochen.
- Immer ein Erfolg: Ich habe es schon zu Geburtstagen mitgenommen und es war immer als erstes weg. Kinder lieben es, Erwachsene auch. Es ist einfach ein Wohlfühlgericht.
Was dieses Bananenbrot von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus Einfachheit und Geschmack. Kein stundenlanges Kneten, keine seltsamen Zutaten. Es ist die Art von Rezept, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt und denkst: “Ja, genau das habe ich jetzt gebraucht.” Es ist Soulfood, das in einer halben Stunde auf dem Tisch steht – und das an einem stressigen Wochentag ist Gold wert.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses einfache Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen brauchst du wirklich keine ausgefallenen Sachen. Die meisten Zutaten sind wahre Klassiker, die in jeder gut sortierten Küche zu finden sind. Lass mich dir kurz erklären, was jede Zutat bewirkt:
- 3 reife Bananen (ca. 300 g): Je brauner, desto besser! Die Süße und das Aroma kommen hauptsächlich von den Bananen. Wenn sie schön weich sind und fast schwarz aussehen, sind sie perfekt. Zerdrücke sie einfach mit einer Gabel – das geht schneller als mit einem Mixer und macht weniger Abwasch.
- 2 Eier (Größe M): Sie binden den Teig und sorgen für die lockere Textur. Am besten nimmst du sie eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur haben. Aber wenn du das vergisst, ist es auch nicht schlimm – ich hab’s schon oft mit kalten Eiern gemacht und es hat trotzdem geklappt.
- 80 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl): Das Öl macht das Brot schön saftig. Butter würde auch gehen, aber Öl ist praktischer, weil du es nicht schmelzen musst. Ich verwende meistens Rapsöl, weil es geschmacksneutral ist.
- 100 g Zucker (braun oder weiß): Brauner Zucker gibt dem Brot eine leicht karamellige Note und passt wunderbar zum Zimt. Du kannst aber auch normalen Haushaltszucker nehmen. Wer es weniger süß mag, reduziert die Menge auf 80 g.
- 1 Päckchen Vanillezucker (8 g): Für das feine Vanillearoma. Wenn du keine Vanille magst, lass ihn einfach weg.
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550): Das Grundgerüst des Teigs. Du kannst auch Dinkelmehl verwenden, dann wird das Brot etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine glutenfreie Mehlmischung.
- 1 TL Backpulver: Für die Lockerheit. Achte darauf, dass das Backpulver noch frisch ist – sonst geht das Brot nicht richtig auf. Ein kleiner Tipp: Mische das Backpulver immer erst mit dem Mehl, bevor du es zu den feuchten Zutaten gibst.
- 1 TL Zimt: Das ist das Herzstück des Aromas! Zimt und Banane sind einfach ein Traumpaar. Ich verwende am liebsten Ceylon-Zimt, aber normaler Cassia-Zimt tut es auch. Wenn du Zimt liebst, kannst du ruhig einen gehäuften Teelöffel nehmen.
- Eine Prise Salz: Klingt komisch, aber Salz hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen aus. Nicht vergessen!
- 50-60 g Walnüsse (gehackt): Sie geben dem Brot einen herrlichen Crunch. Ich hacke sie immer nur grob mit dem Messer – ein paar größere Stücke sind erlaubt und machen den Biss interessanter. Du kannst sie auch vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten, dann schmecken sie noch nussiger. Aber das ist optional und kostet zusätzliche 2 Minuten.
Substitutionstipp: Statt Walnüssen passen auch Pekannüsse oder Haselnüsse. Oder du lässt die Nüsse ganz weg und gibst stattdessen 50 g Schokotropfen dazu – dann hast du ein Bananen-Schokoladen-Brot, das bei Kindern extrem beliebt ist.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses einfache Bananenbrot brauchst du kein Profi-Equipment. Ich mache es oft mit den einfachsten Mitteln und es klappt jedes Mal. Hier ist, was du bereitstellen solltest:
- Eine große Rührschüssel: Nimm eine, die groß genug ist, damit du später alles gut vermischen kannst. Eine Edelstahlschüssel oder eine Glasschüssel tut es völlig.
- Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge): Die klassische Form für Bananenbrot. Wenn du keine hast, geht auch eine runde Springform – dann wird es halt ein runder Kuchen. Die Backzeit ändert sich dadurch aber ein wenig.
- Backpapier: Das ist mein Geheimtipp! Lege die Form einfach mit Backpapier aus, dann klebt nichts fest und du sparst dir das Einfetten und den Abwasch. Ich schneide das Papier immer etwas größer zu, damit es über den Rand ragt – so kannst du das Brot später einfach aus der Form heben.
- Eine Gabel: Zum Zerdrücken der Bananen. Ein Kartoffelstampfer geht auch, aber eine Gabel ist einfacher zu reinigen.
- Ein Schneidebrett und ein Messer: Zum Hacken der Walnüsse. Ein großes Messer ist besser als ein kleines – die Nüsse springen sonst überall hin.
- Ein Holzlöffel oder ein Schneebesen: Zum Verrühren des Teigs. Ein Handrührgerät ist nicht nötig, der Teig ist so schnell angerührt, dass es sich nicht lohnt, das Gerät aus dem Schrank zu holen.
Falls du eine Küchenwaage hast, wiege die Zutaten ab – das ist genauer als Messbecher. Aber ehrlich gesagt: Bei diesem Rezept bin ich da nicht streng. Ein bisschen mehr oder weniger Mehl macht den Kohl nicht fett. Ich habe schon oft nach Augenmaß gearbeitet und es war immer lecker.
Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Die Zubereitung ist wirklich einfach und dauert, wie gesagt, nur etwa 10 Minuten. Ich erkläre dir jeden Schritt genau, damit nichts schiefgehen kann.
- Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Während der Ofen heiß wird, legst du die Kastenform mit Backpapier aus. Wenn du kein Backpapier hast, fette die Form einfach mit etwas Öl ein und bestäube sie mit Mehl. Das habe ich früher immer so gemacht – funktioniert auch, ist aber etwas mehr Arbeit beim Reinigen.
- Bananen zerdrücken: Schäle die drei reifen Bananen und gib sie in die große Rührschüssel. Zerdrücke sie mit einer Gabel, bis sie eine breiige Konsistenz haben. Ein paar kleine Stücke sind okay – sie geben dem Brot später eine schöne Textur. Du solltest etwa 250-300 g Bananenmus haben.
- Feuchte Zutaten vermischen: Gib die beiden Eier, das Öl, den Zucker und den Vanillezucker zu den zerdrückten Bananen. Rühre alles mit dem Holzlöffel gut um, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Es ist okay, wenn noch kleine Zuckerkristalle zu sehen sind – die lösen sich beim Backen auf.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten kleinen Schüssel (oder direkt auf der Arbeitsplatte, wenn du geschickt bist) vermischst du das Mehl mit dem Backpulver, dem Zimt und der Prise Salz. Ich gebe die trockenen Zutaten immer durch ein feines Sieb, um Klümpchen zu vermeiden. Aber wenn du keine Zeit hast, kannst du sie auch einfach so unterrühren – nur gut mischen solltest du sie.
- Alles zusammenfügen: Gib die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Bitte nicht zu lange rühren! Sonst wird das Bananenbrot zäh. Ein paar Mehlspuren sind in Ordnung – die verschwinden, wenn du die Nüsse unterhebst.
- Walnüsse unterheben: Hacke die Walnüsse grob und hebe sie vorsichtig mit einem Teigschaber oder Löffel unter den Teig. Hebe sie unter, anstatt zu rühren – das erhält die Luft im Teig und macht das Brot fluffiger. Wenn du Schokotropfen verwenden willst, gib sie jetzt dazu.
- Teig in die Form füllen: Gieße den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche mit dem Löffel glatt. Du kannst die Form ein paarmal leicht auf die Arbeitsplatte klopfen, um Luftblasen zu entfernen. Wenn du magst, streust du noch ein paar gehackte Walnüsse oder etwas Zimt-Zucker-Mischung auf die Oberfläche – das sieht hübsch aus und gibt eine knusprige Kruste.
- Backen: Schiebe die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backe das Bananenbrot für 45-55 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Nach etwa 40 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen. Mach die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen oder ein Messer in die Mitte des Brotes. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist es fertig. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decke das Brot in den letzten 10 Minuten mit etwas Alufolie ab.
- Abkühlen lassen: Nimm die Form aus dem Ofen und lass das Bananenbrot etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann hebst du es mit dem Backpapier aus der Form und lässt es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Wenn du es zu früh anschneidest, kann es innen noch etwas klebrig sein – Geduld lohnt sich!
Mein persönlicher Tipp: Ich stelle den Wecker immer auf 45 Minuten und mache dann die Stäbchenprobe. Bei meinem Ofen ist es meistens nach 50 Minuten perfekt. Jeder Ofen ist anders, also trau dich ruhig, die Zeit anzupassen.
Kochtipps & Techniken
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler bei Bananenbrot gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein einfaches Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen jedes Mal perfekt gelingt:
- Die Bananen müssen wirklich reif sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn die Bananen noch gelb und fest sind, wird das Brot nicht süß genug und kann trocken werden. Ich lege braune Bananen manchmal für 10 Minuten bei 150 Grad in den Ofen, wenn ich es eilig habe – das karamellisiert die Fruchtzucker und macht sie weicher. Aber Vorsicht: Sie werden sehr heiß, also lass sie vor dem Verarbeiten kurz abkühlen.
- Nicht zu viel rühren: Ich kann es nicht oft genug sagen: Rühre den Teig nur so lange, bis die Zutaten gerade vermischt sind. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl und das Brot wird zäh und schwer. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind besser als ein zähes Brot.
- Die richtige Backform: Eine Kastenform aus Metall leitet die Hitze am besten und sorgt für eine gleichmäßige Bräunung. Silikonformen sind auch okay, aber das Brot wird nicht so knusprig. Wenn du eine Glasform verwendest, reduziere die Backtemperatur um 10 Grad, da Glas die Hitze anders speichert.
- Multitasking ist dein Freund: Während der Ofen vorheizt, kannst du die Bananen zerdrücken und die trockenen Zutaten abwiegen. So sparst du wertvolle Minuten. Ich stelle immer alle Zutaten bereit, bevor ich anfange – das nennt man “Mise en place” und es macht den ganzen Prozess viel entspannter.
- Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Bananenbrot ist oft von außen schon dunkel, während es innen noch roh ist. Vertraue nicht nur auf die Farbe – die Stäbchenprobe ist der sicherste Weg. Wenn noch Teig am Stäbchen klebt, backe es weitere 5 Minuten und teste erneut.
Einmal habe ich vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Das Resultat war ein flaches, dichtes Bananenbrot, das eher an einen Pudding erinnerte. Es hat noch geschmeckt, aber die Textur war enttäuschend. Seitdem checke ich immer zweimal, ob ich alle Zutaten drin habe. Lern aus meinen Fehlern!
Variationen & Anpassungen
Dieses einfache Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen ist eine wunderbare Basis für Experimente. Hier sind einige meiner liebsten Variationen, die ich im Laufe der Zeit ausprobiert habe:
- Schoko-Bananenbrot: Ersetze die Walnüsse durch 60 g Zartbitterschokoladenstückchen und gib einen zusätzlichen Esslöffel Kakaopulver (mit dem Mehl vermischt) dazu. Das Ergebnis ist ein traumhaft schokoladiges Brot, das bei Kindern garantiert ankommt. Ich habe es letzte Woche für den Kindergeburtstag meiner Nichte gebacken – es war ratzfatz leer.
- Vegane Variante: Ersetze die beiden Eier durch zwei “Leinsamen-Eier” (2 EL gemahlene Leinsamen + 6 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und verwende pflanzliche Milch statt Öl? Nein, das Öl bleibt. Die Leinsamen binden den Teig genauso gut wie Eier. Das Brot wird etwas kompakter, aber genauso lecker.
- Glutenfreie Option: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z. B. von Schär oder eine selbst gemischte Variante aus Reismehl, Kartoffelstärke und Maisstärke). Achte darauf, dass die Mischung bereits Backpulver enthält, sonst musst du etwas mehr zugeben. Ich habe das schon oft gemacht und es funktioniert super.
- Weniger Zucker: Reduziere den Zucker auf 60 g und setze auf die natürliche Süße der Bananen. Du kannst auch 2 EL Ahornsirup oder Honig verwenden, aber dann wird der Teig etwas flüssiger – gib dann eventuell einen Esslöffel mehr Mehl dazu.
- Gewürzvariation: Statt nur Zimt kannst du auch eine Prise Muskatnuss, etwas Ingwerpulver oder Kardamom dazugeben. Das gibt dem Brot eine orientalische Note. Ich habe einmal eine Messerspitze Piment dazugegeben – das war überraschend lecker!
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Schokolade und einer Prise Chiliflocken. Klingt verrückt, aber die Schärfe der Chili harmoniert perfekt mit der Süße der Banane und der Schokolade. Probiere es aus, wenn du mutig bist!
Servier- & Aufbewahrungstipps
Dieses Bananenbrot schmeckt am besten, wenn es vollständig abgekühlt ist – aber ehrlich gesagt, ich habe es schon oft warm direkt aus der Form gegessen, und es war auch köstlich. Hier sind meine besten Tipps fürs Servieren und Aufbewahren:
- Servieren: Schneide das Bananenbrot in dicke Scheiben (ca. 2 cm). Am besten schmeckt es bei Zimmertemperatur. Du kannst die Scheiben leicht toasten – das bringt die Aromen noch mehr zur Geltung und die Kruste wird wieder knusprig. Ein Klecks Butter oder Frischkäse darauf? Ein Traum! Ich mag es auch mit einem Klecks griechischem Joghurt und einem Schuss Honig.
- Dazu passen: Eine Tasse Kaffee oder ein Glas Milch sind die perfekten Begleiter. Für ein besonderes Frühstück serviere ich das Bananenbrot gerne mit frischen Beeren und einem Minzzweig. Es ist auch eine tolle Basis für French Toast – einfach die Scheiben in Eiermilch tauchen und in der Pfanne goldbraun braten.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: Wickle das Bananenbrot fest in Frischhaltefolie oder lege es in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält es sich so 5-7 Tage. Aber Achtung: Durch die Kälte kann es etwas trockener werden – lass es vor dem Essen einfach 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen.
- Einfrieren: Bananenbrot lässt sich hervorragend einfrieren! Wickle es entweder im Ganzen oder in Scheiben geschnitten in Gefrierbeutel oder -folie. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du die gewünschte Menge einfach über Nacht in den Kühlschrank oder taust sie bei Zimmertemperatur in etwa einer Stunde auf. Ich friere immer ein paar Scheiben ein – so habe ich an stressigen Morgen ein schnelles Frühstück parat.
- Reheating: Aus dem Kühlschrank oder Gefrierschrank schmeckt das Brot am besten, wenn du es kurz im Toaster oder bei 150 Grad im Ofen für 5-10 Minuten aufwärmst. Die Mikrowelle geht auch, aber dann wird die Kruste weich – das mag ich nicht so.
Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am zweiten oder dritten Tag schmeckt das Bananenbrot oft sogar noch besser als am Backtag. Der Zimt und die Banane haben dann Zeit, richtig zu verschmelzen. Wenn du es also einen Tag vor dem Servieren backst, ist das ein Vorteil, kein Nachteil.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Bananenbrot ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile – natürlich in Maßen genossen. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Scheibe (bei 12 Scheiben pro Brot):
| Nährwert | Pro Scheibe |
|---|---|
| Kalorien | ca. 220 kcal |
| Fett | ca. 10 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | ca. 1 g |
| Kohlenhydrate | ca. 28 g |
| davon Zucker | ca. 14 g |
| Ballaststoffe | ca. 2 g |
| Eiweiß | ca. 4 g |
Gesundheitliche Vorteile: Bananen sind reich an Kalium, das wichtig für die Muskelfunktion und den Blutdruck ist. Walnüsse liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren – ein Grund mehr, dieses Brot zu genießen. Im Vergleich zu vielen gekauften Bananenbroten enthält dieses Rezept weniger Zucker und keine künstlichen Zusatzstoffe.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist vegetarisch. Für eine vegane Variante siehe die Variationen oben. Es enthält Gluten (Weizenmehl), Eier und Nüsse (Walnüsse). Wenn du Allergien hast, kannst du die entsprechenden Zutaten ersetzen. Ich persönlich finde, dass ein Stück dieses Brotes ein viel besserer Snack ist als ein gekaufter Riegel – es macht satt, gibt Energie und schmeckt einfach nach mehr.
Fazit
Dieses einfache Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine kleine Einladung, das Backen entspannt anzugehen. Es beweist, dass man keine aufwendigen Techniken oder seltene Zutaten braucht, um etwas wirklich Köstliches zu zaubern. Die Kombination aus süßen, reifen Bananen, wärmendem Zimt und knackigen Walnüssen ist einfach unschlagbar, und die Tatsache, dass der Teig in nur 10 Minuten fertig ist, macht es zu meinem absoluten Lieblingsrezept für hektische Tage.
Ich liebe es, wie dieses Brot die Küche mit einem Duft erfüllt, der sofort Geborgenheit ausstrahlt. Es erinnert mich an den Abend bei Frau Schröder, an dem ich gelernt habe, dass Perfektionismus in der Küche oft überschätzt wird. Also trau dich, das Rezept nach deinen Vorlieben anzupassen – ob mit Schokolade, ohne Nüsse oder mit einer Prise Chili. Es wird trotzdem großartig schmecken.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mein einfaches Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen ausprobierst! Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, wie es dir gelungen ist oder welche Variation du ausprobiert hast. Teile das Rezept auch mit deinen Freunden – vielleicht wird es ja auch ihr neues Lieblingsrezept. Bis zum nächsten Mal und happy baking!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich das Bananenbrot auch ohne Walnüsse backen?
Ja, absolut! Du kannst die Walnüsse einfach weglassen oder durch andere Zutaten ersetzen. Schokotropfen, getrocknete Cranberries oder gehackte Mandeln sind tolle Alternativen. Der Teig bleibt gleich – du musst nichts anpassen.
Warum ist mein Bananenbrot innen noch klebrig, obwohl es außen schon dunkel ist?
Das passiert oft, wenn die Bananen sehr groß oder sehr saftig sind. Decke das Brot in den letzten 10 Minuten der Backzeit mit Alufolie ab, damit die Oberfläche nicht verbrennt, während die Mitte weitergart. Außerdem kann es helfen, die Backzeit um 5-10 Minuten zu verlängern und die Temperatur um 10 Grad zu reduzieren.
Kann ich gefrorene Bananen für dieses Rezept verwenden?
Ja, das ist sogar eine super Idee! Gefrorene Bananen sind oft noch süßer und weicher. Lasse sie vor der Verwendung vollständig auftauen und gieße die überschüssige Flüssigkeit ab. Sie werden sehr matschig sein, was perfekt für den Teig ist. Zerdrücke sie einfach mit einer Gabel, wie du es mit frischen Bananen tun würdest.
Wie lagere ich das Bananenbrot am besten, damit es lange saftig bleibt?
Wickele das vollständig abgekühlte Brot in Frischhaltefolie oder lege es in einen luftdichten Behälter. Bei Zimmertemperatur hält es sich 3-4 Tage. Im Kühlschrank sind es 5-7 Tage. Für eine längere Lagerung friere es ein – so bleibt es bis zu 3 Monate frisch. Wärme es vor dem Essen kurz im Toaster auf, dann schmeckt es wie frisch gebacken.
Kann ich den Zucker durch Honig oder Ahornsirup ersetzen?
Ja, das ist möglich. Ersetze den Zucker durch die gleiche Menge Honig oder Ahornsirup (ca. 80-100 ml). Da flüssige Süßungsmittel den Teig etwas feuchter machen, solltest du einen Esslöffel mehr Mehl hinzufügen. Der Geschmack wird etwas anders sein – Honig gibt eine blumige Note, Ahornsirup eine karamellige. Beides passt wunderbar zu Banane und Zimt.
Pin This Recipe!

Einfaches Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen – in 10 Minuten fertig
Dieses einfache Bananenbrot mit Zimt und Walnüssen ist saftig, aromatisch und in nur 10 Minuten Vorbereitungszeit fertig. Perfekt für die Resteverwertung überreifer Bananen und ein Wohlfühlgericht für jeden Tag.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 12 Scheiben 1x
- Category: Frühstück, Snack, Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 3 reife Bananen (ca. 300 g)
- 2 Eier (Größe M)
- 80 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 100 g Zucker (braun oder weiß)
- 1 Päckchen Vanillezucker (8 g)
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- Eine Prise Salz
- 50–60 g Walnüsse (gehackt)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
- Bananen schälen und in einer großen Rührschüssel mit einer Gabel zerdrücken, bis ein breiiger Mus entsteht (ca. 250-300 g).
- Eier, Öl, Zucker und Vanillezucker zu den Bananen geben und mit einem Holzlöffel gut verrühren.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. Nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist – nicht zu lange rühren.
- Walnüsse grob hacken und vorsichtig unter den Teig heben.
- Teig in die vorbereitete Form füllen, Oberfläche glatt streichen. Nach Wunsch mit zusätzlichen Walnüssen oder Zimt-Zucker bestreuen.
- Auf der mittleren Schiene 45-55 Minuten backen. Nach ca. 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Stäbchen klebt, ist das Brot fertig. Bei zu dunkler Oberfläche in den letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Bananen müssen wirklich reif sein – je brauner, desto besser. Nicht zu lange rühren, sonst wird das Brot zäh. Die Stäbchenprobe ist der sicherste Weg, um die Garzeit zu bestimmen. Das Brot schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 220
- Sugar: 14
- Sodium: 0.1
- Fat: 10
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 28
- Fiber: 2
- Protein: 4
Keywords: Bananenbrot, einfaches Bananenbrot, Bananenbrot mit Zimt, Bananenbrot mit Walnüssen, saftiges Bananenbrot, Bananenbrot Rezept, Resteverwertung Bananen


