Eigentlich sollte es an diesem Dienstagabend ein ganz anderes Rezept werden. Ich hatte mir fest vorgenommen, diese klassischen Haferflocken-Kekse zu backen – ihr wisst schon, die mit den Schokostückchen, die jeder kennt und liebt. Aber dann stand ich da in meiner chaotischen Küche, die Waage hatte den Geist aufgegeben, und ich griff im Halbschlaf nach der falschen Dose. Statt braunem Zucker landeten weiche Datteln in der Schüssel. Ich fluchte leise vor mich hin, während der Teig – na ja, eher eine klebrige, unscheinbare Masse – auf dem Backpapier vor sich hin trocknete. Meine Hände waren voller Dattelkleber, und ich war kurz davor, das Ganze in den Müll zu werfen. Aber wisst ihr, was? Manchmal, wenn etwas schiefgeht, entsteht etwas viel Besseres. Was aus dem Ofen kam, war nicht das, was ich geplant hatte – aber es war genau das, was ich brauchte. Diese weichen, zarten Plätzchen, die nach Mandeln und Karamell schmecken, ohne einen Krümel Zucker. Ich habe sie meiner Nachbarin Frau Schuster gegeben, die sonst immer so streng mit meinen Backversuchen ist. Sie hat drei Stück gegessen, bevor sie überhaupt etwas sagte. Und dann lächelte sie nur. Das war der Moment, in dem ich wusste: Dieses Rezept bleibt.
Warum ihr diese Plätzchen lieben werdet
Lasst mich euch sagen, warum diese kleinen Dinger so besonders sind. Sie sind nicht nur ein weiteres Rezept unter vielen. Sie sind der Beweis, dass gesundes Backen nicht langweilig sein muss. Ich habe so viele Versionen von zuckerfreien Plätzchen probiert, die entweder nach Pappe schmeckten oder so bröselig waren, dass sie schon beim Anschauen zerfielen. Das hier ist anders. Ganz anders.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten seid ihr fertig – vom ersten Schritt bis zum letzten Bissen. Perfekt für diese spontanen Gelüste am Abend, wenn der Alltag mal wieder stressig war.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Superfoods, keine teuren Spezialitäten. Ihr braucht nur Datteln, Mandeln und ein paar Kleinigkeiten, die wahrscheinlich schon in eurer Vorratskammer schlummern.
- Perfekt für gemütliche Abende: Wenn die Tage kürzer werden und ihr euch einfach nur aufs Sofa kuscheln wollt, sind diese Plätzchen der ideale Begleiter. Sie schmecken nach Geborgenheit, nach einer warmen Decke an einem kalten Tag.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Ich habe sie schon auf Familienfeiern mitgebracht, und keiner hat auch nur gefragt, ob sie zuckerfrei sind. Sie wurden einfach weggeputzt – von Kindern, von Erwachsenen, von allen.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßen Datteln und nussigen Mandeln ist einfach genial. Der Teig wird so schön weich und mürbe, dass man kaum glauben kann, dass da kein Gramm Zucker drin steckt.
Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet, ist die Textur. Ich habe lange experimentiert, bis ich den perfekten Feuchtigkeitsgrad gefunden habe. Zu viele Datteln, und sie werden matschig. Zu wenige, und sie sind trocken. Aber dieses Verhältnis hier? Das ist der Goldlöckchen-Moment – genau richtig. Und dann ist da noch der kleine Trick mit dem Mandelmehl, das ich im Laufe der Jahre verfeinert habe. Es macht den Teig so zart, dass er auf der Zunge zergeht.
Ich mache diese Plätzchen jetzt seit über einem Jahr, und sie haben mich durch so manchen schlechten Tag gebracht. Es ist dieses wohlige Gefühl, wenn man etwas isst, das nicht nur den Magen füllt, sondern auch die Seele wärmt. Und genau das brauchen wir doch alle manchmal, oder?
Zutaten, die ihr braucht
Für diese wohlig weichen Dattel-Mandel-Plätzchen braucht ihr wirklich nicht viel. Das Schöne ist, dass die meisten Zutaten aus dem Grundvorrat stammen. Hier ist, was ihr bereithalten solltet:
Für den Teig:
- 200 g weiche Datteln (entsteint): Ich nehme am liebsten Medjool-Datteln, weil sie besonders saftig und süß sind. Wenn ihr nur getrocknete Datteln habt, weicht sie vorher 10 Minuten in warmem Wasser ein – das macht sie schön geschmeidig.
- 150 g gemahlene Mandeln: Achtet darauf, dass sie nicht zu fein sind. Ich habe mal welche aus dem Supermarkt genommen, die fast wie Mehl waren, und der Teig wurde zu trocken. Lieber etwas grobere Qualität nehmen – das gibt eine bessere Konsistenz.
- 50 g Mandelmehl (oder extra gemahlene Mandeln): Das Mandelmehl sorgt für die typisch weiche Textur. Ich schwöre auf die Marke von [fiktive Marke], weil sie so schön fein ist.
- 1 Ei (Größe M): Für die Bindung. Wer vegan backen möchte, kann einen Leinsamen-Ei-Ersatz nehmen (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser).
- 2 EL Kokosöl (geschmolzen): Das gibt den Plätzchen diesen zarten Schmelz und eine leichte, exotische Note. Alternativ geht auch Butter – dann werden sie noch etwas reichhaltiger.
- 1 TL Vanilleextrakt: Bitte nehmt echten Vanilleextrakt, nicht den künstlichen. Der Unterschied ist riesig.
- 1/2 TL Zimt: Für die wohlige Wärme. Ich liebe Zimt in Plätzchen – er erinnert mich immer an Weihnachten, auch wenn ich sie das ganze Jahr über backe.
- Eine Prise Salz: Klingt komisch, aber Salz bringt die Süße der Datteln erst richtig zur Geltung. Einfach nicht weglassen.
Optional für die Dekoration:

- Ganze Mandeln oder Mandelblättchen: Zum Verzieren, wenn ihr fancy sein wollt.
- Ein Hauch Meersalz: Ich streue manchmal ein paar Flocken über die fertigen Plätzchen – der salzig-süße Kontrast ist der Hammer.
Ein Tipp von mir: Wenn ihr die Datteln nicht weich genug habt, werden die Plätzchen nicht so schön saftig. Ich püriere sie immer zusammen mit dem Kokosöl und dem Vanilleextrakt, bis eine glatte Paste entsteht. Das macht den Teig viel gleichmäßiger. Und falls ihr keine gemahlenen Mandeln findet, könnt ihr auch ganze Mandeln im Mixer zerkleinern. Aber Vorsicht: Nicht zu lange mixen, sonst wird es Mandelbutter!
Benötigte Küchengeräte
Bevor wir loslegen, hier die Werkzeuge, die ihr braucht. Nichts Kompliziertes, versprochen.
- Eine große Rührschüssel: Ich verwende am liebsten eine aus Edelstahl – die kühlt nicht so schnell aus und ist leicht zu reinigen.
- Ein Pürierstab oder eine Küchenmaschine: Um die Datteln schön glatt zu bekommen. Einfach geht’s mit einem Standmixer, aber ein Pürierstab tut’s auch.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich kaufe immer das ungebleichte – aus Prinzip.
- Ein Backblech: Normale Größe reicht völlig.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Plätzchen. Ich habe mir vor Jahren einen kleinen Portionierer gekauft, und er hat mein Backleben verändert. Alle Plätzchen werden gleich groß – so backen sie auch gleichmäßig.
- Ein Backpinsel (optional): Falls ihr die Plätzchen vor dem Backen mit etwas Milch oder Ei bestreichen wollt, für eine goldene Kruste.
Ich muss zugeben, mein erster Versuch war mit einem stumpfen Messer und einer Gabel – das war eine ziemliche Sauerei. Investiert lieber in einen guten Pürierstab, das spart Nerven. Und falls ihr keine Küchenmaschine habt: Die Datteln lassen sich auch mit der Hand sehr fein hacken, wenn ihr Geduld habt. Ich habe das einmal gemacht, als mein Mixer kaputt war – es hat doppelt so lange gedauert, aber es hat funktioniert!
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt wird’s konkret. Keine Sorge, ich führe euch durch jeden Schritt. Versprochen, ihr schafft das.
- Backofen vorheizen: Heizt den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 150 °C). Das ist wichtig, damit die Plätzchen von Anfang an die richtige Temperatur haben. Legt ein Backblech mit Backpapier aus – das erspart später das lästige Kratzen.
- Dattelpaste zubereiten: Gebt die entsteinten Datteln zusammen mit dem geschmolzenen Kokosöl und dem Vanilleextrakt in eine Schüssel. Püriert alles mit dem Pürierstab oder in der Küchenmaschine, bis eine glatte, fast cremige Paste entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Wenn die Paste zu dick ist, gebt einen Esslöffel Wasser dazu. Sie sollte sich leicht verstreichen lassen, aber nicht flüssig sein.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischt ihr die gemahlenen Mandeln, das Mandelmehl, den Zimt und die Prise Salz. Verrührt alles gut mit einem Löffel, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Ich mache das immer mit der Hand – das gibt mir das Gefühl, mehr Kontrolle zu haben.
- Teig zusammenfügen: Gebt die Dattelpaste zu den trockenen Zutaten. Fügt das Ei hinzu. Jetzt kommt der spaßige Teil: Mit den Händen oder einem Löffel alles zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig wird anfangs etwas klebrig sein – das ist normal! Wenn er zu sehr klebt, gebt einen Esslöffel mehr Mandelmehl dazu. Aber nicht übertreiben, sonst werden die Plätzchen trocken. Ich knete immer so lange, bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr an den Fingern klebt. Das dauert etwa 3-4 Minuten.
- Plätzchen formen: Nehmt etwa einen Esslöffel Teig (oder benutzt den Portionierer) und rollt ihn zwischen euren Handflächen zu einer Kugel. Drückt die Kugel dann leicht flach, sodass ein kleiner Diskus entsteht – etwa 1 cm dick. Legt die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Backblech. Sie gehen kaum auseinander, also reichen 2-3 cm Abstand. Ich mache sie immer gleich groß, damit sie gleichmäßig backen. Ein kleiner Trick: Wenn ihr die Hände vorher mit etwas Wasser anfeuchtet, klebt der Teig nicht so sehr.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich aussehen. Das ist der Trick für die wohlige Weichheit! Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie hart. Ich stelle immer einen Timer auf 10 Minuten und schaue dann nach. Jeder Ofen ist anders – bei meinem alten Ofen habe ich 11 Minuten gebraucht, bei meinem neuen reichen 10.
- Abkühlen lassen: Das ist der schwerste Teil – Geduld! Lasst die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Sie sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich und zerfallen leicht. Erst wenn sie etwas abgekühlt sind, werden sie fester. Dann könnt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben und komplett auskühlen lassen. Glaubt mir, der Duft in der Küche ist unglaublich! Ich stelle mich manchmal einfach daneben und atme tief ein.
- Dekorieren (optional): Wenn die Plätzchen komplett abgekühlt sind, könnt ihr sie mit einer ganzen Mandel oder ein paar Mandelblättchen verzieren. Drückt sie leicht an. Oder streut eine Prise Meersalz darüber – ein Genuss!
Eine wichtige Warnung: Ich habe einmal vergessen, die Datteln zu entsteinen – das war eine echte Herausforderung beim Kauen! Also checkt vorher, ob alle Kerne draußen sind. Und noch etwas: Wenn ihr den Teig zu lange knetet, wird er ölig, weil die Mandeln ihr Fett abgeben. Also nicht übertreiben, okay?
Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen
Ich habe so viele Fehler gemacht, dass ich jetzt eine Liste für euch habe, damit ihr es besser macht. Nehmt es als Geschenk von mir.
- Die Dattelqualität ist entscheidend: Nicht alle Datteln sind gleich. Medjool-Datteln sind mein Favorit, weil sie von Natur aus sehr süß und saftig sind. Wenn ihr nur getrocknete Datteln bekommt, weicht sie vorher 10-15 Minuten in heißem Wasser ein. Lasst sie dann gut abtropfen, sonst wird der Teig zu nass. Ich habe einmal vergessen, sie abtropfen zu lassen – das Ergebnis war eine klebrige Suppe, die nicht fest werden wollte.
- Die richtige Konsistenz: Der Teig sollte sich anfühlen wie weicher Knete. Wenn er zu trocken ist und bröselt, gebt einen Esslöffel Wasser oder Kokosöl dazu. Wenn er zu nass ist und klebt, gebt etwas mehr Mandelmehl hinzu. Das ist kein Hexenwerk – ihr habt die Kontrolle.
- Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler. Die Plätzchen sehen direkt aus dem Ofen noch weich und leicht blass aus. Das ist genau richtig! Sie werden beim Abkühlen fester. Wenn ihr wartet, bis sie goldbraun sind, sind sie schon zu trocken. Ich habe das einmal gemacht – sie waren hart wie Ziegelsteine. Mein Mann hat sie trotzdem gegessen, aber ich habe daraus gelernt.
- Multitasking-Tipp: Während die erste Ladung backt, forme ich schon die zweite. So geht alles schneller. Und ich heize den Ofen nicht neu auf, sondern lasse ihn einfach laufen.
- Gleichmäßige Größe: Verwendet einen kleinen Eisportionierer oder einen Teelöffel, um alle Plätzchen gleich groß zu machen. Das sorgt für gleichmäßiges Backen. Ich habe mir einen Portionierer mit 3 cm Durchmesser gekauft – das ist die perfekte Größe für mundgerechte Plätzchen.
- Kühle Hände: Wenn der Teig zu warm wird, klebt er mehr. Ich wasche mir zwischendurch die Hände mit kaltem Wasser oder lege den Teig für 10 Minuten in den Kühlschrank, wenn er zu weich wird. Das hilft ungemein.
Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich diese Plätzchen für eine Party gebacken habe. Ich war in Eile, der Teig war zu warm, und alles klebte. Am Ende habe ich die Plätzchen einfach mit zwei Löffeln geformt – sie sahen nicht perfekt aus, aber geschmeckt haben sie trotzdem fantastisch. Manchmal ist Perfektion nicht das Ziel, oder?
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr es nach Lust und Laune abwandeln könnt. Ich habe so viele Versionen ausprobiert, dass ich gar nicht alle aufzählen kann. Hier sind ein paar meiner Lieblinge:
- Schokoladig: Fügt 2 EL Kakaopulver zum Teig hinzu. Das gibt einen herrlich schokoladigen Geschmack, der perfekt zu den Datteln passt. Ich habe das mal für einen Geburtstag gemacht – alle dachten, es seien normale Schokoladenplätzchen. Keiner hat den Zucker vermisst!
- Mit Nüssen: Hackt 50 g Walnüsse oder Pekannüsse grob und knetet sie unter den Teig. Das gibt einen tollen Crunch. Ich liebe den Kontrast zwischen der Weichheit des Teigs und den knackigen Nüssen.
- Zitronig: Gebt den Abrieb einer halben Bio-Zitrone zum Teig. Die frische Note ist im Sommer einfach unschlagbar. Ich habe diese Variante letztes Jahr auf einem Picknick serviert – sie war der Hit.
- Glutenfrei: Das Rezept ist bereits glutenfrei, da wir nur Mandeln verwenden. Aber achtet darauf, dass das Mandelmehl nicht mit glutenhaltigen Produkten verunreinigt ist, wenn ihr eine Zöliakie habt.
- Vegan: Ersetzt das Ei durch 1 EL Leinsamen, gemischt mit 3 EL Wasser. Lasst die Mischung 5 Minuten quellen, bevor ihr sie zum Teig gebt. Ich habe das schon oft gemacht – die Plätzchen werden etwas fester, aber genauso lecker.
- Gewürzt: Probiert es mit einer Prise Kardamom oder Muskatnuss. Das gibt eine orientalische Note, die mich an die Basare in Istanbul erinnert. Einfach herrlich.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Schokolade und einer Prise Chili. Klingt verrückt, aber die Schärfe hebt die Süße der Datteln auf eine ganz neue Ebene. Ich habe sie einmal zu einem Filmabend mitgebracht – meine Freunde waren skeptisch, aber am Ende war die Schüssel leer. Probiert es aus, ihr werdet überrascht sein!
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese Plätzchen sind unglaublich vielseitig. Hier ist, wie ich sie am liebsten genieße und wie ihr sie haltbar macht.
Servieren: Ich serviere die Plätzchen am liebsten bei Zimmertemperatur. Direkt aus dem Kühlschrank sind sie etwas fester, aber nach 10 Minuten bei Raumtemperatur werden sie wieder schön weich. Sie passen perfekt zu einer Tasse Tee oder Kaffee – stellt euch vor: ein gemütlicher Nachmittag, eine Decke, ein gutes Buch und diese Plätzchen. Mehr braucht es nicht. Für eine besondere Note könnt ihr sie mit etwas geschmolzener Zartbitterschokolade beträufeln oder mit Puderzucker bestäuben. Aber Vorsicht: Puderzucker ist natürlich Zucker – wenn ihr komplett zuckerfrei bleiben wollt, lasst ihn weg.
Aufbewahrung: Bewahrt die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Ich benutze eine alte Keksdose von meiner Oma – die hält sie schön frisch. Bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa 5-7 Tage. Allerdings – ehrlich gesagt – bei uns sind sie meistens schon nach 2 Tagen weg. Sie sind einfach zu lecker!
Einfrieren: Ihr könnt die Plätzchen auch hervorragend einfrieren. Legt sie dazu in einer Lage auf ein Tablett und friert sie für 2 Stunden vor. Dann packt ihr sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur für 30 Minuten stehen lassen. Ich mache oft eine doppelte Portion und friere die Hälfte ein – dann habe ich immer einen Vorrat für spontane Besuche oder schlechte Tage.
Reheizen: Wenn ihr die Plätzchen nach ein paar Tagen wieder etwas frischer haben wollt, legt sie für 2-3 Minuten in den Ofen bei 150 °C. Aber passt auf, dass sie nicht verbrennen! Ich habe das einmal gemacht und war kurz abgelenkt – die Plätzchen waren danach leider dunkelbraun. Also: Timer stellen!
Ein kleiner Tipp: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden. Also plant ruhig einen Tag Vorlauf ein, wenn ihr sie für einen besonderen Anlass macht. Ich backe sie oft am Vorabend und verstecke sie dann vor meiner Familie – sonst sind sie am nächsten Morgen alle weg!
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Diese Plätzchen sind für mich ein kleiner Genuss ohne schlechtes Gewissen. Hier die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 85 kcal
- Kohlenhydrate: 10 g (davon 8 g Zucker aus Datteln)
- Fett: 5 g (davon 2 g gesättigt)
- Eiweiß: 2 g
- Ballaststoffe: 2 g
Warum diese Plätzchen gut für euch sind: Datteln sind eine natürliche Süßquelle und liefern Ballaststoffe, Kalium und Antioxidantien. Mandeln sind reich an Vitamin E, gesunden Fetten und Magnesium – gut für Herz und Haut. Kokosöl enthält mittelkettige Triglyceride, die schnell Energie liefern. Und Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Natürlich sind Plätzchen immer noch ein Genussmittel, aber diese hier sind definitiv eine bessere Wahl als die gekauften Varianten mit Industriezucker.
Allergene: Enthält Nüsse (Mandeln) und Ei. Für Menschen mit Nussallergien nicht geeignet. Die vegane Variante mit Leinsamen ist eifrei, aber immer noch nusshaltig.
Ich mache mir keine Illusionen – das sind keine Diätkekse. Aber sie sind eine wunderbare Möglichkeit, sich etwas Gutes zu tun, ohne auf Geschmack zu verzichten. Und wenn man weiß, dass man keine künstlichen Zusätze oder raffinierten Zucker isst, fühlt man sich einfach besser, oder?
Fazit
Ich hoffe, ich konnte euch zeigen, dass diese wohlig weichen Dattel-Mandel-Plätzchen ohne Zucker mehr sind als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Beweis dafür, dass einfache Zutaten Großartiges hervorbringen können, und eine Erinnerung daran, dass die besten Dinge oft aus einem Missgeschick entstehen. Wenn ich an den Abend zurückdenke, an dem ich versehentlich die falsche Dose erwischte, muss ich heute lächeln. Dieser Fehler hat mir ein Rezept beschert, das ich immer wieder backe – für mich, für meine Familie, für Freunde.
Probiert sie aus, passt sie an euren Geschmack an, macht sie zu euren eigenen. Ich bin mir sicher, dass ihr sie genauso lieben werdet wie ich. Und wenn ihr sie das erste Mal probiert, schreibt mir doch einen Kommentar! Ich bin gespannt, wie sie bei euch angekommen sind. Habt ihr eine neue Lieblingsvariante entdeckt? Oder habt ihr auch schon einmal eine Backkatastrophe erlebt, die sich in einen Glücksfall verwandelt hat? Erzählt mir davon – ich freue mich auf eure Geschichten.
In diesem Sinne: Backt mit Liebe, esst mit Genuss, und vergesst nicht – manchmal sind die besten Dinge im Leben die, die wir nicht geplant haben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Nüsse verwenden?
Ja, absolut! Ihr könnt die gemahlenen Mandeln durch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse ersetzen. Das gibt einen ganz anderen Geschmack. Ich habe es schon mit Haselnüssen probiert – die Plätzchen schmecken dann etwas erdiger und passen besonders gut zur Weihnachtszeit.
Die Plätzchen sind zu trocken geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert meistens, wenn die Datteln nicht saftig genug waren oder ihr sie zu lange gebacken habt. Achtet darauf, dass die Datteln schön weich sind, und backt die Plätzchen nicht länger als 12 Minuten. Sie sollten nach dem Backen noch weich aussehen – sie werden beim Abkühlen fester.
Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?
Ja, ihr könnt den Teig problemlos für 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wickelt ihn in Frischhaltefolie ein, damit er nicht austrocknet. Vor dem Backen lasst ihr ihn 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er etwas weicher wird. Ich mache das oft, wenn ich Gäste erwarte – so habe ich weniger Stress.
Wie bekomme ich die Plätzchen schön weich?
Der Schlüssel zur Weichheit ist die richtige Backzeit und die Feuchtigkeit der Datteln. Wenn ihr wollt, dass sie extra weich bleiben, gebt einen Esslöffel Apfelmus zum Teig. Das habe ich einmal ausprobiert – die Plätzchen wurden fast wie kleine Kuchen. Lecker, aber anders.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei machen?
Ja, wie schon erwähnt, funktioniert ein Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser) sehr gut. Die Plätzchen werden dann etwas fester, aber immer noch lecker. Ich habe auch schon Chiasamen verwendet – das gibt eine schöne Textur, aber die kleinen Kerne sind sichtbar. Das stört manche Leute, also probiert es einfach aus.
Pin This Recipe!

Wohlig weiche Dattel-Mandel-Plätzchen ohne Zucker – Einfach perfekt
Diese weichen, zarten Plätzchen schmecken nach Mandeln und Karamell, ohne einen Krümel Zucker. Sie sind schnell gemacht, verwenden einfache Zutaten und sind der perfekte Begleiter für gemütliche Abende.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Kekse / Plätzchen
- Cuisine: International
Ingredients
- 200 g weiche Datteln (entsteint), am besten Medjool-Datteln
- 150 g gemahlene Mandeln
- 50 g Mandelmehl (oder extra gemahlene Mandeln)
- 1 Ei (Größe M)
- 2 EL Kokosöl (geschmolzen)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1/2 TL Zimt
- Eine Prise Salz
- Ganze Mandeln oder Mandelblättchen (optional, zur Dekoration)
- Ein Hauch Meersalz (optional)
Instructions
- Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 150 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Dattelpaste zubereiten: Die entsteinten Datteln zusammen mit dem geschmolzenen Kokosöl und dem Vanilleextrakt in eine Schüssel geben. Mit einem Pürierstab oder in der Küchenmaschine zu einer glatten, cremigen Paste pürieren (ca. 2-3 Minuten). Falls die Paste zu dick ist, einen Esslöffel Wasser hinzufügen.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel die gemahlenen Mandeln, das Mandelmehl, den Zimt und die Prise Salz vermischen.
- Teig zusammenfügen: Die Dattelpaste zu den trockenen Zutaten geben. Das Ei hinzufügen. Alles mit den Händen oder einem Löffel zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig wird anfangs etwas klebrig sein. Falls nötig, einen Esslöffel mehr Mandelmehl hinzufügen, aber nicht zu viel, damit die Plätzchen nicht trocken werden.
- Plätzchen formen: Etwa einen Esslöffel Teig nehmen und zu einer Kugel rollen. Die Kugel leicht flach drücken, sodass ein kleiner Diskus (ca. 1 cm dick) entsteht. Die Plätzchen mit etwas Abstand (2-3 cm) auf das Backblech legen.
- Backen: Das Blech auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben. Die Plätzchen 10-12 Minuten backen, bis sie an den Rändern leicht goldbraun sind, aber in der Mitte noch weich aussehen.
- Abkühlen lassen: Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und komplett auskühlen lassen.
- Dekorieren (optional): Die abgekühlten Plätzchen mit einer ganzen Mandel oder Mandelblättchen verzieren oder eine Prise Meersalz darüberstreuen.
Notes
Die Dattelqualität ist entscheidend: Medjool-Datteln sind am besten. Falls nur getrocknete Datteln verfügbar sind, diese vorher 10-15 Minuten in heißem Wasser einweichen und gut abtropfen lassen. Der Teig sollte sich wie weiche Knete anfühlen. Nicht zu lange backen, sonst werden die Plätzchen hart. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 85
- Sugar: 8
- Fat: 5
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 2
- Protein: 2
Keywords: zuckerfrei, Dattel, Mandel, Plätzchen, Kekse, gesund, einfach, weich, ohne Zucker, Backen


