Eigentlich sollte das ein ganz normaler Mürbeteig werden – langweilig, aber verlässlich. Ich stand an einem Dienstagabend in der Küche, müde von der Arbeit, und wollte nur schnell ein paar Kekse für den nächsten Tag backen. Die Butter war schon weich, der Zucker abgewogen, als ich bemerkte, dass die dunkle Kuvertüre, die ich schmelzen wollte, schon angefangen hatte zu blühen. Ein weißer Schleier lag über der Schokolade – unbrauchbar. Also griff ich zur weißen Schokolade, die ich eigentlich für einen Guss aufheben wollte. Und dann, in einem Anflug von Trotz, dachte ich: “Warum nicht beides?” Der Plan war, einen einfachen Teig zu machen und die Schokolade unterzuheben. Aber dann fiel mir dieses alte Set mit der Gebäckpresse in die Hände, das ich vor Jahren auf einem Flohmarkt gekauft hatte. Die Spiralscheibe war noch nie benutzt worden. Und ehrlich gesagt, ich hatte auch keine Ahnung, ob das funktionieren würde. Der Teig war zu weich, die Presse klemmte, und ich war schon kurz davor, alles in den Müll zu werfen. Was dann aus dem Ofen kam, war nichts wie geplant – und so viel besser.
Dieses Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster ist der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus dem Chaos entstehen. Ich meine, wer hätte gedacht, dass eine blühende Kuvertüre und eine verstaubte Gebäckpresse zu so einem Hingucker führen? Der Kontrast der beiden Teige, das klare Spiralmuster – es sieht aus wie aus einer Konditorei, ist aber einfach nur das Ergebnis eines Dienstagabends, an dem nichts nach Plan lief. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn man sich durch eine Rezept-Idee kämpft und am Ende etwas völlig anderes, aber viel Besseres dabei rauskommt? Genau so ist es mir ergangen. Und seitdem backe ich diese Kekse bei jedem Kaffeekränzchen – sie sind einfach der Star auf jeder Tafel.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Schwarz-Weiß-Gebäck ist nicht nur hübsch anzusehen – es ist auch unglaublich vielseitig und einfach zuzubereiten. Perfekt für alle, die ihre Gäste beeindrucken wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
- Hingucker garantiert: Das Spiralmuster ist ein echter Blickfang. Deine Gäste werden denken, du hättest stundenlang dekoriert. Dabei ist es mit der Gebäckpresse in wenigen Minuten erledigt.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Lebensmittel. Mehl, Butter, Zucker, Eier und zwei Sorten Schokolade – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause.
- Perfekt für Kaffeekränzchen: Ob zum Sonntagskaffee, zum Geburtstag oder einfach so – diese Kekse passen immer. Sie sehen edel aus, schmecken buttrig-zart und sind genau das richtige für eine gemütliche Runde.
- Im Voraus zubereitbar: Der Teig lässt sich gut vorbereiten und sogar einfrieren. So kannst du an stressigen Tagen trotzdem frische Kekse servieren.
- Einzigartiger Geschmack: Die Kombination aus hellem und dunklem Teig ist nicht nur optisch ein Highlight. Der buttrige Mürbeteig harmoniert perfekt mit der feinen Süße der weißen und der herben Note der dunklen Schokolade.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die einfache Technik. Du musst kein Profi-Konditor sein, um dieses Muster hinzubekommen. Die Gebäckpresse macht die Arbeit für dich. Und der Teig ist so verzeihend – selbst wenn mal eine Spirale schiefgeht, schmeckt es immer noch himmlisch. Ich habe es selbst erlebt: Beim ersten Mal war die Hälfte der Kekse eher unförmig, aber meine Familie hat sie trotzdem alle aufgegessen. Dieses Gebäck ist nicht nur gut – es ist die Art von Keks, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist Komfortgebäck neu interpretiert: buttrig, knusprig und mit diesem unwiderstehlichen Schoko-Kick. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne Stress, oder um eine einfache Kaffeetafel in etwas Besonderes zu verwandeln.
Die Zutaten, die du brauchst
Für dieses Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen einen unvergleichlichen Geschmack ergeben. Die meisten davon hast du sicherlich schon im Vorratsschrank.
Für den hellen Teig
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das Mehl sorgt für die perfekte, bröselige Textur. Ich empfehle die Type 405 für einen besonders zarten Mürbeteig.
- 125 g kalte Butter, in Würfeln – Die Butter muss wirklich kalt sein, damit der Teig später schön mürbe wird. Ich nehme am liebsten die Marke Meggle, aber jede gute Butter tut es.
- 80 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig feiner und verhindert, dass er zu sehr aufgeht. Du kannst auch normalen Zucker nehmen, aber dann wird der Teig etwas körniger.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Achte darauf, dass es Zimmertemperatur hat, damit es sich besser mit der Butter verbindet.
- 1 Prise Salz – Das Salz hebt den buttrigen Geschmack hervor und sorgt für die nötige Würze.
- 1 TL Vanilleextrakt – Vanille rundet den Geschmack ab. Ich verwende gerne selbst gemachtes Vanilleextrakt, aber gekauftes ist auch in Ordnung.
Für den dunklen Teig

- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Gleiches Mehl wie für den hellen Teig, für eine gleichmäßige Konsistenz.
- 125 g kalte Butter, in Würfeln – Auch hier gilt: kalte Butter für den besten Mürbeteig.
- 80 g brauner Zucker – Brauner Zucker gibt dem dunklen Teig eine karamellige Note und mehr Tiefe. Du kannst auch weißen Zucker nehmen, aber der Geschmack wird dann weniger komplex.
- 1 Ei (Größe M) – Auch hier Zimmertemperatur beachten.
- 1 Prise Salz – Für die Balance.
- 30 g Backkakao – Ich empfehle einen hochwertigen Backkakao wie den von Dr. Oetker oder RUF. Er sollte nicht zu entölt sein, damit der Teig schön schokoladig wird.
- 1 TL Vanilleextrakt – Auch im dunklen Teig für ein harmonisches Aroma.
Optional für die Dekoration
- 50 g weiße Schokolade, geschmolzen – Zum Verzieren der fertigen Kekse. Das gibt nochmal einen extra Hingucker.
- 50 g dunkle Schokolade, geschmolzen – Für einen zusätzlichen Schokoladen-Kick.
- Bunte Zuckerstreusel oder Hagelzucker – Für eine kindgerechte Variante oder zu besonderen Anlässen.
Hinweise zu den Zutaten
Die Qualität der Butter ist entscheidend. Ich habe schon mit günstiger Margarine experimentiert – das Ergebnis war nicht zufriedenstellend. Der Teig wurde bröselig und die Kekse schmeckten fad. Nimm also lieber echte Butter. Beim Kakao gilt: Je dunkler und aromatischer, desto besser. Ein guter Backkakao macht den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem himmlischen Schokoladenkeks aus. Für eine glutenfreie Variante kannst du das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achte darauf, dass sie für Mürbeteig geeignet ist. Die Konsistenz wird dann etwas anders sein, aber es schmeckt trotzdem lecker.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Werkzeuge hast du bestimmt schon in deiner Küche.
- Gebäckpresse mit Spiralscheibe – Das ist das wichtigste Werkzeug für das Muster. Ich habe meine vor Jahren auf einem Flohmarkt gefunden – eine alte Metallpresse von Kaiser. Sie funktioniert einwandfrei. Es gibt aber auch günstige Modelle aus dem Supermarkt oder online. Achte darauf, dass die Spiralscheibe dabei ist. Falls du keine Presse hast, kannst du den Teig auch ausrollen und mit einem Messer in Streifen schneiden – das Muster wird dann anders, aber die Kekse schmecken genauso gut.
- Große Rührschüssel – Für die Zubereitung des Teigs. Ich benutze gerne eine Edelstahlschüssel, weil sie kühl bleibt.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Zum Verkneten des Teigs. Ein Handrührgerät mit Knethaken tut es auch, aber eine Küchenmaschine macht die Arbeit leichter.
- Backblech mit Backpapier – Zum Backen der Kekse. Ich empfehle, das Backpapier vorher etwas einzufetten, damit nichts kleben bleibt.
- Kühlschrank – Zum Kühlen des Teigs. Das ist wichtig, damit die Kekse ihre Form behalten.
- Küchenwaage – Für genaue Mengenangaben. Ich schwöre auf meine digitale Waage – sie ist präzise und spart Zeit.
Tipp: Wenn du keine Gebäckpresse hast, kannst du den Teig auch in Frischhaltefolie wickeln und zu einer Rolle formen. Dann schneidest du ihn in Scheiben – das gibt runde Kekse ohne Muster. Der Geschmack bleibt gleich, und du sparst dir die Anschaffung einer Presse.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Die Zubereitung dieses Schwarz-Weiß-Gebäcks ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und schon bald hast du einen Teller voller himmlischer Kekse.
- Vorbereitung (ca. 15 Minuten): Wiege alle Zutaten ab. Schneide die Butter in kleine Würfel und stelle sie kalt. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Heller Teig (ca. 10 Minuten): Gib das Mehl, den Puderzucker und das Salz in eine große Schüssel. Gib die kalten Butterwürfel dazu und verknete alles mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine zu einer krümeligen Masse. Füge das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und knete weiter, bis ein glatter Teig entsteht. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit er später nicht klebt.
- Dunkler Teig (ca. 10 Minuten): In einer zweiten Schüssel vermischst du das Mehl, den braunen Zucker, den Backkakao und das Salz. Gib die kalten Butterwürfel dazu und verknete alles zu einer krümeligen Masse. Füge das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und knete weiter, bis ein glatter, dunkler Teig entsteht. Auch diesen Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen.
- Teig vorbereiten (ca. 10 Minuten): Nach der Kühlzeit nimmst du beide Teige aus dem Kühlschrank. Rolle jeden Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von etwa 3 cm Durchmesser. Die Rollen sollten etwa gleich lang sein. Lege die helle und die dunkle Rolle nebeneinander und drücke sie vorsichtig zusammen, sodass sie eine große, zweifarbige Rolle bilden. Wickle die Rolle in Frischhaltefolie und lege sie für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist der entscheidende Schritt für das spätere Muster.
- Formen mit der Gebäckpresse (ca. 15 Minuten): Schneide die gekühlte Rolle in etwa 1 cm dicke Scheiben. Lege eine Scheibe in die Gebäckpresse und drücke sie durch die Spiralscheibe. Die Kekse sollten etwa 5-6 cm lang sein. Lege sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Wiederhole den Vorgang, bis der gesamte Teig verarbeitet ist. Wenn der Teig zu weich wird, lege ihn kurz zurück in den Kühlschrank.
- Backen (ca. 12-15 Minuten): Backe die Kekse auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Ofens. Sie sollten goldbraun sein und sich fest anfühlen. Achte darauf, dass sie nicht zu dunkel werden – die dunklen Stellen könnten bitter schmecken. Lass die Kekse für 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter legst. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester.
- Dekoration (optional, ca. 10 Minuten): Wenn du möchtest, kannst du die abgekühlten Kekse mit geschmolzener weißer oder dunkler Schokolade verzieren. Tauche die Hälfte eines Kekses in die Schokolade oder spritze feine Linien darauf. Streue bunte Zuckerstreusel darüber, solange die Schokolade noch weich ist.
Wichtiger Tipp: Der Teig darf nicht zu warm werden. Wenn er beim Formen klebt, lege ihn einfach für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das habe ich beim ersten Mal nicht gemacht, und die Kekse haben ihre Form verloren – sie waren zwar lecker, aber alles andere als hübsch.
Tipps und Tricks für das perfekte Schwarz-Weiß-Gebäck
Aus meiner Erfahrung kann ich dir ein paar Tricks verraten, die den Unterschied zwischen guten und himmlischen Keksen ausmachen.
- Die richtige Kühlung: Der Teig muss wirklich gut durchgekühlt sein, bevor du ihn durch die Presse drückst. Sonst verschmiert das Muster. Ich lege die Rolle sogar manchmal für eine Stunde in den Kühlschrank, wenn ich Zeit habe. Das Ergebnis ist ein klares, scharfes Spiralmuster.
- Nicht zu viel kneten: Mürbeteig wird schnell zäh, wenn du ihn zu lange knetest. Höre auf, sobald sich die Zutaten verbunden haben. Ein paar kleine Butterstückchen sind okay – sie machen den Teig später besonders mürbe.
- Die Presse richtig laden: Drücke den Teig nicht zu fest in die Presse. Ein leichter Druck reicht, damit er gleichmäßig durch die Scheibe kommt. Ich habe am Anfang zu viel Kraft aufgewendet, und die Kekse waren unförmig. Weniger ist hier mehr.
- Gleichmäßige Größe: Versuche, die Teigscheiben gleich dick zu schneiden. Das sorgt dafür, dass alle Kekse gleichmäßig backen. Ich benutze dafür ein Lineal – ja, ich bin pingelig, aber es funktioniert.
- Backzeit anpassen: Jeder Ofen ist anders. Behalte die Kekse im Auge, besonders gegen Ende der Backzeit. Sie sollten goldbraun sein, nicht braun. Wenn sie zu dunkel werden, schmecken sie bitter. Mein Ofen braucht immer genau 13 Minuten – bei dir kann es anders sein.
Ein Fehler, der mir passiert ist: Ich habe die Kekse zu früh vom Blech genommen, als sie noch weich waren. Sie sind zerbrochen. Lass sie also wirklich auskühlen, bevor du sie anfasst. Geduld ist hier die halbe Miete.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar abwandeln. Probiere doch mal eine dieser Ideen aus.
- Schoko-Orangen-Kekse: Gib den Abrieb einer Bio-Orange zum hellen Teig. Die Kombination aus Schokolade und Orange ist ein Klassiker. Ich habe das für Weihnachten gemacht, und es war ein voller Erfolg.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser). Der Teig wird etwas weicher, also kühle ihn länger. Die Kekse schmecken trotzdem buttrig und lecker.
- Nussige Note: Füge 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zum hellen oder dunklen Teig hinzu. Das gibt einen tollen Crunch. Ich habe es mit Mandeln probiert – einfach himmlisch.
- Gewürzvariante: Gib 1 TL Zimt oder Lebkuchengewürz zum dunklen Teig. Perfekt für die Weihnachtszeit. Die Kekse duften dann schon beim Backen nach Weihnachten.
- Für Schokoladenfans: Füge 50 g gehackte Schokoladenstückchen zum dunklen Teig hinzu. Das gibt extra Schokoladen-Kick. Aber Vorsicht: Die Stückchen können die Spiralscheibe verstopfen. Hacke sie also sehr fein.
Ich persönlich liebe die Variante mit Orangenschale. Sie bringt eine frische Note in das schwere Schokoladenaroma. Perfekt für ein Kaffeekränzchen im Winter.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Damit deine Gäste das Schwarz-Weiß-Gebäck in vollen Zügen genießen können, habe ich ein paar Tipps für dich.
- Serviertemperatur: Die Kekse schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Nimm sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie werden dann noch knuspriger.
- Präsentation: Lege die Kekse auf einer hübschen Platte oder in einer Glasdose aus. Das Spiralmuster kommt besonders gut zur Geltung, wenn du sie nebeneinander anordnest. Für ein Kaffeekränzchen kannst du sie auch auf einem Kuchenständer servieren – das sieht edel aus.
- Passende Getränke: Dazu passt ein frisch gebrühter Filterkaffee, ein Cappuccino oder ein Glas Milch. Für besondere Anlässe kannst du auch einen Eierlikör oder einen Glühwein servieren.
- Aufbewahrung: Bewahre die Kekse in einer luftdichten Keksdose auf. So bleiben sie bis zu 2 Wochen knusprig. Ich habe eine alte Dose von meiner Oma – die hält die Kekse perfekt frisch.
- Einfrieren: Du kannst die Kekse auch einfrieren. Lege sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legst du sie einfach bei Zimmertemperatur für eine Stunde hin. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.
Die Kekse entwickeln ihren vollen Geschmack übrigens erst nach ein bis zwei Tagen. Also backe sie ruhig einen Tag vor dem Kaffeekränzchen. Das habe ich bei meiner letzten Feier gemacht, und alle waren begeistert.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Hier findest du eine ungefähre Nährwertangabe pro Keks (bei 30 Keksen pro Rezept):
| Nährwert | Menge pro Keks |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | 7 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 4 g |
| Kohlenhydrate | 13 g |
| davon Zucker | 6 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Die Kekse sind ein Genussmittel und sollten in Maßen genossen werden. Aber sie haben auch ihre guten Seiten: Die Butter liefert wertvolle Vitamine, und der Kakao enthält Antioxidantien. Wenn du auf deine Gesundheit achtest, kannst du die Zuckermenge reduzieren oder den braunen Zucker durch Kokosblütenzucker ersetzen. Die Kekse sind nicht vegan oder glutenfrei, aber du kannst sie mit den genannten Anpassungen entsprechend zubereiten. Ich persönlich finde, dass ein Keks am Tag die Seele baumeln lässt – und das ist auch etwas wert.
Fazit
Dieses Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine kleine Geschichte in Keksform. Es zeigt, dass aus einem missglückten Plan etwas Wunderbares entstehen kann. Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig und edler Schokolade, das klare Spiralmuster und die einfache Zubereitung machen es zu meinem Lieblingsrezept für jedes Kaffeekränzchen. Ich backe es jetzt seit Jahren, und es wird nie langweilig. Probiere es aus und passe es nach deinem Geschmack an – mit Orangenschale, Nüssen oder Gewürzen. Ich bin mir sicher, dass auch du deine eigene Lieblingsvariante finden wirst.
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann schreib mir doch einen Kommentar, wie es dir gelungen ist. Oder teile deine eigenen Variationen mit mir – ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Und wenn dir der Beitrag gefallen hat, teile ihn gerne mit deinen Freunden. Denn gutes Gebäck verdient es, geteilt zu werden!
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Backen und genieße jeden einzelnen Keks. Du hast es dir verdient.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch ohne Gebäckpresse formen?
Ja, absolut. Rolle den Teig einfach zu einer Rolle und schneide ihn in Scheiben. Die Kekse haben dann kein Spiralmuster, schmecken aber genauso gut. Du kannst sie auch mit einer Gabel eindrücken, wie bei klassischen Mürbekeksen.
Warum wird mein Teig bröselig und lässt sich nicht formen?
Das liegt meistens daran, dass der Teig zu trocken ist. Füge einen Esslöffel kaltes Wasser oder einen zusätzlichen Eigelb hinzu. Oder der Teig ist zu warm – lege ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank, dann lässt er sich besser formen.
Kann ich die Kekse auch mit Vollkornmehl backen?
Ja, du kannst bis zu 50 % des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Die Kekse werden dann etwas herber und nussiger. Achte darauf, dass du etwas mehr Flüssigkeit (z. B. einen Esslöffel Milch) hinzufügst, da Vollkornmehl mehr Feuchtigkeit aufnimmt.
Wie verhindere ich, dass die Kekse beim Backen auseinanderlaufen?
Der Teig muss gut gekühlt sein. Wenn er zu weich ist, laufen die Kekse im Ofen auseinander. Lege die geformten Kekse vor dem Backen für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das hilft, die Form zu bewahren.
Kann ich die Kekse auch einfrieren?
Ja, sowohl der rohe Teig als auch die fertig gebackenen Kekse lassen sich einfrieren. Den Teig wickelst du in Frischhaltefolie und legst ihn in einen Gefrierbeutel. Die gebackenen Kekse kommen in eine luftdichte Dose. Sie halten sich bis zu 3 Monate.
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Himmlisches Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster
Dieses Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster ist der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus dem Chaos entstehen. Der Kontrast der beiden Teige und das klare Spiralmuster machen es zum Star auf jeder Kaffeetafel.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Kühlzeiten)
- Yield: 30 Kekse 1x
- Category: Kekse / Gebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter, in Würfeln
- 80 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter, in Würfeln
- 80 g brauner Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 30 g Backkakao
- 1 TL Vanilleextrakt
- 50 g weiße Schokolade, geschmolzen (optional)
- 50 g dunkle Schokolade, geschmolzen (optional)
- Bunte Zuckerstreusel oder Hagelzucker (optional)
Instructions
- Vorbereitung (ca. 15 Minuten): Wiege alle Zutaten ab. Schneide die Butter in kleine Würfel und stelle sie kalt. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Heller Teig (ca. 10 Minuten): Gib das Mehl, den Puderzucker und das Salz in eine große Schüssel. Gib die kalten Butterwürfel dazu und verknete alles mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine zu einer krümeligen Masse. Füge das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und knete weiter, bis ein glatter Teig entsteht. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Dunkler Teig (ca. 10 Minuten): In einer zweiten Schüssel vermischst du das Mehl, den braunen Zucker, den Backkakao und das Salz. Gib die kalten Butterwürfel dazu und verknete alles zu einer krümeligen Masse. Füge das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und knete weiter, bis ein glatter, dunkler Teig entsteht. Auch diesen Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen.
- Teig vorbereiten (ca. 10 Minuten): Nach der Kühlzeit nimmst du beide Teige aus dem Kühlschrank. Rolle jeden Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von etwa 3 cm Durchmesser. Die Rollen sollten etwa gleich lang sein. Lege die helle und die dunkle Rolle nebeneinander und drücke sie vorsichtig zusammen, sodass sie eine große, zweifarbige Rolle bilden. Wickle die Rolle in Frischhaltefolie und lege sie für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Formen mit der Gebäckpresse (ca. 15 Minuten): Schneide die gekühlte Rolle in etwa 1 cm dicke Scheiben. Lege eine Scheibe in die Gebäckpresse und drücke sie durch die Spiralscheibe. Die Kekse sollten etwa 5-6 cm lang sein. Lege sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Wiederhole den Vorgang, bis der gesamte Teig verarbeitet ist. Wenn der Teig zu weich wird, lege ihn kurz zurück in den Kühlschrank.
- Backen (ca. 12-15 Minuten): Backe die Kekse auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Ofens. Sie sollten goldbraun sein und sich fest anfühlen. Achte darauf, dass sie nicht zu dunkel werden. Lass die Kekse für 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter legst.
- Dekoration (optional, ca. 10 Minuten): Wenn du möchtest, kannst du die abgekühlten Kekse mit geschmolzener weißer oder dunkler Schokolade verzieren. Tauche die Hälfte eines Kekses in die Schokolade oder spritze feine Linien darauf. Streue bunte Zuckerstreusel darüber, solange die Schokolade noch weich ist.
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden. Wenn er beim Formen klebt, lege ihn einfach für 10 Minuten in den Kühlschrank. Die Kekse entwickeln ihren vollen Geschmack erst nach ein bis zwei Tagen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 120
- Sugar: 6
- Fat: 7
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 13
- Fiber: 1
- Protein: 2
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