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Michelle Bell

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Gruselig leckere Hexenfinger-Kekse – einfaches Familienrezept für Halloween

Ready In 30 Minuten
Servings 24 Stück
Difficulty Einfach

Ich habe Grusel-Kekse jahrelang für reine Zeitverschwendung gehalten. Ehrlich. Zwischen Schulaufführungen, vergessenen Turnbeuteln und dem täglichen Kampf ums Abendessen schien mir das Verzieren von Plätzchen für einen einzigen Abend einfach zu viel des Guten. “Die Kinder essen doch eh nur die Gummibärchen”, pflegte ich zu sagen, während ich im Supermarkt an den aufwendigen Backsets vorbeiging. Letztes Jahr im Oktober dann der Moment der Wahrheit: Meine Nachbarin Simone klingelte mit einem Teller voller Gebilde, die aussahen, als hätte Frankenstein persönlich Hand angelegt. “Die sind eklig”, sagte mein Sohn Leo mit leuchtenden Augen und griff sich gleich drei auf einmal. Ich musste lachen – und dann probierte ich selbst. Knackig, buttrig, mit dieser überraschenden Süße von der Mandel. Am nächsten Tag stand ich mit meiner Küchenmaschine in der einen und einem Kilo Mandeln in der anderen Hand da. Manchmal braucht man eben diesen einen Moment, in dem man sich selbst beim Besseren ertappt. Diese Hexenfinger-Kekse sind jetzt unser Halloween-Ritual, und ich backe sie sogar heimlich auch im März – aber das bleibt unser Geheimnis.

Warum Sie diese Hexenfinger-Kekse lieben werden

Diese Kekse sind der Beweis, dass gruselig und einfach perfekt zusammenpassen. Sie schmecken nicht nur fantastisch, sondern retten Ihnen auch den Abend, wenn die Kinder plötzlich verkünden, sie müssten doch noch etwas für die Halloween-Party mitbringen.

  • Blitzschnell zubereitet: In unter 30 Minuten sind die Kekse fertig – inklusive Backzeit. Das schafft man sogar zwischen Abendessen und dem letzten Hausaufgaben-Check.
  • Einfache Zutaten: Sie haben wahrscheinlich schon alles im Haus. Mehl, Butter, Zucker, Eier – die Basics, die immer da sind.
  • Perfekt für Halloween: Ob für die Gruselparty in der Schule, den Kindergeburtstag oder einfach nur zum Gruseln unterm Sofa – diese Finger sind der Star jedes Buffets.
  • Familienprojekt: Kinder ab vier Jahren können wunderbar mithelfen. Die Finger formen, die Mandeln draufdrücken – das macht richtig Spaß und sorgt für Matsch-Hände im besten Sinne.
  • Unwiderstehlich lecker: Der Mürbeteig ist buttrig und zart, die Mandel gibt den perfekten Crunch. Honig, die Finger schmecken nicht nur gruselig – sie sind einfach köstlich.

Was diese Kekse von anderen Rezepten unterscheidet? Der Trick mit dem roten Fruchtaufstrich. Ein kleiner Klecks am Nagelbett, und plötzlich sehen die Finger aus, als hätten sie in der Gruselküche mitgemischt. Es ist diese kleine Detailliebe, die den Unterschied macht – ohne dass Sie stundenlang in der Küche stehen müssen.

Welche Zutaten Sie brauchen

Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Die Zutaten sind bewusst gewählt, damit die Kekse genau den richtigen Biss haben und trotzdem nach etwas ganz Besonderem schmecken. Sie werden sehen – der Teig ist in fünf Minuten zusammengerührt.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur, nicht geschmolzen – das ist wichtig für die Konsistenz)
  • 100 g Puderzucker (macht den Teig feiner als normaler Zucker)
  • 1 Ei (Größe M) (Raumtemperatur, damit der Teig geschmeidig wird)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL selbst gemachtes Vanilleextrakt)
  • 350 g Mehl (Type 405) (glattes Weizenmehl, für den perfekten Mürbeteig)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab, keine Sorge – die Kekse werden nicht salzig)

Für die Deko

Hexenfinger-Kekse preparation steps

  • 100 g ganze, blanchierte Mandeln (die ohne Haut, sie sehen aus wie Fingernägel – ein Klassiker!)
  • Roter Fruchtaufstrich oder Marmelade (Erdbeere oder Himbeere, am besten ohne Stücke, für das “Blut” am Nagelbett)

Ein kleiner Tipp von mir: Ich nehme am liebsten die Mandeln von der Marke “Seeberger” – sie sind gleichmäßig groß und lassen sich super drücken. Falls Sie nur Mandeln mit Haut haben, übergießen Sie sie kurz mit kochendem Wasser, dann lässt sich die Haut ganz leicht abziehen. Das ist zwar ein kleiner Extra-Schritt, aber es lohnt sich für den echten “Fingernagel”-Look.

Und falls Sie sich fragen: Ja, Sie können auch Margarine statt Butter nehmen. Aber ehrlich? Butter macht den Geschmack einfach rund und buttrig. Für den Grusel-Effekt lohnt sich das kleine Extra.

Welche Ausrüstung Sie brauchen

Sie brauchen keine teure Spezialausrüstung für diese Kekse. Meine erste Ladung habe ich mit einem einfachen Holzbackbrett und einem Nudelholz aus dem Discounter gemacht. Es hat funktioniert – und die Finger sahen trotzdem gruselig aus.

  • Große Rührschüssel (eine aus Edelstahl oder Glas, die nicht verrutscht)
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine (geht auch von Hand, aber dann brauchen Sie starke Arme)
  • Backblech (am besten zwei, damit Sie im Wechsel backen können)
  • Backpapier (spart Zeit beim Reinigen und die Kekse kleben nicht fest)
  • Messer oder Teigschaber (zum Portionieren des Teigs)
  • Kleine Schale (für den Fruchtaufstrich)
  • Pinsel oder Zahnstocher (zum Auftragen des “Bluts”)

Ein Tipp für alle, die wie ich manchmal etwas chaotisch backen: Legen Sie sich ein feuchtes Tuch bereit. Damit wischen Sie zwischendurch die Finger ab – denn nach dem Formen der Kekse klebt der Teig überall. Und glauben Sie mir, das “Blut” vom Fruchtaufstrich kriegt man sonst nur schwer von der Arbeitsplatte.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst. Hier zeige ich Ihnen, wie Sie in wenigen Minuten aus einfachen Zutaten gruselige Hexenfinger zaubern. Keine Sorge – wenn beim ersten Mal ein Finger schief aussieht, ist das sogar besser. Echte Hexen haben auch keine perfekten Nägel.

  1. Butter und Zucker schaumig rühren (ca. 3 Minuten): Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in die Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß sein und schön luftig wirken. Wenn Sie das Gefühl haben, es ist noch zu fest – keine Panik, das Ei kommt gleich dazu.
  2. Das Ei unterrühren (ca. 1 Minute): Schlagen Sie das Ei auf und geben Sie es zur Butter-Zucker-Mischung. Rühren Sie es kurz unter, bis alles gut vermischt ist. Die Masse wird jetzt etwas flüssiger – das ist genau richtig so. Wenn Sie ein sehr großes Ei haben (Größe L), nehmen Sie lieber nur das Eigelb, sonst wird der Teig zu klebrig. Aus eigener Erfahrung: Ich hab das einmal gemacht und der Teig ließ sich kaum formen. Seitdem nehme ich immer Größe M.
  3. Mehl und Salz unterkneten (ca. 2 Minuten): Mischen Sie das Mehl mit der Prise Salz und geben Sie es nach und nach zur Butter-Masse. Rühren Sie zuerst auf niedriger Stufe, dann mit den Händen oder einem Teigschaber zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben, sondern sich geschmeidig anfühlen. Falls er zu trocken ist – ein Esslöffel kalte Milch hilft. Falls er zu klebrig ist – einfach noch etwas Mehl (maximal 2 EL) einarbeiten.
  4. Teig kühlen (ca. 15 Minuten im Kühlschrank): Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn fester und die Finger lassen sich später viel leichter formen. Wenn Sie wenig Zeit haben, reichen auch 10 Minuten – aber ich finde, die 15 Minuten sind der Sweet Spot. In der Zwischenzeit heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor.
  5. Finger formen (ca. 10 Minuten): Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Zupfen Sie walnussgroße Stücke ab (etwa 20–25 g pro Stück) und rollen Sie sie mit den Handflächen zu fingerdicken Rollen. Die Enden sollten etwas dünner sein – wie bei einem echten Finger. Drücken Sie mit einem Messer oder einer Gabel leichte Linien ein, die die Fingerknöchel andeuten. Ein kleiner Trick: Drücken Sie nicht zu tief, sonst brechen die Kekse später an den Stellen.
  6. Die “Fingernägel” aufsetzen (ca. 5 Minuten): Drücken Sie auf jedes Finger-Ende eine ganze Mandel. Das sollte das breitere Ende sein, das ein bisschen wie ein Nagelbett aussieht. Drücken Sie die Mandel leicht an, aber nicht zu fest – sie soll ja nicht im Teig versinken. Ein kleiner Tipp: Wenn die Mandeln zu groß sind, brechen Sie sie vorsichtig in der Mitte durch. Ich hab das mal vergessen und die Finger sahen aus, als hätten sie Riesen-Nägel – mein Sohn fand das noch gruseliger!
  7. Backen (12–15 Minuten): Legen Sie die geformten Finger mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech. Backen Sie sie im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene. Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun werden. Sie dürfen nicht zu dunkel werden – sie sollen ja blass und gruselig aussehen. Lassen Sie sie dann etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.
  8. Das “Blut” auftragen (ca. 5 Minuten): Während die Kekse noch ganz leicht warm sind (nicht heiß!), geben Sie einen kleinen Klecks roten Fruchtaufstrich auf das Nagelbett – direkt unter die Mandel. Verteilen Sie ihn mit einem Zahnstocher oder einem kleinen Pinsel. Der Aufstrich läuft dann ein bisschen runter und sieht aus wie frisches Blut. Lassen Sie die Kekse dann vollständig auskühlen, damit der Aufstrich fest wird.

Tipps & Tricks für perfekte Hexenfinger

Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier kommen meine besten Tipps, damit Ihre Finger garantiert gruselig werden.

  • Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn Ihre Hände sehr warm sind oder die Küche aufgeheizt ist, wird der Teig schnell klebrig. Einfach zwischendurch die Hände unter kaltes Wasser halten und abtrocknen. Oder den Teig nochmal für 5 Minuten in den Kühlschrank legen.
  • Die richtige Größe: Die Finger sollten nicht zu dick sein, sonst backen sie außen durch und innen bleibt der Teig roh. Etwa daumendick ist perfekt. Und sie dürfen ruhig unterschiedlich lang sein – das macht sie noch echter.
  • Die Knöchel nicht vergessen: Die Linien für die Knöchel sollten Sie vor dem Backen einritzen. Aber nicht zu tief, sonst brechen die Kekse später. Ein sanfter Druck mit der Messerkante reicht völlig.
  • Das “Blut” richtig dosieren: Weniger ist mehr. Ein kleiner Klecks reicht, um den Grusel-Effekt zu erzielen. Wenn Sie zu viel Auftragen, läuft der Aufstrich über den ganzen Finger und sieht eher aus wie eine Marmeladen-Explosion.
  • Keine Eile beim Abkühlen: Lassen Sie die Kekse nach dem Backen wirklich vollständig auskühlen, bevor Sie sie stapeln oder in eine Dose legen. Sonst werden sie weich und die “Finger” verlieren ihre Form. Ich habe das einmal gemacht und am nächsten Tag hatte ich eine Dose voller Krümel – keine schöne Überraschung.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Abwechslung. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Schoko-Hexenfinger: Ersetzen Sie 2 EL Mehl durch 2 EL Backkakao. Der Teig wird dunkel und die Finger sehen aus, als kämen sie direkt aus einem Sumpf. Dazu passen weiße Mandeln als Nägel – der Kontrast ist fantastisch. Meine Kinder lieben diese Version am meisten.
  • Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (die mit hohem Fettgehalt, etwa 80 %) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser (quellen lassen). Der Teig wird etwas weicher, aber die Finger backen genauso gut. Ich habe die vegane Version für eine Schulparty gebacken und sie waren im Nu weg.
  • Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 für Kekse geeignet). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröseln die Kekse. Ich empfehle die Mischung von “Schaer” oder “Diamant” – die funktioniert bei Mürbeteig am besten.
  • Würzige Hexenfinger: Geben Sie 1 TL Zimt, ½ TL gemahlenen Ingwer und eine Prise Nelkenpulver in den Teig. Das riecht nicht nur nach Weihnachten im Horror-Modus, sondern schmeckt auch fantastisch. Perfekt für alle, die es etwas herbstlicher mögen.
  • Blutige Nägel: Statt rotem Fruchtaufstrich können Sie auch geschmolzene rote Schokolade oder rote Zuckerschrift aus der Tube verwenden. Das sieht noch intensiver aus und schmeckt süßer. Aber Achtung: Die Schokolade wird hart, also nicht zu viel nehmen.

Servieren & Aufbewahren

Die Hexenfinger schmecken am besten, wenn sie frisch sind. Aber sie lassen sich auch gut vorbereiten – perfekt für den Stress an Halloween.

  • Servieren: Legen Sie die Finger auf einer großen Platte an, vielleicht mit etwas grüner Lebensmittelfarbe auf der Unterlage, die wie Schleim aussieht. Oder stellen Sie sie in eine kleine “Grab”-Schale – ein dunkler Teller mit etwas Kakaopulver bestäubt wirkt Wunder. Die Kekse schmecken bei Zimmertemperatur am besten, also lassen Sie sie vor dem Servieren etwa 10 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Dazu passen: Ein Glas kalte Milch (für die Kinder) oder ein heißer Gewürztee (für die Erwachsenen). Auch ein kleiner Klecks Schlagsahne neben den Fingern sieht gruselig aus und schmeckt gut. Für eine echte Halloween-Party können Sie die Finger in eine Schüssel mit “Blut” (roter Fruchtsaft) stellen – aber Vorsicht, dann werden sie schnell weich.
  • Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse etwa 5–7 Tage. Legen Sie sie nicht in den Kühlschrank, sonst werden sie hart. Bei Zimmertemperatur bleiben sie schön mürbe. Wenn Sie sie länger aufbewahren wollen – einfrieren geht auch. Legen Sie die unverzierten Finger (ohne Aufstrich) in einen Gefrierbeutel und backen Sie sie bei Bedarf auf. Das “Blut” tragen Sie dann erst nach dem Auftauen auf.
  • Einfrieren: Die geformten, rohen Finger können Sie auch einfrieren. Legen Sie sie auf ein Blech, frieren Sie sie eine Stunde lang an, dann kommen sie in den Gefrierbeutel. So backen Sie später nur so viele, wie Sie brauchen. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 2–3 Minuten.

Nährwerte & Gesundheit

Ich weiß – bei Halloween-Keksen denkt man nicht unbedingt an Gesundheit. Aber ein bisschen Bewusstsein schadet nicht. Die Mandeln zum Beispiel sind echte Powerpakete.

  • Pro Keks (ca. 25 g): etwa 120 Kalorien, 8 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 2 g Eiweiß. Das ist für einen Keks völlig in Ordnung – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Kinder an Halloween eh mehr Süßes essen.
  • Mandeln: Sie stecken voller Vitamin E, Magnesium und gesunder Fettsäuren. Also ein kleiner Gesundheits-Boost im Grusel-Gewand. Und sie machen satt – so essen die Kinder vielleicht nicht gleich eine ganze Dose leer.
  • Butter: Ja, Butter hat viel Fett. Aber sie macht die Kekse auch so unwiderstehlich. Wenn Sie die Kalorien reduzieren wollen, können Sie die Hälfte der Butter durch Apfelmus ersetzen – aber dann werden die Finger weicher und lassen sich schwerer formen.
  • Allergene: Enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es die veganen und glutenfreien Varianten oben. Achten Sie bei der veganen Margarine darauf, dass sie laktosefrei ist.

Ich persönlich finde: An Halloween darf man auch mal schlemmen. Die Kekse sind ein Vergnügen – und wenn die Kinder danach noch ein bisschen tanzen oder durch die Gegend rennen, ist das sowieso wieder ausgeglichen.

Fazit – Warum Sie diese Kekse unbedingt backen sollten

Diese Hexenfinger-Kekse sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein Erlebnis. Das gemeinsame Formen, das Kichern, wenn die Finger auf dem Blech liegen, und das Staunen, wenn die Mandel-Nägel mit dem roten “Blut” plötzlich richtig gruselig aussehen. Meine Kinder helfen jedes Jahr begeistert mit – und ich liebe es, wie ihre kleinen Hände den Teig kneten und dabei Geschichten über Hexen und Monster erfinden.

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es so anpassbar ist. Sie können es mit den Kindern zusammen machen, es für eine Party vorbereiten oder einfach nur, weil Sie Lust auf etwas Gruseliges haben. Und glauben Sie mir: Wenn die Kekse fertig sind und auf dem Tisch liegen, werden alle Augen groß. Auch die der Erwachsenen.

Probieren Sie es aus! Ich bin gespannt, wie Ihre Hexenfinger aussehen. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar mit Ihren Fotos oder erzählen Sie mir, welche Variation Ihnen am besten gefallen hat. Vielleicht haben Sie ja sogar eine eigene Idee, die ich noch nicht kenne. Bis dahin: Gruselig schönes Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Kekse auch ohne Mandeln machen?

Ja, klar. Statt Mandeln können Sie auch eine halbe Cashew-Nuss oder ein Stück weiße Schokolade als Nagel verwenden. Oder Sie lassen die Nägel ganz weg – dann sehen die Finger aus wie abgekaut, was auch gruselig ist. Meine Kinder fanden die Version ohne Nägel fast noch ekliger.

Wie bekomme ich das “Blut” richtig hin?

Der Trick ist, den Fruchtaufstrich nicht zu dick aufzutragen. Ein kleiner Klecks mit einem Zahnstocher reicht völlig. Wenn Sie möchten, dass es richtig runterläuft, erwärmen Sie den Aufstrich kurz in der Mikrowelle (10 Sekunden) und tropfen ihn dann auf die Finger. Aber Achtung: Dann wird es schnell flüssig und läuft über die ganze Hand.

Kann ich den Teig schon am Vortag vorbereiten?

Absolut! Der Teig hält sich im Kühlschrank, gut eingewickelt in Frischhaltefolie, etwa 2–3 Tage. Sie können ihn sogar einfrieren (bis zu 3 Monate). Das ist perfekt, wenn Sie am Halloween-Tag wenig Zeit haben. Morgens den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, formen, backen – fertig.

Warum werden meine Kekse hart?

Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken werden. Achten Sie darauf, dass die Ränder nur leicht goldbraun werden. Auch wenn der Teig zu trocken war (zu viel Mehl) oder die Butter nicht weich genug, können die Kekse hart werden. Mein Tipp: Backen Sie ein Probestück und passen Sie die Zeit bei Bedarf an.

Kann ich die Kekse auch mit Kindern backen?

Unbedingt! Das ist das Schönste an diesem Rezept. Kinder ab etwa 4 Jahren können wunderbar die Finger formen und die Mandeln draufdrücken. Ältere Kinder können auch die Knöchel-Linien einritzen. Einzige Vorsicht: Das “Blut” mit dem Zahnstocher sollten Sie besser selbst machen – oder den Kindern zeigen, wie man es vorsichtig aufträgt. Meine Tochter (6) hat einmal den ganzen Topf Aufstrich auf einen Finger gekippt – der sah dann eher aus wie ein eingewickelter Finger.

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Hexenfinger-Kekse recipe

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Gruselig leckere Hexenfinger-Kekse – einfaches Familienrezept für Halloween

Diese buttrigen Mürbeteig-Kekse in Fingerform mit Mandel-Nägeln und rotem „Blut“ sind der Star jeder Halloween-Party. In unter 30 Minuten zubereitet, perfekt für Kinder ab 4 Jahren und unwiderstehlich lecker.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 27-30 Minuten
  • Yield: 20-25 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei (Größe M, Raumtemperatur)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 350 g Mehl (Type 405)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g ganze, blanchierte Mandeln
  • Roter Fruchtaufstrich oder Marmelade (Erdbeere oder Himbeere, am besten ohne Stücke)

Instructions

  1. Butter, Puderzucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe ca. 3 Minuten schaumig rühren, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
  2. Das Ei unterrühren (ca. 1 Minute), bis alles gut vermischt ist.
  3. Mehl und Salz nach und nach zur Butter-Masse geben, zuerst auf niedriger Stufe, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten (ca. 2 Minuten).
  4. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 15 Minuten im Kühlschrank kühlen. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  5. Walnussgroße Stücke (20–25 g) vom Teig abzupfen und zu fingerdicken Rollen formen, die Enden etwas dünner. Mit einem Messer leichte Linien für die Fingerknöchel einritzen.
  6. Auf jedes Finger-Ende eine ganze Mandel drücken (breiteres Ende als Nagelbett).
  7. Finger mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und auf der mittleren Schiene 12–15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  8. Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter legen. Noch leicht warm einen kleinen Klecks roten Fruchtaufstrich auf das Nagelbett geben und mit einem Zahnstocher verteilen. Vollständig auskühlen lassen.

Notes

Teig nicht zu warm werden lassen; bei warmen Händen zwischendurch kühlen. Finger nicht zu dick formen (daumendick). Knöchel-Linien vor dem Backen sanft einritzen. Weniger „Blut“ ist mehr – ein kleiner Klecks reicht. Kekse nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, bevor sie gestapelt werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks (ca. 25 g)
  • Calories: 120
  • Sugar: 5
  • Sodium: 50
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Halloween-Kekse, Hexenfinger, Mürbeteig, Grusel-Kekse, einfaches Rezept, Familienrezept, Halloween-Backen

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