Meine Tante Greta hat nie ein großes Ding daraus gemacht. Ich war an einem Dienstag im November bei ihr vorbeigeschneit, weil ich mir eine alte Kuchenform ausleihen wollte, und der Geruch hat mich schon im Flur erwischt. Dieses nussig-schokoladige Aroma, das sich mit dem Duft von echter Butter mischte – ich stand einfach da, den Mantel noch an, und hab erstmal tief durchgeatmet.
Sie stand in der Küche, ganz lässig in ihrer abgewetzten Schürze, und schob ein Blech nach dem anderen in den Ofen. „Ach, nur ein paar Plätzchen für den Kaffeeklatsch morgen”, sagte sie, als wäre das gar nichts. Aber ich hab ihr über die Schulter geschaut und gesehen, wie sie diese kleinen Nusstaler mit einer dunklen Nougatcreme zusammenklebte – und ich wusste sofort, das ist was Besonderes. Sie hat mir nicht mal ein Rezept gegeben, sie hat es mir einfach gezeigt, während sie nebenbei den Abwasch gemacht hat. „Merke dir das”, sagte sie nur, „die sind der Renner.”
Ehrlich, ich hab dann drei Tage gebraucht, um das genau so hinzubekommen. Aber seitdem backe ich diese perfekten Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung jedes Jahr – und ja, sie sind wirklich der Hit auf jeder Party. Ich hab sie schon zu Weihnachtsfeiern, Geburtstagen und sogar zu einem Silvesterbuffet mitgebracht, und jedes Mal sind sie als erstes weg. Vielleicht kennst du das ja: Du suchst ein Gebäck, das einfach jeder mag, das aber trotzdem besonders aussieht? Dann halt dich fest, denn diese Plätzchen sind genau das.
Warum du diese Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung lieben wirst
Ich hab in den letzten Jahren wirklich viele Plätzchenrezepte ausprobiert – von französischen Sablés bis zu italienischen Cantuccini. Aber diese hier sind einfach anders. Sie vereinen alles, was man sich von einem perfekten Party-Gebäck wünscht.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und muss nicht mal lange kühlen. Perfekt, wenn die Gäste schon in zwei Stunden kommen.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teure Importware. Haselnüsse, Butter, Mehl und gute Nougat – das hast du vielleicht schon im Haus.
- Der absolute Party-Hit: Diese Plätzchen sehen aus wie vom Konditor, machen aber kaum Arbeit. Deine Gäste werden denken, du hättest stundenlang in der Küche gestanden.
- Praktisch zum Vorbereiten: Du kannst den Teig zwei Tage vorher machen und die fertigen Plätzchen einfrieren. Das nimmt so viel Stress von der Party-Vorbereitung.
- Unwiderstehlich lecker: Der mürbe Haselnuss-Teig und die cremige Nougatfüllung – das ist einfach eine Kombination, die immer funktioniert.
Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die Textur. Der Teig ist bewusst etwas grober gehalten – ich mahle die Haselnüsse nicht zu feinem Puder, sondern lasse kleine Stückchen drin. Das gibt diesen wunderbaren Biss, der sofort an selbst gemachte Plätzchen erinnert. Und die Nougatfüllung? Die ist nicht zu süß, sondern schön kräftig im Kakao-Anteil. Ich schwöre auf die Sorte von Edel-Nougat aus dem Bioladen, die hat einfach das beste Aroma.
Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Gebäck, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Und das Beste: Du musst kein Profi-Bäcker sein, um es hinzukriegen. Versprochen.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese perfekten Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung brauchst du keine Zauberei – nur gute, ehrliche Zutaten. Ich hab die Liste so zusammengestellt, dass du alles im normalen Supermarkt findest. Nur beim Nougat lohnt sich der kleine Extra-Weg.
Für den Teig
- 200 g gemahlene Haselnüsse – Nimm am besten ganze Haselnüsse und mahle sie selbst. Die aus der Tüte sind oft zu fein und verlieren schnell ihr Aroma. Ich röste die Nüsse vor dem Mahlen kurz in der Pfanne an – das gibt so ein intensives, fast buttriges Aroma.
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Für den mürben Teig ist das ideale Mehl. Wer mag, kann 50 g durch Dinkelmehl ersetzen, das gibt eine leicht nussige Note.
- 150 g Puderzucker – Nicht durch normalen Zucker ersetzen! Puderzucker macht den Teig viel feiner und verhindert, dass die Plätzchen zu sehr aufgehen.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber das Salz bringt die Süße und den Nussgeschmack erst richtig zur Geltung.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Am besten echten Bourbon-Vanillezucker, nicht den künstlichen. Der Unterschied ist himmelweit.
- 200 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, direkt aus dem Kühlschrank. Ich nehme immer deutsche Markenbutter mit mindestens 82 % Fett – die gibt dem Teig die richtige Konsistenz.
- 2 Eigelb (Größe M) – Nur das Eigelb, kein Eiweiß. Das macht den Teig besonders mürbe und zart.
Für die Füllung

- 200 g gute Nougat – Hier bitte nicht sparen! Ich empfehle Nougat von Lindt oder Sarotti, die haben einen hohen Kakaoanteil und schmelzen perfekt. Die billigen Supermarkt-Nougats sind oft zu süß und enthalten zu viel Palmfett.
- 2 EL Sahne – Macht die Füllung geschmeidiger und verhindert, dass sie zu hart wird. Alternativ geht auch Vollmilch, aber Sahne ist besser.
- 1 TL neutrales Öl (optional) – Nur für den Fall, dass die Nougatmasse zu fest wird. Ich nehme Sonnenblumenöl oder Rapsöl.
Zum Bestäuben und Verzieren
- Puderzucker zum Bestäuben – Das gibt den Plätzchen diesen schönen, winterlichen Look.
- Optional: 50 g gehackte Haselnüsse – Zum Bestreuen der Ränder. Sieht hübsch aus und gibt extra Biss.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du die Haselnüsse selbst mahlst, lass sie vorher gut abkühlen. Warme Nüsse geben dem Teig eine andere Konsistenz und machen ihn schneller bröselig. Ich hab das einmal vergessen und der Teig ließ sich kaum noch verarbeiten – seitdem achte ich drauf.
Welches Equipment du brauchst
Für diese Haselnuss-Plätzchen brauchst du keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Aber ein paar Dinge machen das Leben leichter.
- Eine gute Küchenmaschine – Ich liebe meine KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken tut es auch. Der Teig ist relativ fest, also besser nicht nur mit den Händen kneten – die Butter wird sonst zu warm.
- Ein Nuss-Mixer oder eine Moulinette – Falls du ganze Haselnüsse kaufst. Ein normaler Standmixer ist oft zu grob, ich hab mir extra so einen kleinen Zerkleinerer für Nüsse gekauft, den gibt’s schon für 15 Euro.
- Backpapier – Unverzichtbar. Die Plätzchen kleben sonst fest und brechen beim Abnehmen.
- Ein scharfes Messer oder ein Teigschaber – Zum Portionieren des Teigs. Ein Teigschaber aus Metall ist perfekt, weil er nicht so viel Wärme überträgt.
- Ein kleines Schneidebrett – Zum Arbeiten mit dem Teig. Am besten aus Holz, das nimmt die Feuchtigkeit besser auf.
- Ein Kühlrost – Die Plätzchen müssen nach dem Backen komplett auskühlen, bevor du sie füllst. Ein Kühlrost ist ideal, weil die Luft von allen Seiten rankommt.
- Ein Spritzbeutel (optional) – Für die Nougatfüllung. Ich benutze einfach einen kleinen Gefrierbeutel, schneide eine Ecke ab – funktioniert genauso gut und spart Abwasch.
Mein bester Tipp: Leg dir ein feuchtes Küchentuch bereit. Wenn der Teig beim Verarbeiten zu weich wird, wickelst du ihn kurz darin ein und stellst ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das rettet so manches Mal die Plätzchen.
So machst du die perfekten Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung
Jetzt geht’s ans Eingemachte. Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie diese kleinen Köstlichkeiten gelingen. Keine Sorge, es ist einfacher als es aussieht.
Schritt 1: Die Haselnüsse vorbereiten (5 Minuten)
Wenn du ganze Haselnüsse hast, röste sie in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze. Schwenk sie ständig, damit sie nicht anbrennen – das dauert so 3-4 Minuten, bis sie duften. Dann raus aus der Pfanne und auf einem Teller abkühlen lassen. Reib die Nüsse zwischen den Händen, um die braune Haut zu lösen (die wird sonst bitter). Mahle sie dann im Mixer – nicht zu fein, es sollten noch kleine Stückchen zu sehen sein.
Schritt 2: Den Teig zubereiten (10 Minuten)
Gib das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse, den Puderzucker, eine Prise Salz und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Vermisch alles kurz. Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie dazu. Jetzt kommt die Küchenmaschine ins Spiel – oder du machst es mit der Hand, aber dann schnell arbeiten, damit die Butter nicht weich wird.
Füge die zwei Eigelb hinzu und knete alles zu einem glatten Teig. Der Teig ist anfangs bröselig, aber nach 2-3 Minuten Kneten sollte er sich zu einer Kugel formen lassen. Wenn er noch zu trocken ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, eine Prise Mehl mehr.
Schritt 3: Den Teig ruhen lassen (30 Minuten)
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe – das geht schneller als eine Kugel. Wickel ihn in Frischhaltefolie und leg ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ja, das ist wichtig! Der Teig muss durchkühlen, sonst verlaufen die Plätzchen beim Backen. Ich mach das gerne am Abend vorher, dann kann der Teig über Nacht ruhen und die Aromen verbinden sich noch besser.
Schritt 4: Den Ofen vorheizen und Plätzchen formen (15 Minuten)
Heiz den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 Grad). Leg zwei Backbleche mit Backpapier aus. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und lass ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen – dann lässt er sich besser verarbeiten.
Rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 4-5 mm dick aus. Ich mach das immer zwischen zwei Lagen Backpapier, dann klebt nichts und ich brauch kaum Mehl. Stech runde Plätzchen aus (Durchmesser ca. 4 cm) oder form sie mit der Hand zu kleinen Talern. Leg sie mit etwas Abstand aufs Blech – sie gehen kaum auf, aber ein bisschen Platz ist gut.
Backe die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollen hell bleiben und nur an den Rändern ganz leicht goldbraun werden. Nimm sie raus und lass sie 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setz sie auf ein Kühlrost zum vollständigen Auskühlen. Das ist wichtig – warme Plätzchen brechen beim Füllen.
Schritt 5: Die Nougatfüllung zubereiten (10 Minuten)
Während die Plätzchen abkühlen, machst du die Füllung. Hack den Nougat in kleine Stücke – das geht leichter, wenn du das Messer kurz unter heißes Wasser hältst und abtrocknest. Gib den Nougat zusammen mit der Sahne in eine kleine Schüssel und schmelz ihn im Wasserbad oder in der Mikrowelle (vorsichtig, in 20-Sekunden-Intervallen).
Rühr alles glatt. Die Masse sollte dickflüssig sein, aber noch streichfähig. Wenn sie zu fest wird, rühr einen Teelöffel Öl unter. Lass die Nougatmasse abkühlen, bis sie zähflüssig ist – das dauert so 10-15 Minuten bei Raumtemperatur.
Schritt 6: Die Plätzchen füllen (10 Minuten)
Jetzt kommt der schönste Teil. Such dir immer zwei gleich große Plätzchen aus. Gib die Nougatfüllung in einen kleinen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke. Tupfe einen Klecks Nougat auf die Unterseite eines Plätzchens – etwa so groß wie eine Haselnuss. Leg das zweite Plätzchen drauf und drück es vorsichtig an, bis die Füllung bis zum Rand quillt.
Wenn du magst, rollst du die Ränder jetzt in gehackten Haselnüssen. Das sieht nicht nur schön aus, es verhindert auch, dass die Füllung ausläuft. Leg die fertigen Plätzchen auf ein Kühlrost, damit die Füllung fest werden kann.
Schritt 7: Die Plätzchen verzieren (5 Minuten)
Wenn alle Plätzchen gefüllt und die Füllung fest ist (das dauert so 20 Minuten), bestäubst du sie mit Puderzucker. Ich mach das mit einem feinen Sieb – ein Teesieb eignet sich perfekt. Die Plätzchen sehen dann aus wie kleine Schneehügel und machen auf jeder Platte eine super Figur.
Tipps & Tricks für perfekte Haselnuss-Plätzchen
Ich hab in den Jahren so einiges gelernt – meistens durch Fehler, die ich selbst gemacht hab. Hier kommen meine besten Tipps, damit dir diese Plätzchen auf Anhieb gelingen.
Der Teig ist zu bröselig – was tun?
Das passiert, wenn die Butter zu kalt ist oder die Nüsse zu grob gemahlen sind. Kein Problem: Gib einen Esslöffel kaltes Wasser oder einen zusätzlichen Teelöffel Butter dazu und knete kurz durch. Wenn der Teig dann immer noch bröselt, lass ihn 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen – die Wärme macht die Butter geschmeidiger.
Die Plätzchen verlaufen beim Backen
Das kenn ich – ich hab mal ein ganzes Blech in die Tonne geschmissen. Der Grund ist meistens, dass der Teig nicht kalt genug war. Leg die geformten Plätzchen vor dem Backen nochmal für 15 Minuten in den Kühlschrank. Und wichtig: Den Teig nicht zu dünn ausrollen, 4-5 mm sind ideal.
Die Nougatfüllung wird zu hart
Edel-Nougat hat einen hohen Kakaoanteil und wird beim Abkühlen schnell fest. Deshalb geb ich immer etwas Sahne dazu – das hält die Füllung geschmeidig. Wenn die Füllung trotzdem zu fest wird, stell die Schüssel kurz in ein warmes Wasserbad und rühr um.
Meine größte Panne und was ich daraus gelernt hab
Letztes Jahr wollte ich für eine Weihnachtsfeier 60 Plätzchen backen und hab den Teig am Abend vorher gemacht. Ich hab ihn in Frischhaltefolie gewickelt und – tja – vergessen, ihn in den Kühlschrank zu stellen. Am nächsten Morgen war der Teig eine einzige, weiche Pampe. Ich hab ihn dann für zwei Stunden in den Kühlschrank gelegt, und es hat tatsächlich funktioniert. Seitdem mach ich den Teig immer am Abend vorher und stell ihn bewusst in den Kühlschrank – mit einem Klebezettel dran, damit ich’s nicht vergesse.
Multitasking-Tipps fürs Backen
Wenn du viele Plätzchen brauchst, back die Bleche nacheinander. Während ein Blech im Ofen ist, formst du schon die nächsten Plätzchen. Und die Nougatfüllung machst du, während die ersten Plätzchen abkühlen. So bist du in einer Stunde fertig, statt zwei zu brauchen.
Variationen & Abwandlungen
Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal will man ja etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe.
Schoko-Haselnuss-Plätzchen
Füg dem Teig 2 Esslöffel Kakaopulver hinzu und reduzier das Mehl um die gleiche Menge. Die Plätzchen werden dunkler und schmecken noch schokoladiger. Die Nougatfüllung bleibt gleich – das ergibt eine doppelte Schoko-Nuss-Explosion.
Vegane Variante
Das ist gar nicht so schwer. Ersetz die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt, wie Alsan) und die Eigelb durch 2 Esslöffel kaltes Wasser plus 1 Esslöffel Leinsamenmehl (mit 3 EL Wasser verrührt und 5 Minuten gequollen). Die Nougatfüllung ist mit veganer Sahne (Hafer- oder Sojasahne) auch machbar – achte nur darauf, dass der Nougat keine Milchbestandteile enthält.
Glutenfreie Version
Ersetz das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (ich nehme die von Schär, die funktioniert am besten). Wichtig: Gib einen Teelöffel Xanthan oder Guarkernmehl dazu, sonst bröselt der Teig zu sehr. Die Plätzchen werden etwas empfindlicher, aber der Geschmack ist genauso gut.
Orangen-Nougat-Plätzchen
Füg dem Teig den Abrieb einer Bio-Orange hinzu. Die frische, fruchtige Note passt überraschend gut zu Haselnüssen und Nougat. Ich hab das mal für einen Adventskaffee gemacht und alle waren begeistert.
Weiße-Schokoladen-Variante
Ersetz die Nougatfüllung durch geschmolzene weiße Schokolade mit einem Spritzer Zitronensaft. Das gibt eine ganz andere, frischere Note und sieht auf dem Plätzchenteller wunderschön aus – besonders wenn du die Plätzchen mit getrockneten Cranberries bestreust.
Serviervorschläge & Aufbewahrung
Diese Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung sind echte Allrounder. Hier kommt, wie du sie am besten servierst und aufbewahrst.
So servierst du sie auf der Party
Die Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur – nimm sie also 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Auf einer schönen Platte angerichtet, mit ein paar frischen Minzblättern oder essbaren Blüten dekoriert, sehen sie einfach umwerfend aus. Ich stell sie immer zusammen mit anderen Plätzchensorten auf einen Teller – die verschiedenen Formen und Farben ergeben ein tolles Bild.
Was dazu passt? Ein Glas kalte Milch, ein Espresso oder ein Glas Glühwein. Auf Partys sind sie auch der perfekte Begleiter zu Sekt oder Prosecco – die Süße harmoniert wunderbar mit der Säure des Sekts.
So bewahrst du sie richtig auf
Leg die Plätzchen in eine luftdichte Dose – am besten aus Blech oder Keramik, nicht aus Plastik. Plastikdosen machen die Plätzchen schnell weich. Zwischen die Lagen legst du ein Stück Backpapier oder Küchenrolle, das nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf.
Im Kühlschrank halten sie sich bis zu drei Wochen – aber ehrlich, so lange bleiben sie bei mir nie. Bei Zimmertemperatur (nicht über 20 Grad) sind sie zwei Wochen haltbar. Achte nur darauf, dass die Dose nicht in der Sonne oder neben der Heizung steht – die Nougatfüllung wird sonst weich und die Plätzchen kleben zusammen.
Einfrieren? Ja, das geht!
Du kannst die fertigen Plätzchen problemlos einfrieren. Leg sie in eine Gefrierdose, schichtweise mit Backpapier, und frier sie bis zu drei Monate ein. Zum Auftauen nimmst du sie einfach raus und lässt sie bei Zimmertemperatur auftauen – das dauert so 30 Minuten. Die Nougatfüllung bleibt dabei cremig, der Teig bleibt mürbe. Perfekt, wenn du für eine Party vorbacken willst!
Mein Geheimtipp fürs Aroma
Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag noch besser. Die Aromen von Haselnuss und Nougat verbinden sich dann richtig. Also keine Sorge, wenn sie nicht alle am ersten Tag weggehen – sie werden nur noch besser.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Klar, Plätzchen sind kein Diät-Essen – aber das ist ja auch nicht der Punkt. Trotzdem ein paar Infos für alle, die drauf achten wollen.
| Nährwertangaben pro Stück (ca. 25 g) | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | ca. 8 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | ca. 3,5 g |
| Kohlenhydrate | ca. 10 g |
| davon Zucker | ca. 6 g |
| Eiweiß | ca. 2 g |
| Ballaststoffe | ca. 1 g |
Haselnüsse sind übrigens richtig gesund – sie stecken voller Vitamin E, B-Vitamine und ungesättigter Fettsäuren. Die Nougatfüllung enthält Kakao, der reich an Antioxidantien ist. Also, in Maßen genossen, sind diese Plätzchen sogar ein kleiner Beitrag zur Gesundheit. Und mal ehrlich: Ein oder zwei Stück am Tag in der Adventszeit – das ist doch vollkommen in Ordnung.
Für Allergiker: Die Plätzchen enthalten Gluten (Weizenmehl), Nüsse (Haselnüsse), Milchprodukte (Butter, Sahne, Nougat) und Eier. Die vegane und glutenfreie Variante oben umgeht diese Allergene – probier sie einfach aus.
Fazit – Warum du diese Plätzchen backen solltest
Ich backe jetzt seit über zehn Jahren Plätzchen, und diese Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung sind immer noch meine absoluten Lieblinge. Sie sind einfach der Hit auf jeder Party – das hab ich jetzt wirklich oft genug getestet. Die Kombination aus dem mürben, nussigen Teig und der cremigen Nougatfüllung ist einfach unschlagbar.
Was ich an diesem Rezept so liebe? Es ist unkompliziert. Du musst kein Meisterbäcker sein, um diese Plätzchen hinzubekommen. Sie sehen aus wie vom Konditor, schmecken wie von Oma und machen dich bei deinen Gästen zum Star. Und das Beste: Du kannst sie perfekt vorbereiten, einfrieren und dann einfach rausholen, wenn die Gäste kommen. Stressfreier geht’s nicht.
Also, trau dich! Probier das Rezept aus, pass es an deinen Geschmack an und mach es zu deinem eigenen. Ich bin gespannt, wie sie dir schmecken. Schreib mir doch einen Kommentar, wenn du sie gebacken hast – oder teile deine eigene Variante mit mir. Ich freu mich drauf!
Und jetzt: Ab in die Küche und losgebacken! Deine Gäste werden es dir danken.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch ohne Küchenmaschine machen?
Ja, absolut! Du kannst den Teig auch mit der Hand kneten. Wichtig ist nur, dass die Butter kalt bleibt – also arbeite zügig und knete nicht zu lange. Wenn der Teig anfängt, warm zu werden, leg ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank und mach dann weiter.
Die Plätzchen sind nach dem Backen zu hart – was hab ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder zu viel Mehl bekommen hat. Auch eine zu hohe Backtemperatur kann die Plätzchen hart machen. Back sie lieber bei 170 Grad Ober-/Unterhitze etwas länger, statt bei 200 Grad kurz und heiß. Und denk dran: Die Plätzchen härten beim Abkühlen noch etwas nach.
Kann ich statt Haselnüssen auch Mandeln nehmen?
Klar, das funktioniert auch. Mandeln geben einen etwas feineren, milderen Geschmack. Ich würde dann aber die Menge um 20 Gramm reduzieren, weil Mandeln mehr Fett enthalten als Haselnüsse. Und probier mal, die Mandeln vorher zu rösten – das bringt so viel mehr Aroma.
Wie verhindere ich, dass die Nougatfüllung ausläuft?
Das kenn ich – ärgerlich, wenn die Füllung beim Transport an den Plätzchen runterläuft. Der Trick: Lass die gefüllten Plätzchen nach dem Zusammenkleben für mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit die Füllung fest wird. Und drück die Plätzchen nicht zu fest zusammen – sonst quillt die Füllung seitlich raus. Ein bisschen Füllung am Rand ist okay, das sieht sogar hübsch aus.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Nougatfüllung backen?
Ja, die Plätzchen schmecken auch pur super. Back sie einfach ohne Füllung, bestäub sie mit Puderzucker und fertig. Dann sind sie etwas weniger süß und eignen sich perfekt als Beilage zu einer Tasse Tee oder Kaffee. Oder du tauchst sie zur Hälfte in geschmolzene Kuvertüre – das sieht toll aus und schmeckt noch besser.
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Perfekte Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung – einfach selber machen
Diese mürben Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung sind der absolute Party-Hit. Sie sehen aus wie vom Konditor, sind aber überraschend einfach selbst zu backen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: ca. 25 Stück
- Category: Kekse / Plätzchen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g gemahlene Haselnüsse
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g Puderzucker
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 200 g kalte Butter
- 2 Eigelb (Größe M)
- 200 g gute Nougat
- 2 EL Sahne
- 1 TL neutrales Öl (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben
- 50 g gehackte Haselnüsse (optional)
Instructions
- Haselnüsse vorbereiten: Ganze Haselnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen, die braune Haut abreiben und die Nüsse im Mixer mahlen – nicht zu fein, es sollten noch kleine Stückchen zu sehen sein.
- Teig zubereiten: Mehl, gemahlene Haselnüsse, Puderzucker, Salz und Vanillezucker in einer großen Schüssel vermischen. Kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben. Mit der Küchenmaschine oder von Hand zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Die zwei Eigelb hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Falls nötig, 1 EL kaltes Wasser oder eine Prise Mehl hinzufügen.
- Teig ruhen lassen: Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten (besser über Nacht) im Kühlschrank kühlen.
- Ofen vorheizen und Plätzchen formen: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 4-5 mm dick ausrollen. Runde Plätzchen (ca. 4 cm Durchmesser) ausstechen oder mit der Hand zu Talern formen. Mit etwas Abstand auf die Bleche legen.
- Plätzchen backen: 10-12 Minuten backen, bis sie hell sind und die Ränder leicht goldbraun werden. 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kühlrost zum vollständigen Auskühlen setzen.
- Nougatfüllung zubereiten: Nougat in kleine Stücke hacken. Mit der Sahne in einer Schüssel im Wasserbad oder in der Mikrowelle (20-Sekunden-Intervalle) schmelzen und glatt rühren. Falls nötig, 1 TL Öl unterrühren. Abkühlen lassen, bis die Masse zähflüssig ist.
- Plätzchen füllen: Je zwei gleich große Plätzchen auswählen. Die Nougatfüllung in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke geben. Einen Klecks Nougat auf die Unterseite eines Plätzchens tupfen, das zweite Plätzchen daraufsetzen und leicht andrücken, bis die Füllung bis zum Rand quillt. Optional die Ränder in gehackten Haselnüssen rollen.
- Plätzchen verzieren: Die gefüllten Plätzchen auf einem Kühlrost etwa 20 Minuten fest werden lassen. Dann mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Der Teig sollte vor dem Backen gut gekühlt sein, damit die Plätzchen nicht verlaufen. Die Nougatfüllung wird mit Sahne geschmeidiger; bei Bedarf etwas Öl zugeben. Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 25 g)
- Calories: 120
- Sugar: 6
- Sodium: 1
- Fat: 8
- Saturated Fat: 35
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 2
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