Ich war an einem verregneten Novembernachmittag dabei, meine Weihnachtsdeko aus dem Keller zu holen, als meine Nachbarin Frau Lehmann – eine zierliche, immer etwas zerstreut wirkende Dame von nebenan – plötzlich in der Tür stand. Sie hielt eine verbeulte Blechdose in der Hand, die aussah, als hätte sie die 80er-Jahre irgendwie überlebt. “Hier”, sagte sie und drückte sie mir in die Hand. “Die sind für dich. Mein Geheimrezept für die Feiertage.” Ich war ehrlich gesagt überrascht. Frau Lehmann und ich hatten bisher nicht mehr als fünf Worte über die Mülltonnen-Leerung gewechselt. Aber als ich die Dose öffnete, lag da dieses zarte, fast zerbrechlich wirkende Plätzchen mit einer winzigen, rubinroten Marmeladenfüllung in der Mitte. Der erste Biss? Ich meine, wirklich – ich stand einfach nur da in meinem Flur, umgeben von Kisten mit Christbaumkugeln, und habe laut geseufzt. Der Mürbteig war so butterweich, dass er auf der Zunge zerging, und die fruchtige Himbeerfüllung schnitt die Süße perfekt. Frau Lehmann zuckte nur mit den Schultern. “Puddingplätzchen”, sagte sie. “Die macht bei uns schon die dritte Generation.” Seitdem backe ich diese Puddingplätzchen mit Himbeerfüllung jedes Jahr zur Weihnachtszeit. Sie sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern schmecken auch noch himmlisch – und genau dieses Rezept möchte ich heute mit dir teilen. Vielleicht suchst du ja auch nach einem neuen Plätzchen-Klassiker für dein Blech. Dann lass mich dir zeigen, warum diese hier einfach unschlagbar sind.
Warum du diese Puddingplätzchen mit Himbeerfüllung lieben wirst
Ich habe in den letzten Jahren wirklich viele Plätzchenrezepte ausprobiert. Manche waren zu trocken, andere zu süß, und wieder andere sind beim Backen einfach auseinandergefallen. Aber diese Puddingplätzchen hier? Die sind anders. Und zwar richtig.
- Zart und butterweich: Der Teig enthält Puddingpulver, das ihm eine unglaublich zarte, fast schmelzende Textur verleiht. Das ist kein trockener Mürbteig – das ist reine Zartheit.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nichts Exotisches. Puddingpulver, Butter, Mehl – das hast du wahrscheinlich schon im Schrank. Keine aufwendigen Zutatenjagden vor Weihnachten.
- Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Diese Plätzchen sind der Star auf jedem Plätzchenteller. Sie sehen hübsch aus, schmecken fantastisch und lassen sich gut vorbereiten.
- Ein echter Publikumsliebling: Ernsthaft, ich habe sie meiner Familie, Kollegen und sogar der skeptischen Tante Gertrud serviert – alle waren begeistert. Die Kombination aus Vanillepudding und fruchtiger Himbeere ist einfach unwiderstehlich.
- So unerwartet lecker: Die Idee, Puddingpulver in Plätzchenteig zu verwenden, klingt vielleicht seltsam, aber glaub mir – das Ergebnis ist der absolute Wahnsinn. Der Teig wird so fein und mürbe, dass du nie wieder etwas anderes backen willst.
Was diese Puddingplätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen dem milden Vanillegeschmack des Puddings und der spritzigen Süße der Himbeermarmelade. Der Teig ist nicht zu süß, sondern genau richtig – und die Füllung sorgt für den fruchtigen Kick. Ich habe das Rezept inzwischen zigfach getestet und verfeinert, bis es einfach perfekt war. Das hier ist meine absolute Lieblingsversion.
Ehrlich, dieses Rezept ist nicht einfach nur gut – es ist die Art von Plätzchen, bei der man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist Weihnachtsgefühl pur, aber ohne den Stress. Und genau das liebe ich daran.
Was du für die Puddingplätzchen mit Himbeerfüllung brauchst
Für diese zarten Puddingplätzchen brauchst du nur wenige, aber feine Zutaten. Die meisten davon hast du sicher zu Hause – und das ist ja genau das Schöne an der Weihnachtsbäckerei.
Für den Teig
- 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich weich sein, damit sich der Teig gut verkneten lässt. Ich nehme am liebsten die von Kerrygold oder einer anderen Marke mit hohem Fettgehalt, das macht den Teig besonders zart.
- 100 g Puderzucker – Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und sorgt für eine feinere Textur. Du kannst ihn auch selbst mixen, wenn du keinen im Haus hast.
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ca. 37 g) – Das ist die geheime Zutat! Ich verwende am liebsten das von Dr. Oetker, aber jede andere Marke funktioniert auch. Das Puddingpulver macht den Teig so wunderbar zart.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Nimm es am besten raumwarm, dann lässt es sich leichter unterarbeiten.
- 300 g Mehl (Type 405) – Normales Weizenmehl reicht völlig aus. Du kannst aber auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack.
- 1 Prise Salz – Das klingt vielleicht unnötig, aber eine kleine Prise Salz hebt den Geschmack der Butter und des Puddings hervorragend hervor.
Für die Füllung

- ca. 100 g Himbeermarmelade (oder Himbeerkonfitüre) – Ich empfehle eine Marmelade mit Stückchen, das gibt mehr Textur. Am liebsten mag ich die von Bonn Maman oder eine selbstgemachte. Wenn du keine Himbeermarmelade magst, kannst du auch Erdbeer- oder Johannisbeermarmelade nehmen.
Für die Dekoration (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben – Das macht die Plätzchen noch weihnachtlicher und sieht einfach hübsch aus.
Ein kleiner Tipp von mir: Achte darauf, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist. Wenn sie zu dünn ist, läuft sie beim Backen aus den Plätzchen heraus. Einfach vorher kurz in einem Topf einkochen oder etwas Speisestärke unterrühren – das hilft.
Und noch etwas: Wenn du die Plätzchen glutenfrei backen möchtest, kannst du das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Das Puddingpulver ist in der Regel glutenfrei, aber schau vorher auf die Packung.
Welche Küchengeräte du brauchst
Für diese Puddingplätzchen brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Ein paar Grundlagen reichen völlig aus.
- Rührschüssel – Eine große Schüssel, in der du den Teig gut verkneten kannst.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ich benutze am liebsten meine Küchenmaschine von KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken tut es auch. Ehrlich, ich habe die Plätzchen früher auch mit der Hand gemacht, das geht auch, dauert nur etwas länger.
- Backblech mit Backpapier – Normale Bleche reichen aus. Ich lege immer Backpapier drauf, damit nichts kleben bleibt.
- Ausstechförmchen – Für Weihnachten eignen sich Sterne, Herzen oder runde Formen. Ich habe ein Set mit verschiedenen Größen, aber du kannst auch nur eine Form verwenden.
- Spritzbeutel oder kleiner Löffel – Zum Füllen der Plätzchen mit Marmelade. Ein Spritzbeutel ist praktischer, aber ein kleiner Teelöffel tut es auch.
- Kühlschrank – Der Teig muss mindestens 30 Minuten kaltgestellt werden. Plane das unbedingt ein!
Falls du keinen Spritzbeutel hast, mach dir keine Sorgen. Du kannst die Marmelade auch mit einem kleinen Löffel in die Vertiefung geben. Es muss nicht perfekt aussehen – Hauptsache, es schmeckt.
So bereitest du die Puddingplätzchen mit Himbeerfüllung zu
Jetzt wird es spannend! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie diese zarten Plätzchen gelingen. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst.
- Teig zubereiten (ca. 10 Minuten)
Gib die weiche Butter und den Puderzucker in eine Rührschüssel. Rühre beides mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine etwa 2-3 Minuten lang, bis eine cremige, helle Masse entsteht. Die Butter sollte richtig schön schaumig sein – das ist wichtig für die Zartheit der Plätzchen. Dann das Ei dazugeben und nochmal kurz unterrühren, bis alles gut vermischt ist. - Trockene Zutaten einarbeiten (ca. 5 Minuten)
In einer separaten Schüssel das Mehl, das Vanillepuddingpulver und die Prise Salz vermischen. Dann diese Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse geben. Am besten auf niedriger Stufe rühren, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, sonst wird er zäh. Hör auf, sobald alles gerade so zusammenhält. - Teig kühlen (mindestens 30 Minuten)
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ich lasse ihn oft sogar eine Stunde ruhen – das macht ihn noch einfacher zu verarbeiten. Der Teig ist anfangs etwas weich, aber nach dem Kühlen lässt er sich super ausrollen. - Backofen vorheizen und Teig ausrollen (ca. 10 Minuten)
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl und rolle den Teig etwa 3-4 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst werden die Plätzchen zu knusprig – wir wollen sie ja zart! Mit den Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen. Für die Hälfte der Plätzchen stichst du ein kleines Loch in die Mitte (oder verwendest eine kleine Form, um ein Fenster auszustechen). Die andere Hälfte bleibt ganz. - Plätzchen backen (ca. 10-12 Minuten)
Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Backblech. Backe sie im vorgeheizten Ofen etwa 10-12 Minuten. Sie sollten nur ganz leicht goldgelb sein – auf keinen Fall zu dunkel, sonst werden sie hart. Die Plätzchen mit dem Loch in der Mitte brauchen oft eine Minute weniger. Nimm sie raus, wenn die Ränder gerade anfangen, Farbe zu bekommen. - Abkühlen lassen und füllen (ca. 20 Minuten)
Lass die Plätzchen vollständig auf einem Kuchenrost abkühlen. Das ist wichtig, sonst wird die Marmelade zu flüssig und läuft aus. Erwärme die Himbeermarmelade kurz in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie etwas flüssiger ist. Bestreiche dann die ganzen Plätzchen (die ohne Loch) dünn mit der Marmelade. Lege die Plätzchen mit dem Loch darauf und drücke sie leicht an. Die Marmelade sollte an den Rändern ein bisschen hervortreten – das sieht hübsch aus. - Dekorieren (optional, ca. 5 Minuten)
Bestäube die fertigen Puddingplätzchen mit Puderzucker. Das gibt ihnen den letzten weihnachtlichen Schliff. Lass sie noch eine Stunde ruhen, damit die Füllung richtig fest wird – aber ehrlich, ich habe selten so lange gewartet.
Ein wichtiger Tipp: Wenn du die Plätzchen zu früh füllst, während sie noch warm sind, wird die Marmelade zu dünn und läuft über die Ränder. Geduld ist hier wirklich der Schlüssel. Und glaub mir, ich habe das schon einmal gemacht – es war eine klebrige Sauerei, aber die Plätzchen haben trotzdem geschmeckt.
Meine besten Tipps & Tricks für perfekte Puddingplätzchen
Nachdem ich diese Plätzchen jetzt bestimmt schon fünfmal gebacken habe, habe ich ein paar Tricks gelernt, die ich unbedingt mit dir teilen muss.
- Die richtige Buttertemperatur: Die Butter sollte wirklich weich sein, aber nicht geschmolzen. Wenn sie zu kalt ist, wird der Teig bröselig. Wenn sie zu warm ist, wird er zu weich und klebt. Am besten nimmst du die Butter eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Nicht zu viel kneten: Das ist der häufigste Fehler! Sobald der Teig zusammenhält, hör auf zu rühren. Je länger du knetest, desto mehr Gluten entwickelt sich, und die Plätzchen werden zäh. Ich habe das beim ersten Mal gemacht – die Plätzchen waren zwar essbar, aber nicht so zart wie gewünscht.
- Gleichmäßig ausrollen: Verwende am besten zwei gleich dicke Holzleisten oder ein spezielles Ausrollbrett, um den Teig gleichmäßig dick zu bekommen. Das sorgt dafür, dass alle Plätzchen gleichmäßig backen.
- Kühlen nicht vergessen: Der Teig muss wirklich kalt sein, bevor du ihn ausrollst. Sonst klebt er an der Arbeitsfläche und den Förmchen. Wenn er beim Ausrollen zu weich wird, leg ihn einfach nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank.
- Marmelade richtig vorbereiten: Wenn deine Marmelade sehr stückig ist, püriere sie kurz mit einem Stabmixer. Dann lässt sie sich leichter verteilen. Und wie gesagt: Wenn sie zu flüssig ist, koche sie kurz ein oder rühre einen Teelöffel Speisestärke unter.
Ein kleiner Fail aus meiner Küche: Beim zweiten Mal habe ich vergessen, den Teig zu kühlen. Das Ergebnis war eine klebrige Masse, die sich kaum ausrollen ließ. Die Plätzchen waren am Ende eher “rustikal” geformt – aber sie haben immer noch fantastisch geschmeckt. Also keine Panik, wenn mal was schiefgeht.
Variationen & Abwandlungen für deine Puddingplätzchen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deinen Geschmack anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Schoko-Puddingplätzchen: Ersetze das Vanillepuddingpulver durch Schokoladenpuddingpulver. Das gibt den Plätzchen einen feinen Kakaogeschmack. Dazu passt dann eine Himbeermarmelade oder auch eine Orangenmarmelade – einfach köstlich!
- Zitronige Variante: Gib den Abrieb einer halben Bio-Zitrone mit in den Teig. Das verleiht den Plätzchen eine frische, zitronige Note, die wunderbar mit der süßen Himbeerfüllung harmoniert. Perfekt, wenn du es etwas weniger süß magst.
- Vegane Puddingplätzchen: Ersetze die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser. Das Puddingpulver ist in der Regel vegan, aber schau vorher auf die Verpackung. Die Konsistenz wird etwas anders, aber sie schmecken trotzdem fantastisch.
- Andere Marmeladensorten: Du musst dich nicht auf Himbeere beschränken. Erdbeere, Johannisbeere, Aprikose oder sogar Pflaumenmus passen hervorragend. Ich habe einmal eine Charge mit Brombeermarmelade gemacht – die war der absolute Renner auf der Weihnachtsfeier.
- Nüsse im Teig: Für etwas Crunch kannst du 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse in den Teig geben. Dann wird er etwas fester, aber auch nussiger. Probiere es aus – es lohnt sich!
Meine persönliche Lieblingsvariation? Die mit Zitronenabrieb und einer dünnen Schicht weißer Schokolade auf der Unterseite. Ja, das ist etwas aufwendiger, aber der Geschmack ist einfach himmlisch.
Servieren & Aufbewahren der Puddingplätzchen
Diese Puddingplätzchen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann richtig schön, und die Plätzchen werden noch zarter.
Servieren: Serviere die Plätzchen auf einem schönen Teller oder in einer Weihnachtsdose. Ein Hauch von Puderzucker macht sie noch festlicher. Dazu passt eine Tasse Glühwein, ein milder Tee oder ein Kakao mit Sahne. Ich persönlich liebe sie mit einem frisch gebrühten Earl Grey – die Kombination ist einfach perfekt.
Aufbewahren: Bewahre die Puddingplätzchen in einer luftdichten Dose auf. Am besten legst du sie zwischen Lagen von Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. So halten sie sich bei Zimmertemperatur etwa zwei bis drei Wochen. Allerdings – ehrlich gesagt – bei mir sind sie meistens nach einer Woche weg.
Einfrieren: Du kannst die ungefüllten und unbestäubten Plätzchen problemlos einfrieren. Lege sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. Sie halten sich im Gefrierfach etwa drei Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf einen Teller legen – nach etwa einer Stunde sind sie bereit zum Füllen und Dekorieren. Das ist perfekt, wenn du schon vor Weihnachten vorbacken möchtest.
Reheating: Die Plätzchen müssen nicht aufgewärmt werden. Wenn du sie aber besonders zart magst, kannst du sie für 5 Minuten bei 100 °C im Ofen erwärmen. Aber Vorsicht: Die Marmelade wird dann wieder flüssig, also lass sie danach kurz abkühlen.
Ein Tipp: Wenn du die Plätzchen länger aufbewahren möchtest, fülle sie erst kurz vor dem Servieren mit Marmelade. So bleiben die ungefüllten Plätzchen länger frisch, und die Füllung läuft nicht ein.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ja, Weihnachtsplätzchen sind nicht unbedingt Diätkost – aber das ist ja auch nicht der Punkt. Trotzdem möchte ich dir eine ungefähre Vorstellung geben, was in diesen Puddingplätzchen steckt.
Nährwerte pro Plätzchen (ungefähr, je nach Größe):
– Kalorien: ca. 90-110 kcal
– Fett: ca. 5-6 g
– Kohlenhydrate: ca. 10-12 g
– Eiweiß: ca. 1 g
Die genauen Werte variieren natürlich je nach Größe der Plätzchen und der verwendeten Marmelade. Aber insgesamt sind sie nicht extrem kalorienreich – zwei bis drei Stück am Tag sind völlig in Ordnung.
Gesundheitliche Aspekte: Die Butter liefert wertvolle Vitamine wie A, D und E, und das Ei enthält hochwertiges Eiweiß. Die Himbeermarmelade bringt – wenn sie aus echten Früchten besteht – etwas Vitamin C und Antioxidantien mit. Also ja, es gibt durchaus positive Aspekte. Und mal ehrlich: In der Weihnachtszeit geht es doch um Genuss und Freude, oder? Ein Plätzchen hier und da tut der Seele gut.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Wenn du Allergien hast, probiere die veganen oder glutenfreien Varianten aus, die ich oben beschrieben habe.
Ich persönlich sehe das so: Weihnachtsbäckerei ist ein Stück Lebensfreude. Solange du nicht die ganze Dose auf einmal isst, ist alles gut. Und diese Puddingplätzchen sind einfach zu gut, um sie nicht zu genießen.
Fazit: Warum du diese Puddingplätzchen unbedingt backen solltest
Weißt du, was ich an diesem Rezept so liebe? Es ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist eine kleine Geschichte – eine, die mit einer verbeulten Blechdose und einer netten Nachbarin begann und die jetzt jedes Jahr in meiner Küche weiterlebt. Diese Puddingplätzchen mit Himbeerfüllung sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus den unerwartetsten Momenten entstehen.
Sie sind zart, butterweich, fruchtig und einfach unwiderstehlich. Und das Beste: Sie sind so einfach zuzubereiten, dass selbst Backanfänger sie hinbekommen. Du musst kein Profi sein, um deine Familie und Freunde mit diesen kleinen Kunstwerken zu beeindrucken.
Also, trau dich! Probiere das Rezept aus, und mach es zu deinem eigenen. Vielleicht fügst du eine Prise Zimt hinzu, tauschst die Marmelade aus oder verzierst sie mit bunten Streuseln. Das Schöne an der Weihnachtsbäckerei ist, dass es kein Richtig oder Falsch gibt – nur Genuss und Freude.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir erzählst, wie deine Puddingplätzchen geworden sind. Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag, teile ein Foto auf Pinterest oder tagge mich in deinen Social-Media-Posts. Ich liebe es, eure Kreationen zu sehen! Und wenn du Fragen hast, schreib mir einfach – ich helfe dir gerne weiter.
Bis dahin: Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit! Mögen deine Plätzchen zart, deine Marmelade fruchtig und deine Feiertage voller Freude sein.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich statt Vanillepuddingpulver auch Schokoladenpuddingpulver verwenden?
Ja, absolut! Schokoladenpuddingpulver gibt den Plätzchen einen feinen Kakaogeschmack. Dazu passt dann besonders gut eine Himbeer- oder Orangenmarmelade. Der Teig wird etwas dunkler, aber genauso zart.
Mein Teig ist zu bröselig. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert manchmal, wenn die Butter nicht weich genug war oder der Teig zu wenig Flüssigkeit hat. Gib einfach einen Esslöffel kaltes Wasser oder einen zusätzlichen Eigelb dazu und knete den Teig kurz durch. Wenn er dann immer noch bröselt, lass ihn 10 Minuten ruhen – oft hilft das schon.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Marmelade backen?
Klar, die Puddingplätzchen schmecken auch pur fantastisch. Du kannst sie einfach als Butterplätzchen mit Vanillegeschmack genießen. Oder bestreiche sie mit geschmolzener Schokolade – das ist auch eine tolle Variante.
Wie verhindere ich, dass die Marmelade beim Backen ausläuft?
Das Wichtigste ist, dass die Plätzchen vollständig abgekühlt sind, bevor du sie füllst. Außerdem solltest du eine Marmelade mit hohem Fruchtanteil verwenden, die nicht zu flüssig ist. Wenn nötig, koche sie vorher kurz ein oder rühre etwas Speisestärke unter.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar eine gute Idee! Wickle den Teig gut in Frischhaltefolie und lagere ihn über Nacht im Kühlschrank. Am nächsten Tag nimmst du ihn etwa 10 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird. Der Teig lässt sich dann super ausrollen.
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Zarte Puddingplätzchen mit Himbeerfüllung
Diese zarten, butterweichen Puddingplätzchen mit fruchtiger Himbeerfüllung sind der perfekte Weihnachtsklassiker. Einfach zuzubereiten und unwiderstehlich lecker.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 27 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 24 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (ca. 37 g / 1/3 Tasse)
- 1 Ei (Größe M)
- 300 g Mehl Type 405 (2 1/4 Tassen)
- 1 Prise Salz
- ca. 100 g Himbeermarmelade (1/3 Tasse)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Instructions
- Teig zubereiten: Weiche Butter und Puderzucker in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine 2-3 Minuten cremig rühren. Das Ei dazugeben und kurz unterrühren.
- Trockene Zutaten einarbeiten: Mehl, Vanillepuddingpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermischen. Nach und nach zur Butter-Zucker-Masse geben und auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange kneten.
- Teig kühlen: Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) in den Kühlschrank legen.
- Backofen vorheizen und Teig ausrollen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig 3-4 mm dick ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen. Bei der Hälfte der Plätzchen ein kleines Loch in die Mitte stechen.
- Plätzchen backen: Plätzchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldgelb sind. Plätzchen mit Loch ggf. 1 Minute früher herausnehmen.
- Abkühlen lassen und füllen: Plätzchen vollständig auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. Himbeermarmelade kurz erwärmen, dann die ganzen Plätzchen (ohne Loch) dünn damit bestreichen. Die Plätzchen mit Loch daraufsetzen und leicht andrücken.
- Dekorieren (optional): Fertige Puddingplätzchen mit Puderzucker bestäuben. Vor dem Servieren mindestens 1 Stunde ruhen lassen, damit die Füllung fest wird.
Notes
Butter sollte weich, aber nicht geschmolzen sein. Teig nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Plätzchen vor dem Füllen vollständig abkühlen lassen, damit die Marmelade nicht ausläuft. Marmelade bei Bedarf mit etwas Speisestärke andicken.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 100
- Sugar: 5
- Sodium: 30
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3.5
- Carbohydrates: 11
- Fiber: 0.5
- Protein: 1
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