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Michelle Bell

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Wohlig weiche Orangen-Plätzchen mit Kardamom und Schokolade

Ready In 45 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Ich habe jahrelang behauptet, dass ich Orangenplätzchen nicht ausstehen kann. Ganze zehn Jahre lang. Dann stand ich an einem Dienstag im November in der Küche meiner Nachbarin Margret, und sie schob mir wortlos einen Teller mit diesen kleinen, runden Dingern hin. Ich wollte schon höflich ablehnen, aber sie hatte mich erwischt – mit der Hand schon am Mund, den ersten Bissen zwischen den Zähnen. Und da war es passiert. Diese Plätzchen waren nicht diese trockenen, mehligen Dinger, die einem die Gaumen zusammenzogen. Sie waren weich, fast wie kleine Kissen, und der Orangeschmack war nicht diese künstliche Bombastik aus dem Glas, sondern fein, blumig, mit einer warmen Kardamomnote, die mich völlig umhaut. Ich habe geschwiegen, den zweiten genommen und dann den dritten. Margret hat nur gelächelt und gesagt: „Hab ich dir ja gesagt.“ Seitdem backe ich diese Plätzchen jedes Jahr. Sie sind mein stiller Triumph über all die Jahre, in denen ich dachte, ich wüsste, was gut ist. Und jetzt gebe ich das Rezept an dich weiter – vielleicht bist du ja auch so ein Fall von „ich dachte, ich hasse Orangenplätzchen“.

Warum du diese Orangen-Plätzchen lieben wirst

Diese Plätzchen sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept in deiner Weihnachtsbäckerei. Sie sind der Beweis, dass Orangenplätzchen richtig gemacht werden können. Ich habe so viele Versionen getestet, bis ich endlich die perfekte Balance gefunden habe. Und das Ergebnis spricht für sich.

  • So weich, dass sie fast schmelzen: Der Trick liegt in der Kombination aus Puderzucker und der richtigen Menge Butter. Kein trockener Krümelteig, sondern ein zartes, mürbes Gebäck, das auf der Zunge zergeht.
  • Ein Geschmack, der bleibt: Die frische Orangenschale trifft auf den warmen, leicht pfeffrigen Kardamom. Dazu die Bitterkeit der Zartbitterschokolade – ein Dreiklang, der einfach perfekt ist.
  • Einfache Zutaten, die du wahrscheinlich schon hast: Keine ausgefallenen Sachen. Mehl, Butter, Zucker, Eier, eine Orange, Kardamom und gute Schokolade. Das wars.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Diese Plätzchen sind der ideale Begleiter zu einer Tasse Tee oder einem Glas Glühwein, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist.
  • Ein echter Hingucker auf dem Teller: Mit dem Schokoladendipp und den feinen Orangenzesten sehen sie aus wie aus der Konditorei – aber ohne den Stress.

Ehrlich, ich habe so viele Weihnachtsplätzchen-Rezepte in meinem Leben gebacken, aber dieses hier ist das einzige, das ich jedes Jahr machen muss. Es ist nicht nur ein Plätzchen, es ist ein Gefühl. Ein Gefühl von Geborgenheit, von Kindheit und von dem Wissen, dass man manchmal einfach falsch lag. Und diese Plätzchen sind der leckerste Weg, sich eines Besseren belehren zu lassen.

Was du für die Zutaten brauchst

Die Zutatenliste ist kurz und knackig. Das ist das Schöne an diesem Rezept – es kommt mit wenigen, aber feinen Zutaten aus. Jede einzelne spielt ihre Rolle perfekt. Ich erkläre dir kurz, worauf du achten solltest.

  • 250 g weiche Butter: Die Butter muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Nimm sie mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Ich verwende am liebsten die deutsche Markenbutter, sie hat einfach den besten Geschmack. Für eine vegane Variante kannst du auch eine gute Margarine nehmen, aber der Geschmack wird etwas anders sein.
  • 100 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Keine Sorge, du kannst ihn auch selbst mahlen, wenn du nur normalen Zucker hast. Einfach in der Küchenmaschine kurz durchjagen.
  • 1 Prise Salz: Klingt banal, aber Salz ist der Geschmacksverstärker Nummer eins. Es holt die Süße und die Orangennote richtig raus. Nicht weglassen!
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Wenn du größere Eier hast, nimm nur das Eigelb, sonst wird der Teig zu klebrig. Am besten wiegst du das Ei mal ab – etwa 50-60 Gramm sind ideal.
  • 300 g Mehl (Type 405): Das normale Weizenmehl ist perfekt. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 nehmen, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack, aber genauso weich.
  • 1 TL Backpulver: Nur eine kleine Menge, damit die Plätzchen etwas aufgehen und luftig werden. Nicht zu viel, sonst werden sie zu sehr Kuchen.
  • Abrieb von 2 Bio-Orangen: Das ist das Herzstück! Nimm auf jeden Fall Bio-Orangen, denn du isst die Schale mit. Wasche sie vor dem Abreiben heiß ab. Ich reibe die Schale immer direkt über dem Teig ab, damit die ätherischen Öle nicht verloren gehen. Der Duft allein ist schon himmlisch.
  • 1 TL gemahlener Kardamom: Kauf den Kardamom am besten ganz und mahle ihn frisch. Der Unterschied ist enorm! Die grünen Kapseln öffnen, die schwarzen Samen herausnehmen und im Mörser zerstoßen. Fertig gemahlener Kardamom aus dem Supermarkt ist oft schon alt und schmeckt nicht mehr so intensiv.
  • 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao): Die Bitterkeit der Schokolade ist der perfekte Gegenpart zur Süße des Teigs und zur Frische der Orange. Ich nehme am liebsten eine Schokolade mit 70-75 % Kakao. Eine mit 85 % könnte zu bitter sein, eine Vollmilchschokolade wäre zu süß. Probier dich durch!

Das Equipment, das du brauchst

Du brauchst keine teure Profiausrüstung für diese Plätzchen. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:

  • Eine große Rührschüssel: Ich schwöre auf meine alte Keramikschüssel, aber jede Schüssel tut es.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Mit der Hand geht es auch, aber ein Rührgerät macht die Butter-Zucker-Mischung viel luftiger. Meine Küchenmaschine ist mein bester Freund beim Plätzchenbacken.
  • Eine feine Reibe (Zestenreibe): Für die Orangenschale. Eine Microplane ist ideal, aber eine normale Küchenreibe mit feinen Löchern geht auch.
  • Ein Mörser: Nur, wenn du den Kardamom frisch mahlen willst. Ich finde, es lohnt sich.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier ist ein Muss, sonst kleben die Plätzchen fest.
  • Ein Kühlschrank: Zum Kühlen des Teigs. Das ist wichtig, damit die Plätzchen nicht verlaufen.
  • Ein Wasserbad oder eine Mikrowelle: Zum Schmelzen der Schokolade. Ich mache es meist im Wasserbad, weil ich die Kontrolle mag. In der Mikrowelle kann die Schokolade schnell anbrennen.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Orangen-Plätzchen mit Kardamom preparation steps

So, jetzt wird gebacken! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst belohnt mit den weichsten, aromatischsten Plätzchen deines Lebens.

  1. Die Butter vorbereiten: Gib die weiche Butter und den Puderzucker in deine Rührschüssel. Schlage beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß und richtig fluffig sein. Das ist der Grundstein für die Weichheit der Plätzchen.
  2. Das Ei und die Aromen: Gib das Ei, den Orangenschalenabrieb, den gemahlenen Kardamom und die Prise Salz zur Butter-Zucker-Creme. Rühre alles kurz unter, bis es sich verbunden hat. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.
  3. Die trockenen Zutaten: Mische das Mehl mit dem Backpulver in einer separaten Schüssel. Gib die Mehlmischung dann nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre nur so lange, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Sobald keine Mehlspuren mehr zu sehen sind, aufhören! Der Teig wird jetzt sehr weich und etwas klebrig sein – das ist genau richtig.
  4. Die Kühlphase: Wickle den Teig in Frischhaltefolie und drücke ihn zu einer flachen Scheibe. Lege ihn für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Besser noch über Nacht. Der Teig muss richtig durchkühlen, sonst kannst du ihn nicht gut ausrollen und die Plätzchen verlaufen im Ofen. Ich habe es einmal eilig gehabt und nur eine Stunde gekühlt – das Ergebnis war eine einzige große Plätzchenplatte. Nicht empfehlenswert.
  5. Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  6. Ausrollen und Ausstechen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den gekühlten Teig etwa 5-6 mm dick aus. Stich mit runden Ausstechförmchen (ca. 5 cm Durchmesser) Plätzchen aus. Sammle den Restteig, knete ihn kurz durch, rolle ihn erneut aus und stich weitere Plätzchen aus. Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche.
  7. Backen: Backe die Plätzchen nacheinander im vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 10-12 Minuten. Achtung: Die Plätzchen dürfen keine Farbe nehmen! Sie sollten hell und weich bleiben. Wenn sie goldbraun werden, sind sie zu trocken. Der Rand darf ganz leicht goldgelb sein, aber das wars. Nimm sie raus, wenn sie sich noch weich anfühlen – sie härten beim Abkühlen etwas nach.
  8. Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie müssen komplett auskühlen, bevor du sie mit Schokolade bestreichst.
  9. Die Schokolade schmelzen: Hacke die Zartbitterschokolade klein. Gib sie in eine hitzebeständige Schüssel und schmelze sie über einem Wasserbad. Rühre dabei gelegentlich um, bis die Schokolade glatt und glänzend ist. Du kannst sie auch in 30-Sekunden-Intervallen in der Mikrowelle schmelzen, aber pass auf, dass sie nicht zu heiß wird.
  10. Die Plätzchen verzieren: Tauche jedes Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade oder streiche die Schokolade mit einem kleinen Löffel auf. Lege die Plätzchen zurück auf das Kuchengitter. Wenn du magst, kannst du noch etwas Orangenschale oder etwas Meersalz auf die noch feuchte Schokolade streuen. Lass die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden. Das dauert etwa 1-2 Stunden.

Tipps und Tricks für perfekte Plätzchen

Ich habe bei diesem Rezept so viele Fehler gemacht, dass ich dir jetzt die besten Tipps geben kann, damit du sie nicht auch machst. Glaub mir, ich habe die Plätzchen schon in alle möglichen Richtungen verhunzt.

  • Der Teig ist zu weich? Kein Problem. Wenn der Teig nach dem Kühlen immer noch zu klebrig zum Ausrollen ist, lege ihn zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder Backpapier. Dann rollst du ihn aus, ohne dass er klebt. Funktioniert perfekt.
  • Die Plätzchen sind zu trocken? Das passiert, wenn du sie zu lange backst. Jeder Ofen ist anders. Backe sie lieber eine Minute kürzer als zu lange. Sie sollten nach dem Backen noch weich sein und erst beim Abkühlen etwas fester werden. Ein gutes Zeichen ist, wenn die Unterseite gerade anfängt, ganz leicht goldgelb zu werden.
  • Der Geschmack wird intensiver: Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag noch besser. Die Aromen von Orange und Kardamom ziehen dann richtig durch. Also keine Sorge, wenn sie am ersten Tag noch nicht perfekt schmecken – sie werden es noch.
  • Die Schokolade richtig temperieren: Wenn du die Schokolade schmilzt, achte darauf, dass kein Wasser in die Schokolade kommt. Ein einziger Tropfen kann die ganze Schokolade klumpig machen. Trockne deine Schüssel und deinen Löffel vorher gut ab.
  • Mehr Aroma: Du kannst den Teig auch mit einem Schuss Orangensaft oder etwas Orangenlikör (z.B. Grand Marnier) verfeinern. Dann gib aber etwas weniger Mehl dazu, sonst wird der Teig zu klebrig. Ein Esslöffel reicht völlig.

Variationen und Abwandlungen

Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal hat man ja Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar Ideen, wie du die Plätzchen abwandeln kannst. Ich habe sie alle selbst ausprobiert.

  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die du mit drei Esslöffeln Wasser verquirlst und 10 Minuten quellen lässt. Der Teig wird etwas fester, aber die Plätzchen werden trotzdem weich.
  • Glutenfrei: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröseln die Plätzchen. Ich habe es mit der „Schaer Mix C“ ausprobiert und es hat super geklappt.
  • Andere Gewürze: Statt Kardamom kannst du auch Zimt, Nelkenpulver oder eine Prise Muskatnuss verwenden. Oder eine fertige Lebkuchengewürzmischung. Das gibt den Plätzchen eine weihnachtliche Note.
  • Andere Schokolade: Statt Zartbitterschokolade kannst du auch weiße Schokolade nehmen. Die Kombination aus Orange und weißer Schokolade ist auch klassisch und sehr lecker. Oder probiere Vollmilchschokolade für eine mildere Süße.
  • Mit Nüssen: Hacke 50 g Mandeln oder Haselnüsse und knete sie unter den Teig. Das gibt einen schönen Crunch. Ich habe es mit gerösteten, gehackten Mandeln gemacht – ein Traum!

Servieren und Aufbewahren

Die Plätzchen sind am besten, wenn sie richtig durchgezogen sind. Aber wie serviert man sie am schönsten? Und wie bewahrt man sie auf, damit sie weich bleiben?

  • Servieren: Serviere die Plätzchen auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose. Sie passen perfekt zu einer Tasse Earl Grey, einem Glas Orangensaft oder einem heißen Kakao. Ich stelle sie immer auf den Tisch, wenn Besuch kommt – sie sind im Nu weg.
  • Aufbewahren: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Lege ein Stück Apfel oder eine halbe Orange mit in die Dose, dann bleiben sie noch weicher. Das Apfelstück gibt Feuchtigkeit ab, die die Plätzchen aufnehmen. Wechsle das Apfelstück alle zwei Tage aus. So halten sie sich problemlos 2-3 Wochen.
  • Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Plätzchen einfrieren. Rolle den Teig aus, steche die Plätzchen aus und lege sie auf ein Blech. Friere sie für 2 Stunden ein, dann gib sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer frischen Plätzchenteig parat. Einfach auftauen und backen.
  • Gebackene Plätzchen einfrieren: Auch die fertig gebackenen Plätzchen lassen sich einfrieren. Lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie ein. Vor dem Servieren einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen. Die Schokolade kann etwas stumpf werden, aber das stört den Geschmack nicht.

Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte

Okay, Plätzchen sind jetzt nicht gerade das gesündeste Essen der Welt. Aber ein paar gute Dinge sind ja doch drin. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 30 Stück):

  • Kalorien: ca. 120 kcal
  • Fett: ca. 8 g
  • Kohlenhydrate: ca. 11 g
  • Eiweiß: ca. 2 g

Die Orangen liefern Vitamin C und die Schale enthält ätherische Öle, die verdauungsfördernd wirken. Der Kardamom ist gut für die Verdauung und soll sogar entzündungshemmend wirken. Die Zartbitterschokolade enthält Antioxidantien. Also, es könnte schlimmer sein, oder? Ich sage mir immer, dass ein Plätzchen am Tag die Seele nährt, und das ist auch etwas wert.

Achtung: Die Plätzchen enthalten Gluten, Laktose und Eier. Für Allergiker habe ich ja oben schon einige Alternativen genannt.

Fazit – Warum du diese Plätzchen backen musst

Ich habe dir jetzt ganz viel erzählt, aber das Wichtigste ist: Diese Plätzchen sind der Beweis, dass man manchmal einfach falsch liegt. Ich habe Orangenplätzchen gehasst, und jetzt sind sie mein absolutes Lieblingsrezept in der Weihnachtszeit. Sie sind weich, aromatisch, nicht zu süß und einfach perfekt für gemütliche Stunden. Sie schmecken nach Geborgenheit, nach Kindheit, nach dem Duft von Orangen und Kardamom in der Küche.

Probier sie aus, wirklich. Und wenn du sie machst, dann schreib mir doch einen Kommentar, wie sie dir schmecken. Hast du eine andere Gewürzkombination ausprobiert? Oder eine andere Schokolade? Ich bin immer gespannt auf neue Ideen. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen teilt man. Und jetzt nichts wie ran an den Teig! Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen und Genießen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?

Ja, unbedingt! Der Teig kann gut einen Tag im Kühlschrank ruhen. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie ein. Das macht die Aromen sogar noch intensiver. Am nächsten Tag rollst du ihn einfach aus und backst die Plätzchen.

Meine Plätzchen sind nach dem Backen hart. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange gebacken wurde oder zu wenig Fett enthält. Backe die Plätzchen beim nächsten Mal eine Minute kürzer. Sie sollten noch weich aus dem Ofen kommen. Auch zu viel Mehl kann sie trocken machen. Achte darauf, dass du die Zutaten genau abwiegst.

Kann ich statt frischer Orange auch Orangenextrakt verwenden?

Du kannst, aber ich rate davon ab. Der frische Orangenschalenabrieb gibt ein viel intensiveres und natürlicheres Aroma. Orangenextrakt schmeckt oft künstlich und kann die Plätzchen bitter machen. Nimm lieber die frische Frucht, es lohnt sich.

Die Schokolade ist nicht fest geworden. Was tun?

Das kann passieren, wenn die Schokolade zu heiß geworden ist oder Wasser hineingekommen ist. Du kannst die Plätzchen für 10 Minuten in den Kühlschrank legen, damit die Schokolade schneller fest wird. Wenn das nicht hilft, musst du die Schokolade neu schmelzen und vorsichtiger sein.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Schokolade machen?

Klar! Die Plätzchen schmecken auch pur hervorragend. Du kannst sie dann mit Puderzucker bestäuben oder in einer Zimt-Zucker-Mischung wälzen, solange sie noch warm sind. Das gibt einen schönen Crunch und eine weihnachtliche Note.

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Orangen-Plätzchen mit Kardamom recipe

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Wohlig weiche Orangen-Plätzchen mit Kardamom und Schokolade

Diese weichen, aromatischen Orangen-Plätzchen mit Kardamom und einem Hauch Zartbitterschokolade sind der Beweis, dass Orangenplätzchen richtig gemacht werden können. Sie schmecken nach Geborgenheit und sind perfekt für gemütliche Stunden.

  • Author: Lena
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 42 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 300 g Mehl Type 405 (2 1/4 Tassen)
  • 1 TL Backpulver
  • Abrieb von 2 Bio-Orangen
  • 1 TL gemahlener Kardamom
  • 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao, 1 Tasse gehackt)

Instructions

  1. Butter und Puderzucker in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig schlagen, bis die Masse hell und fluffig ist.
  2. Ei, Orangenschalenabrieb, gemahlenen Kardamom und Salz zur Butter-Zucker-Creme geben und kurz unterrühren.
  3. Mehl mit Backpulver mischen und nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben. Nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig ist weich und klebrig.
  4. Teig in Frischhaltefolie wickeln, zu einer flachen Scheibe drücken und mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank kühlen.
  5. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  6. Arbeitsfläche leicht bemehlen, den gekühlten Teig etwa 5-6 mm dick ausrollen. Mit runden Ausstechförmchen (ca. 5 cm Durchmesser) Plätzchen ausstechen und mit Abstand auf die Bleche legen.
  7. Plätzchen nacheinander 10-12 Minuten backen, bis sie hell und weich bleiben (keine Farbe nehmen). Auf dem Blech 5 Minuten ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  8. Schokolade hacken und über einem Wasserbad schmelzen, bis sie glatt und glänzend ist.
  9. Jedes Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade tauchen oder die Schokolade mit einem Löffel daraufstreichen. Nach Belieben mit Orangenschale oder Meersalz bestreuen. Bei Raumtemperatur 1-2 Stunden fest werden lassen.

Notes

Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag noch besser, da die Aromen durchziehen. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine und Ei durch 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser ersetzen. Für glutenfreie Plätzchen glutenfreie Mehlmischung mit Xanthan verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 5
  • Sodium: 50
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Orangen-Plätzchen, Kardamom, Schokolade, weiche Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, Orangenplätzchen, einfaches Rezept

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