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Michelle Bell

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Saftiger Versunkener Apfelkuchen mit Zimt und Walnüssen – einfaches Rezept

Ready In 75 Minuten
Servings 12 Stücke
Difficulty Easy

Der Kaffeeklatsch bei meiner Nachbarin Frau Weber stand an – in genau drei Stunden. Und ich hatte es total verschwitzt. Alle anderen würden mit aufwendigen Torten kommen, mit mehrstöckigen Biskuitböden und Buttercreme in Regenbogenfarben. Ich hatte einen Kühlschrank mit ein paar Äpfeln, die schon ein bisschen weich waren, eine Packung Butter und eine Handvoll Walnüsse, die noch vom Weihnachtsbacken übrig waren. Nicht gerade die Zutaten für einen Showstopper. Also improvisierte ich, wie man es eben tut, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht. Ich warf alles in eine Schüssel, würgte den Teig irgendwie zusammen und schob die Form in den Ofen, ohne wirklich zu glauben, dass da etwas Vorzeigbares rauskommen würde.

Als ich den Kuchen aus dem Ofen holte, war ich immer noch skeptisch. Die Äpfel waren im Teig versunken, die Nüsse lagen wie kleine Schätze oben drauf, und der Duft von Zimt zog durch die ganze Wohnung. Ich trug ihn rüber, stellte ihn auf den Tisch und murmelte so etwas wie „nur ein schneller Apfelkuchen”. Frau Weber, die sonst für ihre dreistöckigen Torten bekannt ist, probierte als Erste. Und dann – Stille. Sie nahm noch ein Stück. Und dann noch eins. Am Ende war mein Kuchen als Erstes weg. Jemand rief: „Das ist der beste Apfelkuchen, den ich je gegessen habe!” Ich stand da, leicht verlegen, und dachte: „Äh, danke?”

Seitdem backe ich diesen saftigen versunkenen Apfelkuchen mit Zimt und Walnüssen immer wieder. Er ist mein Geheimtipp für alle Fälle, bei denen ich eigentlich keine Zeit habe, aber trotzdem glänzen will. Und das Beste? Er schmeckt jedes Mal und wird nie langweilig. Vielleicht kennen Sie das ja – diese Rezepte, die einfach passieren, wenn man nicht zu viel nachdenkt. Genau so ist dieser Kuchen. Er ist herrlich unperfekt, aber genau richtig.

Warum Sie Diesen Apfelkuchen Lieben Werden

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Apfelkuchen-Rezept. Er ist das Ergebnis vieler gescheiterter Versuche, einiger angebrannten Böden und einer großen Portion Glück. Ich habe ihn unzählige Male getestet und verfeinert, bis er genau so war, wie ich ihn im Kopf hatte: saftig, aber nicht matschig, süß, aber nicht klebrig, und mit genau dem richtigen Biss durch die Walnüsse. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieser Kuchen Ihr neuer Liebling wird.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Kein aufwendiges Abwiegen, keine komplizierten Techniken. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf Kuchen plötzlich kommt.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle. Butter, Zucker, Mehl, Eier, Äpfel und Walnüsse – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Ich schwöre auf die Äpfel aus dem Supermarkt um die Ecke, sie sind perfekt für diesen Kuchen.
  • Perfekt für den Herbst: Dieses Rezept ist wie gemacht für die kühle Jahreszeit. Wenn die Äpfel reif sind und der Duft von Zimt durch die Küche zieht, ist das pure Gemütlichkeit. Aber ehrlich, ich backe ihn auch im Frühling.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ob beim Kaffeeklatsch, zum Sonntagskaffee oder einfach so – jeder liebt ihn. Kinder mögen die süßen Äpfel, Erwachsene den nussigen Crunch. Er ist einfach unschlagbar.
  • Unglaublich saftig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus der saftigen Apfelschicht und dem weichen Rührteig. Der Kuchen bleibt tagelang frisch, wenn er überhaupt so lange überlebt.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie die Äpfel im Teig versinken und beim Backen eine fast marmeladige Schicht bilden. Die Walnüsse sorgen für den Crunch, der Zimt für die Wärme. Und der Teig selbst? Er ist so weich und fluffig, dass man ihn fast pur essen könnte. Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist der, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Er ist Comfort Food vom Feinsten, aber ohne die ganze Arbeit.

Zutaten, die Sie Brauchen

Dieses Rezept verwendet einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten, um diesen unvergleichlichen Geschmack zu erzielen. Jede Zutat hat ihre Aufgabe, und ich verrate Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur, nicht geschmolzen – das ist wichtig für die Luftigkeit)
  • 200 g Zucker (ich nehme normalen Haushaltszucker, brauner Zucker geht auch, dann wird der Kuchen etwas dunkler und karamelliger)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt, wenn Sie ihn haben)
  • 4 Eier (Größe M, am besten auch Zimmertemperatur, dann verbinden sie sich besser mit der Butter)
  • 300 g Mehl (Type 405, ganz normales Weizenmehl)
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
  • 1 Prise Salz (rundet die Süße ab)
  • 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch, beides funktioniert)

Für die Apfelschicht & Topping

versunkener apfelkuchen mit zimt und walnüssen preparation steps

  • 3-4 mittelgroße Äpfel (ich empfehle Elstar oder Boskoop, sie sind schön sauer und fest. Golden Delicious werden zu matschig)
  • 2 EL Zitronensaft (damit die Äpfel nicht braun werden)
  • 1 TL Zimt (gemahlen, am besten Ceylon-Zimt, der ist feiner und aromatischer)
  • 100 g Walnüsse (gehackt, ich kaufe sie immer ganz und hacke sie selbst – das Aroma ist viel intensiver)
  • 2 EL brauner Zucker (zum Bestreuen, gibt eine knusprige Kruste)

Ein kleiner Tipp von mir: Die Qualität der Butter macht hier einen großen Unterschied. Ich verwende am liebsten die Butter vom Bauernhof um die Ecke, aber jede gute Markenbutter tut es auch. Und bei den Walnüssen: Probieren Sie mal, sie vor dem Hacken kurz in einer trockenen Pfanne zu rösten. Das bringt ihr Aroma noch viel besser zur Geltung. Ich habe das einmal gemacht und bereue es, dass ich es nicht schon früher getan habe.

Falls Sie keine Walnüsse mögen oder eine Allergie haben, können Sie sie auch durch Pekannüsse oder Mandelblättchen ersetzen. Oder Sie lassen sie ganz weg und geben stattdessen ein paar Rosinen in den Teig. Auch lecker! Aber für den echten „Versunkenen Apfelkuchen mit Zimt und Walnüssen” bleiben Sie am besten bei den Walnüssen.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Ein paar einfache Dinge reichen völlig aus.

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser): Ich habe meine seit Jahren, eine einfache von Kaiser. Sie ist perfekt, weil der Kuchen schön hoch backt und sich leicht lösen lässt. Tipp: Legen Sie den Boden mit Backpapier aus, das erspart viel Ärger beim Herauslösen.
  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, aber sie sollte groß genug sein, damit beim Rühren nichts daneben geht.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Handrührgerät tut es absolut. Ich benutze meins seit zehn Jahren, es ist nichts Besonderes, aber es funktioniert.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Schälen und Schneiden der Äpfel. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert – nichts ist frustrierender als matschige Apfelstücke, weil das Messer stumpf ist.
  • Eine kleine Pfanne: Nur, wenn Sie die Walnüsse rösten wollen. Das ist optional, aber sehr empfehlenswert.
  • Ein Teigschaber: Damit bekommen Sie den letzten Rest Teig aus der Schüssel – und er ist viel zu gut, um ihn wegzuwerfen.

Falls Sie keine Springform haben, geht auch eine Kastenform. Dann wird der Kuchen etwas höher und braucht vielleicht 10 Minuten länger. Einfach die Stäbchenprobe machen. Und wenn Sie kein Handrührgerät haben? Kein Problem. Mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft wird der Teig auch schön. Ich habe das schon gemacht, als mein Rührgerät den Geist aufgegeben hatte. Es hat funktioniert, aber ich war froh, als ich ein neues hatte.

Zubereitung

Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden mit einem traumhaften Kuchen belohnt.

  1. Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fetten Sie Ihre Springform ein und bestäuben Sie sie mit etwas Mehl. Oder legen Sie den Boden mit Backpapier aus – das ist meine Methode, sie klappt immer.
  2. Die Äpfel vorbereiten: Schälen Sie die Äpfel, vierteln Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Viertel dann in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick). Geben Sie sie in eine Schüssel und beträufeln Sie sie sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Stellen Sie sie erstmal zur Seite.
  3. Den Teig zubereiten: Geben Sie die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Kratzen Sie zwischendurch mit dem Teigschaber den Rand der Schüssel ab – das ist der Profi-Tipp für einen gleichmäßigen Teig.
  4. Die Eier einrühren: Geben Sie die Eier nacheinander dazu und rühren Sie jedes etwa 30 Sekunden lang unter, bis alles schön verbunden ist. Die Masse sollte jetzt luftig und fast weißlich aussehen.
  5. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischen Sie das Mehl, das Backpulver und die Prise Salz. Geben Sie diese Mischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse. Fangen Sie mit dem Mehl an und hören Sie mit dem Mehl auf. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade so verbunden ist – übermäßiges Rühren macht den Teig zäh. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind okay, die verschwinden beim Backen.
  6. Die Walnüsse einarbeiten: Heben Sie die gehackten Walnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig. Nicht zu viel rühren, sonst verlieren die Nüsse ihren Crunch.
  7. Die Form füllen: Geben Sie den Teig in die vorbereitete Springform und streichen Sie ihn glatt. Der Teig ist recht fest, das ist normal.
  8. Die Äpfel versenken: Jetzt kommt der magische Teil. Drücken Sie die Apfelspalten gleichmäßig von oben in den Teig. Sie können sie entweder in Ringen anordnen oder einfach wild verteilen – ich mache meistens eine Mischung, es sieht am Ende immer schön aus. Die Äpfel sollten etwa zur Hälfte im Teig verschwinden. Bestreuen Sie die Oberfläche dann mit dem braunen Zucker und dem restlichen Zimt.
  9. Backen: Schieben Sie die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Kuchen für 45-55 Minuten. Machen Sie nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein feuchter Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig. Die Äpfel können noch etwas Saft abgeben, das ist okay.
  10. Abkühlen lassen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn in der Form auf einem Kuchengitter etwa 15 Minuten abkühlen. Dann lösen Sie den Rand der Springform und lassen ihn vollständig auskühlen. Geduld, ich weiß – aber der Kuchen schmeckt am besten, wenn er ganz ausgekühlt ist.

Ein kleiner Hinweis: Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, bevor der Kuchen durch ist, decken Sie ihn einfach mit einem Stück Alufolie ab. Das passiert mir manchmal bei älteren Öfen. Keine Panik, einfach abdecken und weitermachen.

Backtipps & Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die diesen Kuchen noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das perfekte Ergebnis garantiert gelingt.

  • Die richtige Apfelsorte: Ich habe schon mit vielen Äpfeln experimentiert. Boskoop ist mein Favorit, weil er schön säuerlich ist und beim Backen nicht zerfällt. Elstar geht auch, aber er wird etwas weicher. Granny Smith ist zu sauer für meinen Geschmack. Und Golden Delicious? Die werden zu Matsch. Nehmen Sie also einen festen, säuerlichen Apfel.
  • Butter und Eier auf Zimmertemperatur: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Kalte Butter lässt sich nicht schaumig rühren, und kalte Eier verbinden sich nicht gut mit der Butter. Nehmen Sie beides mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn Sie es eilig haben, schneiden Sie die Butter in kleine Würfel – das hilft.
  • Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, wird das Rühren zur Nebensache. Rühren Sie nur so lange, bis alles verbunden ist. Sonst wird der Kuchen zäh und schwer. Ich habe das einmal gemacht, als ich telefoniert habe und abgelenkt war – der Kuchen war eine Katastrophe. Seitdem bin ich diszipliniert.
  • Die Stäbchenprobe ernst nehmen: Jeder Ofen backt anders. Meiner braucht genau 50 Minuten, aber Ihrer vielleicht nur 45. Machen Sie die Probe lieber früher als zu spät. Ein zu trockener Kuchen ist schade, aber ein zu feuchter ist auch nicht perfekt. Die Mitte sollte gerade so durch sein.
  • Walnüsse vorher rösten: Wenn Sie Zeit haben, rösten Sie die Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie duften. Das dauert nur 2-3 Minuten, aber es intensiviert ihr Aroma enorm. Achtung: Sie verbrennen schnell, also aufpassen!
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, der Duft ist verführerisch. Aber wenn Sie den Kuchen zu früh anschneiden, bricht er auseinander. Lassen Sie ihn komplett auskühlen. Am besten backen Sie ihn am Abend vorher und lassen ihn über Nacht ruhen – dann ist er am saftigsten.

Ein letzter Tipp: Wenn der Kuchen mal zu trocken geworden ist (passiert den Besten), können Sie ihn retten. Bestreichen Sie die Oberfläche mit etwas Apfelsaft oder Milch und erwärmen Sie ihn kurz im Ofen. Das hilft oft. Aber ehrlich, mit diesem Rezept wird das kaum nötig sein.

Variationen & Anpassungen

Dieser Kuchen ist ein echtes Verwandlungstalent. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie ihn nach Ihrem Geschmack anpassen können.

Für eine vegane Version

Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und die Eier durch 4 EL Apfelmus plus 1 EL Leinsamenmehl, gemischt mit 3 EL Wasser. Die Milch ersetzen Sie durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker. Ich habe das für eine Freundin ausprobiert, die vegan lebt, und sie war begeistert.

Glutenfrei backen

Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung, die für Kuchen geeignet ist. Achten Sie darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Teig bröselig. Ich habe gute Erfahrungen mit der Mischung von Schär gemacht. Der Kuchen wird etwas weniger fluffig, aber der Geschmack ist grandios.

Saisonale Variationen

Im Sommer können Sie statt Äpfeln auch Birnen oder Pfirsiche verwenden. Die Birnen sollten etwas fester sein, sonst werden sie zu weich. Im Winter passt ein Schuss Rum oder Calvados in den Teig – das gibt eine wunderbar warme Note. Und im Frühling? Probieren Sie es mit Rhabarber! Aber dann brauchen Sie etwas mehr Zucker, weil Rhabarber sehr sauer ist.

Gewürzvariationen

Wenn Sie Zimt nicht mögen (gibt es so jemanden?), ersetzen Sie ihn durch Kardamom oder eine Mischung aus Lebkuchengewürz. Das gibt dem Kuchen eine ganz andere, aber ebenso köstliche Note. Oder Sie geben eine Prise Muskatnuss dazu – das harmoniert wunderbar mit den Walnüssen.

Ich selbst habe einmal eine Version mit Schokoladenstückchen gemacht. Ich habe einfach 100 g dunkle Schokolade grob gehackt und unter den Teig gehoben. Das war ein Traum! Die Kombination aus Apfel, Zimt und Schokolade ist unglaublich. Probieren Sie es aus – Sie werden es nicht bereuen.

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Wie serviert man diesen Kuchen am besten? Und wie bewahrt man ihn auf, damit er lange frisch bleibt? Hier kommen meine Tipps.

Servieren: Der Kuchen schmeckt bei Zimmertemperatur am besten. Sie können ihn aber auch leicht erwärmen, dann wird er noch saftiger. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu – das ist der Himmel auf Erden. Für eine herbstliche Note bestäuben Sie ihn vor dem Servieren mit etwas Puderzucker und geben eine Prise Zimt darüber. Sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch fantastisch.

Aufbewahrung: Bewahren Sie den Kuchen in einer gut verschlossenen Kuchenbox oder unter einer Kuchenglocke auf. So bleibt er 3-4 Tage frisch. Wichtig: Nicht in den Kühlschrank stellen! Da wird er trocken. Einfach bei Raumtemperatur lagern. Wenn Sie ihn länger aufbewahren wollen, können Sie ihn einfrieren.

Einfrieren: Wickeln Sie den ausgekühlten Kuchen fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich im Gefrierfach bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie ihn einfach bei Zimmertemperatur auf einem Kuchengitter auftauen. Das dauert etwa 2-3 Stunden. Oder Sie schneiden ihn in Portionen und tauen nur so viele auf, wie Sie brauchen. Das mache ich oft, wenn ich spontan Besuch bekomme.

Reheizen: Wenn der Kuchen ein paar Tage alt ist, können Sie ihn im Ofen bei 150 °C für 5-10 Minuten aufwärmen. Das bringt die Aromen wieder zum Leben. Oder Sie geben jedes Stück einzeln für 20 Sekunden in die Mikrowelle – aber Vorsicht, dann wird er schnell matschig.

Ein Geheimtipp: Der Kuchen schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Die Äpfel geben noch mehr Saft ab, und die Walnüsse werden weicher. Ich backe ihn manchmal extra einen Tag vorher, wenn ich Gäste erwarte. Das spart Zeit und der Kuchen ist perfekt.

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich kann Ihnen sagen, was in diesem Kuchen steckt. Und es ist nicht nur Zucker und Butter – es gibt auch ein paar positive Aspekte.

Nährwert Pro Stück (ca. 1/12 des Kuchens)
Kalorien ca. 350 kcal
Fett ca. 20 g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 10 g
Kohlenhydrate ca. 38 g
davon Zucker ca. 22 g
Eiweiß ca. 5 g
Ballaststoffe ca. 2 g

Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamin C. Die Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Also, ja – es ist Kuchen, aber er hat auch ein paar gute Seiten. Ich sage mir zumindest, dass ein Stück am Sonntag absolut in Ordnung ist. Und ehrlich? Ein bisschen Genuss gehört zum Leben dazu.

Falls Sie auf Ihre Zuckeraufnahme achten, können Sie den Zucker auf 150 g reduzieren. Der Kuchen wird dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker. Und für eine Low-Carb-Version? Da müssten Sie das Mehl durch Mandelmehl ersetzen – aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Fazit

Dieser saftige versunkene Apfelkuchen mit Zimt und Walnüssen ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Beweis dafür, dass die besten Dinge im Leben oft aus dem Nichts entstehen. Aus einer Handvoll Zutaten, einem Moment der Panik und einer Prise Glück. Er ist der Kuchen, den Sie backen, wenn Sie keine Zeit haben, aber trotzdem glänzen wollen. Der Kuchen, der immer funktioniert, egal ob für den Kaffeeklatsch, den Sonntagskaffee oder einfach nur so.

Probieren Sie ihn aus. Passen Sie ihn an. Machen Sie ihn zu Ihrem eigenen. Vielleicht fügen Sie mehr Zimt hinzu, oder Sie ersetzen die Walnüsse durch Mandeln. Vielleicht backen Sie ihn in einer Kastenform oder mit Birnen statt Äpfeln. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht und Raum für Kreativität lässt. Ich liebe es, weil es mich immer an diesen Nachmittag bei Frau Weber erinnert, an dem ich dachte, ich hätte versagt, und am Ende den besten Kuchen des Tages hatte.

Haben Sie den Kuchen schon gebacken? Oder haben Sie eine eigene Version davon? Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren davon erzählen. Teilen Sie das Rezept mit Ihren Freunden und Ihrer Familie – es ist zu gut, um es für sich zu behalten. Und wenn Sie ein Foto machen, markieren Sie mich doch dabei! Ich liebe es, Ihre Kreationen zu sehen. Bis zum nächsten Mal – und denken Sie daran: Auch aus Chaos kann etwas Wunderbares entstehen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Walnüsse backen?

Ja, absolut! Lassen Sie die Walnüsse einfach weg oder ersetzen Sie sie durch gehackte Mandeln, Pekannüsse oder sogar Rosinen. Der Kuchen wird trotzdem saftig und lecker. Wenn Sie Nüsse weglassen, können Sie die Menge an Äpfeln etwas erhöhen, damit der Kuchen nicht zu trocken wird.

Wie verhindere ich, dass die Äpfel im Teig versinken?

Das ist ja genau das Ziel bei diesem Kuchen! Die Äpfel sollen im Teig versinken. Aber wenn Sie möchten, dass sie mehr an der Oberfläche bleiben, drücken Sie sie nicht zu tief hinein. Sie können sie auch erst nach dem Backen auf den Kuchen legen – aber dann ist es kein „versunkener” Apfelkuchen mehr.

Kann ich den Kuchen auch mit Vollkornmehl backen?

Ja, das geht. Ersetzen Sie bis zu die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl. Der Kuchen wird dann etwas kompakter und nussiger im Geschmack. Wenn Sie nur Vollkornmehl verwenden, wird er sehr schwer. Ich empfehle eine Mischung aus hellem und dunklem Mehl für das beste Ergebnis.

Wie lange hält sich der Kuchen?

In einer gut verschlossenen Kuchenbox bei Raumtemperatur hält er sich 3-4 Tage. Im Kühlschrank wird er trocken, also bewahren Sie ihn lieber nicht dort auf. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate. Einfach portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Kann ich den Kuchen auch in einer Kastenform backen?

Ja, das funktioniert. Verwenden Sie eine Kastenform mit ca. 30 cm Länge und fetten Sie sie gut ein. Die Backzeit verlängert sich um etwa 10-15 Minuten, da der Kuchen höher ist. Machen Sie auf jeden Fall die Stäbchenprobe, bevor Sie ihn aus dem Ofen nehmen.

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versunkener apfelkuchen mit zimt und walnüssen recipe

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Saftiger Versunkener Apfelkuchen mit Zimt und Walnüssen – einfaches Rezept

Dieser saftige versunkene Apfelkuchen mit Zimt und Walnüssen ist ein einfaches und schnelles Rezept, das mit wenigen Zutaten auskommt und immer gelingt. Perfekt für spontane Besuche oder den Sonntagskaffee.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 50 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch)
  • 3–4 mittelgroße Äpfel (z.B. Elstar oder Boskoop)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt (gemahlen, am besten Ceylon-Zimt)
  • 100 g Walnüsse (gehackt)
  • 2 EL brauner Zucker (zum Bestreuen)

Instructions

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Springform (26 cm Durchmesser) einfetten und mit Mehl bestäuben oder den Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick) schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und beiseitestellen.
  3. Die weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist (ca. 3-4 Minuten).
  4. Die Eier nacheinander dazugeben und jedes etwa 30 Sekunden unterrühren, bis alles gut verbunden ist.
  5. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Diese Mischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse geben, beginnend und endend mit dem Mehl. Nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist.
  6. Die gehackten Walnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.
  7. Den Teig in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen.
  8. Die Apfelspalten gleichmäßig von oben in den Teig drücken, sodass sie etwa zur Hälfte versinken. Die Oberfläche mit braunem Zucker und restlichem Zimt bestreuen.
  9. Die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und 45-55 Minuten backen. Nach 40 Minuten die Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.
  10. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter etwa 15 Minuten abkühlen lassen. Dann den Rand der Springform lösen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Qualität der Butter macht einen großen Unterschied. Für ein intensiveres Aroma die Walnüsse vor dem Hacken kurz in einer trockenen Pfanne rösten. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, den Kuchen mit Alufolie abdecken. Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er vollständig ausgekühlt ist, am besten über Nacht.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 1/12 de
  • Calories: 350
  • Sugar: 22
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 20
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Apfelkuchen, versunkener Apfelkuchen, Zimt, Walnüsse, einfaches Rezept, saftig, Herbst, Kaffeekuchen

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