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Quinn Benson

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Herbstliche gefüllte Süßkartoffeln mit Hüttenkäse-Kräuter-Creme: Einfaches Ofengericht

Ready In 50 Minuten
Servings 2 Portionen
Difficulty Einfach

Ich hatte Süßkartoffeln jahrelang gemieden. Ehrlich. Dieses süße, mehlige Orange – nein, danke, das war mir einfach zu viel des Guten. Ich blieb bei festkochenden Kartoffeln, die wussten, wo der Salzstreuer stand. Dann kam der Dienstag vor zwei Wochen, an dem der Kürbis im Supermarkt ausging. Ich stand da, völlig planlos, mit einem leeren Einkaufskorb und dem Duft von frischem Thymian in der Nase. Und da griff ich zu. Zwei prächtige Süßkartoffeln wanderten in meinen Korb, eher aus Trotz als aus Überzeugung. Zuhause angekommen, habe ich sie einfach in den Ofen geschoben, während ich eine Creme aus Hüttenkäse und Kräutern zusammenrührte – mehr aus Wut auf den fehlenden Kürbis als aus kulinarischer Inspiration. Ich wollte das Ganze schnell hinter mich bringen. Aber dann, beim ersten Bissen, passierte es. Die cremige, kühle Füllung traf auf die warme, karamellisierte Süße der Kartoffel, und ich musste einfach innehalten. Vielleicht habt ihr ja auch so ein Lebensmittel, bei dem ihr euch jahrelang sicher wart – nur um dann eines Abends, ganz unspektakulär, eines Besseren belehrt zu werden. Dieses Rezept ist der Beweis, dass sich manche Vorurteile einfach lohnen, über Bord geworfen zu werden. Es ist genau das, was ein kühler Herbstabend braucht: herzhaft, wärmend und überraschend leicht.

Warum ihr diese gefüllten Süßkartoffeln lieben werdet

Dieses Gericht ist nicht einfach nur ein weiteres Ofengericht. Es ist eine kleine Offenbarung für alle, die glauben, Süßkartoffeln wären nur was für den Auflauf oder als Pommes. Ich habe es in den letzten Wochen bestimmt viermal gemacht, jedes Mal mit einer kleinen Variation, und es wird einfach nicht langweilig.

  • Schnell & einfach: In unter einer Stunde habt ihr ein komplettes, nahrhaftes Abendessen auf dem Tisch. Die meiste Arbeit macht der Ofen – ihr müsst nur die Creme anrühren.
  • Wenige Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Die meisten Zutaten habt ihr bestimmt schon im Haus oder bekommt sie im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht ist wie eine kuschelige Decke für den Gaumen. Es passt zu kühlen Abenden, zum Sonntagsbrunch oder als leichtes Abendessen unter der Woche.
  • Ein Garant für gute Laune: Die Kombination aus süß, herzhaft und cremig ist einfach unwiderstehlich. Selbst eingefleischte Süßkartoffel-Skeptiker (wie ich es einer war) werden hier schwach.
  • Gesund & sättigend: Die Süßkartoffel liefert komplexe Kohlenhydrate und Beta-Carotin, der Hüttenkäse steckt voller Eiweiß. Das macht richtig satt, ohne zu beschweren.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kräuter-Creme. Statt einer schweren Käsehaube oder einer faden Füllung bekommt ihr eine leichte, frische Note, die perfekt mit der Süße der Kartoffel harmoniert. Ich habe die Creme mit Zitronenabrieb verfeinert – das gibt dem Ganzen einen unerwarteten Frischekick. Es ist comfort food, aber in einer leichteren, eleganteren Version. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst stundenlang in der Küche zu stehen. Und mal ehrlich: Wer liebt es nicht, wenn das fertige Gericht aussieht, als hätte man stundenlang daran gearbeitet?

Welche Zutaten ihr braucht

Für dieses Rezept braucht ihr wirklich keine Zauberei. Es sind alles einfache, ehrliche Zutaten, die zusammen ein echtes Geschmackserlebnis zaubern. Ich habe die Creme in den letzten Tagen auch als Dip für Rohkost verwendet – ein Tipp, den ich euch nur ans Herz legen kann.

Für die Süßkartoffeln:

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 300-400 g pro Stück) – Achtet darauf, dass sie eine schöne, gleichmäßige Form haben, damit sie gleichmäßig garen.
  • 1 EL Olivenöl (ca. 15 ml) – Ein gutes, fruchtiges Olivenöl ist hier Gold wert.
  • 1/2 TL Salz – Am besten feines Meersalz.
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer – Frisch gemahlen, versteht sich.

Für die Hüttenkäse-Kräuter-Creme:

gefüllte Süßkartoffeln mit Hüttenkäse preparation steps

  • 200 g Hüttenkäse (ich nehme am liebsten den von „Weihenstephan“ für eine besonders cremige Konsistenz)
  • 100 g Schmand oder saure Sahne – Schmand macht die Creme etwas gehaltvoller.
  • 1 Handvoll frische Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill und ein wenig Thymian) – Fein gehackt.
  • 1 kleine Knoblauchzehe – Fein gerieben oder gepresst.
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone – Das ist der heimliche Star! Unbedingt Bio verwenden.
  • 1 EL Zitronensaft (ca. 15 ml)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Für das Topping (optional, aber empfohlen):

  • 2 EL geröstete Kürbiskerne – Für den Crunch.
  • Etwas frische Petersilie – Zum Garnieren.
  • Ein Spritzer Honig oder Ahornsirup – Nur, wenn ihr es etwas süßer mögt.

Ein kleiner Tipp zur Süßkartoffel: Je nach Sorte kann die Süße variieren. Ich mag die mit dem orangefarbenen Fruchtfleisch am liebsten, weil sie besonders schön karamellisieren. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, nehmt eine Sorte, die als „süß“ oder „Honig-Süßkartoffel“ deklariert ist. Für eine vegane Variante könnt ihr den Hüttenkäse durch eine Mischung aus eingeweichten Cashewkernen und etwas Zitronensaft ersetzen und statt Schmand einen veganen Schmand verwenden. Das habe ich letzte Woche für meine Freundin getestet, und es hat überraschend gut funktioniert!

Welche Küchengeräte ihr benötigt

Die gute Nachricht: Ihr braucht keine ausgefallene Ausrüstung. Ein Backblech und eine Schüssel reichen im Grunde schon. Aber ein paar Helfer machen das Leben leichter.

  • Backblech oder Auflaufform: Ein einfaches Blech reicht völlig. Ich lege es immer mit Backpapier aus, das spart das lästige Einweichen.
  • Messer und Schneidebrett: Für die Kräuter und den Knoblauch.
  • Kleine Schüssel: Für die Hüttenkäse-Creme.
  • Küchenreibe: Für den Zitronenabrieb. Eine feine Reibe ist hier Gold wert.
  • Löffel oder Spatel: Zum Vermengen der Creme.
  • Backpinsel (optional): Zum gleichmäßigen Verteilen des Öls auf den Süßkartoffeln. Geht aber auch mit den Händen.

Ich habe mir vor Jahren eine gute, mikrofeine Reibe gekauft, und die bereue ich keine Sekunde. Die macht den Zitronenabrieb so fein, dass er sich perfekt in der Creme verteilt. Ein Tipp für den Notfall: Wenn ihr keine frische Zitrone habt, könnt ihr auch einen Spritzer aus der Flasche nehmen und etwas getrocknete Zitronenschale dazugeben. Das ist nicht ganz so aromatisch, aber ein akzeptabler Ersatz. Für die Kräuter: Wenn ihr keine frischen habt, nehmt getrocknete. Aber dann unbedingt die Menge halbieren, denn getrocknete Kräuter sind intensiver.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil. Ich habe das Rezept so oft gemacht, dass ich die Schritte im Schlaf runterbeten könnte. Aber ich verspreche euch: Es ist wirklich kinderleicht. Lasst uns loslegen!

  1. Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. (Umluft: 180°C). Das ist die perfekte Temperatur, damit die Süßkartoffeln schön weich werden und eine leichte Kruste bekommen.
  2. Süßkartoffeln vorbereiten: Wascht die Süßkartoffeln gründlich unter fließendem Wasser. Ihr müsst sie nicht schälen – die Schale wird im Ofen schön knusprig und steckt voller Ballaststoffe. Trocknet sie mit einem Küchentuch ab und ritzt sie dann mit einer Gabel mehrmals rundherum ein. Das verhindert, dass sie im Ofen platzen. Ich habe das einmal vergessen, und es gab eine ziemliche Sauerei im Ofen.
  3. Würzen: Beträufelt die Süßkartoffeln mit dem Olivenöl und reibt sie mit Salz und Pfeffer ein. Massiert das Öl gut in die Schale ein – das sorgt für die schöne, knusprige Haut. Legt sie auf das mit Backpapier ausgelegte Blech.
  4. Backen (erster Durchgang): Schiebt das Blech in den Ofen und backt die Süßkartoffeln für 35-40 Minuten. Sie sollten so weich sein, dass ihr mit einer Gabel leicht hineinstechen könnt. Die genaue Zeit hängt von der Größe der Kartoffeln ab. Nach 30 Minuten könnt ihr die erste Probe machen.
  5. Die Creme zubereiten (während die Kartoffeln backen): In der Zwischenzeit bereitet ihr die Hüttenkäse-Kräuter-Creme zu. Gebt den Hüttenkäse und den Schmand in eine kleine Schüssel. Hackt die frischen Kräuter fein – ich nehme immer eine Mischung aus Petersilie, Schnittlauch und Dill. Der Thymian ist etwas kräftiger, also sparsam damit umgehen. Gebt die Kräuter, den geriebenen Knoblauch, den Zitronenabrieb und den Zitronensaft zum Hüttenkäse. Würzt mit einer Prise Salz und Pfeffer. Rührt alles gut um. Schmeckt ab – die Creme sollte frisch und cremig sein, nicht zu sauer. Stellt sie bis zum Servieren in den Kühlschrank.
  6. Die Kartoffeln füllen: Holt die fertig gebackenen Süßkartoffeln aus dem Ofen. Lasst sie kurz abkühlen (ca. 5 Minuten), damit ihr euch nicht die Finger verbrennt. Dann schneidet ihr sie der Länge nach ein und drückt die Enden vorsichtig zusammen, damit sich die Kartoffel öffnet. Mit einer Gabel lockert ihr das Fruchtfleisch etwas auf.
  7. Anrichten: Setzt einen großzügigen Klecks der Hüttenkäse-Creme in die geöffnete Süßkartoffel. Streut die gerösteten Kürbiskerne darüber und garniert mit etwas frischer Petersilie. Wer mag, gibt noch einen ganz feinen Spritzer Honig oder Ahornsirup darüber – das harmoniert wunderbar mit der Kräuter-Creme.
  8. Servieren: Serviert die gefüllten Süßkartoffeln sofort, solange sie noch warm sind. Die kalte Creme auf der heißen Kartoffel – das ist der eigentliche Genuss!

Tipps & Tricks für das perfekte Ergebnis

Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht wiederholen müsst. Hier sind meine besten Erkenntnisse aus der Küche.

  • Die richtige Garstufe: Die Süßkartoffeln müssen wirklich richtig weich sein. Wenn sie noch Biss haben, lässt sich das Fruchtfleisch nicht gut auflockern und die Creme verteilt sich nicht so schön. Stecht mit einer Gabel hinein – sie sollte ohne Widerstand durch die dickste Stelle gleiten.
  • Die Creme nicht zu früh würzen: Der Hüttenkäse ist von Natur aus schon leicht salzig. Würzt die Creme erst am Ende, nachdem ihr die Kräuter und den Zitronensaft untergerührt habt. Sonst wird sie schnell zu salzig.
  • Kräuter richtig hacken: Hackt die Kräuter nicht zu fein, sonst verlieren sie ihr Aroma. Ein grobes Hacken reicht völlig. Ich zupfe die Blättchen vom Thymian und hacke sie nur grob.
  • Mehrere Kartoffeln gleichzeitig: Wenn ihr für mehrere Personen kocht, backt einfach mehrere Süßkartoffeln auf dem Blech. Achtet darauf, dass sie nicht zu dicht liegen, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann. Bei größeren Mengen kann die Backzeit etwas länger sein.
  • Restwärme nutzen: Wenn die Süßkartoffeln fertig sind, schaltet ihr den Ofen aus und lasst sie bei geöffneter Tür noch 5 Minuten darin stehen. So ziehen sie noch etwas nach und bleiben schön warm.

Ein kleiner Fail von mir: Beim ersten Mal habe ich die Süßkartoffeln nicht tief genug eingeritzt. Eine ist dann tatsächlich geplatzt und der Saft ist auf dem Blech verbrannt. Seitdem nehme ich eine große Gabel und steche richtig tief hinein. Glaubt mir, das macht den Unterschied!

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Ich habe es in den letzten Wochen in verschiedenen Versionen ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme.

  • Vegetarisch mit Feta: Statt des Hüttenkäses könnt ihr 150 g Feta mit einer Gabel zerdrücken und mit 2 EL Joghurt und den Kräutern vermischen. Das gibt eine salzigere, kräftigere Füllung.
  • Mit geräuchertem Lachs: Für eine gehobenere Variante könnt ihr etwas geräucherten Lachs in Streifen schneiden und unter die Creme heben. Das passt perfekt zu den Kräutern und der Süßkartoffel.
  • Herzhaft mit Speck: Wer es deftiger mag, brät 2-3 Scheiben Frühstücksspeck knusprig an, zerbröselt sie und streut sie über die fertige Creme. Das gibt einen tollen Rauchgeschmack.
  • Vegane Variante: Wie schon erwähnt, ersetze ich den Hüttenkäse durch eine Creme aus eingeweichten Cashewkernen (100 g Cashewkerne über Nacht einweichen, dann mit 2 EL Wasser, 1 EL Zitronensaft und Salz cremig pürieren). Dazu passt ein veganer Schmand auf Sojabasis.
  • Mit Chili und Limette: Für eine mexikanische Note gebt ihr etwas Chiliflocken oder eine gehackte Chilischote zur Creme und ersetzt den Zitronenabrieb durch Limettenabrieb. Dazu passt ein Klecks Guacamole.

Ich persönlich mag die Variante mit Feta am liebsten, weil sie so schön würzig ist. Aber die klassische Hüttenkäse-Creme bleibt mein Favorit für den Alltag – sie ist einfach leichter und frischer.

Serviervorschläge & Aufbewahrung

Dieses Gericht ist schon für sich genommen eine komplette Mahlzeit. Aber ein paar Beilagen können es noch abrunden.

Serviert die gefüllten Süßkartoffeln am besten warm, direkt aus dem Ofen. Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing. Der Kontrast zwischen der warmen, süßen Kartoffel und dem frischen Salat ist herrlich. Ich habe sie auch schon zu gegrilltem Hähnchen oder einem saftigen Steak serviert – das war ein echtes Highlight.

Was die Aufbewahrung angeht: Die gefüllten Süßkartoffeln schmecken am besten frisch. Aber ihr könnt sie auch problemlos vorbereiten. Backt die Süßkartoffeln einfach vor, lasst sie abkühlen und bewahrt sie im Kühlschrank auf. Die Creme bereitet ihr separat zu und hebt sie ebenfalls im Kühlschrank auf. Kurz vor dem Servieren erwärmt ihr die Kartoffeln im Ofen bei 150°C für etwa 10 Minuten und füllt sie dann mit der kalten Creme. So habt ihr im Handumdrehen ein warmes Gericht.

Zum Einfrieren eignen sich die gefüllten Süßkartoffeln nicht so gut, weil die Creme beim Auftauen wässrig wird. Aber die gebackenen, ungefüllten Süßkartoffeln könnt ihr problemlos einfrieren. Einfach nach dem Backen abkühlen lassen, in Gefrierbeutel packen und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen und dann wie gewohnt erwärmen und füllen.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (eine gefüllte Süßkartoffel):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Eiweiß: ca. 18 g
  • Fett: ca. 15 g
  • Kohlenhydrate: ca. 42 g
  • Ballaststoffe: ca. 7 g

Die Süßkartoffel ist eine wahre Nährstoffbombe. Sie steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – wichtig für die Augen und das Immunsystem. Außerdem liefert sie reichlich Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Der Hüttenkäse ist eine tolle Eiweißquelle und hält lange satt. Die frischen Kräuter liefern zusätzliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Für alle, die auf ihre Kohlenhydrate achten, ist dieses Gericht eine gute Wahl, da die Süßkartoffel komplexe Kohlenhydrate enthält, die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Und für eine glutenfreie Ernährung ist es ohnehin perfekt. Ein kleiner Hinweis: Wer eine Laktoseintoleranz hat, sollte den Hüttenkäse durch eine laktosefreie Variante oder die Cashew-Creme ersetzen.

Fazit – Darum solltet ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren

Ich bin ja nicht der Typ, der ständig dasselbe Rezept kocht. Aber diese gefüllten Süßkartoffeln haben es mir wirklich angetan. Sie sind einfach, schnell und schmecken trotzdem so, als hätte man stundenlang in der Küche gestanden. Die Kombination aus der warmen, süßen Kartoffel und der kühlen, frischen Kräuter-Creme ist einfach unschlagbar.

Ich liebe es, wie wandelbar dieses Gericht ist. Ob mit Feta, Lachs oder vegan – ihr könnt es immer wieder neu erfinden. Und das Beste: Es macht einfach glücklich. Wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme und keine Lust habe, stundenlang zu kochen, greife ich zu diesem Rezept. Es ist mein kleiner Geheimtipp für ein entspanntes Abendessen, das trotzdem besonders ist.

Probiert es aus und sagt mir, wie es euch geschmeckt hat! Ich bin gespannt auf eure Variationen und freue mich über eure Kommentare. Vielleicht habt ihr ja auch eine geheime Zutat, die ihr immer dazugebt? Teilt sie mit mir! Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es gerne mit euren Freunden – denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden.

Bis zum nächsten Mal und gutes Gelingen in eurer Küche!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch andere Kartoffelsorten verwenden?

Ja, das geht! Aber der Geschmack und die Konsistenz sind natürlich anders. Festkochende Kartoffeln werden nicht so weich und süß. Wenn ihr eine herzhaftere Variante wollt, probiert es mit normalen Kartoffeln, aber backt sie etwas kürzer, damit sie nicht zu trocken werden.

Kann ich die Kräuter durch getrocknete ersetzen?

Ja, aber dann solltet ihr die Menge reduzieren. Getrocknete Kräuter sind viel intensiver. Ich würde empfehlen, nur etwa einen Teelöffel einer getrockneten Kräutermischung zu verwenden. Frische Kräuter sind aber auf jeden Fall geschmacklich überlegen.

Wie bekomme ich die Süßkartoffeln richtig knusprig?

Das Geheimnis ist ausreichend Öl und eine hohe Temperatur. Reibt die Süßkartoffeln gut mit Olivenöl ein und backt sie bei 200°C. Wer mag, kann sie in den letzten 5 Minuten nochmal auf 220°C hochschalten, um die Schale extra knusprig zu bekommen.

Kann ich die Creme auch vegan zubereiten?

Absolut! Wie schon beschrieben, könnt ihr den Hüttenkäse durch eine Cashew-Creme ersetzen. Dazu einfach 100 g Cashewkerne über Nacht einweichen, abgießen und mit 2 EL Wasser, 1 EL Zitronensaft und Salz cremig pürieren. Statt Schmand nehmt ihr einen veganen Schmand auf Soja- oder Haferbasis.

Wie lange sind die gefüllten Süßkartoffeln haltbar?

Im Kühlschrank halten sie sich, wenn sie gefüllt sind, etwa 1-2 Tage. Die Creme sollte aber separat aufbewahrt werden, damit die Kartoffeln nicht durchweichen. Am besten schmecken sie aber immer frisch aus dem Ofen.

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gefüllte Süßkartoffeln mit Hüttenkäse recipe

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Herbstliche gefüllte Süßkartoffeln mit Hüttenkäse-Kräuter-Creme: Einfaches Ofengericht

Ein einfaches und schnelles Ofengericht mit warmen, karamellisierten Süßkartoffeln und einer kühlen, frischen Hüttenkäse-Kräuter-Creme. Perfekt für kühle Herbstabende, vegetarisch und voller Nährstoffe.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 40 Minuten
  • Total Time: 55 Minuten
  • Yield: 2 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 300–400 g pro Stück)
  • 1 EL Olivenöl (ca. 15 ml)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer
  • 200 g Hüttenkäse
  • 100 g Schmand oder saure Sahne
  • 1 Handvoll frische Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill und etwas Thymian)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 1 EL Zitronensaft (ca. 15 ml)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 2 EL geröstete Kürbiskerne (optional)
  • Etwas frische Petersilie (optional)
  • Ein Spritzer Honig oder Ahornsirup (optional)

Instructions

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 180°C) vorheizen.
  2. Süßkartoffeln gründlich waschen, trocknen und mit einer Gabel rundherum einritzen.
  3. Süßkartoffeln mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer einreiben.
  4. Süßkartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 35-40 Minuten backen, bis sie weich sind.
  5. Währenddessen die Hüttenkäse-Kräuter-Creme zubereiten: Hüttenkäse und Schmand in einer Schüssel vermengen.
  6. Kräuter fein hacken, Knoblauch reiben, Zitronenabrieb und -saft hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Creme bis zum Servieren kalt stellen.
  8. Süßkartoffeln aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen, längs einschneiden und Fruchtfleisch mit einer Gabel auflockern.
  9. Einen Klecks Creme in jede Süßkartoffel geben, mit Kürbiskernen und Petersilie garnieren. Nach Wunsch mit Honig oder Ahornsirup beträufeln.
  10. Sofort warm servieren.

Notes

Die Süßkartoffeln müssen richtig weich sein, damit sich das Fruchtfleisch gut auflockern lässt. Die Creme erst am Ende würzen, da Hüttenkäse bereits salzig ist. Kräuter nicht zu fein hacken, um Aroma zu erhalten. Für mehrere Kartoffeln auf dem Blech genügend Abstand lassen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 gefüllte Süßkartof
  • Calories: 380
  • Sugar: 12
  • Sodium: 600
  • Fat: 15
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 7
  • Protein: 18

Keywords: Süßkartoffeln, Hüttenkäse, Kräuter, Ofengericht, Herbst, vegetarisch, einfach, schnell

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