Der Plätzchen-Tausch bei der Arbeit war in genau zwei Tagen und ich hatte es völlig vergessen. Alle anderen würden mit diesen aufwendigen, mehrstöckigen Meisterwerken ankommen – gefüllte Spitzbuben, kunstvoll verzierte Makronen, stundenlang geschichtete Linzer Augen. Ich stand in meiner Küche, völlig blank, und hatte genau das, was ein verregneter Samstagnachmittag in meiner Vorratskammer hinterlassen hatte: eine angebrochene Packung Puderzucker, Rum-Aroma, das vom letzten Weihnachtspunsch übrig war, und eine Flasche rote Lebensmittelfarbe, die ich mal für einen Kindergeburtstag gekauft hatte. Ich meine, was sollte ich da schon retten? Ich hab einfach angefangen, zu rühren – ohne Plan, ohne Rezept, nur mit der Hoffnung, nicht mit einer Schüssel voller Krümel aufzutauchen.
Und dann, zwei Tage später, passierte das Verrückte. Mein Teller mit diesen zarten, kleinen Keksen – die aussahen, als hätte ich sie in ein rosarotes Zuckerwölkchen getunkt – war der Erste, der leer war. Kein Witz. Eine Kollegin, die normalerweise ihre eigenen Brandteig-Éclairs mitbringt, kam zu mir rüber und flüsterte: „Das Rezept will ich haben. Die sind ja so… zart und dieser Hauch von Rum, einfach perfekt.” Ich musste lachen. Ich hatte nicht mal ein richtiges Rezept. Ich hatte einfach improvisiert, aus der Not heraus, und es war ein Volltreffer gelandet. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn etwas Gutes ganz unerwartet passiert, genau dann, wenn man den Druck am wenigsten braucht.
Seit diesem Tag backe ich diese Punschkekse jedes Jahr. Nicht, weil sie so aufwendig sind, sondern weil sie mich an diesen verrückten, erfolgreichen Moment erinnern. Sie sind der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas zu zaubern, das alle umhaut. Diese zarten Kekse mit dem feinen Rum-Aroma und der knusprigen, rosa Zuckerglasur sind einfach mein Geheimtipp für jede Gelegenheit, bei der man glänzen will, ohne den Stress. Probier sie aus – du wirst sehen, warum sie bei mir geblieben sind.
Warum du diese Punschkekse lieben wirst
Ich hab dieses Rezept in den letzten Jahren immer weiter verfeinert, und ich kann dir sagen, es ist narrensicher. Es vereint alles, was man sich von einem Keks wünscht, ohne dass man ein Patissier sein muss.
- Schnell & unkompliziert: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Kein stundenlanges Kühlen, keine komplizierten Falttechniken. Perfekt für den spontanen Besuch am Nachmittag oder wenn dich die Lust auf was Süßes überkommt.
- Einfache Zutaten: Du hast die meisten Sachen bestimmt schon zu Hause. Mehl, Butter, Zucker, Eier – das ist der Standard. Das Rum-Aroma und die Lebensmittelfarbe sind die kleinen Helden, die den Unterschied machen, ohne dass du einen Spezialladen aufsuchen musst.
- Ideal für die Weihnachtsbäckerei oder jeden Kaffeeklatsch: Sie sind die heimlichen Stars auf jedem Plätzchenteller. Die rosa Glasur macht sie zu einem Hingucker, und der dezente Rum-Geschmack passt fantastisch zur Vorweihnachtszeit, aber auch zu Geburtstagen oder einfach so zum Sonntagskaffee.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich schwöre, diese Kekse verschwinden immer als Erstes. Kinder lieben die Farbe, Erwachsene den feinen Rum-Geschmack. Sie sind einfach der Inbegriff eines fröhlichen, unkomplizierten Genusses.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem mürben, buttrigen Teig und der knackigen, süßen Glasur ist einfach himmlisch. Der Rum verleiht eine Wärme, die den Keks irgendwie erwachsener macht, ohne aufdringlich zu sein. Es ist das perfekte Gleichgewicht.
Was diese Punschkekse von anderen abhebt, ist die Textur. Sie sind nicht einfach nur weich, sondern richtig zart – fast wie kleine Küsse aus Teig. Das Geheimnis liegt in der richtigen Menge an Butter und der kurzen Backzeit. Manche Rezepte verwenden Eiweiß für die Glasur, aber ich schwöre auf eine Mischung aus Puderzucker und etwas Zitronensaft. Das gibt dieser wunderbaren Knusperschicht, die so schön reißt, wenn man reinbeißt. Und die rosa Farbe? Die ist nicht nur hübsch, sie macht auch einfach gute Laune. Dieser Keks ist kein 08/15-Rezept – er ist meine beste Version eines klassischen Punschkekses, der durch seine Einfachheit und seinen Charme besticht.
Die Zutaten, die du brauchst
Für diese zarten Punschkekse brauchst du keine ausgefallenen Sachen. Es sind die einfachen, ehrlichen Zutaten, die hier zusammenkommen und etwas ganz Besonderes erschaffen. Ich zeige dir, worauf es ankommt.
Für den Teig (die Basis)
- 250 g Mehl (Type 405): Das ist das Standard-Weizenmehl für feine Backwaren. Es sorgt für die perfekte, zarte Krume. Ich verwende am liebsten das von Weihenstephan oder der Bio-Eigenmarke vom Discounter – das funktioniert beides super. (Tipp: Das Mehl unbedingt abwiegen, nicht schätzen! Einfach die Tasse reinhalten, das gibt sonst zu viel Mehl.)
- 125 g weiche Butter: Die Butter muss wirklich weich sein, Zimmertemperatur haben. Sonst wird der Teig klumpig und du bekommst ihn nicht glatt. Ich nehme immer ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen. (Marke: Meggle oder Landliebe sind meine Favoriten, aber jede gute Marke tut es.)
- 80 g Puderzucker: Im Gegensatz zu normalem Zucker löst sich Puderzucker viel feiner auf und macht den Teig besonders zart und mürbe. Keinen normalen Haushaltszucker nehmen, sonst werden die Kekse körnig.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Nimm es auch am besten Zimmertemperatur, dann verbindet es sich leichter mit der Butter.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für die feine, süße Vanillenote. Ich nehme den echten von Dr. Oetker, nicht den Vanillinzucker. Der Unterschied ist minimal, aber spürbar.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch, aber Salz ist der Geschmacksverstärker Nummer eins. Es hebt die Süße und das Aroma hervor und verhindert, dass die Kekse fad schmecken.
Für das Rum-Aroma (der besondere Kick)

- 2 EL Rum-Aroma (oder 3 EL echter Rum, falls du magst): Hier scheiden sich die Geister. Ich persönlich liebe das Rum-Aroma, weil es diesen intensiven, aber dennoch feinen Punsch-Geschmack gibt, ohne dass die Kekse zu alkoholisch werden. Wenn du echten Rum nimmst, nimm einen dunklen, wie Bacardi Black oder Captain Morgan. Das Aroma von Ruf oder Dr. Oetker ist aber absolut top und ergibt ein sehr konsistentes Ergebnis. (Tipp: Wer keinen Rum mag, kann auch 1 TL Orangenblütenwasser oder etwas abgeriebene Orangenschale nehmen – das gibt auch eine tolle Note.)
Für die rosa Zuckerglasur (der Hingucker)
- 200 g Puderzucker: Die Basis jeder guten Glasur. Sie muss fein sein, damit sie schön glatt wird. Keine Klümpchen!
- 2-3 EL Zitronensaft (frisch gepresst): Der Zitronensaft sorgt nicht nur für den Geschmack, sondern auch für die richtige Konsistenz. Er lässt die Glasur schön fest werden und gibt einen frischen Kontrast zur Süße. (Tipp: Wenn du keine Zitrone da hast, geht auch Milch oder Wasser, aber der Zitronensaft ist einfach besser.)
- Rote Lebensmittelfarbe (Gel oder Paste): Hier ist weniger mehr! Ich verwende am liebsten eine Gel-Farbe von Wilton oder Dr. Oetker. Einfach mit einem Zahnstocher eine winzige Menge in die Glasur geben und verrühren. So bekommst du dieses zarte, himmlische Rosa. (Tipp: Keine flüssige Farbe aus der Flasche nehmen, die kann den Geschmack verändern und die Glasur zu flüssig machen.)
- Bunte Zuckerperlen oder Streusel (optional): Für die Extra-Portion Kitsch und Knusper. Ich liebe die kleinen, silbernen Zuckerperlen, aber bunte Streusel zur Weihnachtszeit sind auch wunderschön.
Benötigte Küchenutensilien
Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung für diese Punschkekse. Meistens hast du alles in der Küche. Aber ein paar Dinge machen das Leben leichter.
- Rührschüssel: Eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas. Ich hab meine von Rösle und liebe sie, aber eine einfache Schüssel tut es auch.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Mit den Knethaken wird der Teig schön geschmeidig. Geht aber auch per Hand mit einem Kochlöffel – dann brauchst du etwas mehr Kraft und Geduld.
- Backblech und Backpapier: Einfach, aber unverzichtbar. Das Backpapier verhindert das Ankleben.
- Teigausstecher: Hier kannst du kreativ werden! Ich nehme am liebsten einen runden Ausstecher mit einem Durchmesser von 4-5 cm. Für Weihnachten sind Sterne oder Herzen auch toll. (Tipp: Kleine Ausstecher sind besser, weil die Kekse dann schneller durchbacken.)
- Kuchengitter: Zum Abkühlen der Kekse und zum Trocknen der Glasur. Ohne Gitter werden die Kekse unten matschig.
- Kleine Schüssel und Löffel für die Glasur: Eine kleine Schüssel und ein Teelöffel reichen völlig. Für die Farbe ein Zahnstocher.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird gebacken! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, dann werden deine Punschkekse perfekt. Ich hab die Zeiten und Mengen für dich genau notiert.
- Vorbereitung ist alles (5 Minuten): Heiz den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vor. Leg zwei Backbleche mit Backpapier aus. Die Butter und das Ei sollten Zimmertemperatur haben – nimm sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank.
- Der Teig wird gemacht (10 Minuten): Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine Rührschüssel. Rühr alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für ca. 2 Minuten, bis eine cremige, helle Masse entsteht. Dann das Ei und das Rum-Aroma (oder den Rum) dazugeben und nochmal kurz verrühren, bis alles schön vermischt ist.
- Mehl dazu und kneten (5 Minuten): Das Mehl mit der Prise Salz in die Schüssel sieben (das verhindert Klümpchen). Dann die Küchenmaschine auf niedriger Stufe oder per Hand mit einem Kochlöffel unterheben, bis gerade so ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Kekse zäh! Der Teig ist recht weich und klebrig – das ist normal. Wickel ihn in Frischhaltefolie und leg ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. (Das macht ihn später besser formbar.)
- Ausstechen und backen (15 Minuten pro Blech): Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig auf ca. 5 mm Dicke aus. Steche dann die Kekse aus und setze sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Backe sie für 8-10 Minuten, bis die Ränder ganz leicht goldbraun werden. Die Kekse sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen – sie härten beim Abkühlen nach. Das ist der Trick für die Zartheit! Lass sie ca. 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lass sie vollständig auskühlen.
- Die rosa Glasur zaubern (10 Minuten): Während die Kekse abkühlen, machst du die Glasur. Gib den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Gib 2 EL Zitronensaft dazu und rühr mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Paste entsteht. Wenn sie zu dick ist, gib noch einen Spritzer Zitronensaft dazu. Tauche einen Zahnstocher in die rote Lebensmittelfarbe und gib eine winzige Menge in die Glasur. Rühr gut um. Wiederhole den Vorgang, bis du das gewünschte Rosa erreichst. (Ich fang immer mit einem Hauch an – man kann immer mehr Farbe hinzufügen, aber nicht mehr wegnehmen!)
- Verzieren und trocknen lassen (30 Minuten): Tauche die Oberseite jedes ausgekühlten Kekses vorsichtig in die Glasur oder streiche sie mit einem Löffel darauf. Lass die überschüssige Glasur kurz abtropfen. Wenn du magst, streue jetzt sofort die Zuckerperlen oder Streusel darauf, bevor die Glasur fest wird. Lege die Kekse dann zurück auf das Kuchengitter und lass die Glasur für mindestens 30 Minuten trocknen. (Tipp: Wenn du es eilig hast, kannst du sie für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen – dann wird die Glasur schneller fest.)
Tipps & Tricks für perfekte Punschkekse
Ich hab bei diesem Rezept einiges gelernt – meistens durch meine eigenen Fehler. Damit dir das nicht passiert, hier meine besten Tipps.
- Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, obwohl du die Arbeitsfläche bemehlt hast, leg ihn einfach nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das ist mein absoluter Geheimtipp für saubere Ausstechergebnisse.
- Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler! Die Kekse sehen nach 8 Minuten noch blass aus, aber sie sind fertig. Wenn du wartest, bis sie goldbraun sind, werden sie trocken und hart. Vertrau mir, sie werden beim Abkühlen fest. Meine ersten Chargen waren immer wie Ziegelsteine – bis ich gelernt habe, sie früher rauszunehmen.
- Die Glasur richtig dosieren: Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Wenn sie zu dünn ist, läuft sie vom Keks runter und wird fleckig. Wenn sie zu dick ist, lässt sie sich nicht gut verteilen. Einfach mit etwas mehr Puderzucker oder Zitronensaft nachjustieren.
- Multitasking ist erlaubt: Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du schon die Glasur vorbereiten oder die Küche aufräumen. Und während die ersten Kekse backen, kannst du die nächsten ausstechen. So geht alles viel schneller.
- Gleichmäßige Größe: Wenn du die Kekse alle gleich groß ausstichst, backen sie gleichmäßig. Das ist nicht nur schön, sondern auch praktisch. Ich hab mir einen Satz runder Ausstecher in verschiedenen Größen gekauft – die sind Gold wert.
Variationen & Abwandlungen
Das Tolle an diesem Grundrezept ist, dass du es nach Lust und Laune anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.
- Für die Weihnachtszeit: Ersetze das Rum-Aroma durch 1 TL Lebkuchengewürz oder Zimt. Die rosa Glasur passt trotzdem super, aber du kannst sie auch mit etwas Orangenschale verfeinern. Ich hab das mal gemacht und die Kekse rochen wie der ganze Advent!
- Schoko-Variante: Für alle Schokoholics: Gib 2 EL Kakaopulver zum Mehl. Dann die Glasur weglassen und die Kekse nach dem Backen in geschmolzene Zartbitterschokolade tauchen. Ein Traum! (Tipp: Nimm dunkle Schokolade mit 70% Kakao – das gibt einen tollen Kontrast zur Süße.)
- Zitronen-Punschkekse: Statt Rum-Aroma nimmst du 2 EL frisch gepressten Zitronensaft und etwas abgeriebene Zitronenschale. Die Glasur machst du dann mit einem Hauch gelber Lebensmittelfarbe. Das schmeckt herrlich frisch und sommerlich.
- Glutenfrei: Ersetze das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schaer oder Bauckhof). Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber die Kekse schmecken immer noch fantastisch. Einfach etwas mehr Flüssigkeit (1-2 EL Milch) dazugeben, falls der Teig zu trocken ist.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z.B. von Alsan) und das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser). Die Glasur ist von Natur aus vegan, wenn du Zitronensaft nimmst.
Servieren & Aufbewahren
Die Punschkekse schmecken am besten, wenn sie ein paar Stunden durchgezogen sind. Der Rum-Geschmack entfaltet sich dann noch besser.
Servieren: Serviere die Kekse bei Raumtemperatur auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose. Sie sind der perfekte Begleiter zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Punsch. Ich liebe es, sie zu Weihnachten auf einem großen Teller mit anderen Plätzchen zu arrangieren – die rosa Farbe ist ein echter Hingucker. Für eine besondere Note kannst du sie mit etwas Puderzucker bestäuben, bevor die Glasur trocknet.
Aufbewahren: Die Kekse halten sich in einer gut verschlossenen Keksdose (am besten aus Blech) für etwa 2-3 Wochen. Wichtig: Sie sollten vollständig ausgekühlt und die Glasur komplett getrocknet sein, bevor du sie in die Dose legst. Zwischen die Lagen kannst du Backpapier legen, damit die Glasur nicht aneinander klebt. Nicht im Kühlschrank aufbewahren, da werden sie weich und matschig.
Einfrieren: Du kannst die unglasierten Kekse problemlos einfrieren. Backe sie einfach, lass sie abkühlen und lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Wenn du sie brauchst, taust du sie bei Raumtemperatur auf und glasierst sie dann frisch. Das ist perfekt, wenn du für eine Feier vorbacken willst.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Okay, Kekse sind jetzt nicht das gesündeste Essen der Welt, aber man gönnt sich ja mal was. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei ca. 30 Stück):
| Nährwert | Pro Keks (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 85-100 kcal |
| Kohlenhydrate | 12-15 g |
| davon Zucker | 7-9 g |
| Fett | 4-5 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 2-3 g |
| Eiweiß | 1 g |
Die Butter enthält zwar gesättigte Fettsäuren, aber auch fettlösliche Vitamine wie Vitamin A. Der Zitronensaft in der Glasur liefert etwas Vitamin C. Und der Rum? Der hebt die Stimmung – das ist auch gesund, oder? Im Ernst: Diese Kekse sind ein Genussmittel und sollen es auch sein. Ich backe sie, weil sie glücklich machen und nach Kindheit schmecken. Wenn du auf deine Ernährung achtest, genieße sie einfach in Maßen. Ein Keks zum Kaffee am Nachmittag ist doch was Schönes.
Fazit
Diese Punschkekse sind der lebende Beweis, dass die besten Rezepte oft aus dem Chaos entstehen. Sie sind einfach, schnell gemacht und trotzdem so besonders, dass jeder denkt, du hättest stundenlang in der Küche gestanden. Die zarte Textur, das feine Rum-Aroma und die knusprige, rosa Glasur – das ist einfach eine Kombination, die immer funktioniert.
Ich liebe es, wie vielseitig sie sind. Du kannst sie nach Lust und Laune anpassen, mit anderen Aromen experimentieren oder sie einfach genau so nachbacken, wie ich sie dir gezeigt habe. Sie sind perfekt für die Weihnachtsbäckerei, für den Geburtstag deiner Kollegin oder einfach für einen gemütlichen Sonntagnachmittag. Und das Beste: Du musst kein Profi sein, um sie hinzubekommen. Auch wenn du das erste Mal backst – dieses Rezept verzeiht dir kleine Fehler.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du sie ausprobierst! Schreib mir doch in die Kommentare, wie sie dir gelungen sind oder welche Variationen du ausprobiert hast. Backst du sie lieber klassisch mit Rum oder hast du eine andere Lieblingsvariante? Teile deine Erfahrungen mit mir und der Community – ich bin schon total gespannt! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden auf Pinterest. Dann können noch mehr Menschen in den Genuss dieser kleinen, rosaroten Glückskekse kommen. Viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Rum-Aroma durch echten Rum ersetzen?
Ja, absolut! Nimm einfach 3 EL echten dunklen Rum statt des Aromas. Der Alkohol verfliegt beim Backen zum Großteil, aber der Geschmack bleibt intensiver. Wenn du es lieber milder magst, bleib beim Aroma.
Die Glasur wird immer zu dünn. Was mache ich falsch?
Das passiert, wenn du zu viel Zitronensaft nimmst. Gib den Saft immer löffelweise dazu und rühre nach jedem Löffel um. Die ideale Konsistenz ist wie flüssiger Honig – sie läuft langsam vom Löffel, aber nicht wie Wasser. Wenn es passiert ist, einfach noch etwas Puderzucker einrühren.
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, das ist sogar eine gute Idee! Wickle den Teig gut in Frischhaltefolie und lagere ihn im Kühlschrank. Nimm ihn dann ca. 10 Minuten vor dem Ausrollen raus, damit er etwas weicher wird. So sparst du dir Zeit am Backtag.
Meine Kekse sind nach dem Backen zu hart. Woran liegt das?
Das liegt meistens an der Backzeit. Nimm die Kekse wirklich raus, wenn die Ränder gerade anfangen, Farbe zu nehmen – sie sind dann noch weich. Sie härten beim Abkühlen nach. Auch zu langes Kneten des Teigs kann die Kekse zäh machen. Also: Kurz kneten, kurz backen.
Kann ich die Kekse auch ohne Glasur essen?
Klar, sie schmecken auch pur hervorragend. Die Glasur gibt ihnen aber den typischen Punschkeks-Charakter und die schöne Farbe. Wenn du die Kalorien sparen willst, lass sie einfach weg und bestäube die Kekse mit Puderzucker. Das sieht auch hübsch aus.
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Zarte Punschkekse mit Rum-Aroma: Einfaches Rezept mit rosa Glasur
Diese zarten Punschkekse mit feinem Rum-Aroma und knuspriger, rosa Zuckerglasur sind der heimliche Star auf jedem Plätzchenteller. Sie sind schnell gemacht, unkompliziert und gelingen auch Backanfängern.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 25 Minuten (inkl. Kühl- und Trockenzeit)
- Yield: 30 Kekse 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 125 g weiche Butter (ungesalzen)
- 80 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 2 EL Rum-Aroma (oder 3 EL echter Rum)
- 200 g Puderzucker (für die Glasur)
- 2–3 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- Rote Lebensmittelfarbe (Gel oder Paste)
- Bunte Zuckerperlen oder Streusel (optional)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Butter und Ei sollten Zimmertemperatur haben.
- Weiche Butter, Puderzucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe ca. 2 Minuten cremig rühren. Ei und Rum-Aroma (oder Rum) dazugeben und kurz verrühren.
- Mehl mit der Prise Salz in die Schüssel sieben und auf niedriger Stufe oder per Hand unterheben, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig auf ca. 5 mm Dicke ausrollen. Kekse ausstechen und mit etwas Abstand auf die Backbleche setzen. 8-10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun werden. Kekse 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
- Für die Glasur: Puderzucker in eine kleine Schüssel geben. 2 EL Zitronensaft dazugeben und zu einer glatten, dickflüssigen Paste rühren. Bei Bedarf noch etwas Zitronensaft hinzufügen. Mit einem Zahnstocher eine winzige Menge rote Lebensmittelfarbe in die Glasur geben und verrühren, bis das gewünschte Rosa erreicht ist.
- Jeden ausgekühlten Keks vorsichtig in die Glasur tauchen oder mit einem Löffel bestreichen. Überschüssige Glasur abtropfen lassen. Nach Wunsch sofort Zuckerperlen oder Streusel daraufstreuen. Kekse auf dem Kuchengitter mindestens 30 Minuten trocknen lassen (oder 10 Minuten im Kühlschrank).
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden; bei Klebrigkeit nochmal 10 Minuten kühlen. Kekse nicht zu lange backen – sie sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun werden. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine und Ei durch Apfelmus oder Leinsamen-Ei ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 85100
- Sugar: 79
- Fat: 45
- Saturated Fat: 23
- Carbohydrates: 1215
- Protein: 1
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