Die Weihnachtsfeier bei meiner Schwägerin stand an – und zwar in genau sechs Stunden. Ich hatte komplett vergessen, dass ich für den Plätzchenteller zuständig war. Während ich panisch in meiner Speisekammer stand, sah ich die Spritzgebäckdüse, die ich letztes Jahr gekauft und nie benutzt hatte. Im Kühlschrank lag noch ein Block Butter, im Schrank eine Tafel Zartbitterschokolade. Und da waren diese Pistazien, die ich eigentlich für einen Salat gekauft hatte. Ich dachte nur: „Okay, entweder das wird eine Katastrophe oder ein Wunder.”
Ich knette den Teig wie eine Besessene, presste die kleinen Sterne und Ringe aufs Blech – und musste zugeben, sie sahen irgendwie schief aus. Nicht perfekt wie bei Oma, sondern ehrlich gesagt ein bisschen chaotisch. Aber als sie aus dem Ofen kamen und ich sie in die geschmolzene Schokolade tunkte, passierte etwas. Die Küche roch nach Butter und Vanille, und ich konnte nicht widerstehen, einen abzukratzen. Knusprig, buttrig, mit diesem Biss der Pistazien – ich wusste sofort, das war es.
Auf der Party legte ich die Plätzchen auf einen Teller, immer noch leicht zittrig vor Nervosität. Und dann? Meine Schwägerin, die sonst immer mit ihren aufwendigen französischen Macarons angibt, nahm eines, biss hinein und sagte: „Die sind ja besser als alles, was ich je gebacken habe.” Ich lachte nur und sagte: „Die sind aus Verzweiflung geboren.” Aber mal ehrlich – manchmal entstehen die besten Rezepte genau so. Dieses Spritzgebäck mit Zartbitterschokolade und Pistazien ist seitdem mein absoluter Party-Hit. Und wenn du auch nur eine Stunde Zeit hast und trotzdem glänzen willst, dann lies weiter. Du wirst es nicht bereuen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Spritzgebäck ist nicht nur einfach – es ist die Art von Plätzchen, die auf jeder Feier sofort weg sind. Ich habe es jetzt bestimmt schon fünfzehn Mal gebacken, und jedes Mal werde ich gefragt, ob ich das Rezept verraten kann. Hier ist, warum es sich lohnt:
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig, und die Backzeit beträgt nur 10-12 Minuten. Perfekt, wenn du auf den letzten Drücker etwas Brauchbares brauchst.
- Einfache Zutaten: Butter, Mehl, Zucker, Ei – das hast du bestimmt zu Hause. Nur die Pistazien und die Schokolade sind der kleine Luxus, der den Unterschied macht.
- Perfekt für Partys: Diese Plätzchen sehen aus wie vom Konditor, obwohl du sie in der heimischen Küche gemacht hast. Sie sind der heimliche Star auf jedem Plätzchenteller.
- Crowd-Pleaser: Kinder lieben die Schokolade, Erwachsene den Knack der Pistazien. Glaub mir, ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur eines isst.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, bitterer Schokolade und salzigen Pistazien ist einfach genial. Der Biss ist knusprig, aber zart – genau richtig.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick ist, die Pistazien nicht nur als Dekoration zu verwenden, sondern sie fein zu hacken und in den Teig zu geben. Das gibt dem Gebäck diesen unwiderstehlichen Crunch und eine leichte Salzigkeit, die perfekt mit der süßen Schokolade harmoniert. Und ehrlich gesagt: Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art, die dich nach dem ersten Bissen die Augen schließen lässt. Es ist Weihnachten, Party und Gemütlichkeit in einem Happen.
Was du an Zutaten brauchst
Für dieses Rezept brauchst du keine exotischen Zutaten – alles ist im gut sortierten Supermarkt zu finden. Die Qualität macht den Unterschied, also greif ruhig zu einer guten Butter und echter Zartbitterschokolade. Hier ist die Liste:
Für den Teig
- 250 g weiche Butter – am besten ungesalzen, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen. Ich nehme meistens die deutsche Markenbutter, weil sie einen höheren Fettgehalt hat und den Teig schön mürbe macht.
- 100 g Puderzucker – nicht normalen Zucker! Puderzucker löst sich besser auf und macht den Teig feiner. (Tipp: Siebe ihn vorher, damit keine Klümpchen entstehen.)
- 1 Päckchen Vanillezucker – oder das Mark einer halben Vanilleschote, wenn du es besonders edel magst. Ich nehme im Alltag meistens Vanillezucker, aber für die Festtage lohnt sich die echte Vanille.
- 1 Prise Salz – klingt unscheinbar, aber das Salz bringt den Buttergeschmack erst richtig zur Geltung. Ich verwende Fleur de Sel, aber normales Meersalz tut es auch.
- 2 Eigelb – nur das Eigelb, nicht das ganze Ei. Das macht den Teig zart und bröselig, genau wie Spritzgebäck sein soll.
- 300 g Mehl – Type 405 oder 550. Ich habe auch schon Dinkelmehl versucht, aber das wird etwas fester. Für das klassische Spritzgebäck nimm lieber Weizenmehl.
- 50 g gemahlene Mandeln – das ist mein Geheimtipp! Die Mandeln machen den Teig noch mürber und geben ein leicht nussiges Aroma. (Wenn du keine Mandeln magst, kannst du sie durch mehr Mehl ersetzen.)
Für die Dekoration

- 150 g Zartbitterschokolade – mindestens 60% Kakao. Ich empfehle eine Marke wie Lindt oder Hachez, weil sie schön gleichmäßig schmilzt und nicht so schnell weiß wird. (Für Milchschokoladen-Fans geht auch Vollmilch, aber die Bitterkeit der Zartbitterschokolade passt besser zu den Pistazien.)
- 80 g Pistazien – ungesalzen und geschält. Ich kaufe sie immer im türkischen Supermarkt, da sind sie günstiger und oft frischer. Hacke sie nicht zu fein – ein paar größere Stücke geben mehr Biss.
- Optional: 1 TL Kokosfett – wenn du die Schokolade schön glänzend haben willst, gib einen Teelöffel Kokosfett dazu. Das macht die Schokolade geschmeidiger und verhindert, dass sie bricht.
Substitutions-Tipps
Wenn du glutenfrei backen musst, ersetze das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung, die für Mürbeteig geeignet ist. Für eine vegane Version kannst du die Butter durch Margarine ersetzen (aber dann wird der Teig nicht ganz so mürbe) und die Eigelbe durch 2 EL Aquafaba (Kichererbsenwasser). Die Pistazien lassen sich auch durch gehackte Mandeln oder Walnüsse ersetzen, aber der Geschmack ist dann natürlich anders. Und wenn du keine Schokolade magst – was ich kaum glauben kann –, dann bestäube die Plätzchen einfach mit Puderzucker. Auch lecker!
Was du an Küchengeräten brauchst
Für dieses Rezept brauchst du nicht viel – aber ein paar Dinge sind wirklich hilfreich. Hier ist meine persönliche Liste:
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Der Teig ist ziemlich fest, also tu dir einen Gefallen und knete ihn nicht von Hand. Ich benutze meine alte Küchenmaschine, aber ein Handrührgerät mit Knethaken tut es auch.
- Spritzgebäckpresse oder Spritztülle: Das ist das A und O! Ich habe mir letztes Jahr eine günstige Presse von Amazon gekauft (ca. 15 Euro), und sie funktioniert einwandfrei. Wenn du keine hast, kannst du den Teig auch in einen Gefrierbeutel füllen und eine Ecke abschneiden – das wird zwar nicht so gleichmäßig, aber es geht.
- Backblech mit Backpapier: Normales Blech reicht, aber backe die Plätzchen nicht zu dicht, sonst verlieren sie ihre Form.
- Kleiner Topf oder Schüssel fürs Wasserbad: Zum Schmelzen der Schokolade. Ich nehme immer eine Edelstahlschüssel, die ich auf einen Topf mit kochendem Wasser setze. (Achtung: Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren!)
- Kuchengitter: Zum Abkühlen der Plätzchen. Wenn du sie auf dem Blech lässt, werden sie weich. Also unbedingt umsetzen!
Mein Tipp: Wenn du öfter Spritzgebäck machst, investiere in eine gute Presse mit verschiedenen Scheiben. Ich habe anfangs mit einer billigen Plastikpresse gearbeitet, und die ist mir nach dem dritten Mal gebrochen. Eine Metallpresse hält ewig und gibt ein schöneres Ergebnis.
So wird’s gemacht – Schritt für Schritt
Jetzt kommt der spannende Teil. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Ich erkläre dir jeden Schritt genau, damit gar nichts schiefgehen kann. Los geht’s!
- Butter und Zucker schaumig rühren: Schneide die weiche Butter in Stücke und gib sie in eine große Schüssel. Schlage sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten lang, bis sie hell und cremig ist. Dann den Puderzucker und den Vanillezucker dazugeben und weitere 3 Minuten rühren, bis die Masse richtig fluffig ist. (Das ist wichtig – je luftiger die Butter, desto zarter werden die Plätzchen.)
- Eigelb unterrühren: Gib die beiden Eigelbe einzeln dazu und rühre jedes etwa 30 Sekunden unter. Die Masse sollte jetzt glatt und glänzend aussehen. Wenn sie sich trennt? Keine Panik – einfach weiterrühren, bis sie wieder geschmeidig wird.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und der Prise Salz vermischen. Dann löffelweise zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf niedriger Stufe unterrühren. Nicht zu lange kneten! Sobald sich der Teig zu einem Klumpen formt, aufhören. (Sonst wird er zäh, und das will niemand.)
- Teig ruhen lassen: Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Ja, ich weiß, das ist nervig, aber dieser Schritt ist entscheidend. Der Teig wird dadurch fester und lässt sich besser spritzen. Wenn du es eilig hast, reichen auch 15 Minuten im Gefrierfach.
- Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (160 Grad Umluft). Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Teig spritzen: Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und fülle ihn in die Spritzgebäckpresse. Drücke ihn in gleichmäßigen Abständen auf das Backblech – lass etwa 3 cm Platz zwischen den Plätzchen, weil sie beim Backen etwas auseinanderlaufen. (Ich mache immer kleine Sterne oder Ringe, aber du kannst jede Form nehmen, die deine Presse hergibt.)
- Backen: Schiebe das Blech in den Ofen und backe die Plätzchen 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. (Nicht zu lange backen, sonst werden sie hart!) Nimm sie raus und lass sie 2 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann setze sie vorsichtig auf ein Kuchengitter.
- Schokolade schmelzen: Während die Plätzchen abkühlen, hacke die Zartbitterschokolade in kleine Stücke und gib sie in eine Schüssel. Setze die Schüssel auf einen Topf mit leicht köchelndem Wasser (das Wasser darf die Schüssel nicht berühren!). Rühre die Schokolade, bis sie geschmolzen und glatt ist. Wenn du Kokosfett verwendest, rühre es jetzt unter.
- Dekorieren: Tauche jedes abgekühlte Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade oder bestreiche es mit einem Löffel. Streue sofort die gehackten Pistazien darüber – solange die Schokolade noch nass ist. (Wenn du wartest, bis sie fest wird, halten die Pistazien nicht.)
- Trocknen lassen: Lege die dekorierten Plätzchen auf ein weiteres Stück Backpapier und lass die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden. Das dauert etwa 30 Minuten. Wenn du es eilig hast, stelle sie für 10 Minuten in den Kühlschrank.
Und schon bist du fertig! Siehst du? Gar nicht so schwer. Die Plätzchen sehen aus wie vom Bäcker, und der Duft in deiner Küche ist einfach himmlisch. Glaub mir, deine Gäste werden staunen.
Meine besten Tipps für perfektes Spritzgebäck
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – oft durch Trial and Error. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das Spritzgebäck garantiert gelingt:
- Die Butter muss wirklich weich sein: Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig bröselig und lässt sich nicht spritzen. Nimm sie mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn du es eilig hast, schneide sie in kleine Würfel und gib sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle – aber pass auf, dass sie nicht schmilzt!
- Nicht zu viel Mehl verwenden: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu fest ist, werden die Plätzchen hart. Wenn er zu weich ist, verlieren sie beim Backen ihre Form. Die ideale Konsistenz ist wie eine feste Creme – sie sollte sich leicht durch die Presse drücken lassen, ohne zu reißen.
- Der Kühlschrank ist dein Freund: Ich habe einmal versucht, den Teig ohne Kühlen zu spritzen – Katastrophe! Er war so weich, dass die Sterne sofort zusammenfielen. Also: Immer kühlen, auch wenn es nervt. Du wirst den Unterschied sehen.
- Gleichmäßige Größe: Drücke die Presse immer mit dem gleichen Druck, damit alle Plätzchen gleich groß werden. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern backt auch gleichmäßiger. Ich zähle immer bis drei beim Drücken – klingt albern, funktioniert aber.
- Schokolade richtig temperieren: Wenn die Schokolade zu heiß wird, wird sie später grau und brüchig. Schmelze sie langsam und rühre sie ständig um. Wenn du ein Küchenthermometer hast, sollte die Schokolade nicht über 45 Grad erhitzt werden. Aber ehrlich gesagt, ich mache das nach Gefühl – wenn sie glänzt und flüssig ist, ist sie perfekt.
Mein größter Fail? Letztes Jahr habe ich vergessen, die Pistazien zu hacken, und sie dann im Ganzen auf die Schokolade geworfen. Sah aus wie ein Chaos, aber geschmeckt hat es trotzdem. Also: Mach dir keinen Stress. Perfektion ist langweilig – Hauptsache, es schmeckt!
Variationen, die du ausprobieren solltest
Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Ich habe schon viele Abwandlungen ausprobiert, und hier sind meine Lieblingsvarianten:
- Weiße Schokolade & Cranberries: Ersetze die Zartbitterschokolade durch weiße Schokolade und die Pistazien durch getrocknete Cranberries. Das gibt einen fruchtig-süßen Kontrast, der perfekt zu Weihnachten passt. Ich habe das mal für eine Adventsfeier gemacht, und die Plätzchen waren in 20 Minuten weg.
- Matcha-Spritzgebäck: Gib 1 EL Matcha-Pulver in den Teig (dafür 1 EL Mehl weglassen). Die grüne Farbe sieht total edel aus, und der erdige Geschmack harmoniert wunderbar mit der Zartbitterschokolade. Meine Freundin aus Japan hat mir diesen Tipp gegeben – sie schwört darauf.
- Vegane Version: Für meine vegane Tante habe ich die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und die Eigelbe durch 2 EL Aquafaba ersetzt. Der Teig wird etwas weicher, also kühle ihn länger. Die Pistazien und die Schokolade sind ja schon vegan, also perfekt!
- Salz-Karamell-Twist: Streue nach dem Backen etwas grobes Meersalz über die noch warmen Plätzchen, bevor du sie in die Schokolade tauchst. Der salzig-süße Geschmack ist der Wahnsinn. Ich habe das mal auf einer Party serviert, und alle dachten, ich hätte stundenlang Karamell gekocht – dabei war es nur eine Prise Salz!
Meine persönliche Lieblingsvariation? Die mit weißen Schokolade und Cranberries. Sie erinnert mich an den Winterurlaub in den Bergen, als wir nach dem Skifahren immer heiße Schokolade getrunken haben. Aber probier einfach aus, was dir schmeckt – da gibt es kein Richtig oder Falsch.
Servieren und Aufbewahren – so bleiben sie knusprig
Die Plätzchen schmecken am besten am Tag des Backens, aber sie halten sich auch ein paar Tage – wenn du sie richtig lagerst. Hier meine Tipps:
- Servieren: Richte die Plätzchen auf einer schönen Platte an – ich nehme immer eine weiße Keramikplatte, damit die Schokolade und die grünen Pistazien richtig zur Geltung kommen. Sie schmecken bei Zimmertemperatur am besten, also nimm sie 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Dazu passt ein Glas Milch, eine Tasse Kaffee oder – für die Erwachsenen – ein Gläschen Likör. Ich mag sie am liebsten zu einem heißen Kakao mit Sahne.
- Aufbewahren: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf – am besten aus Metall oder Keramik. Lege sie in Schichten, mit Backpapier zwischen den Lagen, damit sie nicht aneinanderkleben. Wichtig: Die Dose nicht in den Kühlschrank stellen! Die Kälte macht die Schokolade stumpf und die Plätzchen weich. Einfach bei Raumtemperatur lagern, aber nicht in der Sonne.
- Einfrieren: Du kannst die unverzierten Plätzchen problemlos einfrieren. Backe sie, lass sie abkühlen und lege sie in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Wenn du sie brauchst, taust du sie bei Zimmertemperatur auf und dekorierst sie dann mit frisch geschmolzener Schokolade und Pistazien. So hast du immer einen Party-Hit auf Vorrat!
- Haltbarkeit: Die fertig dekorierten Plätzchen halten sich 5-7 Tage in der Dose. Aber ehrlich gesagt – bei mir sind sie nie länger als 2 Tage haltbar, weil sie einfach zu schnell gegessen werden. Die Schokolade kann nach ein paar Tagen etwas weich werden, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch.
Ein Tipp aus Erfahrung: Wenn du die Plätzchen für eine Party vorbereitest, dekoriere sie erst am Morgen des Events. Die Schokolade bleibt dann schön knackig, und die Pistazien verlieren nicht ihre Farbe. Ich habe einmal alles am Vortag gemacht, und am nächsten Tag waren die Pistazien etwas feucht – immer noch lecker, aber nicht mehr so hübsch.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Okay, lass uns ehrlich sein – Spritzgebäck ist kein Diät-Essen. Aber ab und zu darf man sich etwas gönnen, oder? Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Plätzchen):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | 8 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 4 g |
| Kohlenhydrate | 10 g |
| davon Zucker | 5 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Die Pistazien sind übrigens die heimlichen Helden – sie liefern gesunde Fette, Vitamin B6 und Antioxidantien. Und die Zartbitterschokolade enthält Flavonoide, die gut fürs Herz sein sollen. Also: Ja, es sind Kekse, aber sie haben zumindest ein paar positive Aspekte! Wenn du auf Zucker verzichten möchtest, kannst du den Puderzucker durch Erythrit ersetzen – aber der Teig wird dann etwas trockener. Ich persönlich finde, dass ein paar echte Plätzchen in der Adventszeit einfach dazugehören. Genieß sie in Maßen, und alles ist gut.
Fazit – Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Dieses knusprige Spritzgebäck mit Zartbitterschokolade und Pistazien ist mehr als nur ein Rezept – es ist mein Geheimtipp für jede Party, jedes Fest und jeden gemütlichen Nachmittag. Es ist einfach genug für Anfänger, aber raffiniert genug, um deine Gäste zu beeindrucken. Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, bitterer Schokolade und knackigen Pistazien ist einfach unwiderstehlich – und ehrlich gesagt, ich habe noch nie jemanden getroffen, der nicht nach dem Rezept gefragt hat.
Was ich daran am meisten liebe? Dass es so unkompliziert ist. Du brauchst keine teuren Zutaten, keine stundenlange Vorbereitung und keine besonderen Fähigkeiten. Einfach loslegen, und schon hast du etwas, das nach mehr aussieht, als es ist. Perfekt für alle, die auf dem letzten Drücker noch etwas Brauchbares zaubern müssen – wie ich damals bei der Weihnachtsfeier meiner Schwägerin.
Also, trau dich! Probier das Rezept aus, und mach es zu deinem eigenen. Vielleicht magst du mehr Schokolade? Oder lieber weniger Pistazien? Spiel damit herum, und finde deine perfekte Version. Und wenn du es ausprobiert hast, schreib mir in den Kommentaren, wie es gelaufen ist. Ich bin schon gespannt! Teile das Rezept auch gern mit deinen Freunden – denn gutes Essen soll man teilen. Bis zum nächsten Mal, und happy baking!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch ohne Spritzgebäckpresse formen?
Ja, absolut! Wenn du keine Presse hast, fülle den Teig in einen Gefrierbeutel, schneide eine Ecke ab und spritze ihn so. Oder rolle den Teig zu einer Rolle, wickle ihn in Folie und schneide nach dem Kühlen Scheiben ab. Die Form wird dann rund, aber das sieht auch hübsch aus.
Warum wird mein Spritzgebäck beim Backen breit?
Das passiert oft, wenn der Teig zu weich ist. Stelle ihn vor dem Spritzen unbedingt für 30 Minuten in den Kühlschrank. Auch die Butter sollte nicht zu warm sein. Wenn die Plätzchen trotzdem auseinanderlaufen, gib einen Esslöffel mehr Mehl in den Teig.
Kann ich die Pistazien durch andere Nüsse ersetzen?
Klar! Gehackte Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse schmecken auch toll. Ich habe sogar schon mit gerösteten Sesamsamen experimentiert – das gibt einen interessanten, nussigen Geschmack. Nur aufpassen: Salzige Nüsse können den Geschmack verändern, also nimm am besten ungesalzene.
Wie verhindere ich, dass die Schokolade weiß wird?
Das nennt sich „Fettreif” und passiert, wenn die Schokolade zu schnell abkühlt oder schwankenden Temperaturen ausgesetzt ist. Schmelze die Schokolade langsam und lass sie bei Raumtemperatur fest werden – nicht im Kühlschrank. Wenn du Kokosfett verwendest, wird die Schokolade glänzender und weniger anfällig für weiße Flecken.
Kann ich das Rezept auch mit Vollkornmehl machen?
Ja, aber der Teig wird dann fester und die Plätzchen weniger mürbe. Ich empfehle, die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl zu ersetzen und etwas mehr Butter oder ein zusätzliches Eigelb zu nehmen. Der Geschmack ist dann herzhafter und passt gut zu dunkler Schokolade.
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Die besten Spritzgebäck Plätzchen mit Schokolade und Pistazien
Knuspriges Spritzgebäck aus buttrigem Mürbeteig, getaucht in Zartbitterschokolade und bestreut mit gehackten Pistazien. Ein einfaches, aber raffiniertes Plätzchenrezept, das auf jeder Party zum Hit wird.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 30 Plätzchen 1x
- Category: Dessert, Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1/2 Vanilleschote)
- 1 Prise Salz
- 2 Eigelb
- 300 g Mehl (2 1/4 Tassen)
- 50 g gemahlene Mandeln (1/2 Tasse)
- 150 g Zartbitterschokolade (1 Tasse gehackt)
- 80 g Pistazien, ungesalzen und geschält (2/3 Tasse)
- 1 TL Kokosfett (optional)
Instructions
- Butter und Zucker schaumig rühren: Schneide die weiche Butter in Stücke und schlage sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten lang, bis sie hell und cremig ist. Dann den Puderzucker und den Vanillezucker dazugeben und weitere 3 Minuten rühren, bis die Masse fluffig ist.
- Eigelb unterrühren: Gib die beiden Eigelbe einzeln dazu und rühre jedes etwa 30 Sekunden unter. Die Masse sollte glatt und glänzend sein.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und der Prise Salz vermischen. Dann löffelweise zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf niedriger Stufe unterrühren. Nicht zu lange kneten – sobald sich der Teig zu einem Klumpen formt, aufhören.
- Teig ruhen lassen: Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (350 °F) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Teig spritzen: Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und fülle ihn in die Spritzgebäckpresse. Drücke ihn in gleichmäßigen Abständen auf das Backblech – lass etwa 3 cm Platz zwischen den Plätzchen.
- Backen: Backe die Plätzchen 10–12 Minuten, bis sie an den Rändern leicht goldbraun sind, aber in der Mitte noch hell. Lass sie 2 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann setze sie vorsichtig auf ein Kuchengitter.
- Schokolade schmelzen: Hacke die Zartbitterschokolade in kleine Stücke und schmelze sie im Wasserbad. Rühre die Schokolade, bis sie geschmolzen und glatt ist. Wenn du Kokosfett verwendest, rühre es jetzt unter.
- Dekorieren: Tauche jedes abgekühlte Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade oder bestreiche es mit einem Löffel. Streue sofort die gehackten Pistazien darüber.
- Trocknen lassen: Lege die dekorierten Plätzchen auf Backpapier und lass die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden (ca. 30 Minuten).
Notes
Die Butter muss wirklich weich sein, damit der Teig geschmeidig wird. Den Teig unbedingt kühlen, bevor du ihn spritzt – sonst verlieren die Plätzchen ihre Form. Die Schokolade langsam schmelzen, damit sie nicht weiß wird. Die Pistazien nicht zu fein hacken, damit sie Biss haben.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 5
- Sodium: 30
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 2
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