Ich habe Engelsaugen jahrelang gemieden. Keine Ahnung, warum – vielleicht, weil sie mir immer so aufwendig vorkamen. So nach „das machst du nur, wenn du einen freien Nachmittag und nervenstarke Fingergelenke hast”. Letzten Dienstag hatte ich dann plötzlich Lust auf etwas Süßes, aber null Zeit. Der Kühlschrank war traurig leer, aber im Vorratsschrank stand ein Glas Himbeergelee, das mich schon seit Wochen anschaute. „Ach, komm”, dachte ich, „versuch’s einfach mal.” Und dann stand ich da, zwanzig Minuten später, mit einem Blech voller goldener Engelsaugen, die aussahen, als hätte ich stundenlang gewerkelt. Ehrlich, ich war selbst überrascht. Mein Geheimnis? Ein kleiner Trick mit dem Teig, den ich euch verrate. Dieses Rezept ist nichts für Perfektionisten, die jede Mulde einzeln formen müssen – es ist für alle, die einfach nur ein großartiges Plätzchen wollen, ohne Drama. Vielleicht kennt ihr das ja: Ihr wollt backen, aber die Zeit ist knapp und die Motivation zum Abwaschen noch knapper. Genau dafür ist dieses Rezept gemacht. Seitdem mache ich diese schnellen Engelsaugen ständig, und jedes Mal denke ich: Warum habe ich so lange gebraucht, um das zu checken?
Warum ihr diese Engelsaugen lieben werdet
Diese Engelsaugen sind nicht nur schnell – sie sind eine echte Wundertüte. Ich habe sie in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gebacken, jedes Mal mit dem gleichen Ergebnis: perfekt. Und das sage ich nicht leichtfertig.
- Schnell & einfach: Vom ersten Rühren bis zum letzten Bissen vergehen keine 30 Minuten. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf Süßes einfach nicht warten will.
- Einfache Zutaten: Ihr braucht nichts Verrücktes. Mehl, Butter, Zucker, Eigelb – das habt ihr wahrscheinlich immer da. Das Himbeergelee ist der Star, aber ihr könnt auch jedes andere Gelee nehmen, das ihr gerade habt.
- Perfekt für gemütliche Abende: Diese Plätzchen sind ideal, wenn ihr nach einem langen Tag noch etwas Süßes braucht. Oder für den Sonntagnachmittag mit einer Tasse Kaffee.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie meiner Nachbarin gegeben – sie war hin und weg. Und mein Kollege, der sonst nie Plätzchen isst, hat gleich drei gegessen.
- Unglaublich lecker: Der mürbe Teig und das fruchtige Gelee – das ist einfach eine Kombination, die funktioniert. Die Konsistenz ist perfekt: buttrig, zart und mit diesem kleinen Fruchtkern in der Mitte.
Was diese Engelsaugen von anderen unterscheidet? Der Trick ist, den Teig nicht zu lange zu kneten. Ich habe das am Anfang gemacht und die Plätzchen wurden hart. Jetzt knete ich nur kurz, bis alles gerade so zusammenhält, und das macht den Unterschied. Sie sind nicht nur schnell, sie sind auch richtig, richtig gut. Ich verspreche euch, ihr werdet nach dem ersten Bissen die Augen schließen – so wie ich es jedes Mal tue.
Was ihr an Zutaten braucht
Dieses Rezept lebt von seinen einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Keine komplizierten Sachen, nur das, was ihr wahrscheinlich schon im Schrank habt. Ich habe es mit verschiedenen Marken getestet, und hier sind meine Erkenntnisse.
- 250 g Mehl (Type 405): Das ist das Standardmehl für Mürbeteig. Ich nehme am liebsten das von „Ruf” oder der Eigenmarke von Aldi – beide funktionieren super. Wer es etwas rustikaler mag, kann auch Dinkelmehl 630 nehmen, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack. Aber Vorsicht: Dinkelmehl saugt mehr Flüssigkeit, also gebt eventuell einen Spritzer Milch dazu, wenn der Teig zu trocken ist.
- 125 g kalte Butter: Die Butter muss kalt sein! Das ist wirklich wichtig. Ich nehme immer ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst bestimmen kann. Meine Lieblingsmarke ist „Weihenstephan” – die ist einfach cremig und gibt dem Teig eine tolle Konsistenz. Wenn ihr nur gesalzene Butter habt, lasst einfach das Salz im Teig weg.
- 75 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Ich siebe ihn immer kurz, damit keine Klümpchen entstehen. Das ist ein kleiner Extra-Schritt, der sich aber lohnt. Wer keinen Puderzucker hat, kann auch feinen Zucker nehmen, aber der Teig wird dann etwas gröber.
- 2 Eigelb (Größe M): Die Eigelbe binden den Teig und machen ihn schön mürbe. Ich trenne die Eier immer, wenn sie kalt sind – das geht leichter. Die Eiweiße könnt ihr einfrieren und später für Baiser oder Omeletts verwenden. Keine Verschwendung!
- 1 Päckchen Vanillezucker: Der gibt den Plätzchen dieses typische Weihnachtsaroma, auch wenn ihr sie im Juli backt. Ich nehme den echten Vanillezucker von „Dr. Oetker”, aber selbstgemachter ist natürlich noch besser. Einfach eine ausgekratzte Vanilleschote in Zucker legen – nach ein paar Wochen habt ihr den besten Vanillezucker der Welt.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch in süßen Plätzchen, aber Salz hebt den Geschmack und macht die Butter noch butteriger. Ich nehme Meersalz, aber normales Tafelsalz tut es auch.
- Himbeergelee (ca. 50 g): Das ist der Star! Ich nehme am liebsten das Gelee von „Schwartau” oder „Darbo” – die sind schön fruchtig und haben diese typische Konsistenz. Wer kein Himbeergelee mag, kann auch Erdbeer- oder Johannisbeergelee nehmen. Oder Marmelade, aber die ist oft stückiger und lässt sich nicht so gut in die Mulde füllen. Unser Tipp: Das Gelee vor dem Füllen kurz mit einer Gabel glatt rühren, dann verteilt es sich besser.
Was ihr an Küchenwerkzeugen braucht
Das Schöne an diesem Rezept? Ihr braucht nicht viel. Ich habe alles in einer normalen Küche gefunden. Hier ist, was ihr wirklich braucht:
- Eine große Rührschüssel: Ich liebe meine Edelstahlschüsseln von „Rösle”, aber eine einfache Glasschüssel tut es auch. Hauptsache, sie ist groß genug, damit ihr gut kneten könnt.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Ich benutze meistens meine Küchenmaschine von „KitchenAid”, weil sie den Teig so schön gleichmäßig knetet. Aber ein Handrührgerät mit Knethaken funktioniert genauso gut. Wenn ihr starke Hände habt, könnt ihr den Teig auch von Hand kneten – dauert nur etwas länger.
- Ein Backblech mit Backpapier: Backpapier ist ein Lebensretter. Ich nehme immer das von „Back-Trend” – es klebt nicht und lässt sich leicht ablösen. Ein Tipp: Das Backpapier an den Ecken mit etwas Teig beschweren, damit es nicht verrutscht.
- Ein kleiner Keksausstecher (ca. 3 cm Durchmesser): Ich habe so einen runden Ausstecher mit glattem Rand. Den habe ich mal im Discounter gekauft, und er funktioniert perfekt. Wer keinen hat, kann auch ein kleines Glas oder eine Schnapsflasche nehmen – einfach den Rand in Mehl tauchen, dann klebt nichts.
- Ein Flaschenverschluss oder ein kleiner Löffel: Damit drückt ihr die Mulde für das Gelee in die Kugeln. Ich nehme immer einen sauberen Flaschenverschluss aus Plastik – der hat die perfekte Größe. Ein Teelöffel funktioniert aber auch, wenn ihr den Stiel nehmt.
- Ein kleiner Spritzbeutel oder ein Gefrierbeutel: Zum Füllen des Gelees. Ich nehme meistens einen Gefrierbeutel, schneide eine kleine Ecke ab – das ist günstig und funktioniert einwandfrei. Wer einen Spritzbeutel hat, kann den natürlich auch nehmen.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Okay, lasst uns loslegen. Ich zeige euch genau, wie ich diese schnellen Engelsaugen mache. Keine Panik – es ist wirklich einfach.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Das ist wichtig, denn der Teig sollte in den heißen Ofen kommen, damit er schön aufgeht. Legt ein Backblech mit Backpapier aus – das erspart euch später das Abkratzen.
- Den Teig zubereiten: Gebt das Mehl, die kalte Butter in kleinen Stücken, den Puderzucker, die Eigelbe, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Jetzt kommt der wichtige Teil: Verarbeitet alles nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht. Das dauert mit der Küchenmaschine etwa 1-2 Minuten, von Hand vielleicht 3-4 Minuten. Knetet nicht länger! Ich habe das am Anfang gemacht, und die Plätzchen wurden hart wie Stein. Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen, aber nicht kleben. Wenn er zu trocken ist, gebt einen Spritzer kaltes Wasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, gebt etwas mehr Mehl.
- Den Teig ruhen lassen (optional, aber hilfreich): Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und die Kugeln lassen sich besser formen. Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr diesen Schritt auch überspringen – ich habe es schon oft ohne gemacht, und es hat trotzdem geklappt. Der Teig ist dann nur etwas weicher.
- Kugeln formen: Nehmt den Teig aus dem Kühlschrank und formt mit den Händen kleine Kugeln. Jede Kugel sollte etwa 10-12 Gramm wiegen – das ist ungefähr die Größe einer Haselnuss. Ich mache das immer nach Gefühl, aber wenn ihr es genau wissen wollt: Eine kleine Walnussgröße ist perfekt. Legt die Kugeln mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech – sie gehen nicht viel auseinander, aber ein bisschen Platz sollte sein.
- Die Mulde formen: Jetzt kommt der Trick: Drückt mit einem sauberen Flaschenverschluss oder dem Stiel eines Teelöffels eine kleine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Drückt nicht zu fest – etwa bis zur Hälfte der Kugel. Die Mulde sollte tief genug sein, damit das Gelee später Platz hat, aber der Teig sollte nicht durchbrechen. Wenn der Teig an eurem Werkzeug klebt, taucht es kurz in Mehl.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Engelsaugen für 8-10 Minuten. Sie sollten am Rand ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Achtet darauf, sie nicht zu lange zu backen – sie werden sonst trocken. Ich stelle immer einen Timer auf 8 Minuten und schaue dann nach. Wenn sie noch zu hell sind, gebe ich noch eine Minute dazu.
- Das Gelee einfüllen: Holt die Engelsaugen aus dem Ofen und lasst sie 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen. In der Zwischenzeit rührt ihr das Himbeergelee mit einer Gabel glatt. Füllt es in einen Gefrierbeutel, schneidet eine kleine Ecke ab und spritzt vorsichtig etwas Gelee in jede Mulde. Die Mulde sollte etwa zur Hälfte gefüllt sein – das Gelee läuft noch etwas auseinander. Arbeitet zügig, solange die Plätzchen noch warm sind, dann verbindet sich das Gelee besser mit dem Teig.
- Auskühlen lassen: Lasst die Engelsaugen vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen. Das dauert etwa 15-20 Minuten. In dieser Zeit wird das Gelee fest und die Plätzchen werden schön mürbe. Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber wartet wirklich, bis sie ganz kalt sind – dann schmecken sie am besten.
Meine besten Tipps für perfekte Engelsaugen
Ich habe in den letzten Wochen einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, die euch das Leben leichter machen:
Der Teig darf nicht zu warm werden. Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu weich wird, werden die Plätzchen flach und verlieren ihre Form. Arbeitet also schnell und kühlt den Teig zwischendurch, wenn die Küche warm ist. Ich habe einmal im Hochsommer gebacken – der Teig war nach fünf Minuten Matsch. Seitdem lege ich ihn immer für 10 Minuten in den Kühlschrank, bevor ich die Kugeln forme.
Die Mulde richtig formen. Drückt die Mulde nicht zu tief – etwa 1 cm ist perfekt. Wenn ihr zu tief drückt, kann der Teig an der Unterseite aufreißen und das Gelee läuft aus. Mir ist das beim ersten Mal passiert, und ich hatte eine klebrige Sauerei auf dem Blech. Seitdem nehme ich einen Flaschenverschluss – der hat die perfekte Größe und Tiefe.
Das Gelee nicht zu früh einfüllen. Ich weiß, es ist verlockend, das Gelee gleich nach dem Backen einzufüllen, aber die Plätzchen sollten erst 2-3 Minuten abkühlen. Sonst ist das Gelee zu flüssig und läuft über den Rand. Ich habe es einmal direkt nach dem Backen gemacht – das Gelee ist wie eine Lava-Fontäne ausgelaufen. Nicht schön.
Die richtige Backzeit. Jeder Ofen ist anders. Meine Oma hat immer gesagt: „Lieber eine Minute zu kurz als eine Minute zu lang.” Und sie hatte recht. Die Engelsaugen sollten am Rand goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie trocken und bröselig. Ich backe sie lieber etwas kürzer und lasse sie dann auf dem Blech nachziehen – das funktioniert super.
Multitasking ist alles. Während die erste Ladung backt, forme ich schon die nächsten Kugeln. So spare ich Zeit und die Plätzchen sind im Handumdrehen fertig. Ich stelle mir immer einen Timer, damit ich nichts vergesse. Und ich lege mir alle Zutaten vorher bereit – das spart viel Stress.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept? Ihr könnt es nach Lust und Laune verändern. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
Andere Geleesorten: Statt Himbeergelee könnt ihr auch Erdbeer-, Johannisbeer- oder Aprikosenkonfitüre nehmen. Ich habe einmal ein Glas mit Orangengelee geschenkt bekommen – das war auch fantastisch. Wer es etwas ausgefallener mag, kann auch Mango- oder Maracujagelee nehmen. Achtet nur darauf, dass das Gelee nicht zu stückig ist, sonst lässt es sich schwer spritzen.
Schoko-Variante: Für alle Schokoholics: Ersetzt 30 g Mehl durch 30 g Kakao. Dann habt ihr einen schokoladigen Mürbeteig. Das Gelee dazu? Am besten Himbeere oder Kirsche – das passt perfekt. Ich habe das letzte Weihnachten ausprobiert, und meine Familie war begeistert. Die Schoko-Version sieht auch viel edler aus.
Vegane Version: Ja, das geht! Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt, wie die von „Alsan”) und die Eigelbe durch 2 Esslöffel Apfelmus oder 1 Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 Esslöffel Wasser (quellen lassen). Der Teig wird etwas weicher, also kühlt ihn unbedingt 20 Minuten. Ich habe es mit Apfelmus probiert – die Plätzchen wurden etwas weniger mürbe, aber immer noch lecker.
Glutenfrei: Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von „Schaer” oder „Diamant”). Gebt einen Teelöffel Xanthan dazu, damit der Teig besser bindet. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber der Geschmack ist super. Ich habe es einer Freundin mit Zöliakie gemacht – sie war total glücklich.
Gewürz-Variante: Für eine weihnachtliche Note gebt ihr einen Teelöffel Lebkuchengewürz oder Zimt in den Teig. Das passt besonders gut zu Orangengelee. Ich habe das einmal im November gemacht, und die ganze Wohnung hat nach Weihnachten geduftet.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Engelsaugen schmecken am besten, wenn sie ganz ausgekühlt sind. Aber ehrlich? Ich habe sie auch schon warm gegessen – und sie waren trotzdem gut. Hier sind meine besten Tipps:
Servieren: Stellt die Engelsaugen auf einer hübschen Platte an. Sie sehen besonders schön aus, wenn ihr sie mit etwas Puderzucker bestäubt – aber wartet damit, bis das Gelee fest ist, sonst verklebt alles. Ich serviere sie gerne mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch. Sie sind auch perfekt für Kaffeekränzchen oder als kleines Mitbringsel.
Aufbewahren: Die Engelsaugen halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Wichtig: Legt sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie hart. Ich bewahre sie in meiner alten Keksdose von „Weihnachten 2019″ auf – die ist perfekt. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren. Einfach in einen Gefrierbeutel geben und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten stehen lassen.
Reheating: Wenn ihr die Engelsaugen nach ein paar Tagen wieder etwas frischer haben wollt, legt sie für 2 Minuten in den Ofen bei 150 °C. Aber Vorsicht: Das Gelee kann dabei anfangen zu schmelzen. Ich mache das nur, wenn sie wirklich schon älter sind. Meistens schmecken sie aber auch so noch gut.
Flavour-Entwicklung: Interessanterweise schmecken die Engelsaugen am zweiten Tag oft noch besser. Das Gelee zieht dann etwas in den Teig ein, und die Aromen verbinden sich. Ich backe sie manchmal einen Tag vorher, wenn ich Gäste erwarte – das spart Stress und die Plätzchen schmecken besser.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Okay, lasst uns ehrlich sein: Engelsaugen sind keine Gesundheitsbombe. Aber sie sind auch kein Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 25 Stück):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 85 kcal |
| Fett | 5 g |
| Kohlenhydrate | 9 g |
| davon Zucker | 4 g |
| Eiweiß | 1 g |
Die Butter liefert zwar Fett, aber auch fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und D. Das Himbeergelee enthält Antioxidantien aus den Früchten – ja, auch wenn es verarbeitet ist, stecken noch einige gute Stoffe drin. Und der Vanillezucker? Na ja, der ist einfach lecker.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Dieses Rezept ist von Natur aus vegetarisch und kann leicht glutenfrei oder vegan zubereitet werden (siehe Variationen). Es enthält Gluten (außer ihr nehmt die glutenfreie Variante) und Milchprodukte. Wer auf Zucker verzichten möchte, kann den Puderzucker durch Xylit ersetzen – aber der Teig wird dann etwas trockener.
Ich persönlich sehe das so: Backen ist Genuss, und manchmal darf es einfach etwas Süßes sein. Solange ihr nicht die ganze Dose auf einmal esst, ist alles in Ordnung. Versprochen!
Fazit – Warum ihr diese Engelsaugen backen solltet
Ich habe dieses Rezept jetzt so oft gemacht, dass ich es auswendig kann. Und jedes Mal freue ich mich wieder darüber, wie einfach und unkompliziert es ist. Kein stundenlanges Kneten, kein kompliziertes Ausstechen – einfach nur schnelle, leckere Plätzchen, die aussehen, als hätte man viel mehr Arbeit investiert.
Probiert es aus! Ändert das Gelee, fügt Gewürze hinzu oder macht die Schoko-Variante – das Schöne an diesem Rezept ist, dass es euch Raum für Kreativität lässt. Ich bin gespannt, was ihr daraus macht. Schreibt mir doch in die Kommentare, welche Variante ihr ausprobiert habt oder ob ihr einen eigenen Trick habt, den ich noch nicht kenne. Ich freue mich immer über neue Ideen!
Und denkt dran: Backen soll Spaß machen. Also macht euch keinen Stress, wenn mal eine Kugel schief wird oder das Gelee überläuft. Das passiert mir auch heute noch. Hauptsache, es schmeckt. Und das tut es garantiert. Versprochen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das geht super! Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und lagert ihn im Kühlschrank. Am nächsten Tag lasst ihr ihn 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, bevor ihr die Kugeln formt. Das spart Zeit, wenn ihr die Plätzchen für einen bestimmten Anlass braucht.
Warum werden meine Engelsaugen hart?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wird oder die Backzeit zu lang ist. Knetet den Teig nur so lange, bis er gerade zusammenhält, und backt die Plätzchen nicht länger als 10 Minuten. Auch zu viel Mehl kann den Teig trocken machen – also genau abwiegen.
Kann ich die Engelsaugen auch ohne Gelee backen?
Klar! Dann sind es einfach Mürbeteigplätzchen. Ihr könnt sie nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene Schokolade tauchen. Oder ihr macht eine Mulde hinein und füllt sie mit Nutella – auch eine leckere Variante.
Wie bekomme ich die Mulde gleichmäßig hin?
Der Flaschenverschluss-Trick ist wirklich der beste. Taucht ihn vor dem Eindrücken kurz in Mehl, dann klebt der Teig nicht. Wenn ihr keinen passenden Verschluss habt, nehmt den Stiel eines Holzlöffels oder das Ende eines dicken Filzstifts (sauber, versteht sich).
Kann ich die Engelsaugen einfrieren?
Ja, sowohl roh als auch gebacken. Die rohen Kugeln könnt ihr auf einem Blech vorfrieren und dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen einfach auftauen lassen und wie gewohnt backen. Die gebackenen Engelsaugen halten sich im Gefrierfach bis zu 3 Monate.
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Schnelle Engelsaugen mit Himbeergelee – in 30 Minuten fertig
Diese Engelsaugen sind schnell und einfach zubereitet, mit einem mürben Teig und fruchtigem Himbeergelee. Perfekt für spontane Besuche oder gemütliche Abende.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 25 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter
- 75 g Puderzucker
- 2 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Himbeergelee (ca. 50 g)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Mehl, kalte Butter in Stücken, Puderzucker, Eigelbe, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben und nur so lange verarbeiten, bis ein glatter Teig entsteht (ca. 1-2 Minuten mit der Küchenmaschine).
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 10 Minuten in den Kühlschrank legen (optional, aber hilfreich).
- Aus dem Teig kleine Kugeln (ca. 10-12 g pro Stück) formen und mit Abstand auf das Backblech legen.
- Mit einem sauberen Flaschenverschluss oder dem Stiel eines Teelöffels eine Mulde in die Mitte jeder Kugel drücken (ca. 1 cm tief).
- Die Engelsaugen für 8-10 Minuten backen, bis sie am Rand leicht goldbraun sind.
- Die Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Himbeergelee glatt rühren.
- Das Gelee in einen Gefrierbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und vorsichtig in jede Mulde spritzen (etwa zur Hälfte füllen).
- Die Engelsaugen vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen (ca. 15-20 Minuten).
Notes
Den Teig nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen hart. Die Mulde nicht zu tief drücken, damit das Gelee nicht ausläuft. Das Gelee erst nach 2-3 Minuten Abkühlen einfüllen, damit es nicht zu flüssig ist.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 85
- Sugar: 4
- Sodium: 30
- Fat: 5
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 9
- Protein: 1
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